DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum DiskursGegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Kooperation mit der
Hochschule für Musik und Theater München
seit 2017

Seit Oktober 2017 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V. in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater München Konzerte in der jeweiligen aktuellen Ausstellung.

Juli 2025
Mitgliederausstellung ‚Zunder und Zartheit‘ Finissage mit Musik
,Outline‘ – Musikalische Performance von und mit
Mira Foron, Sophia Nussbichler, Hanyu Xiao, Jana Förster, Emma Longo Valente
Fach Konzertdesign, Klasse Hanni Liang Hochschule für Musik und Theater

November 2024
,Dazwischensein 8 – Judith Egger‘ Finissage mit Musik
Magdalena Geiger (Klasse Prof. Birgit Stolzenburg de Biasio, Hochschule für Musik und Theater München) und Lukas Schrüfer (Klasse Lars Zolling an der Hochschule für Musik und Theater München) im Duo mit Hackbrett und Klarinette

Februar 2024
,Dazwischensein 1 – Bettina Khano‘ Finissage mit Musik
Melis Çom, Harfe
der Klasse Neue Musik bei Prof. Cristina Bianchi an der Hochschule für Musik und Theater München

Dezember 2023
,One Planet, One Family‘ Finissage mit Musik
Balázs Dolfin, Violoncello
der Klasse Prof. Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und Theater München

November 2023
Doppelpass VI Finissage mit Musik
Xaver Eckert und Magdalena Geiger, Hackbrett
Klasse Prof. Birgit Stolzenburg de Biasio, Hochschule für Musik und Theater München

Dezember 2022
Lesung von Franziska Ball und Musik von dem Jazz-Duo Enji Erkhem, Gesang und Paul Brändle, Gitarre
2018 bis 2020 studierte Enji Erkhem der Hochschule für Musik und Theater München Jazz Gesang
Paul Brändle ist ebendort Lehrbeauftragter für Stile und Spieltechniken der Popularmusik

Juni 2022
Katalogpräsentation mit Lesung von Franziska Ball und Musik vom Saxophon-Duo Janine Schrader und Monika Olszak
Franzsika Ball ist Lehrbeauftragte für Sprecherziehung und Sprachgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater München

Januar 2022
Leseverrichtung von Ruth Geiersberger mit Musik
Arabella Purucker und Carmen Rodriguez Hitschfeld, Klarinette
Klasse Prof. Georg Arzberger, Hochschule für Musik und Theater München

Sepember 2021
Various Others
Balázs Dolfin, Violoncello
Klasse Prof. Wen-Sinn Yang, Hochschule für Musik und Theater München

Juli 2021
Kunstareal-Fest
Jacoba Barber-Rozema, Sopran
Klasse Prof. Julian Prégardien, Hochschule für Musik und Theater München
Masterstudium in Musiktheater/Operngesang an der Theaterakademie August Everding in München

Januar 2020
Künstlergespräch mit Musik
Leon Lorenz, Marimbaphon und Percussion
Klasse Prof. Alexej Gerassimez, Hochschule für Musik und Theater München

November 2019
Künstlerinnengespräch mit Musik
Thomas Ganzenmüller, Jazz-Kontrabass
Klasse Prof. Henning Sieverts, Hochschule für Musik und Theater München

September 2019
Künstlergespräch mit Musik
Alexandra Kahrer und Sarah Moser, Violoncello
Klasse Prof. Wen-Sinn Yang, Hochschule für Musik und Theater München

Juli 2019
Sommerfest mit Musik
Alexandra Kahrer und Sarah Moser, Violoncello
Klasse Prof. Wen-Sinn Yang, Hochschule für Musik und Theater München

März 2019
Künstlerinnengespräch mit Musik
Rafael Adobas und Riccardo Cellacchi, Flöte
Klasse Prof. Andrea Lieberknecht, Hochschule für Musik und Theater München

September 2018
Konzert
Claire Augier de Lajallet, Harfe
Klasse Prof. Cristina Bianchi, Hochschule für Musik und Theater München

Juli 2018
Sommerfest mit Musik
Jonas Brinckmann (Saxophon), Vincent Crusius (Schlagzeug), Maximilian Hirning (Kontrabass)
Jazz-Institut, Hochschule für Musik und Theater München

Mai 2018
Konzert
Claire Augier de Lajallet, Harfe
Klasse Prof. Cristina Bianchi, Hochschule für Musik und Theater München

Februar 2018
Künstlergespräch mit Musik
Omid Niavarani, Persische Percussion auf Daf und Tombak
Klasse Prof. Dr. Dettmann, Hochschule für Musik und Theater München

Januar 2018
Lesung mit Musik
Omid Niavarani, Persische Percussion auf Daf und Tombak
Klasse Prof. Dr. Dettmann, Hochschule für Musik und Theater München

Oktober 2017
Konzert zur Langen Nacht der Museen
Saskia Hirschinger und Johannes Välja, Violoncello
Klasse Prof. Wen-Sinn Yang, Hochschule für Musik und Theater München

Fotos: Hanne Borchmeyer, Daniela Lange

Essential is Visible‘
Magdalena Jetelová
11. September bis 7. Dezember 2019

Eröffnung der Ausstellung
Dienstag, 10. September 2019, 18 bis 21 Uhr
19:30 Uhr Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Andreas Kühne, Vorstand VAH | Benita Meißner, Kuratorin

Mit der Ausstellung ‚Essential is Visible‘ stellt die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst den jüngsten Werkzyklus der tschechischen Künstlerin Magdalena Jetelová vor. Seit vielen Jahren erscheint das Thema der Grenze, der Ausgrenzung oder Markierung zentral in Jetelovás Arbeit. Dabei ist der Zeitbezug eine bedeutende inhaltliche Komponente.

Das jüngste Projekt ‚Pacific Ring of Fire‘ greift eine der drängendsten Fragen unserer Zeit auf: die Veränderung unseres Lebensraumes durch den Klimawandel. Ein Rezeptionsraum, der Ausstellungsraum sein kann, hat für Jetelová das Potential eines geistigen Areals, von dem streitbare künstlerische Impulse ausgehen können, ob nun in Form von rotem Rauch, Feuer oder Eisschmelze. Die Verankerung im Jetzt erfolgt aber auch durch die Art und Weise, wie Jetelová Kunst und Wissenschaft zusammenführt. 

Die Arbeiten zu ‚Pacific Ring of Fire‘ kann man als Weiterentwicklung des ‚Iceland Projects‘ sehen, da beide Projekte Naturgrenzen thematisieren. Während der Laserstrahl in Island der Form eines Bergrückens folgt, der sich da, wo die europäische und die amerikanische tektonische Platte aufeinander treffen, erhebt, werden in Patagonien mathematische Berechnungen der geologischen Nahtstelle markiert, da deutliche Erhebungen wegen des ‚ewigen‘ Eises nicht zu sehen sind. Nachrichten wie ‚Essential is visible‘ wurden mit einem Laserpointer auf die sich verändernden, zum Teil einstürzenden Eisberge geschrieben. Besonders in der Nähe der Pole führt zum heutigen Zeitpunkt der Klimawandel zu drastischen geologischen Veränderungen und wird durch die fotografischen Aufnahmen als bedrohter Lebensraum in der Ausstellung präsent.

Die heute in München lebende Künstlerin wurde in den 1970er und 1980er Jahren durch ihre monumentalen, archaischen Skulpturen international bekannt. Ihre künstlerische Ausdruckskraft formierte sich unter den Rahmenbedingungen einer sozialistischen Tschechoslowakei, die sie erst 1985 verlassen hat. Das Arbeiten ohne Grenzen entwickelte sich aus dem Arbeiten ohne Atelierräume: Die Werke waren von Anfang an für die Öffentlichkeit geschaffen und nicht für Innenräume. So entwickelte sich Jetelovás Kunst stets weg von der Skulptur im Raum hin zu einer Auffassung des Raumes als Skulptur. Die künstlerische Inszenierung spezifischer Raumerfahrungen zieht sich demnach wie ein roter Faden durch ihr Werk.

Das Oeuvre der Künstlerin kann als Meditation über die Endlichkeit des Daseins, des individuellen Lebens wie auch des Planeten Erde verstanden werden, wie auch als Reflexion über die Möglichkeiten, der Verwüstung – der Physis wie der Seele – etwas entgegenzusetzen.

Wir bedanken uns für die Förderung durch den Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München sowie bei der Hypo-Kulturstiftung für ihre Unterstützung.


Press Release

Künstlergespräch mit Silvia Hatzl
Doppelpass III
Mi, 26. Juni 2019, 19 Uhr

Wir laden Sie herzlich ein zum Künstlergespräch mit Katalogpräsentation!

Stille über den kalten Fluten des Inns’
Doppelpass III: Silvia Hatzl und C.A. Wasserburger

Mittwoch, den 26.6.2019, um 19 Uhr
Ort: Galerie der DG

Silvia Hatzl im Gespräch mit Benita Meißner

Musikalisches Programm
Das Celloduo Alexandra Kahrer und Sarah Moser (Hochschule für Musik und Theater München, Klasse Prof. Wen-Sinn Yang) gestaltet den Abend musikalisch mit. Gespielt werden Stücke von Boris Blacher (1903–1975), Gaspar Cassado (1897–1966), Hans Werner Henze (1926–2012) und Ennio Morricone (*1928).

Foto: Silvia Hatzl

3+6 Vortragsreihe
Zeitgenössischer Sakralbau
Staab Architekten
2. Juli 2019, 19 Uhr

Umbau Liebfrauenkirche, Dortmund (2011)
Staab Architekten, Berlin
Vortrag: Dipl.-Ing. Thomas Schmidt

Um Anmeldung wird gebeten unter info@dg-galerie.de

Preise
2015 Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen
2015 Anerkennung – Westfälischer Preis für Baukultur
2014 Auszeichnung Guter Bauten – BDA Dortmund Hamm Unna

Da die Zahl der Gemeindemitglieder der Liebfrauenkirche zunehmend abnahm, wurde 2008 entschieden, diese mit der Propsteigemeinde zusammenzufassen und das neogotische Kirchengebäude, gebaut 1884 von Friedrich von Schmidt (1825–1891, Wien), in neuer Form zu nutzen und somit zu sichern.

Als Ort für Urnenbestattungen bleibt die Kirche nicht nur den Gläubigen als sakraler Raum erhalten, sondern auch als ein Baudenkmal, das mit seinem backsteinernen Turmhelm die Silhouette der Stadt seit 130 Jahren prägt. Volker Staab fügte dem historistischen Bauwerk durch seinen Umbau eine eigenständige Raumidee hinzu, die als herausragendes Beispiel zeitgenössischer Architektur der Gegenwart rezipiert wird.

In der friedhofsähnlichen, flächigen Anordnung des Urnenfeldes in Haupt- und Seitenschiffen der Stufenhalle wird eine Analogie zu der traditionellen Erdbestattung gesucht, bei der durch die Übergabe des Leichnams an die Erde der Kreislauf von Leben und Tod versinnbildlicht wird. Andererseits wird durch die nur ca. 80 cm hohe Installation der bestehende Kirchenraum räumlich und atmosphärisch wenig beeinträchtigt. Die blockhaft wirkenden Körper aus Baubronze ordnen sich um die acht Pfeiler des Langhauses und schaffen auf diese Weise kleinere Räume im Kirchenschiff, die das Auffinden einer Grabstätte erleichtern.

Die Architekten haben Sitzbänke in die Bronzeblöcke integriert, die zur ruhigen Zwiesprache mit den Toten einladen. Trost spendet nicht zuletzt das Licht, das die farbige Verglasung vor allem des südlichen Seitenschiffs in die Grabeskirche bringt.


Zur Reihe 3+6
Reduktion und Erneuerung von Sakralbauten

In der Vortragsreihe der DG 2019 stellen Architekturbüros ihre neuesten Projekte im Bereich Kirchenumbauten und Kapellen vor. Kapellen, kleine Andachtsräume, die oftmals auf Privatinitiativen zurückgehen, haben eine lange Tradition und erfahren gerade in den letzten Jahrzehnten wieder großen Zuspruch. Sie werden genutzt als Orte der Zuflucht und Stille und werden nicht als Bastionen des Glaubens angesehen. So bilderlos der neue Sakralbau ist, so präzise werden Architektur und künstlerische Beiträge geplant.

Die Kirche untersteht dem Wandel gesellschaftlicher Werte sowie demografischer und finanzieller Rahmenbedingungen. Das geht nicht selten mit neuen Aufgaben für den Kirchenraum einher, der baulichen Veränderungen unterzogen werden muss. Teilprofanierungen oder Verkleinerungen von Kirchenräumen sind Aufträge, mit denen Architekten immer häufiger konfrontiert werden.

DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.
Finkenstraße 4
80333 München

+49 (0)89 282548 Telefon
info@dg-galerie.de
www​.dg​-galerie​.de

Wettbewerb arsLITURGICA 2019
Ausschreibungsunterlagen sind online

Pressemitteilung                                                              

ars LITURGICA-Wettbewerb 2019
Gestaltung einer Weihnachtskrippe

Seit 2010 lobt die Initiative ars LITURGICA künstlerische Gestaltungswettbewerbe für sakrale Objekte aus: Auf diese Weise konnten bisher ein Evangelistar, ein Fastentuch und ein Vortragekreuz für den liturgischen Gebrauch realisiert werden.

In diesem Jahr wird eine zeitgenössische Gestaltungslösung für eine Weihnachtskrippe gesucht, die für die Propsteikirche St. Augustinus in Gelsenkirchen erstellt werden soll. Die Pfarrei hat den Ankauf des Objektes und dessen regelmäßige Nutzung und Aufstellung zugesagt. ars LITURGICA unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit durch Publikationen, Einführungen und weitere Angebote der Erschließung.

Zur Teilnahme eingeladen sind Gestalter/innen, Designer/innen, Künstler/innen freier und angewandter Bereiche, Architekt/innen aus dem In- und Ausland. Die Teilnehmenden müssen die eingereichten Arbeiten selbst entworfen und ausgeführt haben. Auch eine Teamarbeit ist bei Entwurf und Ausführung möglich. Einsendeschluss ist der 4. September 2019. Ausgelobt werden ein 1. Preis in Höhe von 5.000 Euro, ein 2. Preis in Höhe von 3.000 Euro und ein 3. Preis in Höhe von 1.000 Euro.

Interessierte Teilnehmer/innen sind zu einem Rückfragen-Kolloquium am 14. Juni 2019 in der Propsteikirche St. Augustinus, Bahnhofstr. 4, 45879 Gelsenkirchen, eingeladen. Es dient der Beantwortung der (vorher) schriftlich eingegangenen wie der vor Ort mündlich gestellten Rückfragen. Ein Ergebnisprotokoll erscheint anschließend online.

Ausschreibungsunterlagen und Informationen auch aus dem Rückfragen-Kolloquium: www​.arsliturgica​.liturgie​.de

Einsendeschluss: 4. September 2019

arsLITURGICA_2019_Pressemitteilung

Nächste Abendführung
Di, 3.3.2020, 18 Uhr

Wieder und Wieder. Ritual, Kontemplation, Obsession‘
Gruppenausstellung

Im kleinen Kreis kommen wir über die Kunstwerke in der Ausstellung ins Gespräch.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ausstellungsansicht, ‚Wieder und Wieder. Ritual, Kontemplation, Obsession‘, Gruppenausstellung, Kunstraum der DG, Foto: Gerald von Foris

 

 

Ostern 2019

Die Galerie der DG ist von Karfreitag, 19. April 2019, bis einschließlich Ostermontag, 22. April 2019 geschlossen.

Am Dienstag, den 23. April 2019 sind wir ab 12 Uhr wieder für Sie da.

Wir wünschen schöne Ostertage!

ENTFÄLLT!
3+6 Vortrag
Christ & Gantenbein
15.10.2019, 19 Uhr

Leider entfällt der Vortrag von Victoria Easton am 15. Oktober 2019!
Ein Ersatztermin wird angekündigt.

Swiss Church, London, 2010
Renovation und Umbau

Vortrag: Victoria Easton
Research Associate bei Christ & Gantenbein und Projektleiterin für das Projekt Swiss Church

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@dg-galerie.de

Die 1855 erbaute Swiss Church in London bedurfte dringend der Sanierung und Anpassung an aktuelle Anforderungen der Gemeinde. Die wichtigsten Massnahmen waren der Rückbau der in den 1950er-Jahren erweiterten Galerie und das Einfügen zweier Ebenen über dem strassenseitigen Eingang. Dadurch gewinnt der Kirchenraum seine ursprünglichen eleganten Proportionen zurück und wird um 90 Quadratmeter zusätzliche Fläche erweitert. Die neu eingefügte Raumstruktur gleicht einem „Haus im Haus“. Hier befinden sich die Büros, Räumlichkeiten für Gemeindeanlässe sowie die Orgel-Galerie. Eine paraventähnlich gefaltete Rahmenkonstruktion mit verspiegeltem und transluzentem Glas trennt Kirchenraum und neue Raumstruktur.


Zur Reihe 3+6

Reduktion und Erneuerung von Sakralbauten

In der Vortragsreihe der DG 2019 stellen Architekturbüros ihre neuesten Projekte im Bereich Kirchenumbauten und Kapellen vor. Kapellen, kleine Andachtsräume, die oftmals auf Privatinitiativen zurückgehen, haben eine lange Tradition und erfahren gerade in den letzten Jahrzehnten wieder großen Zuspruch. Sie werden genutzt als Orte der Zuflucht und Stille und werden nicht als Bastionen des Glaubens angesehen. So bilderlos der neue Sakralbau ist, so präzise werden Architektur und künstlerische Beiträge geplant.

Die Kirche untersteht dem Wandel gesellschaftlicher Werte sowie demografischer und finanzieller Rahmenbedingungen. Das geht nicht selten mit neuen Aufgaben für den Kirchenraum einher, der baulichen Veränderungen unterzogen werden muss. Teilprofanierungen oder Verkleinerungen von Kirchenräumen sind Aufträge, mit denen Architekten immer häufiger konfrontiert werden.

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3+6 Vortragsreihe
Zeitgenössischer Sakralbau
Florian Nagler Architekten
13. November 2019, 19 Uhr

Florian Nagler Architekten, Wiederaufbau St. Martha, Chor mit Abendmahltisch und Ambo, Nürnberg, 2018 

Projekt: Wiederaufbau St. Martha
Nürnberg, 2018
Florian Nagler Architekten, München

Um Anmeldung wird gebeten unter info@dg-galerie.de

Im Jahr 2014 ist die 1385 eingeweihte St. Marthakirche in Nürnberg aus ungeklärten Gründen abgebrannt. Dabei ging auch der bauzeitliche historische Dachstuhl über dem Hauptkirchenraum verloren. Im Rahmen eines Wettbewerbs haben wir vorgeschlagen, die Kirche in der alten Außenkontur wiederaufzubauen. Im Inneren entsteht dagegen im Zusammenspiel mit der historischen Natursteinkonstruktion ein neuer Raum, der durch eine zeitgenössische Holzkonstruktion geformt und geprägt wird, die über die reine Tragfunktion hinaus auch akustische Funktionen übernimmt, um den Anforderungen an die besondere Akustik des ursprünglichen Kirchenraums gerecht zu werden. Für die neue Dachkonstruktion wurden ausschließlich unverleimte Vollhölzer verwendet.

An der Westgiebelwand, wo die Orgel gebrannt und die größte Hitzeentwicklung verursacht hatte, war das große, mittlere Maßwerkfenster irreparabel beschädigt und wurde durch ein Neuteil ersetzt. Der Einbau der neuen Orgel erfolgte zeitversetzt, sobald sich nach der beendeten Baustelle ein stabiles Raumklima eingestellt hatte. Der Boden besteht aus diffusionsoffenem Stampflehm, der auf dem vorgefundenen historischen Bodenbelag aufgebracht wurde. Im Bodenaufbau ist eine Fußbodenheizung und eine induktive Höranlage integriert. Die historischen Buntglasfenster im Chor waren zum Zeitpunkt des Brandes zur Aufarbeitung geborgen worden und konnten folglich an ihrem ursprünglichen Ort wieder eingebaut werden.


Zur Reihe 3+6
Reduktion und Erneuerung von Sakralbauten

In der Vortragsreihe der DG 2019 stellen Architekturbüros ihre neuesten Projekte im Bereich Kirchenumbauten und Kapellen vor. Kapellen, kleine Andachtsräume, die oftmals auf Privatinitiativen zurückgehen, haben eine lange Tradition und erfahren gerade in den letzten Jahrzehnten wieder großen Zuspruch. Sie werden genutzt als Orte der Zuflucht und Stille und werden nicht als Bastionen des Glaubens angesehen. So bilderlos der neue Sakralbau ist, so präzise werden Architektur und künstlerische Beiträge geplant.

Die Kirche untersteht dem Wandel gesellschaftlicher Werte sowie demografischer und finanzieller Rahmenbedingungen. Das geht nicht selten mit neuen Aufgaben für den Kirchenraum einher, der baulichen Veränderungen unterzogen werden muss. Teilprofanierungen oder Verkleinerungen von Kirchenräumen sind Aufträge, mit denen Architekten immer häufiger konfrontiert werden.

DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.
Finkenstraße 4
80333 München

+49 (0)89 282548 Telefon
info@dg-galerie.de
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Foto
PK Odessa

3+6 Vortragsreihe
Architekt*innen zu Reduktion
und Erneuerung von Sakralbauten

In der Vortragsreihe der DG 2019 stellen Architekturbüros ihre neuesten Projekte im Bereich Kirchenumbauten und Kapellen vor. Kapellen, kleine Andachtsräume, die oftmals auf Privatinitiativen zurückgehen, haben eine lange Tradition und erfahren gerade in den letzten Jahrzehnten wieder großen Zuspruch. Sie werden genutzt als Orte der Zuflucht und Stille und werden nicht als Bastionen des Glaubens angesehen. So bilderlos der neue Sakralbau ist, so präzise werden Architektur und künstlerische Beiträge geplant.

Die Kirche untersteht dem Wandel gesellschaftlicher Werte sowie demografischer und finanzieller Rahmenbedingungen. Das geht nicht selten mit neuen Aufgaben für den Kirchenraum einher, der baulichen Veränderungen unterzogen werden muss. Teilprofanierungen oder Verkleinerungen von Kirchenräumen sind Aufträge, mit denen Architekt*innen immer häufiger konfrontiert werden.

Um Anmeldung für die einzelnen Vorträge wird gebeten unter info@dg-galerie.de

Termine

Mittwoch, 30. Januar 2019, 19 Uhr
Kunze Seeholzer Architekten
St. Benedikt, Kapelle (2007)

Dienstag, 26. Februar 2019, 19 Uhr
Hollenbeck Architekten
Umbau der Christuskirche in Köln (2016)

Dienstag, 26. März 2019, 19 Uhr
Meixner Schlüter Wendt Architekten
Umbau Dornbuschkirche, Frankfurt am Main (2006)

Mittwoch, 10. April 2019, 19 Uhr
bayer | uhrig Architekten
Neubau ökumenischer Pavillon, Landesgartenschau Landau (2015)

Dienstag, 4. Juni 2019, 19 Uhr
Kissler + Effgen
Umbau St. Bartholomäus, Köln (2014)

Dienstag, 2. Juli 2019, 19 Uhr
Staab Architekten
Umbau Liebfrauenkirche, Dortmund (2011) 

Dienstag, 15. Oktober 2019, 19 Uhr (ENTFÄLLT)
Christ & Gantenbein
Umbau Swiss Church, London (2010)

Mittwoch, 13. November 2019, 19 Uhr
Florian Nagler Architekten
Wiederaufbau St. Martha, Nürnberg (2018)

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 19 Uhr
Innauer-Matt Architekten
Neubau Kapelle Wirmboden, Schnepfau/Vorarlberg (2016)