DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum DiskursGegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Re*
Vortragsreihe 2024

#rethink #refuse #reduce #repair #reuse #refurbish #remanufacture #repurpose #recycle #recover

Unter dem Titel ‚Re*‘ lädt der DG Kunstraum in 2024 in Kooperation mit der Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising sowie dem Kunstreferat der Evangelischen Landeskirche in Bayern zu unterschiedlichen Veranstaltungen wie Vorträgen und Gesprächen ein, rund um die Begriffe Reduktion, Wiederverwendung, Recycling, Reparatur, Transformation und Neudenken.

Die Ausstellung ‚One Planet, One Family‘ von Anna Heringer 2023 bildete den Ausgangspunkt der neuen Veranstaltungsreihe rund um das drängende Thema der Nachhaltigkeit im Bausektor. Die Re*-Reihe mündet ebenso wie die Kooperation mit Prof. Uta Graff am Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten an der TU München und dem Projekt ‚Ressource Research Reset – Architektonische Transformationen sakraler Räume’ im Jahr 2025 in eine gleichnamige Ausstellung im DG Kunstraum.

Die Vortragsreihe sieht vor, dass jeweils zwei Referent*innen in Austausch treten. Dabei möchten wir Institution mit Innovation in Kontakt bringen. Wir bieten eine Plattform, um offen ins Gespräch zu kommen, was ist möglich, welche Bedürfnisse und Hürden gibt es auf der einen Seite und welche Möglichkeiten und Ideen gibt es auf der anderen Seite.

Dabei werden unter anderem die Aspekte der Ökonomie, Ökologie und der Nutzung betrachtet. Die Ökonomie bezieht sich auf die wirtschaftlich sinnvolle Nutzung der Gebäude, über dessen gesamten Lebenszyklus betrachtet. Die Ökologie beinhaltet den ressourcen- und umweltschonenden Bau von Gebäuden, die Vermeidung von Schad- und Risikostoffen, um eine klimafreundliche Bauweise mit einem möglichst geringen CO2-Fußabdruck sowie die Förderung von Biodiversität. Im Fokus des Sozialen stehen die Nutzenden der gebauten Umwelt mit ihrem Wunsch nach Gesundheit, Komfort und Wohlbefinden. 

Im Besonderen blicken wir auf die Kirchen als öffentliche Räume im Kontext des Stadtgefüges. Welche neue Nutzung könnten für die Stadtgesellschaft interessant sein? 
 
Termine
(1)
Dienstag, 18. Juni 2024, 19 Uhr
Dipl. Ing. Univ. Architekt Marinus Kohlhauf, Diözesanbaumeister Erzdiözese München und Freising

mit Breath Earth Collective (Graz)
Moderation: Dr. Ulrich Schäfert, Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising
Ort: Karmeliterkirche
 
(2)
Donnerstag, 26. September 2024, 19 Uhr
Dipl. Ing. Univ. Stefan Lautner, Leiter des Baureferats der Ev.-Luth. Landeskirche in Bayern

mit Point of No Return (München)
Moderation: Helmut Braun, Kunstreferent der Ev.-Luth. Kirche in Bayern
Ort: DG Kunstraum

(3)
Dienstag, 15. Oktober 2024, 19 Uhr
Stadtbaurätin Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk
mit Prof. Mikala Samsoe, ensømble Studio Architektur, Berlin, Professur für Entwerfen und Gestalten an der TH Augsburg, Fakultät für Architektur und Bauwesen
Moderation: Benita Meißner, Kuratorin DG Kunstraum
Ort: DG Kunstraum

Weitere Vorträge und Termine 2024 folgen in Kürze.…

Form follows availability – die Gestaltung folgt der Verfügbarkeit. Diese Vorgehensweise reduziert den Verbrauch von Ressourcen konsequent und ermöglicht eine wirkliche CO2-Senke. Die sichtbar andere Ästhetik, die unsere Sinneseindrücke anregt, kann eine Quelle für Erkenntnisse sein.“
Prof. Amandus Samsøe Sattler, ensømble studio architektur

Kunststoff ist ein Super-Material. Es hält ewig und ermöglicht uns so viele Dinge, aber die Art und Weise, wie wir es benutzen, ist eine absolute Katastrophe. Wir benutzen für ein paar Minuten einen Gegenstand, der Hunderte von Jahren halten kann. Das ist lächerlich. Es gibt keine Übereinstimmung zwischen der Verwendung und der Lebensdauer des Materials. Wir sollten sensibler für die Zeit als Maßeinheit werden. Öl hat Millionen von Jahren gebraucht, um sich zu bilden, wir verbrauchen viel Energie, um es umzuwandeln, und dann wird das Ergebnis dieser enormen Arbeit nur für ein paar Minuten genutzt…”
Dr. Julia Lohmann, Professorin für Design an der Aalto Universität (zum Artikel)

Abb. 1: Breathe Earth Collective, Temporäres Walderlebnis im Universalmuseum Joanneum in Graz 2016, Foto: Bernhard König
Abb. 2: Breathe Earth Collective, Klima-Kultur Pavillon Graz 2020, Foto: Bernhard König
Abb. 3: Ausstellungsansicht Anna Heringer, ‚One Planet, One Family‘, DG Kunstraum 2023, Foto: Gerald von Foris