DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum DiskursGegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

12+12
Wandel Lorch Architekten
Mi, 12.7.2017, 19 Uhr

Einladung zum 9. Vortrag in der Reihe 12+12

Jüdisches Zentrum am Jakobsplatz
München, 2007

Vortrag
Prof. Dipl. Ing. Andrea Wandel

Einführung
Benita Meißner

Mit dem Jüdischen Zentrum am Jakobsplatz wird der Fülle und dem Reichtum jüdischen Lebens, die Nazi-Deutschland zerstört hatte, wieder der gebührende Raum gegeben. Die Synagoge kehrt aus einer Hinterhofsituation in die Mitte der Stadtgemeinschaft zurück. Der Wettbewerbsentwurf von Wandel Lorch Architekten stellte die Idee einer selbstverständlichen Verwobenheit des Jüdischen Zentrums mit der Stadtstruktur über den öffentlichen Raum in den Mittelpunkt. Seine Öffentlichkeit und Offenheit wird erlebbar in einer Folge von Plätzen, Wegen und Passagen zwischen den Gebäuden und ihrer Nachbarschaft. Synagoge, Museum und Gemeindehaus sind als Ensemble ausbalanciert, in ihrer jeweiligen Eigenständigkeit formuliert und über die Zwischenräume hinweg in Beziehung zueinander gesetzt. Die Synagoge steht als wichtigstes Bauwerk nach Osten ausgerichtet frei im Platz mit geschlossenem Sockel und einer sich darüber erhebenden filigranen Stahlkonstruktion. Während der Sockel metaphorisch an den Tempel Salomons erinnert und symbolisch für das Dauerhafte stehend als schützende Hülle den Gebetsraum umgibt, bezieht sich die mehrschichtige, von einem Bronzegewebe umhüllte Laterne auf das fragile, portative Stiftszelt und löst die Konstruktion in der Transzendenz des Lichtes auf.

Fertigstellung: 2007
Größe: 2.450 m²
Baukosten: 9.8 Mio.

Made in Germany 2007
Building of the Year
Deutscher Städtebaupreis 2008
Deutscher Architekturpreis 2011, Auszeichnung

Wandel Lorch Architekten
Jüdisches Zentrum am Jakobsplatz
München, 2007
Foto: Roland Halbe

Plakat zur Ausstellung
,Fürchtet euch (nicht)! – Böhler & Orendt und Sebastian Tröger‘

Matthias Böhler, Christian Orendt, Sebastian Tröger
Fürchtet euch (nicht)! – 2017
Malerei/Digitale Collage
DIN A1
Offene Auflage
Preis 10 €

Anfragen senden Sie bitte an: info@dg-kunstraum.de

12+12
Königs Architekten
Mi, 17. Mai 2017, 19 Uhr

Einladung zum 8. Vortrag in der Reihe 12+12

St. Marien (Kirche am Meer), 2012
Wangerland-Schillig
Königs Architekten

Einführung
Dr. Walter Zahner

Vortrag
Professor Ulrich Königs

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@dg-galerie.de

Die Wirkungskraft eines Gotteshauses entzieht sich der Alltäglichkeit unserer Wahrnehmungen. Im Zusammenhang mit der besonderen Lage der ‚Kirche am Meer‘ wurde eine Konzeption gewählt, welche diese Wirkungskraft in ein Spannungsfeld zwischen kontextueller Einbindung einerseits und transzendentaler Ausrichtung andererseits einbindet. Die Raum-Körperbildung der Kirche am Meer bewegt sich bewusst innerhalb einer klassischen Kirchenbautypologie, gleichzeitig lässt die geschwungene Wand- und Dachausbildung auch eine metaphorische Interpretation von Wellen, Dünen und Meer zu.
(Quelle: koenigs​-architekten​.de)

Die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst hat in den vergangenen Jahren eine Reihe hochwertiger Ausstellungen zum zeitgenössischen Sakralbau präsentiert. In der Weiterführung startet die DG nach ihrem Wiedereinzug in die Siemens-Konzernzentrale eine Vortragsreihe zu ausgewählten Sakralbauten in Deutschland seit 2000.
Der Titel ‚12 + 12‘ weist auf das inhaltliche Konzept der Vortragsreihe hin: In den kommenden zwölf Monaten stellen zwölf Architekten jeweils ein ausgewähltes Projekt aus dem Sakralbau wie auch ein weiteres Bauwerk von der Antike bis zur Gegenwart vor, das für ihre Arbeitsweise richtungsweisend ist.
In Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten und dem Lehrstuhl für Raumkunst und Lichtgestaltung an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München
Gefördert durch den Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München.

Videobotschaft Papst Franziskus vom 6.1.2016

Wir sind alle Kinder Gottes.

12+12
Sauerbruch Hutton
Mi, 5. April 2017, 19 Uhr

Einladung zum 7. Vortrag in der Reihe 12+12

Immanuelkirche und Gemeindezentrum, Köln, 2013
Deutscher Architekturpreis 2015

Einführung
Benita Meißner

Vortrag
Frau Louisa Hutton (Vortrag in englisch)

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@dg-galerie.de

Ein bestehender Gartenhof der Evangelischen Brückenschlag-Gemeinde in Köln bildet das Herzstück für den Entwurf eines neuen Gebäudeensembles, das aus der Kirche, einer kleinen Gebetskapelle und einem Glockenturm besteht. Umgeben von altem Baumbestand bietet dieser Grünraum einen geschützten und zugleich offenen Platz für Veranstaltungen der Gemeinde. Die einfache rechteckige Form der neuen Immanuelkirche reinterpretiert die klassische Basilika im Sinne einer kleinen modernen Kirchengemeinde.

Foto: sauerbruch hutton

Art is a Doctor‘
Künstlerin und Theologen im Zwiegespräch
Do, 23. März 2017, 19 Uhr

Herzliche Einladung im Rahmen der aktuellen Ausstellung
Zenita Komad – Art is a Doctor. The Artist and the Kabbalist

Gespräch zwischen Zenita Komad und Moshe Akopdjanov, Kabbala-Experte, mit MMag. Dr. Johannes Rauchenberger, Leiter des Kulturzentrums bei den Minoriten, Graz
Moderation: Benita Meißner

Donnerstag, 23. März 2017, 19 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Eintritt ist kostenfrei.

Foto: Gerald von Foris

12+12
Schneider+Schumacher
Di, 28. März 2017, 19 Uhr

Einladung zum 6. Vortrag in der Reihe 12+12
Schneider+Schumacher
: Autobahnkirche Siegerland, Wilnsdorf, 2013

Einführung
Dipl.-Ing. Stefanie Seeholzer, 2. Vorsitzende

Vortrag
Till Schneider

Die dreidimensionale Umsetzung des Kirchen-Piktogramms präsentiert sich sowohl zur Autobahn als auch zum Autohof als stilisierte weiße Silhouette einer traditionellen Dorfkirche. Die Innenkuppel öffnet sich zum Altarbereich, in den nur von oben, durch die beiden Turmspitzen, natürliches Licht einfällt. Das filigrane Holz-Gewölbe zeigt sich ähnlich einer feingliedrigen Kreuzrippen-Struktur.
(Quelle: schneider​-schumacher​.de)

schneider+schumacher Architekten, Frankfurt am Main © 2013 by Jörg Hempel; www.joerg-hempel-com

Zenita Komad & CircleXperience
Gesprächsrunden
Do, 23. & Fr, 24. März 2017

Wir leben in einem besonderen Zustand, der Welt genannt wird -
über die Zukunft der spirituellen Bedürfnisse im Menschen‘

Gesprächsrunden
Zenita Komad & CircleXperience
mit Moshe Akopdjanov und Smirna Hagg

Donnerstag, 23. März 2017, 14:30 bis 16 Uhr
Freitag, 24. März 2017, 14:30 bis 16 Uhr

Wir bitten um Anmeldung unter info@dg-galerie.de

Im Rahmen der Ausstellung Zenita Komad ‚Art is a Doctor‘ lädt die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst gemeinsam mit CircleXperience und Zenita Komad an zwei Tagen zu Gesprächskreisen ein, die um das Thema ‚Wir leben in einem besonderen Zustand, der Welt genannt wird – über die Zukunft der spirituellen Bedürfnisse des Menschen‘.

CircleXperience ist eine Schule der Aufmerksamkeit. Die Teilnehmer lernen mit der Umgebung bewusster umzugehen und dem anderen näher zu kommen, dabei fokussiert man auf einen gemeinsamen Nenner.

Die Vision ist neue gesellschaftliche Strukturen zu erarbeiten, die ein Miteinander wachsen lassen. Jeder der sich mit Biologie beschäftigt, weiß, dass eine gesunde Zelle ihr denkbar Möglichstes gibt, um dem gesamten Körper zu dienen. Im Gegenzug bekommt die Zelle die volle Unterstützung vom Organismus. Isolation und Einzelgängertum hat die Sinnhaftigkeit des Daseins bereits für viele in Frage gestellt. Menschen brauchen andere Menschen um glücklich zu sein. Das gewachsene Ego bringt aber jeden gegen jeden auf. Konflikt betrübt die Wesentlichkeit und Freude unserer Existenz. Es gibt Werkzeuge die dem Negativen, etwas Positives hinzufügen und somit eine neue Dimension der Interaktion ermöglichen.

CircleXperience stellt die Verbindung, und nicht das Thema oder dessen intellektuelle Bewältigung, in den Vordergrund. Die Methode ermöglicht geistiges Wachstum, begleitet mit positiven, verbindenden Gefühlen. Die Sitzungen sind präzise vorbereitete, moderierte Kreise mit Spielregeln. Die Regeln geben den Teilnehmer*innen die Möglichkeit sich selbst zu beobachten und sich Anderen oder Fremden gegenüber besser zu öffnen. Unterschiedliche Menschen mit kontroversen Meinungen beginnen ein größeres Ganzes zu fühlen, Berührungsängste zu überwinden, gemeinsam positive Erfahrungen zu machen und dadurch ihre Lebensqualität zu verbessern. Alle im Kreis sind gleichwertig. Jeder fügt seine Worte den Worten der Anderen hinzu, wodurch die Möglichkeit entsteht, mehr Gemeinsamkeiten zu entdecken als man ursprünglich für möglich hielt. Eine neue Dimension öffnet sich und ermöglicht es, Positives und Negatives in Balance zu bringen. Der Teilnehmer beginnt, die Welt durch die Lupe der Verbindung zu sehen, anstatt wie früher, durch die enge, begrenzte Wahrnehmung des Selbst. Das Kollektiv ermöglicht es, die vielschichtigen Ebenen der Gefühle und des Intellektes wahrzunehmen, die nun zu einem vollständigen Bild verschmelzen. Jeder Einzelne ist ein essentieller Teil dieses Ganzen.

Foto: Gerald von Foris

Von der Kunst lernen?
documenta 14
Tagung in Hofgeismar
30. Juni bis 2. Juli 2017

Annäherungen an die documenta 14

in Kooperation mit

Artheon, Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche, Bistum Fulda, Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, Evangelische Akademie Kassel, Evangelisches Forum Kassel, Evangelische Akademie Hofgeismar

Von Athen lernen“ lautet das Motto der documenta 14, die vom 10. Juni bis 17. September in Kassel stattfindet.
Die Tagung fragt: Können wir von der Kunst lernen und wenn ja, was? In den letzten 60 Jahren hat sich die Konzeption dieser Weltausstellung immer wieder verändert. Der europäische Blickwickel wurde aufgebrochen, politische und philosophische Fragen sind stärker in den Vordergrund gerückt. Welche Wirkung geht davon aus? Dieser Frage gehen wir gemeinsam mit Prominenten und Ausstellungsmachern nach.

Besuchen Sie mit uns die Ausstellung, treffen Sie die Ausstellungsmacher, und diskutieren Sie mit Kunstkritikerninnen, Künstlerinnen und anderen kunstbegeisterten Menschen.

PROGRAMM

ANMELDUNG Tagungsnummer 17052

Fürchtet euch (nicht)!‘
Böhler & Orendt und Sebastian Tröger
5. Mai bis 22. Juli 2017

Eröffnung: Donnerstag, 4. Mai 2017, 18 bis 21 Uhr
19:30 Uhr Begrüßung Dr. Stefan Graupner, Mitglied des Gesamtvorstand
Einführung: Benita Meißner

Ausstellung 5. Mai bis 22. Juli 2017

Finissage: Samstag, 22.7.2017 von 11 bis 15 Uhr

Die Welt ist in Aufruhr. Haben die Menschen die Einladung, sich die Erde untertan zu machen, falsch verstanden? Schon die von den Künstlern für den Ausstellungstitel gewählte Exklamation ‚Fürchtet euch (nicht)!‘ lässt uns überrascht innehalten und nachdenklich werden. Der wichtigste Teil des Heilversprechens wird in Klammern gesetzt und so (fast) ins Gegenteil verkehrt. Was ist mit diesem offensichtlichen Verweis auf den Verkündigungsengel gemeint? Spielerisch, mit Liebe zum Detail und voller Phantasie laden die Künstler Böhler & Orendt und Sebastian Tröger dazu ein, uns mit Fragen nach Moral, gesellschaftlichen Verpflichtungen, der menschlichen Natur und allgemein dem Zustand der Welt auseinanderzusetzen.

Pressemitteilung

Ausstellungsansichten, ‚Fürchtet euch (nicht)‘, Böhler & Orendt und Sebastian Tröger, Galerie der DG 2017
Foto: Gerald von Foris