Was ist christliche Kunst heute? Kooperation: Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.
Kunstpastoral der Erzdiözese München u. Freising
Katholische Akademie Bayern
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V.
Ort: Katholische Akademie, Mandlstraße 23, 80802 München
Programm
9:30 Uhr Begrüßung Dr. Walter Zahner, 1. Vorsitzender der DG
Dr. Ulrich Schäfert, Kunstpastoral Erzbistum München und Freising
Michael Zachmeier, Vertreter der Kath. Akademie
9:45 Uhr Impulsvortrag I Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin der Kunsthalle Mannheim
10:15 Uhr Impulsvortrag II Hermann Glettler, Bischof von Innsbruck
10:45 Uhr Kaffeepause
11:15 Uhr Podiumsdiskussion mit Künstlern und Referenten Christoph Brech, Foto- und Videokünstler, München
Bischof Hermann Glettler
Dr. Ulrike Lorenz
Dr. Claudia Schink, Künstlerin und Autorin, Berlin und Köln
Dr. Simone Schimpf,Direktorin des Museums für Konkrete Kunst Ingolstadt
Dr. Walter Zahner
Das Konzert mit der Harfenistin Claire Augier findet im Rahmen der OPEN art in der aktuellen Ausstellung
‚Über das Geistige in der Kunst. 100 Jahre nach Kandinsky und Malewitsch’ Gruppenausstellung in Kooperation mit dem Museum für Konkrete Kunst (MKK) Ingolstadt
in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater München statt.
Harfenkonzert, 16. September 2018, Galerie der DG Foto: Galerie der DG
Wir laden Sie herzlich ein zu einem Gespräch über Annäherung im Raum und Künstlerinnenkooperationen in der aktuellen Ausstellung ‚Tread softly because you tread on my dreams‘.
Das Gespräch führt Benita Meißner. Bei dieser Gelegenheit wird auch der ausstellungsbegleitende Katalog vorgestellt.
Jörn Schafaff über die Arbeiten von Bettina Khano: “… auch ihr Eingriff lenkt die Aufmerksamkeit auf die vor Ort gegebenen Elemente der Situation: auf den Ausstellungsraum und die durch die Glasfassade gegebene Verbindung zum Innenhof, die dem Ideal des kontemplativen, von der Außenwelt abgeschirmten White Cube zuwiderläuft. Gleichzeitig aber verwandelt die Farbgebung den Ausstellungsraum in ein Environment, das darauf angelegt ist, eine psychologische Wirkung zu entfalten und so die Selbstwahrnehmung zu stärken. Wie die „Light and Space“-Künstler verwendet Khano einen industriellen Werkstoff, aber sie gibt ihm eine Form, die weniger an sphärische als an profane Orte erinnert, an Schleusen und Durchgänge in Industriehallen etwa.“
Isabelle Zürcher über die Arbeiten von Andrea Wolfensberger: „Der konzentrisch organisierte Wellengang von Licht und Schatten lässt die materielle Substanz wie eine digitale Simulation erscheinen: Mal etwas höher, mal flacher erheben sich Strahlen von einem inneren Kreis zur Peripherie, durchdrungen von einer ebenso zum Relief ausgebildeten Spiralbewegung. Ich dachte an das Filmbild eines Rads, dessen Speichen zu einer vor- und rückwärts vibrierenden Scheibe mutieren; an Zifferblätter, an den Effekt von Wassertropfen in Pfütze oder See, an ein Modell von Planetenbahnen. Und ich fragte mich, ob eine Kunst, die so ernsthaft und ohne verführerische Absichten ihren digitalen Datensatz aus der Poesie bezieht, nicht letztlich jener ‹Realität› am nächsten kommt, die im Wort, seinem Fragen und Sehnen den Ursprung aller Dinge weiß.“
Der Workshop fand in der aktuellen Ausstellung statt.
Doppelpass I ‚Samen, die in den Morgen drängen‘ Markus Bacher und Wilhelm Scheruebl
Kinderworkshop ‚Floppy Film‘ Der Workshop nimmt Bezug auf die zentralen Themen der Ausstellung, darunter die Vermessung des eigenen Körpers, die Arbeit mit Fundstücken, gestische Malerei sowie zeitlich-räumliche Dimensionen. Ausgehend von der Spannweite der Arme, die nach Leonardo der Körpergröße des Menschen entspricht, bekommt jedes Kind die Möglichkeit, einen eigenen künstlerischen Filmapparat zu bauen. Diverse Materialien, auch Naturmaterialien, können dabei nach Belieben kombiniert werden. Die Floppy Disks, die zur Verfügung gestellt werden, kennen die Kinder heute kaum mehr, ebenso wenig wie analogen Film. Als Symbol der Freundschaft schenken sich die Kinder ihre produzierten, am Ende halbierten Filmstreifen gegenseitig.
Impressionen aus dem Kinderworkshop ‚Floppy Film‘, Galerie der DG, 26. März 2018 Fotos: Galerie der DG und FILOMELE
‚Floppy Film‘ Kinderworkshop zum Thema Freundschaft
Montag, 26. März 2018, 10 bis 12 Uhr Ort: Galerie der DG
Kinder und Jugendliche, 8 bis 13 Jahre Anmeldung bis 23. März 2018 unter info@dg-galerie.de
in Kooperation mit FILOMELE
Der Workshop findet in der aktuellen Ausstellung statt.
Doppelpass I ‚Samen, die in den Morgen drängen‘ Markus Bacher und Wilhelm Scheruebl
Kinderworkshop ‚Floppy Film‘ Der Workshop nimmt Bezug auf die zentralen Themen der Ausstellung, darunter die Vermessung des eigenen Körpers, die Arbeit mit Fundstücken, gestische Malerei sowie zeitlich-räumliche Dimensionen. Ausgehend von der Spannweite der Arme, die nach Leonardo der Körpergröße des Menschen entspricht, bekommt jedes Kind die Möglichkeit, einen eigenen künstlerischen Filmapparat zu bauen. Diverse Materialien, auch Naturmaterialien, können dabei nach Belieben kombiniert werden. Die Floppy Disks, die zur Verfügung gestellt werden, kennen die Kinder heute kaum mehr, ebenso wenig wie analogen Film. Als Symbol der Freundschaft schenken sich die Kinder ihre produzierten, am Ende halbierten Filmstreifen gegenseitig.
Laß Dich fallen In den Abgründen lagern die Samen die in den Morgen drängen
(Emil Breisach)
Die Ausstellung ‚Samen, die in den Morgen drängen‘ bildet den Auftakt des neuen Ausstellungszyklus ‘Doppelpass‘, der jeweils zwei KünstlerInnen auf den Ausstellungsraum der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst reagieren lässt. Die Verbindungen zwischen den ausgewählten Künstlern sind vielfältig: So spielen Freundschaft, Familie oder kuratorische Zuordnung eine zentrale Rolle. Gemeinsam ist den Ausstellungen, dass der Dialog nicht nur zwischen Kuratorin und Künstler oder Kunstwerk und Besucher angeregt wird, sondern dass alle Beteiligten in den künstlerischen Prozess miteinbezogen werden. Von den Künstlern wird weit mehr verlangt, als nur auf die Gegebenheiten des Raumes zu reagieren: Sie müssen sich früh mit den Setzungen des anderen befassen.
Zwei österreichische Künstler, ein Bildhauer und ein Maler, begegnen sich. Sie treffen sich auf dem Berg, der die Täler trennt und sie gleichzeitig verbindet, und sie nähern sich über die Kunst einander an. Ein kreativer Austausch, der neue Perspektiven eröffnet, jenseits der Sprache. Beide Künstler schätzen das Bild mehr als das gesprochene Wort.
Künstlergespräch, Wilhelm Scheruebl, Benita Meißner und Markus Bacher (v. r.), Galerie der DG, 27. März 2018, 19 Uhr, Foto: Galerie der DG.
Veranstaltungsreihe
‚Ritual? Aktion? Performance? Prozess? Der Gottesdienst und die Künste‘
Gottesdienst – die Liturgie – ist kein spontanes Geschehen, sondern eine Kunstform, die über einen langen Zeitraum entstanden ist. Sie hat Bezüge zu den Sprach- und Performancekünsten, zur Architektur, Bildenden Kunst und Musik. Was liegt also näher, als die traditionellen Formen der Liturgie durch Gegenwartskunst zu erweitern, zu inspirieren, zu verstärken oder zu unterbrechen und zu befragen? Mit der Dialogreihe gehen wir den heutigen Beziehungen von Gottesdienst und den Künsten auf den Grund.
6. Veranstaltung
21. März 2018, 19 Uhr
in der Karmeliterkirche
Kulthandlungen sind die Urform der Performance. In einer Eucharistiefeier in der Münchner Paulskirche stellen sich Zelebrant und Regisseurin in das Spannungsfeld von vorgegebenem Ritual und dessen Verheutigung nach den Regeln der Kunst, umgekehrt wird in der evangelischen Lukaskirche eine zeitgenössische Performance Teil eines Gottesdienstes. In Performances greifen KünstlerInnen immer wieder Rituale auf, die ihren liturgischen Charakter nicht verbergen, so wie bei SPIELART 2017. Ein Dialog mit den Beteiligten fragt an diesem Abend sehr konkret nach dem Zusammenhang von Ritual und Performanz und den erfahrenen Grenzen.
Referent*innen: Sophie Becker, Dramaturgin und Kuratorin von SPIELART
Beate Frankenberger, Pfarrerin St. Lukas
Rainer Hepler, Pfarrer, Kunstpastoral der Erzdiözese München
Sigrid Herzog, Regisseurin, Opernstudio der Bayerischen Staatsoper
Annalena Maas, Regisseurin
Veranstaltungsreihe ‚Ritual? Aktion? Performance? Prozess? Der Gottesdienst und die Künste‘
Gottesdienst – die Liturgie – ist kein spontanes Geschehen, sondern eine Kunstform, die über einen langen Zeitraum entstanden ist. Sie hat Bezüge zu den Sprach- und Performancekünsten, zur Architektur, Bildenden Kunst und Musik. Was liegt also näher, als die traditionellen Formen der Liturgie durch Gegenwartskunst zu erweitern, zu inspirieren, zu verstärken oder zu unterbrechen und zu befragen? Mit der Dialogreihe gehen wir den heutigen Beziehungen von Gottesdienst und den Künsten auf den Grund.
3. Veranstaltung am 18. Februar 2018 um 20.15 Uhr in St. Paul:
Gestaltung: Rainer Heller, Pfarrer, Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising Sirid Herzog, Regisseurin, Opernstudio der Bayerischen Staatsoper Auswertung und Diskussion am 21. März 2017, 19 Uhr (Karmeliterkirche)
Kosten: Eintritt jeweils EUR 7 / EUR 5 Mitglieder DG und Artheon Studierende bis 30 Jahre frei
Eine Kooperation von:
Veranstaltungsreihe ‚Ritual? Aktion? Performance? Prozess? Der Gottesdienst und die Künste‘
Gottesdienst – die Liturgie – ist kein spontanes Geschehen, sondern eine Kunstform, die über einen langen Zeitraum entstanden ist. Sie hat Bezüge zu den Sprach- und Performancekünsten, zur Architektur, Bildenden Kunst und Musik. Was liegt also näher, als die traditionellen Formen der Liturgie durch Gegenwartskunst zu erweitern, zu inspirieren, zu verstärken oder zu unterbrechen und zu befragen? Mit der Dialogreihe gehen wir den heutigen Beziehungen von Gottesdienst und den Künsten auf den Grund.
6. Veranstaltung 21. März 2018, 19 Uhr in der Karmeliterkirche
Kulthandlungen sind die Urform der Performance. In einer Eucharistiefeier in der Münchner Paulskirche stellen sich Zelebrant und Regisseurin in das Spannungsfeld von vorgegebenem Ritual und dessen Verheutigung nach den Regeln der Kunst, umgekehrt wird in der evangelischen Lukaskirche eine zeitgenössische Performance Teil eines Gottesdienstes. In Performances greifen KünstlerInnen immer wieder Rituale auf, die ihren liturgischen Charakter nicht verbergen, so wie bei SPIELART 2017. Ein Dialog mit den Beteiligten fragt an diesem Abend sehr konkret nach dem Zusammenhang von Ritual und Performanz und den erfahrenen Grenzen.
Referent*innen: Sophie Becker, Dramaturgin und Kuratorin von SPIELART Beate Frankenberger, Pfarrerin St. Lukas Rainer Hepler, Pfarrer, Kunstpastoral der Erzdiözese München Sigrid Herzog, Regisseurin, Opernstudio der Bayerischen Staatsoper Annalena Maas, Regisseurin