DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum DiskursGegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Kunst.Andacht
Sonntag, 19. April 2026, 19.30 Uhr Kirche St. Paul

Wenn eine Osterkerze mit einem Gang beginnt – Infinite Walk – Performance von Katharina Lehmann

Kirche St. Paul
St.-Pauls-Platz 11
80336 München
Sonntag, 19. April 2026, 19:30 Uhr


Annäherungen an die Osterkerze der Künstlerin Katharina Lehmann mit ihrer erstmals öffentlichen Infinite Walk Performance, Text, Gedanken und zeitgenössischer Klangimprovisation.
Einführung: Ulrich Schäfert, Leiter des Fachbereichs Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising sowie Margit Huber, Vorständin der GEDOKmuc.
Text: Denis Lehmann, gesprochen von Franziska Ball.


Klangimprovisation: Peter Gerhartz (Tasteninstrumente), Monika Olszak (Querflöte/Saxophon). Am 19. April 2026 wird die Kirche St. Paul in München zum performativen Resonanzraum: Die Künstlerin Katharina Lehmann zeigt erstmals öffentlich ihren Infinite Walk – jene körperliche Handlung, aus der die Osterkerze 2026 für Paulskirche hervorgegangen ist.

Der Kirchenraum wird nicht inszeniert, sondern begangen. Schritt, Handbewegung, Faden und Farbe bilden ein fragiles Netzwerk-Gewebe. Der Akt ist präzise, körperlich, zeitgebunden. Das im Januar im leeren Kirchenraum entstandene Gewebe ist bereits materialisiert: als äußere Wachshaut der Osterkerze. Die Performance am 19. April öffnet diesen Prozess für ein Publikum. Die Osterkerze erscheint nicht als statisches Objekt, sondern als Resultat einer Handlung – als skulpturales Zeitprotokoll, das sich im Abbrennen weiter verändert. Musikalische Improvisationen reagieren live auf die Performance. Klang wird zum weiteren Körper im Raum. Sprache tritt hinzu – nicht erläuternd, sondern als Teil der Bewegung. Eine Annäherung an ein liturgisches Objekt aus der Perspektive zeitgenössischer Performancekunst – konzentriert, offen, gegenwärtig.

Rahmenprogramm: So., 5.04., 11 Uhr: Segnung der Osterkerze im Gottesdienst. Danach ist die Osterkerze bis zum Faschingsdienstag 2027 täglich von 9 bis 19 Uhr erfahrbar. So., 19.04., 11 Uhr: Gottesdienst zur Osterkerze. Artist Talk, musikalische Gestaltung. Einführung: Ulrich Schäfert.
*In Anwesenheit von Katharina Lehmann und Margit Huber.

Katharina Lehmann
Katharina Lehmann, 1984 in Westsibirien geboren, lebt und arbeitet in München. 2006 Abschluss der Designschule München; zuvor Studienaufenthalt an der Hyvinkää School of Art in Finnland. Sie erhielt mehrere nationale und internationale Auszeichnungen. 2019/20 nahm sie an der sechsmonatigen Künstlerresidenz „The Swatch Art Peace Hotel“ in Shanghai teil. Durch ihren „Infinite Walk“ erschafft sie Gewebeareale, indem sie Flächen abschreitet. Ihre Werke entführen in eine Welt, in der sich zarte Muster mit tiefgreifenden gesellschaftlichen Fragen verbinden.

Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising
Der Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising versteht sich als Schnittstelle zwischen Kirche und zeitgenössischer Kunst. Mit Sitz in St. Paul in München initiiert, begleitet und fördert er künstlerische Projekte, die den Kirchenraum als offenen Ort der Wahrnehmung, des Dialogs und der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, existenziellen und spirituellen Fragen begreifen. Ziel ist es, Kunst nicht illustrativ einzusetzen, sondern als eigenständige Form gegenwärtiger Erfahrung im sakralen Raum sichtbar und erfahrbar zu machen.

GEDOKmuc
Mit über 300 Mitgliedern ist die GEDOKmuc die größte Regionalgruppe der bundesweiten GEDOK-Organisation, der größten und traditionsreichsten interdisziplinären Künstlerinnenorganisation europaweit. Als gemeinnützig anerkannte Organisation hat sich die GEDOK zum Ziel gesetzt, die Arbeit von talentierten Künstlerinnen aus den Disziplinen Bildende Kunst, Angewandte Kunst, Musik und Literatur besonders im Kontext grenz- und spartenüberschreitender Tendenzen der Gegenwartskunst nachhaltig zu fördern. Im Jahr 2026 feiert die GEDOK ihr 100-jähriges Bestehen.

Vorschau
Fast eine Tonne. Atemraum
Gruppenausstellung mit Performances
19. Juni bis 13. August 2026

Künstler*innen
Afra Dopfer
Carsten Fock
Alexander Gerner 
Jana Jirkova
Sara Mayoral Jimenez
Daiki Kimoto
Christoph Lammers
Jin Lee
Benjamin Zuber

Lesung 
Eva-Maria Braun

Die Gruppenausstellung ‚ Fast eine Tonne. Atemraum‘ erforscht das Atmen als Ursprung und Grenze des Daseins durch künstlerische Setzungen. Jedes Einatmen ist ein Beginn, jedes Ausatmen ein Loslassen. Zeitgenössische Künstler*innen aus Bayern machen diesen unsichtbaren Prozess auf unterschiedliche Weise erfahrbar. Der Atem wird zum Denkraum, in dem Körper und Welt, Innen und Außen, Ich und Anderes unaufhörlich ineinander übergehen. Der Atem ist ein ewig währendes Symbol für Geist und Seele. Die antiken Götter machten damit Pygmalions Skulptur Galathea lebendig, auch in der Schöpfungsgeschichte hat Gott dem Menschen den Odem des Lebens eingehaucht, aber auch Buddha nutzte den Atem, um durch Meditation Erleuchtung zu erlangen. Atem ist auch eine Metapher für Vergänglichkeit, Leben und Tod – denn er kann erlöschen. Aber wie kann so etwas Flüchtiges, Feinmaterielles dargestellt werden?

Luft ist existenziell für alles Lebendige auf der Welt. Sie ist überall, dabei unsichtbar und flüchtig, buchstäblich nicht zu begreifen. Die Darstellung von Luft gehört spätestens seit der Renaissance zu den künstlerischen Herausforderungen. Ihr stellte sich besonders die Malerei. Luft als Werkstoff hingegen ist ein relativ junges Phänomen in der Kunst. Seit der Moderne streben Künstlerinnen die künstlerische Aneignung der Welt wie auch ihre Entgrenzung und Transformation an. Es erscheint deshalb nur folgerichtig, dass sie sich der Luft nicht nur als Idee, sondern auch als Material zuwandten. Luft wird nicht mehr nur als Wind, Wolken, Nebel, Dampf, Rauch oder Atem abgebildet, sondern bewusst als Medium eingesetzt. 

Die Ausstellung Fast eine Tonne. Atemraum wird von einem Begleitprogramm flankiert, das neben Einblicken in Atemmeditation und Bewegung auch den medizinischen Aspekt des ‚richtigen Atmens vorstellen wird. Das Team des DG Kunstraums lädt zu einem buchbaren Kinderworkshop ein und thematischen Führungen durch die Ausstellung.

Programm

Eröffnung
Donnerstag, 18. Juni 2026, 18 bis 21 Uhr
19 Uhr
Begrüßung und Einführung
Dr. Richard Graupner, Vorstand DG
Performance
Alexander Gerner, Christoph Lammers, Jin Lee

Abb.: Zeichnungen, Tinte auf Papier, Daiki Kimoto, 1.1.2023 – 12.1.2023,

Ungehörte Stimmen
Musikperformance von Anna Heller
Dienstag, 21. April 2026, 19 Uhr

Susanne Thiemann, Kunstpavillon München, 2024

Der DG Kunstraum lädt herzlich zur Musikperformance ‚Ungehörte Stimmen‘ im Rahmen der Ausstellung ‚sichtbar. verknüpft. frei.‘ ein. Die Musikerin und Künstlerin Anna Heller präsentiert Klaviermusik mit Textfragmenten.

sichtbar. verknüpft. frei.‘ist eine Einladung, das 100 jährige Jubiläum der GEDOK zu feiern und aktuelle Künstlerinnen aus München und ganz Deutschland zu entdecken. An drei Orten entsteht ein vielschichtiger Resonanzraum für weibliche Perspektiven in der Kunst: Die Rathausgalerie zu Gast im DG Kunstraum, das MaximiliansForum und die galerieGEDOKmuc zeigen 30 Künstlerinnen – und eine Geschichte, die Zukunft schreibt – zeitgenössisch, interdisziplinär, mit Haltung. 

Zwischen Netzwerken und Nadelspitzen, Klangkörpern und Körperbildern, Performance und Poesie geht es um Sichtbarkeit und die Freiheit im Denken, im Machen, im Zeigen. Neun Wochen lang trifft künstlerische Energie auf Öffentlichkeit – mit Ausstellungen, Kunstspaziergängen, Gesprächen, Performances und offenen Formaten.

Abb.: Black to Blue by Susanne Thiemann, Kunstpavillon München, 2024, Foto: Thomas Elsner

Sichtbar und frei?!
Frauen in Kirche und Gesellschaft
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr

Sichtbar und frei?! Frauen in Kirche und Gesellschaft‘ – das ist der Titel eines Gesprächabends, zu dem wir herzlich einladen. Wir thematisieren Sichtbarkeit und Zwänge von Frauen in Kirche und Gesellschaft von Maria Magdalena bis zur Rolle der Frauen heute.

Referentinnen: Dr. Annette Jantzen, Theologin, und Henriette Hufgard, Philosophin und Kunsthistorikerin
Veranstaltende: Domberg-Akademie, FB Katechese und Evangelisierung und FB Kunstpastoral Erzdiözese München und Freising, GEDOKmuc.

Emese Kazar Body Sign, 2022 60 x 30 x 4,5 cm

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung ‚sichtbar. verknüpft. frei.‘ statt. Sie ist eine Einladung, das 100 jährige Jubiläum der GEDOK zu feiern und aktuelle Künstlerinnen aus München und ganz Deutschland zu entdecken. An drei Orten entsteht ein vielschichtiger Resonanzraum für weibliche Perspektiven in der Kunst: Die Rathausgalerie zu Gast im DG Kunstraum, das MaximiliansForum und die galerieGEDOKmuc zeigen 30 Künstlerinnen – und eine Geschichte, die Zukunft schreibt – zeitgenössisch, interdisziplinär, mit Haltung. Zwischen Netzwerken und Nadelspitzen, Klangkörpern und Körperbildern, Performance und Poesie geht es um Sichtbarkeit und die Freiheit im Denken, im Machen, im Zeigen. Neun Wochen lang trifft künstlerische Energie auf Öffentlichkeit – mit Ausstellungen, Kunstspaziergängen und Gesprächen.

Abb.: Emese Kazár, Body Sign, 2022, Öl auf Leinwand, 60 x 30 cm. Foto: Emese Kazár

Die Schönheit des Unvollkommenen
Finissage
Donnerstag, 26. März 2026, 19 Uhr 

…was da war, ist dann auch wieder weg…‘

…und so geht auch unsere Ausstellung Die Schönheit des Unvollkommenen zu Ende. 

Um zu feiern was war, laden wir Sie und Euch zur Finissage in den DG Kunstraum ein: Zur Finissage tritt die Künstlerin, Sprecherin, Schauspielerin und Beobachterin Ruth Geiersberger mit der Performance  ‚…was da war, ist dann auch wieder weg…‘ im DG Kunstraum auf. Geiersberger beschäftigt sich darin mit der Kunst des Verschwindens…so viel dürfen wir verraten! 

Ruth Geiersberger lebt und arbeitet in München. Performerin, Sprecherin, Schauspielerin, Beobachterin. Ausbildung in München, Berlin und Paris. Sie lenkt ihren Blick auf die kleinen Dinge des Lebens und entdeckt darin absurde Zusammenhänge. Seit vielen Jahren ist sie als umtriebige Performerin an den merkwürdigsten Orten anzutreffen.

seit 1990 entwickelt sie Projekte, die sie auch Verrichtungen nennt, im Bereich theatraler Performance und szenischer Installation, die sie mit Hilfe von Projektförderungen und Stipendien vor allem des Kulturreferates der LH München realisieren konnte und kann. 2023 wird Sie ausgezeichnet durch den Theaterpreis 2023 der Stadt München.

Infos zu Ihren Arbeiten finden Sie unter: www​.verrichtungen​.de

Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen! Come early and bring your friends!

Abb.: Ruth Geiersberger, Foto: Severin Vogl

Strick-Workshop ‚Knit or Knot‘
und
Stick-Workshop Pezi Novi
Samstag, 9. Mai 2026, 14 bis 17 Uhr

Renata Brink Diary I, 2024 3 x ca. 100 x 4 x 0.5 cm

Im DG Kunstraum wird gemeinsam mit textilen Materialien gearbeitet! Vernetzendes, textiles Arbeiten mit Stick-Künstlerin Pezi Novi und dem offenen textilen Format ‚Knit or Knot‘ von Julia Richter und Karen Modrei.
Der Workshop findet im Rahmen der Ausstellung ‚sichtbar. verknüpft. frei.‘ statt. Die Ausstellung ist eine Einladung, das 100 jährige Jubiläum der GEDOK zu feiern und aktuelle Künstlerinnen aus München und ganz Deutschland zu entdecken. Zwischen Netzwerken und Nadelspitzen, Klangkörpern und Körperbildern, Performance und Poesie geht es um Sichtbarkeit und die Freiheit im Denken, im Machen, im Zeigen. Neun Wochen lang trifft künstlerische Energie auf Öffentlichkeit – mit Ausstellungen, Kunstspaziergängen, Gesprächen, Performances und offenen Formaten.

An drei Orten entsteht ein vielschichtiger Resonanzraum für weibliche Perspektiven in der Kunst: Die Rathausgalerie zu Gast im DG Kunstraum, das MaximiliansForum und die galerieGEDOKmuc zeigen 30 Künstlerinnen – und eine Geschichte, die Zukunft schreibt – zeitgenössisch, interdisziplinär, mit Haltung. 

➔ Stick-Workshop mit Anmeldung unter rathausgalerie@muenchen.de

➔ Knit or Knot-Workshop ohne Anmeldung 

Abb.: Renata Brink, Diary I, 2024 3 x ca. 100 x 4 x 0.5 cm

Sichtbar.Verknüpft.Frei
Kunstbowle
Mittwoch, 6. Mai 2026, 17 bis 19 Uhr

Der DG Kunstraum lädt herzlich zur Kunstbowle im Ausstellungsraum ein. Im Rahmen der Ausstellung ‚sichtbar. Verknüpft. frei.‘ kommen die Gäst*innen mit Julia Richter zusammen und erhalten bei Bowle und Snacks Einblicke in die Ausstellung sowie Gelegenheit zum Austausch.

Die Ausstellung ist eine Einladung, das 100 jährige Jubiläum der GEDOK zu feiern und aktuelle Künstlerinnen aus München und ganz Deutschland zu entdecken. 

An drei Orten entsteht ein vielschichtiger Resonanzraum für weibliche Perspektiven in der Kunst: Die Rathausgalerie zu Gast im DG Kunstraum, das MaximiliansForum und die galerieGEDOKmuc zeigen 30 Künstlerinnen – und eine Geschichte, die Zukunft schreibt – zeitgenössisch, interdisziplinär, mit Haltung. Zwischen Netzwerken und Nadelspitzen, Klangkörpern und Körperbildern, Performance und Poesie geht es um Sichtbarkeit und die Freiheit im Denken, im Machen, im Zeigen. Neun Wochen lang trifft künstlerische Energie auf Öffentlichkeit – mit Ausstellungen, Kunstspaziergängen, Gesprächen, Performances und offenen Formaten.

Im Taumel der Gegenwart – Fragmente der Hoffnung
DG Kunstraum 2026

Wir erleben eine Zeit, die gleichzeitig müde und aufgewühlt ist. Zwischen Krisen und Neubeginn, zwischen Rückblick und dem Drang nach vorn stellt sich eine einfache, aber grundlegende Frage: 

Wie wollen wir leben?

Die Ausstellungen 2026 im DG Kunstraum verbinden unterschiedliche künstlerische Positionen durch ein gemeinsames Nachdenken über Verantwortung, Fürsorge und Widerstandskraft. Sie fragen, wie Heilung aussehen kann und untersuchen, was wir dem Zerstörerischen entgegensetzen können.

Es geht nicht um große Parolen, sondern um kleine Verschiebungen: Care statt Kontrolle, Wertschätzung statt bloßer Bewertung, Verbundenheit statt Verwertung. Fragmente der Hoffnung meint nicht fertige Lösungen. Es meint Versuche und Skizzen eines neuen Miteinanders. 

Im Taumel der Gegenwart halten wir inne und suchen nach Formen von Zukunft.

Sichtbar.Verknüpft.Frei.
Führung durch die Ausstellung
Dienstag, 19. Mai 2026, 19 Uhr

Wer führt besser durch eine Ausstellung als eine Kuratorin? Zwei Kuratorinnen!

Die Kuratorin des DG Kunstraums Benita Meißner und die Kuratorin Annika Schoenmann führen am Dienstag, den 19. Mai um 19 Uhr gemeinsam durch die Ausstellung ‚sichtbar. verknüpft. frei.‘. 

Claudia Christoffel_WE SHOULD ALL BE FEMINISTS

sichtbar. verknüpft. frei.‘ ist eine Einladung, das 100 jährige Jubiläum der GEDOK zu feiern und aktuelle Künstlerinnen aus München und ganz Deutschland zu entdecken. An drei Orten entsteht ein vielschichtiger Resonanzraum für weibliche Perspektiven in der Kunst: Die Rathausgalerie zu Gast im DG Kunstraum, das MaximiliansForum und die galerieGEDOKmuc zeigen 30 Künstlerinnen – und eine Geschichte, die Zukunft schreibt – zeitgenössisch, interdisziplinär, mit Haltung. 

Zwischen Netzwerken und Nadelspitzen, Klangkörpern und Körperbildern, Performance und Poesie geht es um Sichtbarkeit und die Freiheit im Denken, im Machen, im Zeigen. Neun Wochen lang trifft künstlerische Energie auf Öffentlichkeit – mit Ausstellungen, Kunstspaziergängen, Gesprächen, Performances und offenen Formaten.

Weitere Informationen oder Anmeldung zur Führung erhalten Sie unter info@dg-kunstraum.de

Abb.: We should all be feminists by Claudia Christoffel © Kay Michalak 

Sichtbar. Verknüpft. Frei.
- 100 Jahre GEDOK
Eröffnung, Donnerstag, 16. April 2026, 18 bis 21 Uhr

19 Uhr Begrüßung und Einführung
Sabine Straub, 3. Vorsitzende der DG
Stadtrat Lars Mentrup 
Dr. Margit Huber, 1. Vorsitzende GEDOKmuc
Nina Oswald, Kulturreferat München Bildende Kunst, Kunsträume, Atelierförderung, Stiftungen
Annika Schoemann, Kuratorin

Die Rathausgalerie zu Gast im DG Kunstraum Diskurs Gegenwart.

100 Jahre GEDOK stehen für weibliche Schaffenskraft und 100 Jahre Kunst von Frauen. Ihr Jubiläum feiert sie mit dem Kooperationsprojekt Sichtbar. Verknüpft. Frei. an drei Ausstellungsorten in München mit einem interdisziplinären Programm. Deutschlandweit besteht GEDOK aus 23 Regionalgruppen.

Die größte Künstlerinnen-Vereinigung Europas hat sich stets für die Sichtbarkeit, Vernetzung, Solidarität und den Rückhalt von Künstlerinnen eingesetzt. Frauen sind heute deutlich besser in Institutionen repräsentiert, aber welchen Anteil haben sie am Kunstmarkt? Was hat sich in 100 Jahren tatsächlich verändert und wie frei und unabhängig arbeiten Künstlerinnen heute?

→ Die Veranstaltung wird in Deutsche Gebärdensprache übersetzt