DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

spring&walk
Sa, 26.3.2022, 11 bis 18 Uhr

Passend zum Frühlingsanfang laden 22 Galerien mit 5 Partner-Institutionen auch in diesem Jahr zu einem Kunstspaziergang durch die Stadt ein. Gehen Sie selbst auf Entdeckertour oder machen Sie sich mit unseren erfahrenen Guides auf dem Weg durch die Ausstellungen und lassen Sie sich von den Einblicken begeistern. 

Teilnehmende Galerien und Institutionen

Galerie an der Pinakothek der Moderne – Barbara Ruetz
Artoxin Galerie
Galerie Biedermann
Galerie Andreas Binder
Boutwell Schabrowsky Gallery
Braun Falco Galerie
Digital Art Space
DG Kunstraum I Diskurs Gegenwart
Galerie Filser & Gräf
Galerie Max Weber Six Friedrich
Max Goelitz
Francoise Heitsch
Das Klohäuschen
Kunstverein München e.V.
Galerie Klaus Lea
Galerie Maulberger
mim Raum für Kultur
Quittenbaum Gallery
Galerie Rieder
Galerie Karin Sachs
Walter Storms Galerie
Galerie Florian Sundheimer
Galerie Thomas
Rupert Walser Sammlung / Galerie
Galerie Fenna Wehlau
Galerie Wittenbrink

Führungen

Geführte Rundgänge durch die Galerien
Karten beim Guide
Kosten: 10 Euro pro Person
Dauer: ca. 2 Stunden
Anmeldung erforderlich unter  info@muenchner-galerien.de & Tel. 089 – 288 08 509

RUNDGANG 1
Maximilianstraße I Beginn: 11 Uhr I mit Tatjana Vall
Start: Galerie Rieder, Maximilianstraße 22

Galerie Rieder
Max Goelitz
Galerie Andreas Binder
Artoxin Galerie

RUNDGANG 2
Kunstareal I Beginn: 12:45 Uhr I mit Catrin Morschek
Start: Galerie an der Pinakothek der Moderne – Barbara Ruetz, Gabelsbergerstraße 7

Galerie an der Pinakothek der Moderne – Barbara Ruetz
Galerie Wittenbrink
Galerie Thomas
Quittenbaum Gallery
Boutwell Schabrowsky Gallery

RUNDGANG 3
Kunstareal I Beginn: 15 Uhr I mit Rüdiger Heise
Start: Galerie Biedermann, Barer Straße 44 / Rgb.

Galerie Biedermann
Walter Storms Galerie
Galerie Fenna Wehlau
Galerie Klaus Lea

RUNDGANG 4
Um den Odeonsplatz I Beginn: 16 Uhr
Start: Knust Kunz Gallery Edition, Ludwigstraße 7

Knust Kunz Gallery Edition
Galerie Filser & Gräf
Galerie Florian Sundheimer
Galerie Maulberger
DG – Kunstraum

Depot oder Deponie – Doppelpass V‘
Christoph und Sebastian Mügge
12. November 2021 bis 18. Februar 2022

Christoph und Sebastian Mügge präsentieren im DG Kunstraum eine ortsspezifische und prozessorientierte Rauminstallation, die christliche Totenrituale sowie Fragestellungen rund um das Sterben reflektiert. Der dauerhafte Verlust einer geliebten Person ist nicht nur an sich schmerzlich, sondern es gilt auch Abschied zu nehmen von Dingen, zu denen über Jahre hinweg eine enge emotionale Bindung aufgebaut worden ist. Der Tod der eigenen Großmutter und das Auflösen ihres Haushalts gaben für die Brüder Mügge den Anlass, sich auch künstlerisch mit dem Thema der Vergänglichkeit auseinanderzusetzen. Untersucht werden sowohl die sentimentale Wirkung von persönlichen Gegenständen im physischen Raum, als auch die schnelllebige Entwicklung unserer Speichermedien.

Das moderne digitale Erbe, die Erinnerungskultur 2.0, konfrontiert Angehörige mit neuartigen Fragen: Wie soll man sich zu Spuren, die in sozialen Netzwerken hinterlassen wurden, verhalten, wenn kein Zugang zu deren Passwörtern vorhanden ist? Wie sollen wir das digitale Lebenswerk in Form von Selfies, Blogs, Einträgen, Filmen, Musiksammlungen, Mitteilungen, E‑Mail-Korrespondenz und ähnlichem verwalten? Was möchten wir überhaupt hinterlassen? Und welche Rolle kann eine bewusste Entrümpelung spielen? Diesen Fragen gehen die beiden Künstler nach und nehmen uns mit auf eine Reise, die früher oder später jeden von uns betreffen wird.

Die Künstler haben sich in der Vorbereitung auf die Ausstellung intensiv mit der Bestattungskultur der Stadt München und der Geschichte unseres knapp 130 Jahre alten Kunstvereins auseinandergesetzt. So ist es ihnen auch gelungen, Leihgaben des Bestattungsinstituts ‚w e i s s über den tod hinaus‘ für die Präsentation im DG Kunstraum zu erhalten. Durch die Integration graphischer Arbeiten verstorbener Künstlermitglieder der DG ist die Installation eng mit dem Verein verbunden.

Während Christoph Mügge in Form von Keramik, 3D-Drucken, Holzskulpturen und Druckgrafik eher skulptural arbeitet, ist bei Sebastian Mügge das Medium Zeichnung besonders stark ausgeprägt, sowohl auf Papier, als auch großformatig, in Form von ausufernden Wandzeichnungen. Beide Künstler verbindet, dass sie große Materialsammlungen anlegen, anhand derer sie – in Kombination mit diversen anderen Medien – in Ausstellungen immersive Erlebnisse schaffen.

Hinweis
Der Kunstverein Baden zeigt vom 23. Oktober 2021 bis zum 23. Januar 2022 ebenfalls eine Ausstellung mit Arbeiten von Christoph und Sebastian Mügge. Titel: ‚BTHVNs Messie Service – Ode an die Grantigkeit‘

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://​www​.kunstvereinbaden​.at/​d​e​/​m​e​n​u​2​6​5​/​a​u​s​s​t​e​l​l​u​n​g​e​n​1​93/

Fotos
Gerald von Foris (1 – 3)

Notre Dame‘ – Künstlerinnen der DG
9. März bis 29. April 2022

Werke von
Susanne Hanus
Angelika Hoegerl
Brigitte Schwacke
Ruth Kohler
Susanne Wagner

Die Ausstellung ‚Notre Dame‘ rückt Werke von fünf Künstlerinnen aus unterschiedlichen Regionen Oberbayerns, alle Mitglieder unseres Vereins, in ein neues Licht. Gezeigt werden Arbeiten der letzten Jahre, die aber verschiedene Erfahrungshorizonte spiegeln, da es sich um Künstlerinnen sehr unterschiedlichen Alters handelt. Die Präsentation wird von Lioba Leibl und Sabine Straub, Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstands der DG, kuratiert. Sehr bewusst findet die Eröffnung am Weltfrauentag statt. 

Die Gestaltung der Geschlechterrollen in einer Gesellschaft beeinflusst, wie Künstlerinnen sich ausbilden und äußern können, wie ihre Kunst wahrgenommen wird und wie sie beruflich existieren. In Deutschland war eine Künstlerexistenz als weiblicher Lebensentwurf noch um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kaum realisierbar. In unterschiedlichen Gesellschaften und Zeiten ist belegt, dass Frauen künstlerische Fähigkeiten ganz abgesprochen wurden oder ihre künstlerische Betätigung behindert oder verhindert wurde. Obwohl in vielen Gesellschaften heute Konsens ist, dass Frauen und Männer künstlerisch gleich fähig sind, stehen der künstlerischen Berufsausübung von Frauen oft einschränkende kulturelle Vorstellungen, familiäre Zwänge, gesellschaftliche Konventionen und ökonomische Interessen entgegen.

Fotos
Gerald von Foris (1 – 4)

Verhüllung ist Verheißung.“

Liebe Freunde und Besucher*innen,

Wir wünschen Ihnen/Euch eine ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Tage und alles Gute für das kommende Jahr!

Die laufende Ausstellung ‚Depot oder Deponie‘ von Christoph und Sebastian Mügge ist vom 22. Dezember 2021 bis zum 7. Januar 2022 geschlossen. Ab Dienstag, den 11. Januar 2022, können Sie uns zu den gewohnten Öffnungszeiten – Dienstag bis Freitag, 12 bis 18 Uhr – wieder besuchen.

Wir freuen uns auf Sie/Euch in 2022!

Abbildung: Filmstill, Maria Berauer, Triade, 5:49, Video Triptychon, 2017.
Das Video ist ein Beitrag auf www​.kunst​-netz​-werk​.online und dort noch bis zum 31.12.2021 zu sehen!

Verhüllung ist Verheißung.„
Christo (1958–2020

Annabel Daou
What do you forgive yourself for?
Aufruf für ein
Ausstellungsprojekt 2022

Auf der Suche …
Was sucht der Mensch, was braucht er, was macht uns aus?

Diese Fragestellungen sind in der Corona-Pandemie in neuer Weise virulent geworden: In Zeiten des Lockdowns wird gefragt, was „systemrelevant“ ist und somit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung und der Versorgungssicherheit der Bevölkerung dient. Zugleich hat sich in der Pandemie gezeigt, dass Menschen, gerade in neuen, herausfordernden Lebenssituationen, das Bedürfnis nach einem größeren Zusammenhang und höheren Sinn haben, aber auch, dass manche dieses Bedürfnis in Verschwörungstheorien befriedigt sehen.

Das Ausstellungsprojekt ‚Auf der Suche …‘, welches in München im Sommer 2022 an mehreren, u.a. öffentlichen Orten stattfinden soll, will die Suchbewegungen des Menschen anhand von künstlerischen Werken sichtbar machen. Künstlerische Arbeiten spiegeln existenzielle Fragen des Menschen wider und schaffen Bilder, die die Facetten und Widersprüche unserer Welt aufdecken und erkennen lassen. Ganz bewusst sind auch junge Menschen dazu eingeladen, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. So sind Studierende der Akademie der Bildende Künste München sowie Studierende der Theologie und der Religionswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität (Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati) in dieses Ausstellungsprojekt eingebunden.

Im Rahmen der Ausstellung konzipiert die libanesische Künstlerin Annabel Daou eine neue Arbeit, basierend auf den Antworten, die Menschen auf die Frage geben: „What do you forgive yourself for?“

Die Antworten der Teilnehmer sind anonym und werden von der Künstlerin selbst eingesprochen. Jede/-r kann Teil der künstlerischen Arbeit werden, indem er seine Antwort (nur englische Antworten können berücksichtigt werden!) an folgende Email Adresse schickt: WhatDoYouForgiveYourselfFor@gmail.com

Die Künstlerin und wir vom DG Kunstraum bedanken uns bei allen Teilnehmenden!

Das Kollektiv der Veranstalter besteht aus der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst, dem Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising mit Sitz in St. Paul, den ev. Kirchengemeinden St. Markus und Erlöserkirche in München sowie der LMU mit dem Lehrstuhl für Religionswissenschaft, in Kooperation mit Prof. Schirin Kretschmann, Akademie der Bildenden Künste München.

Depot oder Deponie‘ – über Künstler*innen-Nachlässe
15. Februar 2022, 19 Uhr
Zoom-Webinar

Depot oder Deponie‘ 
Warum soll man sich für Künstler*innen-Nachlässe engagieren?
Zoom-Webinar

Referent*innen:
Karolina Sarbia, Berufsverband Bildender Künstler*innen München und Oberbayern e.V.
Dr. Caroline Sternberg, Vorstand Bayerische Künstlernachlässe e.V.
Dr. Annette Philp und Dr. Cornelia Oßwald-Hoffmann, Kristine Oßwald Nachlass
Dr. Andreas Strobl, Vorstand der Stiftung Kurt Benning
Christiane von Nordenskjöld, Kustodin der Magda Bittner-Simmet Stiftung

Moderation: Benita Meißner, Kuratorin DG Kunstraum

Videogrußbotschaft von Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst
Videogrußbotschaft von Anton Biebl, Kulturreferent der Landeshauptstadt München

Anlässlich der Ausstellung ‚Depot oder Deponie – Doppelpass V‘ der Brüder Christoph und Sebastian Mügge (12.11.2021 bis 18.2.2022) veranstaltet der DG Kunstraum am 15.2.2022 ab 19 Uhr eine Online-Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen zweier Nachlasseinrichtungenund Vertretern von Stiftungen zum Thema ‚Depot oder Deponie – über Künstler*innen-Nachlässe‘.

Künstlerisches Erbe ist kulturelle Vielfalt, die bewahrt werden muss. Es gibt zwar inzwischen verschiedene Nachlasseinrichtungen und ‑initiativen in München und Bayern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, mit Enthusiasmus und Tatkraft das kulturelle Erbe der bildenden Künste zu sichern. Dennoch sind die Herausforderungen immer noch enorm, und es bedürfte eines viel größeren Engagements, da die staatlichen Institutionen, wie Museen und Archive, bei der Übernahme und Aufarbeitung von Nachlässen von Künstler*innen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Es gibt aber eine Vielzahl arrivierter Künstler*innen im Raum München und in Bayern, die das städtische und überregionale Kulturleben ihrer Zeit entscheidend mitgeprägt haben, deren Werke aber aus vielfältigen Gründen den Weg ins Museum nicht finden, obwohl sie erhaltenswert sind.

Spezielle Nachlassmaßnahmen und zivilbürgerliches Engagement sind also vermehrt notwendig, um die Kulturgüter vor ihrer Vernichtung zu retten. Was sich in diesem Bereich in Bayern, einem Bundesland ohne öffentliches Nachlassarchiv für Kunst, in den letzten Jahren getan hat, welche Schritte bereits unternommen wurden und welche Maßnahmen notwendig sind, wird in der Veranstaltung diskutiert. Drei der Referent*innen stellen konkret vor, wie sich ihr Nachlass gebildet hat, und wie dieser von den Kunstschaffenden vorbereitet wurde.

Ziel der Veranstaltung ist es, die bundesweiten Initiativen vorzustellen und diese mit der Situation der Künstler*innenvor- und ‑nachlässe in München und Bayern zu vergleichen. Darüber hinaus sollen Kunstschaffende informiert werden, welche Schritte schon zu Lebzeiten sinnvoll sind. Was ist bei der Gründung einer Stiftung zu beachten? Was sind die Voraussetzungen, um eine Stiftung zu gründen? Teilnehmende sollen für die Frage sensibilisiert werden, warum es sich lohnt, sich für Künstler*innen-Nachlässe zu engagieren, und welche langfristigen Perspektiven und Visionen formuliert werden sollten.

Notre Dame‘ Abendführungen
Di, 15.3.2022
Di, 5.4.2022

Ausstellungsansichten DG Kunstraum, Notre Dame, 2022

Führung mit den Künstlerinnen

Brigitte Schwacke und Angelika Hoegerl

Dienstag, 15. März 2022, 19 Uhr

Susanne Hanus und Susanne Wagner

Dienstag, 5. April 2022, 19 Uhr

Im kleinen Kreis kommen wir über die Kunst ins Gespräch.
Wir freuen uns auf Sie!

Foto
Gerald von Foris

Von Ewigkeit zu Ewigkeit
Neue Videoinstallation von Stefan Hunstein in St. Paul München

Seit 2014 befindet sich die Videoinstallation ‚Gegenwart …!‘ des Künstlers Stefan Hunstein im Besitz der Münchner Paulskirche. Die Arbeit entstand 2008 für eine Ausstellung im Diözesanmuseum Freising. Eine Reihe von Videoportraits mit vom Leben gezeichneten Männergesichtern verharrt in geheimnisvoller Reglosigkeit.

Seit 2016 zeigt der Künstler im Wechsel im rechten Seitenschiff die Installation ‚Zukunft‘, bei der Kinder am Übergang zum Erwachsenwerden in stiller Betrachtung auf eine Lichtquelle konzentriert sind.

Am 13. Oktober 2021 wurde nun der von Anfang an geplante dritte Teil ‚Von Ewigkeit zu Ewigkeit‘ eröffnet: Unterschiedliche Frauenbilder verschiedenen Alters und jeglicher Herkunft gehen in einem endlosen Zyklus auseinander hervor. Und wenn Gott doch eine Frau wäre? Das ist nur eine von vielen spannenden Fragen, zu denen dieses neue Werk einlädt.

Mehr Informationen finden Sie hier:

Vorschau
’Auf der Suche…‚
Eröffnung Do, 12.5.2022

Was sucht der Mensch, was braucht er, was macht uns aus?

Diese Fragestellungen sind in der Corona-Pandemie in neuer Weise virulent geworden: In Zeiten des Lockdowns wurde gefragt, was „systemrelevant“ sei und somit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung und der Versorgungssicherheit der Bevölkerung dient. Sehr schnell wurde aber deutlich und dann auch gesellschaftlich diskutiert, in welcher Weise nicht auch kulturelles Leben grundsätzlich relevant für ein erfülltes Leben ist.

Zugleich hat sich in der Pandemie gezeigt, dass Menschen, gerade in neuen, herausfordernden Lebenssituationen, das Bedürfnis nach einem größeren Zusammenhang und höheren Sinn haben, aber auch, dass manche dieses Bedürfnis in „Verschwörungstheorien“ befriedigt sehen.

Das Ausstellungsprojekt ‚Auf der Suche…‘, welches in München an mehreren, u.a. öffentlichen Orten stattfinden soll, will die Suchbewegungen des Menschen anhand von künstlerischen Werken sichtbar machen. Künstlerische Arbeiten spiegeln existenzielle Fragen des Menschen wider und schaffen Bilder, die die Facetten und Widersprüche unserer Welt aufdecken und uns erkennen lassen. Ganz bewusst sind auch junge Menschen dazu eingeladen, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. So sind Studierende der Akademie der Bildende Künste sowie Studierende der Theologie und der Religionswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität (Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati) in dieses Ausstellungsprojekt eingebunden.

Dabei kommt es zu einer Annäherung an ganz unterschiedliche Bedürfnisse des Menschen: an die Grundbedürfnisse, als auch an soziale Bedürfnisse, wie Integration, und Individualbedürfnisse, wie Selbstverwirklichung. Die Suche nach Harmonie ist dabei ebenso im Blick, wie die Suche nach Gemeinschaft (Solidarität). Die Kunst soll den Blick darauf lenken, wo die unterschiedlichen Suchbewegungen des Menschen heute Ausdruck finden. 

Partner / Veranstaltungsorte  
Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V.
Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising
Ev. Kirchengemeinden St. Markus und Erlöserkirche in München 
Lehrstuhl für Religionswissenschaft (LMU)
Akademie der Bildenden Künste

Lange Nacht der Münchner Museen
Sa, 16.10.2021

Auch der DG Kunstraum ist bei der diesjährigen Langen Nacht der Münchner Museen wieder mit dabei!

Ausstellung
‚τραῦμα – Der Körper vergisst nicht‘

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter https://​www​.muenchner​.de/​m​u​s​e​u​m​s​n​a​c​ht/

Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Lange Nacht mit vielen schönen Eindrücken und Erfahrungen!

Ticketinformation

Das Ticket kostet 15,– € (zuzüglich System- und VVK-Gebühren) und berechtigt zum Eintritt in alle beteiligten Häuser für eine Person für das Abendprogramm. Es gilt zudem als Fahrkarte für eine Person am Veranstaltungstag für alle Verkehrsmittel im MVV-Gesamttarifgebiet (16.10.2021 ab 12 Uhr bis 17.10.2021 bis 8 Uhr). Das Ticket ist personalisiert und nicht übertragbar. 

Das Lange Nacht-Ticket ist bei allen an München Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und im Webshop erhältlich (ab Donnerstag, den 16.9.2021). Eventuell können noch Resttickets am Veranstaltungstag online oder an ausgewählten Stellen erworben werden. 

Installationsansicht, ‚τραῦμα – Der Körper vergisst nicht‘, DG Kunstraum, 2021, Foto: Gerald von Foris