DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Tread softly because you tread on my dreams’
Bettina Khano und Andrea Wolfensberger
27.4. bis 23.6.2018

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, den 26.4.2018
von 18 bis 21 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

19:30 Uhr
Begrüßung: Benita Meißner
Einführung: Jörg van den Berg (Große Kunstschau Worpswede)
Die Künstlerinnen sind anwesend.

The Cloths of Heaven

Had I the heavens‘ embroidered cloths,
Enwrought with golden and silver light,
The blue and the dim and the dark cloths
Of night and light and the half-light,
I would spread the cloths under your feet:
But I, being poor, have only my dreams;
I have spread my dreams under your feet;
Tread softly because you tread on my dreams.

William Butler Yeats (1865–1939)

Tread softly because you tread on my dreams‘ ist der Titel der zweiten Ausstellung der Reihe ‘Doppelpass‘, in der jeweils zwei KünstlerInnen auf den Ausstellungsraum der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst reagieren. Bettina Khano (*1972 in Hamburg) und Andrea Wolfensberger (*1961 in Zürich) begegnen sich über einen konzentrierten Gedankenraum, der die Besucher in eine andere Dimension eintauchen lässt, sie erdet und umschließt. Beide Künstlerinnen vereint ihr formal breit angelegtes Oeuvre. Ihr jeweils stark konzeptuell ausgerichteter Arbeitsprozess geht von konkreten Raumsituationen oder Gedanken-Konstrukten aus. Elementare Phänomene der menschlichen Wahrnehmung, aber auch der Natur werden in einer sinnlich rezipierbaren Gestalt zur Anschauung gebracht. Die künstlerische Aufmerksamkeit gilt dem unsichtbaren Dazwischen. Der Versuch einer Formfindung für das Unsichtbare stellt dabei ein Leitmotiv dar. Die geschaffenen Bilder erscheinen vertraut, erinnern an alltägliche Momente, vergessen geglaubte Seherlebnisse, an beiläufig Registriertes. Trotz dieser Bezüge bleiben die Arbeiten bis zu einem gewissen Grad undurchdringlich, lösen Irritation aus, unter anderem aufgrund der inhärenten Spannung zwischen dem Bekannten und seiner unmittelbar wahrgenommenen Übersetzung, zwischen dem ‚Bild im Kopf‘ und seinem konkreten Gegenüber.

Beide Künstlerinnen arbeiten für den Ausstellungsraum an neuen raumgreifenden Werken, die sie wohlüberlegt im Raum platzieren. Bettina Khano lässt einen farbigen Raum entstehen, der der Kraft des Lichtes Entfaltungsmöglichkeiten bietet. „Wo bin ich im Hier?“ Diese Frage umkreist Khano in ihrem Werk und damit das Kernthema unserer menschlichen Existenz: Das Suchen und Finden unseres Platzes in der Welt. Der Betrachter schlüpft in die Rolle des Akteurs, der den Raum in einer Zeitlichkeit erfährt. Das Thema Lyrik ist nicht nur in Form des Ausstellungstitels präsent, sondern auch ganz konkret über die Arbeiten von Andrea Wolfensberger. Die Künstlerin überführt Sonogramme in greifbare Strukturen. So haben in einer großen Skulptur aus Wellpappe ein Gedicht von Ingeborg Bachmann und in einer Wandarbeit ein arabisches Gedicht von Hanane Aad neue Formen gefunden.

Fotos
Gerald von Foris (1 – 3)

Impressionen vom ‚Floppy Film‘-Kinderworkshop

Montag, 26. März 2018, 10 bis 12 Uhr

Workshop in Kooperation mit FILOMELE

Der Workshop fand in der aktuellen Ausstellung statt.

Doppelpass I
‚Samen, die in den Morgen drängen‘
Markus Bacher und Wilhelm Scheruebl

Kinderworkshop ‚Floppy Film‘
Der Workshop nimmt Bezug auf die zentralen Themen der Ausstellung, darunter die Vermessung des eigenen Körpers, die Arbeit mit Fundstücken, gestische Malerei sowie zeitlich-räumliche Dimensionen. Ausgehend von der Spannweite der Arme, die nach Leonardo der Körpergröße des Menschen entspricht, bekommt jedes Kind die Möglichkeit, einen eigenen künstlerischen Filmapparat zu bauen. Diverse Materialien, auch Naturmaterialien, können dabei nach Belieben kombiniert werden. Die Floppy Disks, die zur Verfügung gestellt werden, kennen die Kinder heute kaum mehr, ebenso wenig wie analogen Film. Als Symbol der Freundschaft schenken sich die Kinder ihre produzierten, am Ende halbierten Filmstreifen gegenseitig.

Impressionen aus dem Kinderworkshop ‚Floppy Film‘, Galerie der DG, 26. März 2018
Fotos: Galerie der DG und FILOMELE

 

Publikation zur Ausstellung
’Samen, die in den Morgen drängen’
Markus Bacher und Wilhelm Scheruebl

Der Katalog No. 144 der DG erscheint begleitend zur Ausstellung

Doppelpass I
Markus Bacher und Wilhelm Scheruebl
‚Samen, die in den Morgen drängen‘

in der Galerie der DG | Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst,
23. Februar bis 14. April 2018.

Der Katalog ist für € 7,50 in der Galerie der DG zu erhalten (+ Porto bei Versand).
Bestellungen senden Sie bitte an: info@dg-galerie.de

Herausgeber: Dr. Walter Zahner, Benita Meißner
Texte: Benita Meißner, Dr. Markus Neuwirth, Elisabeth von Samsonow
Gestaltung: Bernd Kuchenbeiser Projekte mit Michaela Wonhöfer
Lektorat: Dr. Hanne Borchmeyer
Druck: Memminger MedienCentrum
Fotos: Gerald von Foris (Abb. 3, 4, 11, 12, 13, 14, 15, 16)
Archiv Lenbachhaus (Abb. 19a)
Jochen Littkemann (Abb. 1, 2, 5, 6, 7, 8)
Fritz Lorbeer (Abb. 18)
Wilhelm Scheruebl (Abb. 9, 10, 17, 19b, 20, 21)

ISBN 978–3‑932322–48‑8

Kinderworkshop
Mo, 26.3.2018
10 bis 12 Uhr

Floppy Film‘ Kinderworkshop zum Thema Freundschaft

Montag, 26. März 2018, 10 bis 12 Uhr
Ort: Galerie der DG

Kinder und Jugendliche, 8 bis 13 Jahre
Anmeldung bis 23. März 2018 unter info@dg-galerie.de

in Kooperation mit FILOMELE

Der Workshop findet in der aktuellen Ausstellung statt.

Doppelpass I
‚Samen, die in den Morgen drängen‘
Markus Bacher und Wilhelm Scheruebl

 


Kinderworkshop ‚Floppy Film‘
Der Workshop nimmt Bezug auf die zentralen Themen der Ausstellung, darunter die Vermessung des eigenen Körpers, die Arbeit mit Fundstücken, gestische Malerei sowie zeitlich-räumliche Dimensionen. Ausgehend von der Spannweite der Arme, die nach Leonardo der Körpergröße des Menschen entspricht, bekommt jedes Kind die Möglichkeit, einen eigenen künstlerischen Filmapparat zu bauen. Diverse Materialien, auch Naturmaterialien, können dabei nach Belieben kombiniert werden. Die Floppy Disks, die zur Verfügung gestellt werden, kennen die Kinder heute kaum mehr, ebenso wenig wie analogen Film. Als Symbol der Freundschaft schenken sich die Kinder ihre produzierten, am Ende halbierten Filmstreifen gegenseitig.

 

 

Markus Bacher und Wilhelm Scheruebl
im Gespräch mit Benita Meißner
Di, 27.3.2021, 19 Uhr

Das Gespräch fand statt am Dienstag, den 27. März 2018 in der Galerie der DG.

Laß Dich fallen
In den Abgründen lagern
die Samen
die in den Morgen
drängen

(Emil Breisach)

Die Ausstellung ‚Samen, die in den Morgen drängen‘ bildet den Auftakt des neuen Ausstellungszyklus ‘Doppelpass‘, der jeweils zwei KünstlerInnen auf den Ausstellungsraum der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst reagieren lässt. Die Verbindungen zwischen den ausgewählten Künstlern sind vielfältig: So spielen Freundschaft, Familie oder kuratorische Zuordnung eine zentrale Rolle. Gemeinsam ist den Ausstellungen, dass der Dialog nicht nur zwischen Kuratorin und Künstler oder Kunstwerk und Besucher angeregt wird, sondern dass alle Beteiligten in den künstlerischen Prozess miteinbezogen werden. Von den Künstlern wird weit mehr verlangt, als nur auf die Gegebenheiten des Raumes zu reagieren: Sie müssen sich früh mit den Setzungen des anderen befassen.

Zwei österreichische Künstler, ein Bildhauer und ein Maler, begegnen sich. Sie treffen sich auf dem Berg, der die Täler trennt und sie gleichzeitig verbindet, und sie nähern sich über die Kunst einander an. Ein kreativer Austausch, der neue Perspektiven eröffnet, jenseits der Sprache. Beide Künstler schätzen das Bild mehr als das gesprochene Wort.

Künstlergespräch, Wilhelm Scheruebl, Benita Meißner und Markus Bacher (v. r.), Galerie der DG,
27. März 2018, 19 Uhr, Foto: Galerie der DG.