DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum DiskursGegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Doppelpass III
‚Stille über den kalten Fluten des Inns‘
Silvia Hatzl und C.A. Wasserburger
17. Mai bis 24. Juli 2019

Doppelpass III

Vernissage, Donnerstag, 16. Mai 2019, 18 bis 21 Uhr
19:30 Uhr
Begrüßung:
Helmut Braun, Schatzmeister DG

Einführung:
Benita Meißner, Kuratorin
Erinnernde Worte an ihren Großvater:
Anna Hatzl

Im Dialog mit den Werken ihres jüngst verstorbenen Vaters C.A. Wasserburger (1940 – 2018) entwickelt Silvia Hatzl eine Installation für den Ausstellungsraum der DG. Das Thema der Zeit, der eigenen, der erlebten und der vergangenen, ist allseits präsent. Die Ausstellung wird die innige persönliche Auseinandersetzung von Vater und Tochter und gleichzeitig die künstlerische Eigenständigkeit der Werke herausarbeiten.

Silvia Hatzl sieht für den hohen Galerieraum eine aufwärtsstrebende, raumgreifende Skulptur aus Textilien vor. Eine Vitrine rahmt eine mehrteilige Kleiderinstallation. Form und Stofflichkeit eröffnen Antipoden der Gefühlswelt: Erschlagenheit und Verletzung sowie Glücksempfindung und Seligkeit.

Die im Frühjahr 2018 ausgewählten Arbeiten von C.A. Wasserburger umkreisen fast alle das Thema „Zeit“. Eine große Vitrine birgt eine Sammlung von Gefäßen mit Bleistiftabrieb. Daneben ein Tisch mit vierzehn Büchern, die vom Künstler tagtäglich angefüllt wurden mit Berichten und seinen persönlichen Erlebnissen. Diese Tagebücher wurden vom Künstler mit mehreren miteinander verschweißten Metallbändern vor neugierigen Blicken geschützt.

Fotos
Gerald von Foris (1 – 4)

3+6 Vortragsreihe
Zeitgenössischer Sakralbau
Meixner Schlüter Wendt Architekten
26. März 2019, 19 Uhr

Meixner Schlüter Wendt Architekten: Teilrückbau mit Neugestaltung der Dornbuschkirche, 2005

Um Anmeldung für die einzelnen Vorträge wird gebeten unter info@dg-galerie.de

Hohe Unterhaltskosten und ein Rückgang der Gemeindemitglieder zwangen die Kirche, über eine veränderte Nutzung nachzudenken. Eine Studie der Meixner Schlüter Wendt Architekten zeigte, dass es möglich war, den Kirchenbau von 1962 (Architekten: Ernst Görcke und Ludwig-Eberhard Müller, beide Frankfurt am Main, drastisch zu verkleinern. Der neue gewonnene Raum konzentriert sich auf den ehemaligen Altarraum, der von einer neu erstellten Südwand begrenzt wird. Deren plastische Struktur spiegelt mit „Stanzungen“ bzw. „Abdrücken“ entfernte Teile wie Eingangsfassade, Altar und Empore des alten, niedergelegten Ensembles wider. Der Abdruck einer Form ist ein Verweis auf etwas scheinbar Abwesendes und in diesem Sinne kohärent mit transzendenten Inhalten. Auf dem vielfältig nutzbaren Kirchenvorplatz machen die Architekten die Größe des einstigen Langhauses über Bodenmarkierungen im Asphalt ablesbar.

Der neue zentrale Kirchenbau unterstreicht das 125 qm große Bleiglasfenster, welches Hans Adam (1919–2007, Aachen) 1958 für den von Beton geprägten ursprünglichen Bau geschaffen hatte.

Der Innenraum der neuen Kirche wurde durchgreifend umgestaltet. Die zwei Stufen der ehemaligen Altarinsel wurden beseitigt, der helle Steinboden durch dunkles Holzparkett ersetzt und alle Prinzipalstücke ausgetauscht.

Zur Reihe 3+6
Reduktion und Erneuerung von Sakralbauten

In der Vortragsreihe der DG 2019 stellen Architekturbüros ihre neuesten Projekte im Bereich Kirchenumbauten und Kapellen vor. Kapellen, kleine Andachtsräume, die oftmals auf Privatinitiativen zurückgehen, haben eine lange Tradition und erfahren gerade in den letzten Jahrzehnten wieder großen Zuspruch. Sie werden genutzt als Orte der Zuflucht und Stille und werden nicht als Bastionen des Glaubens angesehen. So bilderlos der neue Sakralbau ist, so präzise werden Architektur und künstlerische Beiträge geplant.

Die Kirche untersteht dem Wandel gesellschaftlicher Werte sowie demografischer und finanzieller Rahmenbedingungen. Das geht nicht selten mit neuen Aufgaben für den Kirchenraum einher, der baulichen Veränderungen unterzogen werden muss. Teilprofanierungen oder Verkleinerungen von Kirchenräumen sind Aufträge, mit denen Architekten immer häufiger konfrontiert werden.

DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.
Finkenstraße 4
80333 München

+49 (0)89 282548 Telefon
info@dg-galerie.de
www​.dg​-galerie​.de

3+6 Vortragsreihe
Zeitgenössischer Sakralbau
Kunze Seeholzer
30. Januar 2019, 19 Uhr

Kunze Seeholzer Architekten, St. Benedikt, Kapelle (2007)

In der Tradition der Stiftskapellen konnte die Kapelle St. Benedikt inmitten des Parks einer ehemaligen Spinnerei realisiert werden. Das klassische Bild einer Kirche mit Kirchturm wurde aufgenommen und zeitgenössisch neu interpretiert. Auf Fensteröffnungen in den Wänden wurde bewusst verzichtet, um den Raum ausschließlich mit Zenithlicht zu inszenieren. Durch umlaufende Oberlichter löst sich der Raum nach oben hin auf, die Decke scheint zu schweben. Das Projekt wurde 2008 mit dem internationalen Sakralbaupreis der Fondazione „Frate Sole“ ausgezeichnet.

Zur Reihe 3+6

Reduktion und Erneuerung von Sakralbauten

In der Vortragsreihe der DG 2019 stellen Architekturbüros ihre neuesten Projekte im Bereich Kirchenumbauten und Kapellen vor. Kapellen, kleine Andachtsräume, die oftmals auf Privatinitiativen zurückgehen, haben eine lange Tradition und erfahren gerade in den letzten Jahrzehnten wieder großen Zuspruch. Sie werden genutzt als Orte der Zuflucht und Stille und werden nicht als Bastionen des Glaubens angesehen. So bilderlos der neue Sakralbau ist, so präzise werden Architektur und künstlerische Beiträge geplant.

Die Kirche untersteht dem Wandel gesellschaftlicher Werte sowie demografischer und finanzieller Rahmenbedingungen. Das geht nicht selten mit neuen Aufgaben für den Kirchenraum einher, der baulichen Veränderungen unterzogen werden muss. Teilprofanierungen oder Verkleinerungen von Kirchenräumen sind Aufträge, mit denen Architekten immer häufiger konfrontiert werden.

Um Anmeldung für die einzelnen Vorträge wird gebeten unter info@dg-galerie.de

DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.
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Künstlerinnengespräch
mit Brigitte Kowanz
Mi, 13. März 2019, 19 Uhr

Freie Konzeption und Auftrag‘

Brigitte Kowanz im Gespräch mit Benita Meißner

und

Musikalisches Programm mit Studierenden der Hochschule für Musik und Theater München:

Flöten Duo mit Rafael Adobas und Riccardo Cellacchi

Duett von W.F. Bach
3. Fantasie von Telemann
Sequenza von L. Berio
Image, E. Bozza
Duett von J.B. de Boismortier

 

Wir sind viele – jede*r einzelne von uns

Für den 19. Mai 2019 rufen DIE VIELEN zu bundesweiten GLÄNZENDEN DEMONSTRATIONEN in Berlin und weiteren Städten auf:

Für ein Europa der Vielen! Solidarität statt Privilegien! Die Kunst bleibt frei!


Auf der Website www​.dievielen​.de können Sie unter Aktuelles Ihre Veranstaltungen veröffentlichen wenn sie explizit und ausdrücklich mit den ERKLÄRUNGEN DER VIELEN in Zusammenhang stehen, also Veranstaltungen, die Sie im Rahmen Ihrer Selbstverpflichtung ausrichten. Das kann von der Verlesung der Erklärung der Vielen bis zu Publikumsgesprächen gehen, oder aber auch Vorstellungen, Eröffnungen, Konzerten, die aktiv in einen Zusammenhang mit den ERKLÄRUNGEN DER VIELENgebracht werden. Dazu bitte immer Freitags bis 12h eine Mail an veranstaltungen@dievielen.de
Wir brauchen Datum, Uhrzeit, Ort, Titel der Veranstaltung und einen Link auf Ihre Website.
Schreiben Sie uns aber gerne auch, wenn Sie interne, nicht öffentliche Veranstaltungen machen. Auch diese sind eine wirksame Folge Ihrer Selbstverpflichtung im Rahmen der ERKLÄRUNG DER VIELEN. In diesem Zusammenhang wollen wir gerne auf die sehr praktisch gehaltene Handreichung der mobilen Beratung gegen Rechts, Berlin hinweisen, die gestern am 14. Februar 2019 veröffentlicht wurde.
Wir wollen politisch motivierte Übergriffe, Drohungen, Hass-Mails, Strafanzeigen gegen Theater, Opern, Galerien, Museen, Literaturhäuser, Freie Gruppen, etc. aber auch politisch motivierte Forderungen nach Subventionskürzungen als Reaktion z.B. auf Produktionen mit Geflüchteten, dokumentieren. Dies schließt drastische Umschwünge in der Finanzplanung wie jetzt in Dresden ebenso mit ein, wie „sanfte“ Beeinflussungsversuche etwas zu tun oder es zu lassen.

Hinweis: in Münster
’Zusammenspiel. Kunst im sakralen Raum’
19.1. bis 15.3.2020

Münster: 19.1. bis 15.3.2020
Katholisch-Soziale Akademie Franz Hitze Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
Tel. +49 251 98180

Die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst (DG) initiierte in Kooperation mit dem Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst (VAH) eine Wanderausstellung, die in München vom 23.11.2018 bis 9.2.2019 zu sehen war. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die vielfältigen jüngsten Auftragswerke aus evangelischen und katholischen Gemeinden deutschlandweit.

Die Überblicksausstellung widmet sich den Werken, die nach dem Jahr 2000 im katholischen und evangelischen Raum entstanden sind. Es wird veranschaulicht, dass der Kirche als Bewahrerin und Förderin des kulturellen und künstlerischen Erbes auch heute eine wichtige Rolle zukommt. Als Auftraggeberin regt sie nach wie vor kulturelle Leistungen im öffentlichen Raum an und eröffnet den in unserer Gesellschaft notwendigen Diskurs zwischen Religion und Glaube.

Die Ausstellung zeigt anhand konkreter Realisierungen, wie vielfältig und für den Auftraggeber gewinnbringend der Einsatz von Künstlerinnen und Künstlern im Bereich der Kirche ist. Es werden die Bereiche Neubau, Umbau, raumprägende Gestaltungen/liturgische Geräte, neue Altäre sowie Fenster präsentiert.



Weitere geplante Stationen:

Ludwigshafen: 7.5. bis 7.6.2020
Friedenskirche- Kulturkirche Ludwigshafen
Leuschnerstr. 56
67063 Ludwigshafen am Rhein
Tel. +49 621 695435

Goslar: Ende Oktober 2020 bis Januar 2021
St. Jakobushaus
Reußstraße 4
38640 Goslar
Tel. +49 5321 34260

Hinweis:
‚Über das Geistige in der Kunst. 100 Jahre nach
Kandinsky und Malewitsch’
noch bis zum 10.3.2019 im MKK Ingolstadt

Über das Geistige in der Kunst. 100 Jahre nach Kandinsky und Malewitsch

Ein Kooperationsprojekt der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V. (DG) in München
und dem Museum für Konkrete Kunst (MKK) in Ingolstadt

Kuratorinnen
Benita Meißner, Simone Schimpf, Yvonne Ziegler

Zur gemeinsamen Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Der 2. Teil der Ausstellung ist noch bis zum 10.3.2019 im Museum für Konkrete Kunst (MKK) in Ingolstadt zu sehen.

KünstlerInnen
Edith Dekyndt, Rainer Eisch, Ann Veronica Janssens, Raimer Jochims, Koka Ramishvili, Lienhard von Monkiewitsch, Jan van Munster, Brigitte Schwacke, Semiconductor, Julius Stahl, Erik Sturm, Andrea Wolfensberger sowie Werke aus der Sammlung

Aschermittwoch der Künstler*innen
im Münchner Dom
Kunstbeitrag: Empfangshalle

Wir freuen uns anzukündigen, dass beim diesjährigen Aschermittwoch der Künstler*innen die Waschstation zum Einsatz kommt, die vom 9. September bis 11. November 2017 im Rahmen der Ausstellung ‚Wäsche‘ in St. Paul erstmals in Betrieb genommen wurde. Das dort aufgezeichnete Video war zeitgleich in der Ausstellung in der Galerie der DG zu sehen.

Die Feier des Aschermittwoch-Gottesdienstes mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx findet
am 6. März 2019 um 17:30 Uhr im Münchner Dom Zu Unserer Lieben Frau statt.

Die Gestaltung steht unter dem thematischen Fokus „Reinigung“: Es wird die Arbeit „Waschende Hände“ des Künstlerduos EMPFANGSHALLE – Michael Gruber und Corbinian Böhm – zu sehen sein, eine ‚Waschstation‘ an der sich immer zwei Menschen gegenseitig je eine Hand waschen, was im Video festgehalten wird.

Ab 16:30 Uhr können Sie die Waschstation im hinteren Teil der Kirche besuchen; Videos der waschenden Hände werden in die Gestaltung des Gottesdienstes einfließen. Herzlich bitten wir Sie rechtzeitig vor Beginn die Plätze einzunehmen, da im Dom keine Plätze reserviert werden.

Das Video zum Waschgang auf dem Kirchenfenster von St. Paul von 2017 finden Sie hier:

© EMPFANGSHALLE, Kamera: Frank Sauer

Sichtlinien des Möglichen‘
Brigitte Kowanz
22. Februar bis 4. Mai 2019

Eröffnung: Donnerstag, 21.2.2019, 18 bis 21 Uhr

19:30 Uhr Begrüßung:
George Resenberg, 1. Vorsitzender VAH
Lioba Leibl, 3. Vorsitzende DG

Einführung:
Wilhelm Christoph Warning, Publizist und Kunstkritiker, Vorstand VAH

Mit der Einzelausstellung ‚Sichtlinien des Möglichen‘ präsentiert die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V. neuere Werke der österreichischen Künstlerin Brigitte Kowanz (*1957, Wien). Nicht erst seit ihrem überzeugenden Auftritt im Österreichischen Pavillon auf der Biennale von Venedig 2017 ist ihr Werk international bekannt. Bereits seit den 1980er Jahren konzentriert sich ihr Schaffen auf Zeichen und Sprache, die mittels Neonlicht zu leuchtenden Codes werden. Diese fungieren als visuelle Poesien als auch analytisch präzise Definitionen gleichermaßen.

Auftakt der Ausstellung ist die Einweihung einer eigens für die Räumlichkeiten konzipierten Arbeit der Künstlerin, die die DG mit dem Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. in Auftrag gegeben hat. Die Lichtinstallation besteht aus drei interagierenden Kuben aus Zweiwegspiegeln, Spiegeln und Neonschriften. Die Leuchtschriften sind auf einem Innenkubus aus Glas montiert. Der Text ‚Sichtlinien des Möglichen‘ erstreckt sich über die drei Kuben und innerhalb der Außenkuben über verschiedene Seiten der Innenkuben in weißem und gelbem Neonlicht. Die Skulptur befindet sich im Innenraum der Galerie und öffnet sich über die Glasfassade zum Außenraum. Damit wird sie zu einem wahrnehmbaren Lichtzeichen im Straßenbild. Die Arbeit kann aus unterschiedlichen Entfernungen und Blickwinkeln wahrgenommen werden und erschließt dabei immer neue Lichträume. Es ist das erste Kunstwerk, das den neuen Räumen in der Finkenstraße eine langfristige Prägung geben wird.

Als Sichtlinie bezeichnet man die Linie, von der aus eine Straße oder Kreuzung eingesehen werden kann. Der Text zielt nicht auf eine eindeutige Aussage ab, vielmehr eröffnet er immer neue Perspektiven, eine Vielzahl an visueller und ideeller Ebenen. Doch das Werk markiert auch eine Grenze zwischen dem großen Ganzen, der Siemens Konzernzentrale, und dem darin integrierten nicht kommerziellen Bereich des christlichen Kunstvereins. Hier ist alles möglich, da die Künstler ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

In der Ausstellung gilt es zudem eine neue Werkserie von Brigitte Kowanz zu entdecken: Zeichnungen, die sich aus dem Text ‚Sichtlinien des Möglichen‘ entwickeln und die Buchstaben als Architektur neu interpretieren. Desweiteren tauchen Wandvitrinen und eine Bodenskulptur den großen Ausstellungsraum in farbiges Licht. Textbotschaften wie ‚unexpected‘, ‚inspiration‘, ‚opportunity‘ und ‚contemplation‘ animieren den Besucher, sich in diese Begriffe fallen zu lassen und diese nicht nur visuell auf sich wirken zu lassen. Die Schrift für die Neonarbeiten wird aus der Handschrift der Künstlerin entwickelt, und das zutiefst Menschliche ist dadurch auch in die industriellen Materialien Glas und Metall eingeschrieben. Diese handgeschriebenen Botschaften reflektieren sich über Spiegel und Zweiwegspiegel ins Unendliche und eröffnen neue Lichträume. Ihre Werksprache erscheint puristisch und zeitlos.

Brigitte Kowanz über ihre Arbeit: „Licht ist der Grundstock für alles, die Grundlage für Leben. Es macht alles sichtbar und ist dabei selbst unsichtbar. Dabei ist es immer wieder eine neue Herausforderung, mit Licht als Material zu arbeiten. Vor allem, weil es so vielfältig ist. Mit Licht lassen sich Räume erzeugen, man kann damit aber auch informieren und Daten transportieren. In Lichtgeschwindigkeit.“

Fotos
Gerald von Foris (1 – 3)

Künstlergespräch
Mo, 26.3.2018
10 bis 12 Uhr
Anmeldung: info@dg-galerie.de