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Überleben’
Christoph Brech
13. Mai bis 9. Juli 2016

Installationen im Dialog mit dem Mittelalter
Öffnungszeiten: Di. – Fr. 12 bis 19 Uhr

Eine Kooperation zwischen dem Bayerischen Nationalmuseum und der
Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V.

Christoph Brech inszeniert in den Räumen des Bayerischen Nationalmuseums 21 Video‑, Sound- und Rauminstallationen. Der 1964 geborene Künstler greift ikonographische Themen auf, setzt sie bildlich um oder interpretiert sie neu.

Seine Arbeiten stellen überraschende Bezüge in formaler als auch inhaltlicher Hinsicht her, die sich manchmal erst auf den zweiten Blick erschließen. Räume und Objekte werden neu inszeniert, einzelne Museumsstücke verfremdet, durch besondere Beleuchtung oder veränderte Stellung hervorgehoben, andere mit Klanginstallationen zum Leben erweckt. Zur gleichen Zeit wird in der Galerie der DG ein Zyklus von Fotografien gezeigt, die Christoph Brech 2015 und 2016 während seiner vielen Besuche im Bayerischen Nationalmuseum aufgenommen hat. Wichtiger Bestandteil der Kooperation sind zwei Leihgaben des Bayerischen Nationalmuseums, die vom Künstler in den Galerieräumen neu in Szene gesetzt werden.

Die Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum wurde bis zum 4. September verlängert. Informationen unter www​.bayerisches​-nationalmuseum​.de

Ausstellungsansichten Christoph Brech ‚Überleben‘ 2016
Fotos: Gerald von Foris

Tausch und Gabe als künstlerische Strategie
Gespräch mit Antje Schiffers in St. Paul
Mi. 20.1.2016, 19 Uhr

Das Bild in der Bibel
Bildvortrag von Bernhard Bach
Di, 15.3.2016, 19 Uhr

Einladung zu einer Veranstaltung in der Ausstellung
Sofie Bird Møller. Ex Biblia

 

Bibelillustrationen von der Reformation bis zur Gegenwart

Die Bibel, das Wort der Heiligen Schrift als Grundlage der christlichen Überlieferung, hat ihre eigene Bedeutung und Geschichte. Auch die Bilder, die Illustrationen zur Bibel, haben im Laufe der Geschichte ihre eigene Bedeutung erworben und gewonnen. In fast allen Jahrhunderten haben sich Maler, Bildhauer, Grafiker und Kupferstecher von der Bibel zu außergewöhnlichen Werken inspirieren lassen.

Wir laden Sie herzlich ein zu einem Bildvortrag und einer kleinen Reise in die Vergangenheit mit Bernhard Bach.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

 

Geschützt: Sofie Bird Møller
Ex Biblia
4.3.2016 – 23.4.2016

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Nachtlicht‘
Sofie Bird Møller
Installation in St. Lukas
3. März bis 22. März 2016

Eröffnung: Mittwoch, 2. März 2016, 19.30 Uhr mit musikalischem Dialog

Parallel zur Ausstellung „Sofie Bird Møller. Ex Biblia“ wird in der Evangelischen Kulturkirche St. Lukas die Installation „Nachtlicht“ in der Passionszeit vom 3. bis 22. März 2016 präsentiert. Die Künstlerin zeigt in einer raumfassenden Installation acht stark vergrößerte Motive aus einem Emblembuch von 1717. Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen der Evangelischen Kulturkirche St. Lukas München und der Galerie der DG.

Weitere Veranstaltungen:

Sonntag, 6. März 2016, 10 Uhr
Gottesdienst zur Ausstellung mit Pfarrerin Beate Frankenberger

Samstag, 12. März 2016, 20 Uhr
J.S. Bach „Passions-Pasticcio„
Lukaschor und Orchester, Leitung: Tobias Frank

St. Lukas
Mariannenplatz 3
80538 München
täglich geöffnet von 9 bis 17 Uhr

Fotos: Richard Beer

T‑Shirt-Edition ‚Carsten Fock – God is in the House‘

Die T‑Shirt-Edition ‚Carsten Fock – God is in the House‘ (100% Organic Cotton, Edition 50 // Stückpreis 50,00 Euro), die in der gleichnamigen Ausstellung 2015 als Installation im hinteren Ausstellungsraum zu sehen war, ist leider ausverkauft.

Ausstellungsansicht, Carsten Fock, God is in the House, 2015

Tausch und Gabe als künstlerische Strategie
Gespräch mit Antje Schiffers in St. Paul
Mi, 20.1.2016, 19 Uhr

Veranstaltungsort:

St. Pauls Kirche im Rahmen der Kunstinstallation Die Gabe (Teil II)
St.-Pauls-Platz 11, 80336 München

Antje Schiffers Motivation als Künstlerin liegt im Tauschen, im Geben und im Nehmen. In ihren Arbeiten dreht es sich stets um das Tauschgeschäft, einer alten, jedoch in der westlichen Welt nicht mehr üblichen Praxis. Egal ob sie ein Gemälde für eine Beratung mit Roland Berger Strategy Consultants einhandelt, Werkskünstlerin beim Unternehmen ContiTech wird oder Kunsthandel mit Landwirten betreibt – Antje Schiffers macht Geschäfte mit der Kunst, um unterschiedliche Lebens- und Arbeitsbedingungen kennenzulernen. 2010/11 richtete sie mit Thomas Sprenger eine Vorratskammer mit regional hergestellten Lebensmitteln für „Über Lebenskunst“, ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes mit dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin, ein.

Gemeinsam mit Dr. Ulrich Schäfert und Benita Meißner spricht sie über die Beschaffung von Lebensmitteln, die Wertschätzung von Tauschgütern und ihren künstlerischen Strategien als Tauschende. Nach dem Gespräch wird es eine von der Künstlerin zubereitete warme Suppe und eine weitere Überraschung geben.

Ex Biblia’
Sofie Bird Møller
4. März bis 23. April 2016

Die Galerie der DG zeigt zwei neuen Werkzyklen von Sofie Bird Møller. In ihrem Werk konzentriert sich die dänische Künstlerin auf die Frage nach Identität und Authentizität, die sie in einem spannungsreichen Gegenüber von Oberfläche und Inhalt sowie Sehen und Verhüllen kommentiert. Mit der partiellen Übermalung des Vorgefundenen entstehen nicht nur neue Bilder, sondern der Betrachter findet Ungeahntes zwischen Sehen und Nicht-Sehen. Eine dänische Bibel aus dem Jahr 1855 mit 82 Stahlstichen wurde von Bird Møller als Grundlage der ersten neuen Serie in der Ausstellung. Bedeutende Elemente der Originale werden retouchiert bzw. Stellen durch feine Schraffierungen hinzugefügt, so dass sich die Lesart der biblischen Motivik in den Bildern verschiebt und eine neue, teils surreale Sicht auf die Inhalte der historischen Bibel zulässt. Diese Serie wird durch zwei großformatige Arbeiten auf Stoff von 2012 im hinteren Ausstellungsraum ergänzt.

Veranstaltungen:

Galerie der DG

Dienstag, 15. März 2016, 19 Uhr
Das Bild in der Bibel Bildvortrag von Bernhard Bach

Dienstag, 5. April 2016, 19 Uhr
Buchpräsentation und Künstlergespräch

Mittwoch, 20. April 2016, 19 Uhr
Welche Bilder braucht die Bibel heute? Gesprächsrunde zwischen Künstlern und Theologen

Samstag, 23. April 2016, 12 bis 16 Uhr
Finissage mit Führungen

St. Lukas

Mittwoch, 2. März 2016, 19.30 Uhr
Eröffnung der Kunstinstallation ‚Nachtlicht‘ mit musikalischem Dialog

Sonntag, 6. März 2016, 20 Uhr
Gottesdienst zur Ausstellung mit Pfarrerin Beate Frankenberger

Samstag, 12. März 2016, 20 Uhr
J.S. Bach ‚Passions-Pasticcio‘
Lukas-Chor und Orchester, Leitung: Tobias Frank

 

Video auf Artstream zur Ausstellung

Fotos: Richard Beer

Künstler und Theologen im Zwiegespräch
Solidarität heute und morgen
Di, 2.2.2016, 19 Uhr

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

Missio. Internationales Katholisches Missionswerk

 

Führung durch die Ausstellung (18 Uhr) und Gesprächsrunde (19 Uhr), mit:

Ulf Aminde, Künstler „Die Gabe“ (Teil I und II)

Frank Bölter, Künstler „Die Gabe“ (Teil II)

Prof. Dr. Simone Rappel, Missio, Leiterin der Stabsstelle Theologische Grundlagen

Sybille Loew, Münchner Insel, Katholische Theologin, Kunst- und Psychotherapeutin

Dr. Ulrich Schäfert, Leiter Fachbereich Kunstpastoral, Erzdiözese München und Freising

Moderation: Benita Meißner, Kuratorin der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst

Die Gabe_StPaul_FotoBeer_015_web

Der sich um die Gabe herum auftuende gedankliche Raum öffnet sich in eine Vielzahl gesellschaftlich höchst relevanter Systeme und Felder: Politik, Ökonomie, Soziologie, Theologie. Die Gabe kann hier ebenso liebend sein wie subversiv. Sie besitzt die Kraft, festgestellte Strukturen, Dinge und Menschen in Bewegung zu bringen. Die Gabe ist eine Provokation für unser immer stärker auf reines Effizienzdenken ausgerichtetes Gesellschaftssystem, weil sie die Alleinherrschaft des Monetären unterwandert.

Für viele ist das Geben wesentlich einfacher als das Nehmen, denn die Gabe als Geschenk macht Spaß. Die Gabe als Geschenk wirkt, wo sie angenommen wird, als Geste, die ein Zwischen überbrückt, als ein Grundstein, der Verbindlichkeit schafft. Die Gabe schafft Intensitäten.

Die Gesellschaft bringt immer wieder Unterschiede hervor, daher taucht die Frage auf, wie trotz ungerechter Verteilung ein Ausgleich möglich ist. Im Rahmen der Gruppenausstellung »Die Gabe«, die die Relevanz des Gebens in unserer heutigen Gesellschaft untersucht, setzten sich die Teilnehmer der Gesprächsrunde mit dem Begriff der Solidarität auseinander und erläutern ihre persönliche Vision der Solidarität. Die Sensibilisierung für den Anderen oder das Fremde, die Auseinandersetzung mit Menschen, die von der Gesellschaft benachteiligt sind, ist für alle Teilnehmer ein wichtiger Motivator ihres Schaffens oder Ausgangspunkt ihrer Tätigkeit.

Die Gabe (Teil II)
TatOrtZeit-Gottesdienste in St. Paul
3.1.2016 bis 9.2.2016

Sonntag, 3. Januar 2016, 20.15 Uhr, 2. Sonntag nach Weihnachten, TatOrtZeit
Eucharistiefeier mit Bildbetrachtung zu einem Kunstwerk aus ›Die Gabe‹ (Marion Mauer Diesch) „… er verschafft deinen Grenzen Frieden!“
5 zwölftönige Meditationen für Orgel von und mit Peter Gerhartz

Sonntag, 10. Januar 2016, Taufe des Herrn, 20.15 Uhr
Eucharistiefeier mit Bildbetrachtung zu einem Kunstwerk aus ›Die Gabe‹ (Msgr. Thomas Schlichting)
„… die Stimme des Herrn erschallt über den Wassern“
Zeitgenössische Musik zum Ende der Weihnachtszeit
mit Jost Hecker, Cello und Peter Gerhartz, Orgel / Synthesizer

Sonntag, 17. Januar 2016, 20.15 Uhr, 2. Sonntag im Jahreskreis
Eucharistiefeier mit Bildbetrachtung zu einem Kunstwerk aus ›Die Gabe‹ (Pfarrer Rainer Hepler)
„… bis das Recht in ihm aufstrahlt wie ein helles Licht!“
Zeitgenössische Musik für Stimme und Tasteninstrumente
Bettina Ullrich (Stimme) und Peter Gerhartz (Tasteninstrumente)

Sonntag, 24. Januar 2016, 20.15 Uhr, 3. Sonntag im Jahreskreis
Eucharistiefeier mit Bildbetrachtung zu einem Kunstwerk aus ›Die Gabe‹ (Pfarrer Rainer Hepler)
„… den Armen die Frohe Botschaft zu bringen!“
Zeitgenössische Musik für Orgel und Synthesizer
Peter Gerhartz (Orgel / Synthesizer)

Sonntag, 31. Januar 2016, 20.15 Uhr, 4. Sonntag im Jahreskreis
Eucharistiefeier mit Bildbetrachtung zu einem Kunstwerk aus ›Die Gabe‹ (Dr. Ulrich Schäfert)
„… denn ich bin mit dir, um dich zu retten“ Zeitgenössische Musik für Bratsche und Orgel Gunter Pretzel, Bratsche und Peter Gerhartz, Orgel

Sonntag 7. Februar 2016, 20.15 Uhr, 5. Sonntag im Jahreskreis
Eucharistiefeier mit Bildbetrachtung zu einem Kunstwerk aus ›Die Gabe‹ (Pfarrer Rainer Hepler)
„… der Herr nimmt sich meiner an!“
5 zwölftönige Fugen von und mit Peter Gerhartz (Orgel)

Dienstag, 9. Februar 2015, 18.30 Uhr
Eucharistiefeier zum Ende der Kunstintervention ›Die Gabe ‹ mit Bildbetrachtung zu einem Kunstwerk (Pfarrer Rainer Hepler)
„… die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben!“
Zeitgenössische Musik für Saxophon und Tasteninstrumente
Axel Nitz, Saxophon und Peter Gerhartz, Tasteninstrumente

 

Ort:
Kirche St. Paul
St.-Pauls-Platz 11, 80336 München
www​.erzbistum​-muenchen​.de/​k​u​n​s​t​p​a​s​t​o​ral