DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Der sakrale Raum der Moderne’
23.4. bis 11.6.2010

 

Meisterwerke des europäischen Kirchenbaus im 20. Jahrhundert

Vernissage am Donnerstag, 22. April, um 19.00 Uhr
Einführung: Prof. Dr. Winfried Nerdinger, Direktor des Achitekturmuseums der TU München
Kuratoren: Wolfgang Jean Stock und Walter Zahner

Egon Eiermann, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin, 1963 Le Corbusier, Kloster La Tourette, Krypta, Eveux–sur–L'Arbresle, 1960

Seit etlichen Jahren gibt es eine Renaissance des Sakralen. Es war deshalb an der Zeit, die Grundlegung des modernen Kirchenbaus im 20. Jahrhundert durch sorgfältig ausgewählte Beispiele zu dokumentieren. Die Ausstellung präsentiert zwanzig europäische Meisterwerke in perfekten Aufnahmen des renommierten Fotografen Klaus Kinold, wobei der Schwerpunkt auf Sakralbauten in den deutschsprachigen Ländern und in Skandinavien liegt. Das gemeinsame Kennzeichen vom Jugendstil bis hin zum Pluralismus nach dem Zweiten Weltkrieg ist eine Baukunst aus Raum und Licht. Unter anderem werden Kirchen und Kapellen folgender Architekten gezeigt: Alvar Aalto, Otto Bartning, Dominikus Böhm, Theodor Fischer, Le Corbusier, Sigurd Lewerentz, Rudolf Schwarz, Jørn Utzon, Peter Zumthor. – Nach Auskunft von Wissenschaftlern wurde dieses Thema bislang noch nicht in einer Ausstellung behandelt. Klaus Kinold hat sämtliche Fotografien aufgenommen.

Begleitprogramm in der Galerie:
Donnerstag, 6. Mai, 19.00 Uhr
Podiumsgespräch: ‚Aktualität der Avantgarde – das Erbe des modernen Kirchenbaus‘:
Kirchenrat Helmut Braun, Kunstreferent der Ev. Landeskirche Bayern,
PD Dr. Kai Kappel, Kunsthistoriker,
Dipl.-Ing. Stefanie Seeholzer, Architektin,
Wilhelm Warning, Journalist und Publizist,
Moderation: Wolfgang Jean Stock

Dienstag, 8. Juni, 19.00 Uhr
Vortrag: ‚Kulturelles Gedächtnis der Avantgarde – zur Bedeutung des Kirchenbaus im 20. Jahrhundert‘: Prof. Dr. Albert Gerhards, Seminar für Liturgiewissenschaft der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn

Ephemer’
Katharina Gaenssler
15.10. bis 17.12.2010

Fotoinstallationen 2003 bis 2010

Kurator: Wolfgang Jean Stock
Vernissage: Donnerstag,14. Oktober, um 19 Uhr
Einführung: Hans-Michael Koetzle, Fotohistoriker und Publizist

Ausstellungsansicht, Katharina Gaenssler, Ephemer, 2010

1974 in München geboren, zählt Katharina Gaenssler zu den herausragenden Künstlerinnen ihrer Generation. Das Medium Fotografie nutzt sie vor allem für große Installationen, bei denen Raumaufnahmen in Einzelbilder zerlegt und nach dem ‚Prinzip Collage‘ neu zusammengesetzt werden. Für unsere Ausstellung hat sich Katharina Gaenssler erstmals nicht mit einem originalen Raum auseinandergesetzt, sondern mit einer Rekonstruktion: dem ‚Merzbau‘ von Kurt Schwitters im Sprengel Museum Hannover. Von Schwitters ist auch der Titel ‚Kathedrale des erotischen Elends‘ übernommen. Daneben werden frühere Installationen fotografisch dokumentiert. Anlässlich der Ausstellung erschien eine Publikation im Salon Verlag, Köln, mit Texten von Hans-Michael Koetzle, Markus Stempl und Wolfgang Jean Stock.

www​.katharinagaenssler​.de

Diese Ausstellung wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und vom Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München, gefördert.

Zeichen des Widerstands’
Alfred Hrdlicka
25.6. bis 20.8.2010

Alfred Hrdlicka und die Religion

Kuratoren: Martina Judt und Wolfgang Jean Stock
Vernissage: Donnerstag, 24. Juni 2010, um 19.00 Uhr
Einführung: Professor Pater Friedhelm Mennekes SJ

Der österreichische Bildhauer und Zeichner Alfred Hrdlicka, 1928 in Wien geboren, starb nach langer Krankheit am 5. Dezember 2009 in seiner Heimatstadt. Die Ausstellung der DG, die in enger Zusammenarbeit mit der Galerie Ernst Hilger, Wien, vorbereitet wurde, ist somit die erste postume Schau mit Arbeiten seiner Hand auf Leinwand und Papier in einer Institution. Gemeinsam mit Martina Judt, die in der Galerie Ernst Hilger das Werk von Alfred Hrdlicka betreut, haben wir 20 Radierungen aus mehreren Zyklen (darunter aus ‚Wiedertäufer‘, ‚In Gottes Namen‘ und ‚Pasolini‘), 14 Originalzeichnungen sowie vier Werke auf Leinwand ausgewählt, darunter seine drei großformatigen ‚Fastentücher‘. Außerdem wird die DG zwei Bronzen zeigen. Die Ausstellung will vor Augen führen, wie intensiv und vielfältig sich dieser international bedeutende Künstler mit religiösen Themen auseinander gesetzt hat.

Alfred Hrdlicka, Renaissance der Propheten, Radierung, 33,2 x 33,2 cm, 1984 Alfred Hrdlicka, Teufelsaustreibung, Tusche und Aquarell, 48,5 x 62,5 cm, 1971

Begleitprogramm:
Mittwoch, 28. Juli, von 18.00 bis 22.00 Uhr.
Teilnahme an der vierten Abendöffnung der Galerien in der Maxvorstadt
Zum Ausstellungsende fand am Freitag, 20. August, um 19.00 Uhr eine öffentliche Führung von Gabriela Wurm statt. Der Eintritt war wie immer frei.
– Alfred Hrdlicka und die Religion
Ausstellungsdauer: 25. Juni bis 24. Juni, verlängert bis 20. August 2010
Kuratoren: Martina Judt und Wolfgang Jean Stock
Vernissage: Donnerstag, 24. Juni 2010, um 19.00 Uhr
Einführung: Professor Pater Friedhelm Mennekes SJ

Der österreichische Bildhauer und Zeichner Alfred Hrdlicka, 1928 in Wien geboren, starb nach langer Krankheit am 5. Dezember 2009 in seiner Heimatstadt. Die Ausstellung der DG, die in enger Zusammenarbeit mit der Galerie Ernst Hilger, Wien, vorbereitet wurde, ist somit die erste postume Schau mit Arbeiten seiner Hand auf Leinwand und Papier in einer Institution. Gemeinsam mit Martina Judt, die in der Galerie Ernst Hilger das Werk von Alfred Hrdlicka betreut, haben wir 20 Radierungen aus mehreren Zyklen (darunter aus ‚Wiedertäufer‘, ‚In Gottes Namen‘ und ‚Pasolini‘), 14 Originalzeichnungen sowie vier Werke auf Leinwand ausgewählt, darunter seine drei großformatigen ‚Fastentücher‘. Außerdem wird die DG zwei Bronzen zeigen. Die Ausstellung will vor Augen führen, wie intensiv und vielfältig sich dieser international bedeutende Künstler mit religiösen Themen auseinander gesetzt hat.

Begleitprogramm:
Mittwoch, 28. Juli, von 18.00 bis 22.00 Uhr.
Teilnahme an der vierten Abendöffnung der Galerien in der Maxvorstadt
Zum Ausstellungsende fand am Freitag, 20. August, um 19.00 Uhr eine öffentliche Führung von Gabriela Wurm statt. Der Eintritt war wie immer frei.

Das menschliche Format’
Bernd Zimmer
29.1. bis 26.3.2010

Bilder und eine Rauminstallation von Bernd Zimmer
Kurator: Wolfgang Jean Stock
Vernissage am Donnerstag, 28. Januar, um 19.00 Uhr
Einführung: Johannes Schaaf, Filmemacher und Regisseur
Ausstellungsansicht, Bernd Zimmer, Das menschliche Format, 2010
Der international angesehene Maler Bernd Zimmer, Jahrgang 1948, beschäftigt sich schon seit den späten 1970er Jahren intensiv mit den Themen von Vergänglichkeit, Zerstörung und Tod. Deshalb sind zur Hinführung auf seine neue Installation ‚Das menschliche Format‘ ältere Arbeiten aus mehreren Zyklen zu sehen. Was in diesen Werken an Dimensionen menschlicher Existenz aufscheint, steigert der Künstler bei der mehrteiligen Installation, die er für den hohen Raum unserer Galerie entwickelt hat. Die Installation besteht aus einem hellfarbigen Triptychon, das die Dreifaltigkeit symbolisiert, sowie aus einem zweiten Triptychon zum Kreislauf des Lebens in kräftigen Farben, das sich auf der gegenüber liegenden Wand in drei hinter Glas gemalten Bildern spiegelt. Im Mittelpunkt steht die Plastik ‚Infinitum‘ mit einem offenen Schädel als „Ort der Vorstellung von Welt“.

www​.berndzimmer​.com