DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Notre Dame‘ – Künstlerinnen der DG
9. März bis 29. April 2022

Werke von
Susanne Hanus
Angelika Hoegerl
Brigitte Schwacke
Ruth Kohler
Susanne Wagner

Die Ausstellung ‚Notre Dame‘ rückt Werke von fünf Künstlerinnen aus unterschiedlichen Regionen Oberbayerns, alle Mitglieder unseres Vereins, in ein neues Licht. Gezeigt werden Arbeiten der letzten Jahre, die aber verschiedene Erfahrungshorizonte spiegeln, da es sich um Künstlerinnen sehr unterschiedlichen Alters handelt. Die Präsentation wird von Lioba Leibl und Sabine Straub, Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstands der DG, kuratiert. Sehr bewusst findet die Eröffnung am Weltfrauentag statt. 

Die Gestaltung der Geschlechterrollen in einer Gesellschaft beeinflusst, wie Künstlerinnen sich ausbilden und äußern können, wie ihre Kunst wahrgenommen wird und wie sie beruflich existieren. In Deutschland war eine Künstlerexistenz als weiblicher Lebensentwurf noch um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kaum realisierbar. In unterschiedlichen Gesellschaften und Zeiten ist belegt, dass Frauen künstlerische Fähigkeiten ganz abgesprochen wurden oder ihre künstlerische Betätigung behindert oder verhindert wurde. Obwohl in vielen Gesellschaften heute Konsens ist, dass Frauen und Männer künstlerisch gleich fähig sind, stehen der künstlerischen Berufsausübung von Frauen oft einschränkende kulturelle Vorstellungen, familiäre Zwänge, gesellschaftliche Konventionen und ökonomische Interessen entgegen.

Fotos
Gerald von Foris (1 – 4)