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Podiumsdiskussion
Öffnen statt schließen
Kirchen als öffentliche Räume
Mi, 1. März 2023, 18.30 Uhr

Symposium
der Stiftung Weiter-Denken

Kirchen sind Prototypen öffentlicher Bauten“ (cheweitz). Sie waren gebaut als große Versammlungsräume. Mit sich verändernder Bevölkerungsstruktur und mit der Säkularisierung der Gesellschaft wurden sie zunehmend zu reinen Gottesdienstorten. Heute besinnen sich Gemeinden und Kirchen erneut auf ihr Potenzial als öffentliche Räume, oft als hybride öffentliche Räume: Sie behalten ihre gottesdienstliche Funktion und geben zusätzlichen Nutzungen Raum. „Wir haben eine Kirche – Haben Sie eine Idee?“ Mit Fragen wie dieser werden Prozesse der geistigen und realen Öffnung, der Partizipation und Neugestaltung initiiert. Der Bezug aufs Stadtviertel und die Fragen der Zeit werden Thema und Aufgabe. Wir stellen drei solcher Prozesse kultureller Öffnung vor und diskutieren beispielhaft an ihnen bauliche und personelle Voraussetzungen, Dynamiken und Herausforderungen im Umgestaltungsprozess und die Visionen, die sich mit ihnen verbinden. Welche Qualitäten an öffentlichem Raum entstehen hier?

Mi, 1. März 2023, 18.30 Uhr 
Auferstehungskirche München
Gollierstraße 55, 80339 München

St. Maria als: „Wir haben eine Kirche – Haben Sie eine Idee?“ 
Der Prozess der Öffnung als Erfahrung
PR Andréas Hofstetter-Straka, St. Maria als – Kirche des Dialogs und der Vernetzung, Stuttgart

Eine Kirche erfindet sich neu. Aus einem anfangs als vorübergehend gedachten Prozess der Suche wird ein neues Selbstverständnis: St. Maria wird „St. Maria als“. Sie öffnet sich für den Stadtraum und für vielfältige Nutzungs-Ideen der Menschen um sie herum. Ein kuratorisches Team gestaltet den Prozess, der nun auf Dauer angelegt ist: Öffnung und Ermöglichung. Wissenschaftlich und städteplanerisch begleitet. Und mit einem Umbau des Innenraums unterstützt.

https://​www​.st​-maria​-als​.de/

Ein neuer Typus Kirche: Hybride öffentliche Räume
Dr. Sonja Beeck und Jürgen Willinghöfer, chezweitz GmbH – museale und urbane Szenografie, Berlin

Das Berliner Büro chezweitz hat einen Prozess in Zusammenarbeit der Mitteldeutschen Kirche und der Internationalen Bauausstellung Thüringen 2012 – 2023 begleitet und gestaltet. Aus 500 neuen Ideen für neue Nutzung sakraler Räume wurden sieben Modellprojekte ausgewählt und professionell umgesetzt. Die vorgestellten Projekte zeigen, wie lebensnahe weltliche Nutzungen das ursprüngliche Angebot der Kirche ergänzen können. Mitten im Ort entsteht so ein neuer Typus Kirche als hybrider Raum und vielleicht neuer Kern. chezweitz ist ein in Berlin ansässiges Büro für museale und urbane Szenografie. Es gestaltet Kunst- und Themenausstellungen für Museen und entwickelt planerische Strategien für die veränderte Wahrnehmung und Nutzung des Stadtraumes. 

https://​www​.chezweitz​.de/de 

Auferstehungskirche als „Kraftwerk Westend“: Eine Vision
Bernd Berger, Pfarrer Auferstehungskirche München

Die denkmalsgeschützte Auferstehungskirche im Münchner Westend liegt in einer lebendigen und vielfältigen Nachbarschaft. Sie ist eine der größten Münchner Kirchen, doch die Bewohnerschaft im Westend hat sich verändert. Konzeptuell und baulich will sich die Kirche öffnen und zugleich neue Funktionen der heutigen Gesellschaft integrieren: Ein Migrationszentrum, Tafel und Vesperkirche, Kulturelle Öffnung. Westend Vibes kommen zum Klingen. Ein Kraftwerk für die Nachbarschaft. Konzeptionelle Herausforderungen für die Gemeinde und für Staab Architekten, die die bauliche Umsetzung leisten sollen.

https://​www​.auferstehungskirche​.de/​g​e​m​e​i​n​d​e​/​v​i​s​i​o​n​-25

Podiums- und Plenumsdiskussion
Systematische Fragen zu den Projekten 

eine Kooperation von
Stiftung Weiter-Denken, Auferstehungskirche München Westend und DG Kunstraum
im Rahmen der Wanderausstellung ‚Kirche Raum Gegenwart‘ vom 20.1. bis 16.3.2023