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Annabel Daou
What do you forgive yourself for?
Aufruf für ein
Ausstellungsprojekt 2022

Auf der Suche …
Was sucht der Mensch, was braucht er, was macht uns aus?

Diese Fragestellungen sind in der Corona-Pandemie in neuer Weise virulent geworden: In Zeiten des Lockdowns wird gefragt, was „systemrelevant“ ist und somit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung und der Versorgungssicherheit der Bevölkerung dient. Zugleich hat sich in der Pandemie gezeigt, dass Menschen, gerade in neuen, herausfordernden Lebenssituationen, das Bedürfnis nach einem größeren Zusammenhang und höheren Sinn haben, aber auch, dass manche dieses Bedürfnis in Verschwörungstheorien befriedigt sehen.

Das Ausstellungsprojekt ‚Auf der Suche …‘, welches in München im Sommer 2022 an mehreren, u.a. öffentlichen Orten stattfinden soll, will die Suchbewegungen des Menschen anhand von künstlerischen Werken sichtbar machen. Künstlerische Arbeiten spiegeln existenzielle Fragen des Menschen wider und schaffen Bilder, die die Facetten und Widersprüche unserer Welt aufdecken und erkennen lassen. Ganz bewusst sind auch junge Menschen dazu eingeladen, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. So sind Studierende der Akademie der Bildende Künste München sowie Studierende der Theologie und der Religionswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität (Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati) in dieses Ausstellungsprojekt eingebunden.

Im Rahmen der Ausstellung konzipiert die libanesische Künstlerin Annabel Daou eine neue Arbeit, basierend auf den Antworten, die Menschen auf die Frage geben: „What do you forgive yourself for?“

Die Antworten der Teilnehmer sind anonym und werden von der Künstlerin selbst eingesprochen. Jede/-r kann Teil der künstlerischen Arbeit werden, indem er seine Antwort (nur englische Antworten können berücksichtigt werden!) an folgende Email Adresse schickt: WhatDoYouForgiveYourselfFor@gmail.com

Die Künstlerin und wir vom DG Kunstraum bedanken uns bei allen Teilnehmenden!

Das Kollektiv der Veranstalter besteht aus der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst, dem Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising mit Sitz in St. Paul, den ev. Kirchengemeinden St. Markus und Erlöserkirche in München sowie der LMU mit dem Lehrstuhl für Religionswissenschaft, in Kooperation mit Prof. Schirin Kretschmann, Akademie der Bildenden Künste München.

Depot oder Deponie‘ – über Künstler*innen-Nachlässe
15. Februar 2022, 19 Uhr
Zoom-Webinar

Depot oder Deponie‘ 
Warum soll man sich für Künstler*innen-Nachlässe engagieren?
Zoom-Webinar

Referent*innen:
Karolina Sarbia, Berufsverband Bildender Künstler*innen München und Oberbayern e.V.
Dr. Caroline Sternberg, Vorstand Bayerische Künstlernachlässe e.V.
Dr. Annette Philp und Dr. Cornelia Oßwald-Hoffmann, Kristine Oßwald Nachlass
Dr. Andreas Strobl, Vorstand der Stiftung Kurt Benning
Christiane von Nordenskjöld, Kustodin der Magda Bittner-Simmet Stiftung

Moderation: Benita Meißner, Kuratorin DG Kunstraum

Videogrußbotschaft von Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst
Videogrußbotschaft von Anton Biebl, Kulturreferent der Landeshauptstadt München

Anlässlich der Ausstellung ‚Depot oder Deponie – Doppelpass V‘ der Brüder Christoph und Sebastian Mügge (12.11.2021 bis 18.2.2022) veranstaltet der DG Kunstraum am 15.2.2022 ab 19 Uhr eine Online-Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen zweier Nachlasseinrichtungenund Vertretern von Stiftungen zum Thema ‚Depot oder Deponie – über Künstler*innen-Nachlässe‘.

Künstlerisches Erbe ist kulturelle Vielfalt, die bewahrt werden muss. Es gibt zwar inzwischen verschiedene Nachlasseinrichtungen und ‑initiativen in München und Bayern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, mit Enthusiasmus und Tatkraft das kulturelle Erbe der bildenden Künste zu sichern. Dennoch sind die Herausforderungen immer noch enorm, und es bedürfte eines viel größeren Engagements, da die staatlichen Institutionen, wie Museen und Archive, bei der Übernahme und Aufarbeitung von Nachlässen von Künstler*innen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Es gibt aber eine Vielzahl arrivierter Künstler*innen im Raum München und in Bayern, die das städtische und überregionale Kulturleben ihrer Zeit entscheidend mitgeprägt haben, deren Werke aber aus vielfältigen Gründen den Weg ins Museum nicht finden, obwohl sie erhaltenswert sind.

Spezielle Nachlassmaßnahmen und zivilbürgerliches Engagement sind also vermehrt notwendig, um die Kulturgüter vor ihrer Vernichtung zu retten. Was sich in diesem Bereich in Bayern, einem Bundesland ohne öffentliches Nachlassarchiv für Kunst, in den letzten Jahren getan hat, welche Schritte bereits unternommen wurden und welche Maßnahmen notwendig sind, wird in der Veranstaltung diskutiert. Drei der Referent*innen stellen konkret vor, wie sich ihr Nachlass gebildet hat, und wie dieser von den Kunstschaffenden vorbereitet wurde.

Ziel der Veranstaltung ist es, die bundesweiten Initiativen vorzustellen und diese mit der Situation der Künstler*innenvor- und ‑nachlässe in München und Bayern zu vergleichen. Darüber hinaus sollen Kunstschaffende informiert werden, welche Schritte schon zu Lebzeiten sinnvoll sind. Was ist bei der Gründung einer Stiftung zu beachten? Was sind die Voraussetzungen, um eine Stiftung zu gründen? Teilnehmende sollen für die Frage sensibilisiert werden, warum es sich lohnt, sich für Künstler*innen-Nachlässe zu engagieren, und welche langfristigen Perspektiven und Visionen formuliert werden sollten.

Interview
Christoph und Sebastian Mügge auf BR2 Kulturwelt

Die Künstler erzählen über ihre Arbeit und die Ausstellung ‚Depot oder Deponie‘ – Doppelpass V bei uns im DG Kunstraum. Das Interview auf Bayern 2 Kulturwelt vom 14.11.2021 führte Joana Ortmann.

Leseverrichtung mit Musik
Mi, 26.1.2022, 19 Uhr

in der Ausstellung
‚Depot oder Deponie’
Doppelpass V: Christoph und Sebastian Mügge

Ausstellung ‚Depot oder Deponie‘, Christoph und Sebastian Muegge, Leserverrichtung mit Ruth Geiersberger, am 26.1.2022
Ausstellung ‚Depot oder Deponie‘, Christoph und Sebastian Muegge,
Leserverrichtung mit Ruth Geiersberger, am 26.1.2022

Leseverrichtung mit Fundstücken: Ruth Geiersberger
Musik: Arabella Purucker und Carmen Rodriguez Hitschfeld, Klarinette
Klasse Prof. Georg Arzberger
in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater München

Musikalisches Programm
Olivier Messiaen (1908–1992)
Quatuor pour la fin du temps (Quartett für das Ende der Zeit) (1940–1941)
3. Satz: Abîme des oiseaux (Abgrund der Vögel)
Solo für eine Klarinette (8’)

Francis Poulenc (1899–1963)
Sonate für zwei Klarinetten (1918, rev. 1945)
1. Satz: Presto (2’)
2. Satz: Andante (3’)
3. Satz: Vif (2’)

Ausstellung ‚Depot oder Deponie‘, Christoph und Sebastian Muegge, Leserverrichtung mit Ruth Geiersberger, am 26.1.2022

Präsentation des ausstellungsbegleitenden Katalogs (7,50 Euro).
Vorbestellungen unter: info@dg-kunstraum.de


Notre Dame‘ Abendführungen
Di, 15.3.2022
Di, 5.4.2022

Ausstellungsansichten DG Kunstraum, Notre Dame, 2022

Führung mit den Künstlerinnen

Brigitte Schwacke und Angelika Hoegerl

Dienstag, 15. März 2022, 19 Uhr

Susanne Hanus und Susanne Wagner

Dienstag, 5. April 2022, 19 Uhr

Im kleinen Kreis kommen wir über die Kunst ins Gespräch.
Wir freuen uns auf Sie!

Foto
Gerald von Foris

Geschützt: ‚Depot oder Deponie‘
Christoph und Sebastian Mügge
Doppelpass V 
12. November 2021
bis 18. Februar 2022

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anschauen zu können, bitte das Passwort eingeben:

Von Ewigkeit zu Ewigkeit
Neue Videoinstallation von Stefan Hunstein in St. Paul München

Seit 2014 befindet sich die Videoinstallation ‚Gegenwart …!‘ des Künstlers Stefan Hunstein im Besitz der Münchner Paulskirche. Die Arbeit entstand 2008 für eine Ausstellung im Diözesanmuseum Freising. Eine Reihe von Videoportraits mit vom Leben gezeichneten Männergesichtern verharrt in geheimnisvoller Reglosigkeit.

Seit 2016 zeigt der Künstler im Wechsel im rechten Seitenschiff die Installation ‚Zukunft‘, bei der Kinder am Übergang zum Erwachsenwerden in stiller Betrachtung auf eine Lichtquelle konzentriert sind.

Am 13. Oktober 2021 wurde nun der von Anfang an geplante dritte Teil ‚Von Ewigkeit zu Ewigkeit‘ eröffnet: Unterschiedliche Frauenbilder verschiedenen Alters und jeglicher Herkunft gehen in einem endlosen Zyklus auseinander hervor. Und wenn Gott doch eine Frau wäre? Das ist nur eine von vielen spannenden Fragen, zu denen dieses neue Werk einlädt.

Mehr Informationen finden Sie hier:

Vorschau
’Auf der Suche…‚
Eröffnung Do, 12.5.2022

Was sucht der Mensch, was braucht er, was macht uns aus?

Diese Fragestellungen sind in der Corona-Pandemie in neuer Weise virulent geworden: In Zeiten des Lockdowns wurde gefragt, was „systemrelevant“ sei und somit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung und der Versorgungssicherheit der Bevölkerung dient. Sehr schnell wurde aber deutlich und dann auch gesellschaftlich diskutiert, in welcher Weise nicht auch kulturelles Leben grundsätzlich relevant für ein erfülltes Leben ist.

Zugleich hat sich in der Pandemie gezeigt, dass Menschen, gerade in neuen, herausfordernden Lebenssituationen, das Bedürfnis nach einem größeren Zusammenhang und höheren Sinn haben, aber auch, dass manche dieses Bedürfnis in „Verschwörungstheorien“ befriedigt sehen.

Das Ausstellungsprojekt ‚Auf der Suche…‘, welches in München an mehreren, u.a. öffentlichen Orten stattfinden soll, will die Suchbewegungen des Menschen anhand von künstlerischen Werken sichtbar machen. Künstlerische Arbeiten spiegeln existenzielle Fragen des Menschen wider und schaffen Bilder, die die Facetten und Widersprüche unserer Welt aufdecken und uns erkennen lassen. Ganz bewusst sind auch junge Menschen dazu eingeladen, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. So sind Studierende der Akademie der Bildende Künste sowie Studierende der Theologie und der Religionswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität (Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati) in dieses Ausstellungsprojekt eingebunden.

Dabei kommt es zu einer Annäherung an ganz unterschiedliche Bedürfnisse des Menschen: an die Grundbedürfnisse, als auch an soziale Bedürfnisse, wie Integration, und Individualbedürfnisse, wie Selbstverwirklichung. Die Suche nach Harmonie ist dabei ebenso im Blick, wie die Suche nach Gemeinschaft (Solidarität). Die Kunst soll den Blick darauf lenken, wo die unterschiedlichen Suchbewegungen des Menschen heute Ausdruck finden. 

Partner / Veranstaltungsorte  
Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V.
Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising
Ev. Kirchengemeinden St. Markus und Erlöserkirche in München 
Lehrstuhl für Religionswissenschaft (LMU)
Akademie der Bildenden Künste

Open Art
24.9. bis 26.9.2021

Wir freuen uns, bei der diesjährigen Open Art wieder mit dabei zu sein!

Ausstellung
‚τραῦμα – Der Körper vergisst nicht‘

Öffnungszeiten währen der Open Art
Freitag, 24.9.2021, 18 bis 21 Uhr
Samstag, 25.9.2021, 11 bis 18 Uhr
Sonntag, 26.9.2021, 11 bis 18 Uhr

Mehr Informationen zur Open Art finden Sie unter https://​openart​.biz

Wir wünschen Ihnen interessante und vielseitige Eindrücke bei Ihren Rundgängen!

Installationsansicht, ‚τραῦμα – Der Körper vergisst nicht‘, DG Kunstraum, 2021, Foto: Gerald von Foris 

Lange Nacht der Münchner Museen
Sa, 16.10.2021

Auch der DG Kunstraum ist bei der diesjährigen Langen Nacht der Münchner Museen wieder mit dabei!

Ausstellung
‚τραῦμα – Der Körper vergisst nicht‘

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter https://​www​.muenchner​.de/​m​u​s​e​u​m​s​n​a​c​ht/

Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Lange Nacht mit vielen schönen Eindrücken und Erfahrungen!

Ticketinformation

Das Ticket kostet 15,– € (zuzüglich System- und VVK-Gebühren) und berechtigt zum Eintritt in alle beteiligten Häuser für eine Person für das Abendprogramm. Es gilt zudem als Fahrkarte für eine Person am Veranstaltungstag für alle Verkehrsmittel im MVV-Gesamttarifgebiet (16.10.2021 ab 12 Uhr bis 17.10.2021 bis 8 Uhr). Das Ticket ist personalisiert und nicht übertragbar. 

Das Lange Nacht-Ticket ist bei allen an München Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und im Webshop erhältlich (ab Donnerstag, den 16.9.2021). Eventuell können noch Resttickets am Veranstaltungstag online oder an ausgewählten Stellen erworben werden. 

Installationsansicht, ‚τραῦμα – Der Körper vergisst nicht‘, DG Kunstraum, 2021, Foto: Gerald von Foris