Die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst lobt in der Regel alle drei Jahre den Kunstpreis der DG – Gebhard Fugel Preis aus. Der Maler Gebhard Fugel war 1893 einer der drei Initiatoren des Vereins. Der Preis kann in den Disziplinen Malerei, Bildhauerei, angewandte Kunst und Architektur sowie in allen neu auftretenden Ausdrucksmöglichkeiten im Rahmen der bildenden Künste vergeben werden und dient der Nachwuchsförderung. Es können aber auch einzelne Werke oder ein wegweisendes Gesamtwerk eines zeitgenössischen Künstlers oder einer Künstlerin ausgezeichnet werden.
Maximilian Prüfer istder Preisträger des Kunstpreises der DG – Gebhard Fugel Preis 2020.
Die Preisverleihung fand am 30. September 2020 um 19 Uhr im DG Kunstraum statt. Derzeit ist dort die Ausstellung ‚Everything is going to be alright‘ – Doppelpass IV mit Arbeiten von Andreas Greiner und Maximilian Prüfer zu sehen (bis 29. Oktober 2020).
Anbei finden Sie die Pressemitteilung zum diesjährigen Kunstpreis.
Ausstellungsansicht ‚Heike Kati Barath. Sei Bereit‘Ausstellungsansicht ‚Heike Kati Barath. Sei Bereit‘ Foto: Gerald von ForisAusstellungsansicht ‚Heike Kati Barath. Sei Bereit‘ Foto: Gerald von ForisAusstellungsansicht ‚Heike Kati Barath. Sei Bereit‘
Heike Kati Barath gehört mit ihrer nonchalanten Malerei, die eine immense Zeitgenossenschaft zum Ausdruck bringt, zu den wichtigsten figurativen Malerinnen ihrer Generation. Für die Ausstellung im DG Kunstraum entsteht im Zentrum eine neue Gruppe der ‚Bikini-Mädchen‘, die sich dem Besucher erst einmal sehr wehrhaft in den Weg stellen. Diese malerische Rauminstallation wird von weiteren großformatigen Gemälden begleitet und erstmals von einer Klanginstallation (Komposition: Kilian Schwoon) ergänzt. Zum ersten Mal zeigt die Künstlerin auch einen eigenen Animationsfilm (o.T., 2020; 2:05 min).
Die Malerei Baraths ist reich an Zitaten aus den literarischen und filmischen Genres der Mythologien und Science-Fiction, der Märchen und des Horrors. Die Malerei zeigt das Äußere und widmet sich doch ganz der psychischen Verfassung und damit der Identität. Kindliche Unschuld kennzeichnet die Persönlichkeiten, die Barath schafft. Eine der großen Leistungen der Künstlerin ist es, mit rein malerischen Mitteln Illusion und Realität zu verknüpfen: die Figuren nach außen treten zu lassen und uns in das Bild zu ziehen.
Begleitend zur Ausstellung gibt es einen Katalog sowie eine neue Edition der Künstlerin.
Ausstellungsansicht, Andreas Greiner, ‚Lost in the Woods II‘, 2019, in ‚Everything is going to be alright‘, Doppelpass IV: Andreas Greiner und Maximilian Prüfer, DG Kunstraum 2020, Foto: Gerald von Foris
Öffnungszeiten des DG Kunstraums
Dienstag bis Freitag, 12 bis 18 Uhr
Donnerstags Abendöffnung bis 20 Uhr
Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der momentanen Bestimmungen nur begrenzt Plätze anbieten können.
Die Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.
Wir bitten um Ihr Verständnis!
Gespräch mit Prof. Dr. Hans-Martin Schönherr-Mann, Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft, LMU und Maximilian Prüfer Moderation: Benita Meißner
Mittwoch, 30. September 2020, 19 Uhr
in der Ausstellung ‚Everything is going to be alright’ Doppelpass IV: Andreas Greiner und Maximilian Prüfer
Das Kunstprojekt Verdichtungen_ein Stadtgespräch 2020 von Nele Ströbel startet vom 1. bis zum 20. Juli auf und um das Schlachthofgelände mit Ausstellung, Resilienztalk, Performance und der Prozession Knochenarbeit. Die Idee dahinter: Der Umbau des städtischen Geländes soll durch große Atelierflächen von Künstler*innen gestaltete Grün- und Verweilflächen und Wohnateliers erhalten.
Zusätzlich zu den gewohnten Öffnungszeiten haben wir während des Laufs der Ausstellung ‚Everything is going to be alright. Andreas Greiner und Maximilian Prüfer‘ an allen Donnerstagen verlängerte Öffnungszeiten bis 20 Uhr.
Die Ausstellung rückt das Thema der Sehnsucht in den Fokus. Wir lassen uns treiben in einer künstlerischen Bilderwelt und öffnen den Blick für die Sehnsucht nach Freiheit, nach Gemeinschaft, nach der Vereinigung des Menschen mit der Natur, nach Erkenntnis und nach Heilung.
PROGRAMM
Aufgrund der aktuellen Lage kann weder eine Vernissage noch unser übliches Begleitprogramm stattfinden.
Wir laden stattdessen an den allen Donnerstagen, bis einschließlich 23.7.2020, zu einem Besuch der Ausstellung bis 20 Uhr ein.
Die Videoarbeit von Birthe Blauth ist für alle nächtlichen Flaneure ab 20 Uhr im Außenraum auf der Galeriefassade zu sehen.