

Aus dem Geschützrohr dieses Panzers wird nie ein Schuss fallen. Nachdem 2012 auf dem Gelände der Bundeswehr in Dresden der erste Panzer „LeORIGAMIpard 3“ als Kunstprojekt gefaltet wurde, unterstützt vom Bundesministerium der Verteidigung, taucht nun erneut ein Panzer aus Papier auf. Die Idee dazu stammt von Frank Bölter, Jahrgang 1969, ehem. Absolvent der Kunstakademie Münster, mit einem Papierschiff bereiste er schon Seen und Flüsse. Zuletzt hat er beim 375. Augsburger Hohen Friedensfest 2025 mit vielen Menschen das Haus des Friedens gebaut. Nun lädt er im Rahmen des Katholikentags Passant*innen dazu ein gemeinsam einen Panzer zu falten und dabei ins Gespräch zu kommen.
Was können wir tun, außer nach Gründen zu suchen und Anlässe zu kreieren, uns wieder auf den Plätzen und auf den Straßen zu versammeln, um uns wieder in die Augen zu schauen, um uns gemeinsam kräftebündelnd zu fragen, ob es miteinander vielleicht ganz anders gehen kann und um dies dann ebenso einfach zu versuchen? So kann dieses waghalsige, beinah unmögliche Vorhaben, gemeinsam diesen Papierpanzer zu falten, nur helfen, uns wieder in die Augen zu blicken und miteinander zu reden, anstatt übereinander bereits alles zu wissen.
Bestellen Sie einen Teil unseres Falt-Projekts ‚Think tank‘ zusammen mit einer Falt-Anleitung für einen Mini-Panzer nach dem Katholikentag. Mit etwas Glück finden Sie in Ihrem Umschlag auch einen kleinen persönlichen Gruß des Künstlers Frank Bölter – lassen Sie sich überraschen!