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Dazwischensein
Eine Kooperation mit
‚Grenzgänge. Religion und die Alpen‘

Dazwischensein ist eine Kooperation mit dem Projekt ‚Grenzgänge. Religion und die Alpen‘ der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Urner Institut Kulturen der Alpen und der Stiftung Lucerna. 

Grenzgänge‘ ist ein inter- und transdisziplinäres Forschungsprojekt, mit Fachleuten aus der Religionswissenschaft, der Kultur- und Literaturwissenschaft, der Theologie, Philosophie, Ethnologie und Geschichte, die ausgewählte Facetten des Verhältnisses von Religion und den Alpen untersuchen. 

Im Kontext des Verbundes wird ein Buch realisiert, mit dem eine breite Öffentlichkeit auf eine Entdeckungsreise in die kulturelle Welt der Alpen mitgenommen wird. Jeder Beitrag ist an einem konkreten Ort in den Alpen angesiedelt, so dass auch eine ‚Begehung‘ möglich ist: Das Buch lädt ein, an ausgewählten Orten in Bayern, in verschiedenen Kantonen der Schweiz, in Italien und in Österreich zu weilen und die unterschiedlichen und gemeinsamen Aspekte von religiösen Praktiken, Gemeinschaften und Traditionen zu betrachten. Das Buch ‚Grenzgänge. Religion und die Alpen‘ wird am 5. September 2024 im DG Kunstraum präsentiert.

Das Thema wird im intensiven Austausch mit Musik, Kunst und Fotografie erforscht. Als Teil des Verbundprojektes nähern sich zwei Setzungen im Jahresprogramm ‚Dazwischensein‘ im DG Kunstraum künstlerisch an die ‚Grenzgänge‘ an. 

Dazwischensein 4
3. bis 29. Mai 2024

Andrea Wolfensberger
(Möglichkeitsraum)

Filmprogramm: Judith Neuhäuserer ‚Everything Flows‘, 2023 und ‚All Heat Is The Same‘, 2023

Andrea Wolfensberger materialisiert in zwei Skulpturen aus Wellpappe Klang. Die Skulptur ‚Certainly Not‘ spielt mit dem Echo eines Berges auf ein ‚Ja‘ und ein ‚Nein‘. Die Anatomie des Klangs fragt nach dem schöpferischen Potenzial von Sprache, nach dem Zusammenhang zwischen Wort und Materie, Welle und Körper, dem Jetzt und seinem bleibenden Widerhall. „Wie es technisch zu dieser Formation kommt“, meint die Künstlerin, „muss man gar nicht genau wissen. Es ist eine Übersetzung.“ Durch die Schichtung zahlreicher Kartonteile ergibt sich eine verwobene, aufstrebende Struktur, die von einer Seite an einen Schutzort, eine Schutzmantel-Madonna, erinnert und von den anderen Seiten die Formation von Felsspalten aufnimmt.

Judith Neunhäuserer lebt in München und Mailand. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit Abgrenzungsversuchen und ästhetischen und epistemischen Gemeinsamkeiten zwischen Wissenschaft und Religion. Dabei geht es beispielsweise um Mythen und Träume als Grundlage von Entdeckungen, die Ritualisierung von Forschungsprozessen sowie unterschiedliche Sprachen und Symbolsysteme zur Formulierung von Modellen der und für die Welt. Expeditionen führten sie u.a. über den Atlantik an Bord der CMA CGM Puget, per Segelschiff nach Spitzbergen und zur Neumayer-Station III in der Antarktis.

Programm

Andrea Wolfensberger im Gespräch mit Prof. Dr. Boris Previšić
Mittwoch, 15. Mai 2024, 19 Uhr

Finissage mit Musik von pre-art
Mittwoch, 29. Mai 2024, 19 Uhr


Dazwischensein 7
6. September bis 2. Oktober 2024

Sandra Boeschenstein
(Möglichkeitsraum)

Filmprogramm: Lion Bischof ‚Refrain‘, ‚Gletscher‘, ‚Weatherbells‘, ‚Gipfelkreuz‘, ‚Il Curius Pader‘, ‚Descent‘, ‚Tunnel‘ und ‚Watchtowers‘, 2023

Sandra Boeschenstein ist Zeichnerin und Bergsteigerin. Diese zwei Handlungs-und Erkenntnisformen prägen ihre Wahrnehmung und schärfen sich gegenseitig im kontinuierlichen Überlagern durch die letzten Jahrzehnte. Der bisher expliziteste Aufruf der Alpen in ihrer Arbeit ist der Titel eines Zeichnungszyklus. Angesichts der ungestümen Präsenz der Bergkörper wurden Titel und Widmung eins: ‚Dem innersten m3 der Alpen‘. Es ist klar, dass sich das Vorstellungsbild des innersten Kubikmeters der Alpen niemals von der unantastbaren Größe seiner Imagination in reales Gesteinsmaterial überführen lässt. Sollte jemals ein Auge dem innersten m3 der Alpen begegnen, so würde dieser zu einem entblößten Felskubus oder eher zu einer ihm entsprechenden Staubwolke und seine Bezeichnung wäre verdampft und verloren. Dieser Vorstellung widmet die Künstlerin ihre Installation für den Möglichkeitsraum.

Der in München geborene Filmemacher und Videokünstler Lion Bischof hat zu musikalischen Kompositionen von Matthias Arter und Darija Andovska dokumentarische Kurzfilme gedreht, die zusammengenommen unter dem Titel ‚Passing‘ erscheinen und im DG Kunstraum zu sehen sein werden. Die Alpen bilden als geomorphologische Formation den gemeinsamen Ausgangspunkt, um mit den Mitteln der Musik und des Films über das Unvorhergesehene und Bedrohliche der Berge, aber auch über die geografischen Besonderheiten und den menschlichen Einfluss nachzudenken.

Programm

Buchpräsentation Grenzgänge – Religion und die Alpen
Anna-Katharina Höpflinger, Daria Pezzoli-Olgiati, Boris Previšić, Marco Volken (Hg.); mit Fotografien von Marco Volken, Zürich, TVZ 2024
Donnerstag, 5. September 2024, 18 bis 21 Uhr

Sandra Boeschenstein im Gespräch mit Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati
Mittwoch, 11. September 2024, 19 Uhr

Finissage mit Musik
2. Oktober 2024

Weitere Informationen zum Projekt ‚Grenzgänge‘ finden Sie hier.

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Mit freundlicher Unterstützung der Curt Wills-Stiftung und der Förderung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München.

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Foto: Marco Volken