Magdalena Jetelová im Gespräch mit Benita Meißner, Kuratorin der DG Bei der Gelegenheit wird der Katalog zur Ausstellung ‚Essential is Visible‘ vorgestellt.
Studierende der Hochschule für Musik und Theater München gestalten den Abend musikalisch mit.
Ferner ins Gespräch mit eingebunden ist Ødegårds deutscher Verleger, der deutsch-türkische Dichter Dincer Gücyeter. Wolf Gaudlitz, Filmemacher, Autor und Weltreisender, wird den Dialog zwischen den von der Poesie beseelten Herren moderieren.
Mehr als nur eine literarische Begegnung Knut Ødegård liest aus ‚Die Zeit ist gekommen‘
Knut Ødegård, einer der bedeutendsten Dichter unserer Zeit, kommt exklusiv in der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst und damit auch erstmals in München am 14.11.2019 um 19 Uhr auf Norwegisch, Englisch und Deutsch zu Wort.
Der Lyriker liest aus seinem soeben auch in der deutschen Sprache erschienenen Gedichtband ‚Die Zeit ist gekommen‘ (Elif Verlag). Eine Lesung, die im Austausch mit seinem langjährigen Englisch-Übersetzer und Freund, Pater Dr. Brian McNeil, Leiter des Pfarramts Sankt Michael in Berg am Laim, stattfindet.
Knut Ødegårds Gedichte sind bislang in annähernd 50 Sprachen übersetzt worden – mehr als die Hälfte dieser Übersetzungen orientierte sich an den kongenialen Englisch-Übersetzungen, die Pater Dr. Brian McNeil seit nun fast vier Jahrzehnten für den norwegischen Dichter verfasst.
Wir bedanken uns bei NORLA (Norwegian Literature Abroad) sowie beim Königlich Norwegischen Honorarkonsulat München für die großzügige Unterstützung, die diese außergewöhnliche Veranstaltung überhaupt erst möglich gemacht hat.
Die Veranstaltung findet in der Ausstellung ‚Essential is Visible‘ der tschechischen Künstlerin Magdalena Jetelová statt.
Weitere Informationen zur Ausstellung sowie Veranstaltungshinweise finden Sie auf unserer Website www.dg-galerie.de.
Christoph Nicolaus und Rasha Ragab
im „Herzog-Wilhelm-Park“ – Nähe Sendlinger Tor
in Kooperation mit der Ev. Stadtakademie München
Die Performance ist ein sehr zartes Stück Poesie an einem relativ harten Ort. Sie holt atmosphärisch schon einmal den Stadtgrabenbach an die Oberfläche, der bald hier fließen soll. Sie erzeugt ein Lauschen, das dem dauernden Auto- und Parksuchverkehr in der Herzog-Wilhelm-Straße leise Töne von Steinharfe, menschlicher Stimme und Zenflöte gegenüberstellt – und erstaunlich: man hört sie! Ihren Zauber entwickelt die Performance auch für die Zaungäste, die sich tagsüber im Park aufhalten und auf den Bänken leben. By the way: Diese Bänke haben noch keine Sitzabtrennungen. Sie ermöglichen die Gnade des Schlafes.
„Jetelová hat ihre Heimat, ihren Ort, ihre (Mond-)Landschaft längst gefunden, namentlich im Weltzwischenraum ihrer staunenden Momente und künstlerischen Monumente.“ (Paolo Bianchi)
Referenten: Prof. Dr. Andreas Burkert, Leiter des Lehrstuhls für Theoretische und Numerische Astrophysik an der LMU München Univ.-Prof. Paolo Bianchi, Kulturpublizist, Kurator, Kreativitätsforscher an der Zürcher Hochschule der Künste
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Magdalena Jetelová, Moon Drawing, 2018, 120 x 120 cm, Aquarell-Zeichnung auf Alucarbon und Fotografie, Foto: Gerald von Foris
Der von der Sparda-Bank Baden-Württemberg seit 2015 ausgelobte Publikumspreis geht 2019 an Peter Granser. Die Besucher*innen der Ausstellung wählten während der Laufzeit den Künstler zu ihrem Favoriten.
Peter Granser beschäftigt sich seit seinen Artist-in-Residence Aufenthalten in Japan mit der Verbindung von zeitgenössischer Kunst und japanischem Tee. Die Installation »Zwischen/Raum« in der Ausstellung stellte eine Fortführung des 2015 in Stuttgart gegründeten Projektraumes ITO dar. Das kontemplative Teezeremoniell verändert den Blick der Betrachter*innen auf die Kunst und schafft ein Bewusstsein für Zeit und Leere. Die Serie »Heaven in Clouds« (2009–2014) befasst sich mit den Folgen der Urbanisierung auf Mensch und Natur. Das zwiespältige Verhältnis zwischen dem Glücksversprechen rasant wachsender Großstädte und der gleichzeitigen Zerstörung unserer Umwelt spiegelt sich im Dialog abstrakter und dokumentarischer Fotografien.
Peter Granser wird vom 17. Januar bis 21. März 2020 in der Gruppenausstellung ‚Ritual und Obsession‘ in der Galerie der DG vertreten sein.