Für Schulklassen oder Gruppen ab 6 Personen bieten wir geschlossene, kostenlose Workshops an. Nach einer kurzen Einführung können die Schüler*innen in selbsttrocknendem Ton Frottagen und Abdrücke von organischen Materialien und industriellen Produkten anfertigen und so das Verhältnis von Natur und Kultur auf kreative Weise erforschen. Im Rahmen der Ausstellung ‚together forever – Macht euch die Erde untertan?‘ lädt der DG Kunstraum Kinder ab 8 Jahren zu einem kreativen Workshop ein. Gemeinsam mit Filomele gehen sie auf Entdeckungstour durch die Umgebung, sammeln Materialien aus Natur und Alltag und erforschen spielerisch das Zusammenspiel zwischen Mensch und Umwelt. Aus den gesammelten Objekten entstehen Abformungen in Ton, Silikon oder Gips – kleine Spuren, die von der eigenen Begegnung mit der Welt erzählen.
Lange Nacht der Münchner Museen 2024 – Wir sind dabei!
Nächsten Samstag heißt es in München wieder: ‚Mehr Museum für alle!‘ Über 90 Kunsttempel, Sammlungen, kleine Museen, Galerien, Kirchen und Ateliers öffnen ihre Türen zur Langen Nacht der Münchner Museen.
Im DG Kunstraum ist an diesem Abend unsere aktuelle Ausstellung ‚together forever. Macht euch die Erde untertan?‘ von 18 bis 24 Uhr geöffnet. Sie können die vielfältigen künstlerischen Positionen entdecken und erfahren, welche Spuren der Mensch in der Natur hinterlässt – ein spannender Abend über das Zusammenspiel von Mensch und Umwelt!
Karten sind direkt bei uns erhältlich oder können vorbestellt werden.
Die Kuratorin Benita Meißner lädt Sie ein, die Ausstellung ‚together forever – Macht euch die Erde untertan?‘ zu entdecken. Im Zentrum der Schau steht das Verhältnis von Mensch und Natur: Sie zeigt, wie tiefgreifend menschliches Handeln die Erde verändert. Künstler*innen aus Fotografie, Malerei, Installation und Performance reflektieren ökologische Krisen, die Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen und neue Formen des Zusammenlebens von Mensch, Tier und Pflanze.
Bei diesem Rundgang haben Sie die Gelegenheit, Ihre eigene Verbindung zur Welt zu hinterfragen und die Auswirkungen Ihres Handelns zu reflektieren. Ein inspirierender Spaziergang durch Kunst und Natur!
19 Uhr Begrüßung und Einführung Lioba Leibl, 2. Vorsitzende der DG Benita Meißner, Kuratorin
Performance von Panty Paradise
Künstler*innen DG Kunstraum Olaf Otto Becker Herman de Vries Markus Heinsdorff Caro Jost Jonas Maria Ried Panty Paradise (Veronica Burnuthian und Aelita Le Quément) Carola Vogt und Peter Boerboom Maxine Weiss Stefanie Zoche
Nichts von dieser Welt ist für uns gleichgültig. Die Beziehung des Menschen zur Natur ist eine zentrale Ursache für den tiefgreifenden Wandel der Erde. Die Ausstellung widmet sich dem Verhältnis von Mensch und Natur und zeigt, wie tiefgreifend menschliches Handeln die Erde verändert. Künstler*innen aus Fotografie, Malerei, Installation und Performance reflektieren ökologische Krisen, Abhängigkeiten von natürlichen Ressourcen sowie neue Formen des Zusammenlebens von Mensch, Tier und Pflanze.
Zum Abschluss unserer Mitgliederausstellung ‚Zunder und Zartheit‘ laden wir herzlich zur Finissage mit musikalischer Live-Performance ein. In entspannter Atmosphäre möchten wir gemeinsam den Ausklang der Ausstellung feiern und die gezeigten Werke noch einmal auf uns wirken lassen, begleitet von einem besonderen klangkünstlerischen Duo:
Udo Schindler (Blasinstrumente) trifft auf Ardhi Engl (selbstgebaute Instrumente), zwei Meister der freien Improvisation, die durch ihr Zusammenspiel Klangräume jenseits konventioneller Musik eröffnen.
Die genreübergreifende Performance verspricht ein sinnliches Erlebnis zwischen experimenteller Kammermusik, Klangforschung und imaginärer Folklore – überraschend, poetisch und voller Intensität.
Wir freuen uns auf einen besonderen Abend mit Kunst, Musik und anregenden Gesprächen!
Im Rahmen der Ausstellung ‚Zunder und Zartheit‘ laden wir herzlich zum Künstlergespräch mit den beteiligten Künstlern Friedrich Koller, Manfred Mayerle, Günter Nosch, Peter Paul Rast, Camill von Egloffstein und Bruno Wank ein. Im Austausch mit dem Publikum sprechen sie über ihre künstlerischen Positionen, persönliche Arbeitsprozesse und darüber, was sie in ihrer jeweiligen Generation geprägt hat.
Moderiert wird das Gespräch von der Kuratorin Benita Meißner, die mit den Künstlern auch der Frage nachgeht, wie sich männliche Identität in der Kunst (heute noch) zeigt – oder ob diese Kategorie längst hinter sich gelassen werden muss.
Im Fokus stehen dabei nicht nur Inhalte und Formen, sondern auch das Spannungsverhältnis zwischen Kraft und Sensibilität, Widerstand und Verletzlichkeit, eben Zunder und Zartheit.
Wir laden herzlich ein, zuzuhören, mitzudenken und mitzufragen.
Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung notwendig.
Abb.: Ausstellungsansicht ‚Zunder und Zartheit‘, DG Kunstraum 2025, Foto: Gerald von Foris
Die Führung bietet eine spannende und interaktive Gelegenheit, diese tiefgründigen Arbeiten aus einer neuen Perspektive zu erleben und gemeinsam mit der Kuratorin zu hinterfragen, welche gesellschaftlichen Prozesse sie thematisieren.
Im Rahmen der Ausstellung ‚Zunder und Zartheit‘ laden wir Sie herzlich zu einem besonderen Wochenende in den DG Kunstraum ein. An zwei Tagen haben Sie die Gelegenheit, die beteiligten Künstler persönlich kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Die Künstler stellen Einblicke in ihre Arbeiten, ihre Gedankenwelten und Arbeitsprozesse vor – zart, mit Zunder, manchmal leise, manchmal klar in der Haltung. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich durch persönliche Begegnungen inspirieren zu lassen und Ihre eigenen Fragen zu stellen.
Öffnungszeiten zum Open Art Gallery Weekend Freitag, 4. Juli 2025, 12 bis 18 Uhr Samstag, 5. Juli 2025, 11 bis 18 Uhr Sonntag, 6. Juli 2025, 11 bis 18 Uhr
Programm Meet the Artist: Freitag, 4. Juli 2025 15 bis 17 Uhr Manfred Mayerle
Samstag, 5. Juli 2025 12 bis 13 Uhr Friedrich Koller 15 bis 16 Uhr Bruno Wank & Peter Paul Rast
Sonntag, 6. Juli 2025 13 bis 14 Uhr Günter Nosch 15 bis 16 Uhr Peter Paul Rast 16 bis 17 Uhr Camill von Egloffstein
Ob Sie bereits mit den Künstlern vertraut sind oder die Ausstellung ganz neu entdecken – dieses Wochenende bietet Raum für Austausch, Neugier und überraschende Perspektiven.
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Im Rahmen des Open Art Gallery Weekend präsentierten Studentinnen des Fachs Konzertdesign der Klasse Hanni Liang von der Hochschule für Musik und Theater München eine musikalische Performance im DG Kunstraum. Die Veranstaltung ist Teil der Mitgliederausstellung Zunder und Zartheit.
Sonntag, 6. Juli 2025, 12 Uhr ,Outline’ Musikalische Performance von und mit Mira Foron, Sophia Nussbichler, Hanyu Xiao, Jana Förster, Emma Longo Valente
Outline ist eine performative Suche nach Identität, Verbindung und Berührung mit Musik, Körper und Sprache. Fünf Musikerinnen spiegeln sie sich selbst und einander – suchend, tastend, fragend. Wer bin ich? Wie viel von mir ist Projektion, wie viel Wahrheit?
Es beginnt mit flüchtigen Geräuschen und geflüsterten Fragmenten. Jede Stimme ringt um ein eigenes Wort, einen Satz, eine Richtung. Persönliche Geständnisse treffen auf pantomimisches Befreien, intimes auf kollektives Fragen, bis schließlich die Musik und Sprache den Raum für Begegnungen öffnet.
Outline ist ein poetisches Spiel mit Sichtbarkeit, Unsicherheit und dem Wunsch nach Verbindung. Ein unvollendetes Werk, ein Morgen voller Möglichkeiten.
Wir laden Sie herzlich ein, vorbeizukommen, zuzuhören, sich umzusehen und den Sonntagnachmittag gemeinsam mit uns im Kunstraum zu verbringen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Abb.: Ausstellungsansicht ‚Zunder und Zartheit‘, DG Kunstraum 2025, Foto: Gerald von Foris
Ein Sommerabend im Zeichen der Poesie: Am Donnerstag, 17. Juli 2025, 19 Uhr laden wir herzlich ein zu Zunder und Zartheit – einem besonderen Lyrik-Abend mit der Schauspielerin Pauline Fusban. Im Vorfeld der Veranstaltung findet um 18:30 Uhr ein Führung durch die Ausstellung statt.
Die Künstler*innen der aktuellen Mitgliederausstellung sind eingeladen, Texte auszuwählen, die für Zunder und Zartheit sprechen. Pauline Fusban wird diese Texte, Gedichte und poetische Fragmente, mit ihrer eindringlichen Stimme verlesen. Entstanden ist eine Auswahl, die persönliche wie gesellschaftliche Spannungen berührt: Es geht um das Aufeinandertreffen von Nähe und Distanz, Verletzlichkeit und Wut, um das Ringen mit Gefühlen, Rollen und Beziehungen.
Pauline Fusban (*1990), ausgebildet am Max Reinhardt Seminar in Wien, war langjähriges Ensemblemitglied des Residenztheaters und ist seit 2024 am Münchner Volkstheater zu sehen.
Zunder und Zartheit ist ein Abend, der die Poesie nicht als Flucht, sondern als Form der Auseinandersetzung versteht, mit sich selbst, mit der Welt, mit dem, was uns verbindet und trennt.
Eintritt frei. Keine Anmeldung notwendig.
Ausgewählte Gedichte
Nico Bleutge (1972) verdecktes gelände
Robert Lax (1915–2000) kalymnos – 28.februar 1973
Fernando Pessoa (1888–1935) Der Hüter der Herden, IX (Originaltitel Portugiesisch: „O Guardador de Rebanhos, IX“)
ausgewählt von Camill von Egloffstein Hermann Hesse (1877–1962) Stufen
ausgewählt von Manfred Mayerle Eugenio Montale (1896–1981) Eines Morgens vielleicht (Originaltitel Italienisch: „Forse un mattino“)