DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum DiskursGegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Edition zur Ausstellung
,Zenita Komad – Art is a Doctor‘
‚Ich und Du‘, 2017

Zur Ausstellung ‚Zenita Komad – Art is a Doctor. The Artist and the Kabbalist‘ hat die Künstlerin für die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst eine Edition erstellt, die sie bei uns zum Preis von EUR 50,00 erwerben können.

Zenita Komad
,Ich und Du‘, 2017
Gicléedruck auf Hahnemühle Photo Rag Duo 276 g/qm
DIN A3 (Motiv DIN A4)
Ed. 450
Nummeriert und signiert

zzgl. 8,00 EUR für Versand und Verpackung
Anfragen bitte an info@dg-kunstraum.de

Die Edition kann auch im DG Kunstraum erworben werden (nur Barzahlung).

12+12
Lederer Ragnarsdóttir Oei
Mi, 22. März 2017, 19 Uhr

[©©Roland Halbe; Veroeffentlichung nur gegen Honorar, Urhebervermerk und Beleg / Copyrightpermission required for reproduction, Photocredit: Roland Halbe]

Einladung zum 5. Vortrag in der Reihe 12+12

LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei
Hospitalkirche, Stuttgart, 2017
Hospitalhof, Stuttgart, 2014
Diözesan-Archiv und Bischöfliches Ordinariat, Rottenburg, 2013

Einführung
Benita Meißner, Kuratorin

Vortrag
Prof. Arno Lederer

Ein altes Sprichwort sagt, Kirche, Rathaus und Schule gehören zu den besonderen Bauten, die für die Stadt prägend sind. Ihnen hat man also zugesprochen, sich dem Duktus und der Ordnung der „normalen“ Häuser der Bürgerstadt nicht unterordnen zu müssen. Unsere Vorstellungen von dem Begriff und der Qualität der europäischen Stadt bestätigen das erwähnte Bild. In der Tat erwarten wir von den Bildungseinrichtungen, also den Kulturbauten, ebenso wie denen der politischen und legislativen Gewalt und vorneweg den sakralen Gebäuden, ihr besonderer Status möge im Netz der Wohn-und Geschäftshäuser einen sichtbaren Ausdruck finden.
(Quelle Text: Website der Architekten)
Um Anmeldung zum Vortrag wird gebeten unter info@dg-galerie.de

Die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst hat in den vergangenen Jahren eine Reihe hochwertiger Ausstellungen zum zeitgenössischen Sakralbau präsentiert. In der Weiterführung startet die DG nach ihrem Wiedereinzug in die Siemens-Konzernzentrale eine Vortragsreihe zu ausgewählten Sakralbauten in Deutschland seit 2000.
Der Titel ‚12 + 12‘ weist auf das inhaltliche Konzept der Vortragsreihe hin: In den kommenden zwölf Monaten stellen zwölf Architekten jeweils ein ausgewähltes Projekt aus dem Sakralbau wie auch ein weiteres Bauwerk von der Antike bis zur Gegenwart vor, das für ihre Arbeitsweise richtungsweisend ist.
In Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten und dem Lehrstuhl für Raumkunst und Lichtgestaltung an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München
Gefördert durch den Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München.

12 + 12
Paul Böhm
Mi, 18. Januar 2017, 19 Uhr

Herzliche Einladung zum
3. Vortrag in der Reihe 12+12

Einführung
Benita Meißner

Vortrag
Paul Böhm
St. Theodor, 2002, Köln-Vingst

Um Anmeldung zum Vortrag wird gebeten unter info@dg-galerie.de

Die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst hat in den vergangenen Jahren eine Reihe hochwertiger Ausstellungen zum zeitgenössischen Sakralbau erfolgreich präsentiert. In der Weiterführung startet die DG nach ihrem Wiedereinzug in die Siemens-Konzernzentrale eine Vortragsreihe zu ausgewählten Sakralbauten in Deutschland nach 2000. Der Titel ‚12 + 12‘ weist auf das inhaltliche Konzept der Vortragsreihe hin: In den kommenden zwölf Monaten stellen zwölf Architekten jeweils ein realisiertes Projekt aus dem Sakralbau wie auch ein weiteres Bauwerk von der Antike bis zur Gegenwart vor, das für ihre Arbeitsweise richtungsweisend ist.

In Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten und dem Lehrstuhl für Raumkunst und Lichtgestaltung an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München

Gefördert durch den Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München

Foto: St. Theodor Paul Böhm

Was kann Kunst leisten?
Anregungen zur documenta 14
Di, 7. März 2017

3. Abend:

Die Rolle der Kunst – wer definiert, was geschieht?
und:
 Was kann Kunst leisten?

Die documenta 14 wird nicht nur in Kassel, sondern auch in Athen stattfinden. Doch worauf weisen dieser Brückenschlag und das Motto „Von Athen lernen“ hin, das der künstlerische Leiter, Adam Szymczyk, der documenta 2017 gegeben hat? Wofür steht Athen? Wie geht voneinander lernen? Und welche Rolle spielt dabei die Kunst? Gibt es auch hier Herrschaftsprozesse oder geht es um ein Geschehen auf Augenhöhe

Moderation: Dr. Ulrich Schäfert, Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising

 
Erläuterungen zum Konzept der documenta 14
Benita Meißner, Kuratorin der DG
Alle fünf Jahre fiebert die Kunstwelt der documenta entgegen. Adam Szymczyk kündigte eine Ausstellung an, die als Dokument seiner Zeit fungieren soll und die Kunst mit der Wirklichkeit verschmelzen lassen wird. Stehen damit politische und soziale Fragestellungen im Vordergrund? Welche Antworten darauf erwarten wir uns von den Künstlern?
 
 
Vortrag: Ellen Blumenstein, freie Kuratorin, ehem. Direktorin Kunst-Werke Berlin
‚Wie erklär’ ich’s meinem Kind? Sechs knifflige Fragen an die documenta.‘
Der Vortrag nimmt die documenta beim Wort und geht den Dingen nach, die diese größte internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst von Athen und anderen lernen – und ihrem Publikum vermitteln – will. Dabei soll mithilfe eines rhetorischen Kunstgriffs scheinbar Selbstverständliches genauer unter die Lupe genommen und sechs vorläufige Antworten auf die ganz schön komplizierten „kinderleichten“ W‑Fragen (was, wer, wo, wann, wie, warum) versucht werden.
 

Eine Kooperation von
Artheon – Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche e.V.
Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e. V.
Evangelische Stadtakademie München
Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising

Publikation zur Ausstellung
,Erwin Wortelkamp – Einsichten Ansichten‘

Der Katalog Nr. 141 der DG erscheint begleitend zur Ausstellung ‚Erwin Wortelkamp ‑Einsichten Ansichten‘ im DG Kunstraum, Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst vom 10. September bis 8. November 2016.

Der Katalog ist für € 7,50 im DG Kunstraum zu erhalten (+ Porto bei Versand).
Bestellungen senden Sie an: info@dg-kunstraum.de

Herausgeber*innen: Dr. Walter Zahner, Benita Meißner
Texte: Huberta de la Chevallerie, Justus Jonas, Benita Meißner
Gestaltung: Bernd Kuchenbeiser Projekte mit Michaela Wonhöfer
Lektorat: Diethelm Kaiser, Nina Holm
Lithografie: Serum Network
Druck: Eberl Print
Bindung: Buchbinderei Josef Spinner
Fotos: Thomas Lindelauf 5, 20, 24, 25, 26, 27
Gerald von Foris 8, 9, 12, 13, 14, 15
Justus Jonas 18, 22
Werner J. Hannappel 28/29, 39–51

ISBN 978–3‑932322–45‑7

Wir freuen uns, den Bildhauer Erwin Wortelkamp (*1938 in Hamm/ Sieg) für eine Ausstellung in den neuen Räumen der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst gewonnen zu haben. In einem Nebeneinander von Papierarbeiten und Skulpturen der letzten Jahrzehnte wird das Werk des Künstlers erstmals umfassend in München vorgestellt. Seit fast 40 Jahren geht er mit seinen Skulpturen auf Räume und Umgebungen ein und beweist sich somit stets seine eigene Behauptung: „Skulpturen suchen und finden ihren Ort.“ 

Sein künstlerischer Weg nahm 1960 an der Akademie der Bildenden Künste in München seinen Lauf. Seitdem stellte er an zahlreichen Orten aus – vom Arp Museum Bahnhof Rolandseck über das Goethe-Institut Neapel bis in den Senegal.

Wortelkamp arbeitet mit grundlegenden Gegensatzpaaren wie z.B. Ruhe und Bewegung, Innen und Außen, Leere und Fülle. Ziel ist es, diese Antagonismen ausgewogen, aber spannungsvoll in Beziehung zu setzen. Mit seiner jüngsten großformatigen, siebenteiligen Skulpturengruppe ‚11–17‘ (2015) reagiert er auf die Herausforderung des neuen Galerieraums am Wittelsbacherplatz und führt das Thema des Angelehntseins, welches er seit 1974 immer wieder aufgreift, als Grundbedürfnis menschlicher Existenz weiter aus. Zugleich wird der Gegensatz von Stabilität und Labilität inszeniert: Die aus einem einzelnen Eichenstamm geschnittenen Platten ragen in Richtung ihres natürlichen Wuchses vom Boden aus senkrecht in die Höhe, lehnen sich aber – durch Zerlegung mit der Säge ihrer ursprünglichen Standfestigkeit beraubt – gegen die Wand. Durch die Behandlung mit Kalkfarbe muten die Objekte wie versteinerte Relikte aus einer anderen Zeit an; deutlich sind die unzähligen Spuren der Kettensäge zu erkennen.Wortelkamps Skulpturen sind Körper, die sich nicht auf das Figürliche reduzieren lassen, wie bereits die in Eisen gearbeiteten Werkgruppen aus der Mitte der 1970er Jahre ‚Vielleicht ein Baum‘ und ‚Vielleicht ein Blatt‘ demonstrieren. Die bildhauerische Auseinandersetzung mit der Grenze, der Beziehung zwischen Skulptur und Umraum, wird hier vor Augen geführt. 

Erwin Wortelkamp, geboren 1938 in Hamm/Sieg, gehört zu den bedeutenden zeitgenössischen Bildhauern. Der Künstler wurde insbesondere durch seine Werke im öffentlichen Raum bekannt.
1995 erhielt er den Staatspreis des Landes Rheinland-Pfalz, 2004 den Sparda-Bank-Preis für besondere Leistungen der Kunst im öffentlichen Raum und 2008 den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz. Ausstellungen seiner Werke fanden in den letzten Jahren unter anderem an diesen Orten statt: im Von der Heydt-Museum, Wuppertal, im Lehmbruck Museum Duisburg, in der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, in der Casina Pompeiana und im Goethe-Institut Neapel, in San Francesco di Paola und der Casa Zuccari in Florenz, im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen, im Museum DKM in Duisburg, im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg, im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern und zurzeit im Landesmuseum Mainz.

Öffnungszeiten zwischen den Jahren

Die Galerie ist bis Donnerstag, 22. Dezember 2016, regulär geöffnet.
Vom 23. Dezember 2016 bis 5. Januar 2017 sind wir in den Ferien.
Ab dem 10. Januar sind wir wie gewohnt wieder für Sie da (Di–Fr 12 bis 18 Uhr).

Art is a Doctor The Artist and the Kabbalist‘
Zenita Komad
17. Februar bis 8. April 2017

Eröffnung am Donnerstag, 16. Februar 2017, 18 bis 21 Uhr

19.30 Uhr Begrüßung:
Dr. Ulrich Schäfert, Schriftführer der DG
Einführung: Benita Meißner, Kuratorin
Die Künstlerin ist anwesend.

Pressemitteilung und Programm

Ein besonderer Dank für die Unterstützung der Ausstellung geht an den Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München, als auch an Dr. Michael Laitman, Basilis Neururer, Andreas Speiser, CircleXperience und Experimonde.

Ausstellungsansichten, ‚Zenita Komad – Art is A Doctor’
Fotos: Gerald von Foris, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Film und Gespräch
Why should I buy a bed when all that I want is sleep?
Dokumentation über Robert Lax
Mi, 30. November 2016, 19 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung „In Ewigkeit“ zeigt die Galerie der DG eine 60-minütige Filmdokumentation über den US-amerikanischen Poeten Robert Lax (1915–2000).

Robert Lax – Why should I buy a bed when all that I want is sleep?“ (1999)

Der amerikanische Dichter Robert Lax war einer der letzten „grand old men“ einer Generation von Poeten der klassischen Moderne. Sein Name verbindet sich mit einer Gruppe von New Yorker Künstlern, die einen starken Einfluss auf die Dichter der Beat Generation um Jack Kerouac und Allen Ginsberg ausübten. Nach Jahrzehnten des Nomadisierens zwischen Amerika und Europa fand Robert Lax Anfang der 60er Jahre seinen eigentlichen Ort auf der kleinen griechischen Insel Patmos, wo ihn die beiden Filmemacher Nicolas Humbert und Werner Penzel über Jahre regelmäßig besuchten. Die bei diesen Besuchen entstandenen Aufnahmen bilden die Basis für den Film: ein visuelles Gedicht in wunderbaren Schwarzweiß-Bildern.

Im Anschluss an den Film wird es ein Gespräch mit den beiden Autoren des Films geben.

Das Screening wird zur Finissage am Samstag 4. Februar 2017 um 12 Uhr wiederholt.

Während der Ausstellung ist der 13-minütige Film „Lax Readings“ (2006) zu sehen, der Robert Lax beim Lesen seiner Gedichte zeigt.

Robert Lax in seiner Küche auf Patmos, Foto: Nicolas Humbert

Kierkegaard – Ewige Seligkeit‘
Gespräch mit Markus Kleinert
Do, 2. Februar 2017, 19 Uhr

Herzliche Einladung zum Gespräch

Kierkegaard – Ewige Seligkeit“
Dr. Markus Kleinert, Leiter der Kierkegaard-Forschungsstelle
am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt
und Benita Meißner, Kuratorin

Donnerstag, 2. Februar 2017, 19 Uhr

 

Lesung mit Julia Cortis und
Zwiegespräch mit Monika Huber
und Reinhard Lambert Auer
Mi, 25. Januar 2017, 19 Uhr

Sie sind herzlich eingeladen zu
„Razan Zeitouneh – Und eines Tages reise ich nach Italien!“
vorgetragen von Julia Cortis

Im Anschluss
Künstler und Theologen im Zwiegespräch
Monika Huber im Gespräch mit Reinhard Lambert Auer, Kunstbeauftragter der evangelische Landeskirche Württemberg

Moderation
Benita Meißner

Im Rahmen der Gruppenausstellung „In Ewigkeit“ liest Julia Cortis (www​.juliacortis​.de) aus Texten und Blogeinträgen der Menschenrechtsaktivistin Razan Zeitouneh. Die syrische Rechtsanwältin und Journalistin, Gründerin der Internet-Plattform SHRIL (Syrian Human Rights Information Link) und des Violations Documentation Center (VDC) wurde am 9. Dezember 2013 nahe Damaskus entführt – seitdem fehlt jede Spur von ihr.

Monika Huber erhielt den 2. Kunstpreis der evangelischen Landeskirche Württemberg für ihr Video „CAPTURED“. Ein imaginärer Stift zeichnet Gesichter und Körper nach, während Namen von Mädchen genannt werden. Bald erkennt der Betrachter, dass es sich um eine Wiedergabe der 2014 von der Islamistengruppe Boko Haram entführten nigerianischen Schulmädchen handelt – ein Bild, das um die Welt ging. In der Ausstellung der DG sind Übermalungen von Pressebildern zu sehen.  Auch hier schafft die Künstlerin einen Abstand zum eigentlichen Ereignis; es entstehen neue kodierte Bildgestalten. „Ewig“ verschollene Personen bilden ein Kaleidoskop der Angst, das von Geschehnissen auf der ganzen Welt zeugt.

 

Foto: Gerald von Foris