DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum DiskursGegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Kintsugi Workshops
Freitag, 13. Februar 2026
Samstag, 14. Februar 2026

Freitag, 13. Februar 2026, 16 bis 18 Uhr

Im Kintsugi, der japanischen Kunst des Reparierens, wird das Zerbrochene nicht verborgen, sondern bewusst sichtbar gemacht. Der DG Kunstraum zeigt in der aktuellen Ausstellung ‚Die Schönheit des Unvollkommenen‘ eine Arbeit der Künstlerin Birgit Diecker, die sich an der Kintsugi-Technik orientiert und diese zeitgenössisch weiterdenkt.
Im Workshop erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die traditionelle Technik des Kintsugi und beschäftigen sich anschließend mit künstlerischen Positionen, die Kintsugi in die Gegenwart übersetzen. Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf einem eigenen, kreativen Arbeiten mit bereitgestellten Materialien im Sinne einer zeitgenössischen, freien Interpretation von Kintsugi.

Wir bitten darum, eigenes altes Geschirr mitzubringen. 
(Empfohlen ab 10 Jahren)

Wir danken allen Teilnehmer*innen für die gemeinsamen Nachmittage und freuen uns über die schönen Ergebnisse

Séance‘ Performance von
Panty Paradise
Finissage, 18. Dezember 2025

Zur Finissage der Ausstellung ‚together forever. macht euch die Erde untertan?‘ verwandelte das Künstler*innen-Duo Panty Paradise den DG Kunstraum am 18. Dezember 2025 in eine experimentelle, künstlerische Ritualfläche. Die interaktive Performance ‚Séance‘ arbeitete mit Klang, Bewegung und Textilien. 

Panty Paradise ‚queer-transbian art machine‘ sind Veronica Burnuthian (*1990 in Yerevan, Armenien) und Aelita Le Quément (*1999 in Saint-Cloud Île-de-France). Beide Künstler*innen kennen sich aus der Akademie der Bildenden Künste München und arbeiten seit 2022 als Duo. Sie malen zusammen mit Öl, Akryl und Sprühdosen, produzieren digitale Arbeiten, Zines, Videos und Musik. Sie spielen mit analogen Synthesizern und Drummachines und machen elektronische Musik.

Video- und Tonaufnahme von Louis Habermeyer

Abb. Enid Valu

Zeigt euch eure Wunde
Debatten um die Kunstfreiheit
Samstag, 31. Januar 2026

Samstag, 31. Januar 2026, 15 bis 18:30 Uhr

Ort: Galerie der Künstler*innen, Maximilianstraße 42, 80538 München

Für die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst ist die Kunstfreiheit seit jeher ein hohes Gut. In Kooperation mit dem BBK München und Oberbayern laden wir daher zu einem Symposium zum Thema ein. Die Frage, wie weit die Freiheit der Kunst geht – und wer über ihre Grenzen entscheiden darf, ist in dieser Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs neu auszuhandeln. Immer wieder entfachen Debatten über die Kunstfreiheit dort Flächenbrände, wo Kunst geschaffen, gehandelt, betrachtet und beurteilt wird. Eine einheitliche Debatte gibt es nicht, wer sich in der Kunstwelt bewegt, stößt auf Ambivalenzen.

Zeigt euch eure Wunden. Debatten um die Kunstfreiheit‘ macht sich diese Widersprüche zum Thema. Gäste aus Kunst, Wissenschaft, Politik und Kulturförderung erzählen über ihre beruflichen und persönlichen Erfahrungen mit der Kunstfreiheit und kommen miteinander ins Gespräch.

Programm
15 Uhr
Begrüßung und Impuls
Dr. Ulrich Schäfert, 1. Vorsitzender DG
Michael Schmidt, Vorsitzender BBK

Moderation: Moritz Holfelder

15:20 bis 16:30 Uhr
Wie weit geht die Kunstfreiheit?
Cana Bilir-Meier, Künstlerin
Prof. Dr. Christoph Möllers, Rechtswissenschaftler
Angela Stiegler, Künstlerin und Anti-Diskriminierungsbeauftragte
Dr. Wolfgang Ullrich, Kunsthistoriker

Pause

17:00 bis 18:00 Uhr
Freiheit der Kultur an Orten des freien Denkens?
Ralf Homann, Deutscher Künstlerbund
Melisa Kujevic, Künstlerin
David Süß, ehrenamtlicher Stadtrat Fraktion Grüne/Rosa Liste/Volt

Abschlussgespräch

18:30 bis 20 Uhr
Flying Dinner und Abendausklang

Gerne stehen wir für weitere Informationen zur Verfügung unter info@dg-kunstraum.de. 

together forever
Finissage
Donnerstag, 18. Dezember 2025, 19 Uhr

Veronica Burnuthian und Aelita Le Quément arbeiten neben einer eigenen künstlerischen Praxis seit 2022 als Duo ‚Panty Paradise‘ zusammen. Für die Ausstellung entwickeln sie gemeinsam eine großformatige Collage aus textilen und malerischen Werken, die Natur und Mensch in den Blick nimmt. Zur Finissage erleben wir ‚Panty Paradise‘ in einer musikalischen Performance mit der wir uns von der Ausstellung verabschieden.

Die Schönheit des Unvollkommenen‘
Ausstellung bis 26. März 2026

Künstler*innen

Birgit Dieker
Paul Diestel 
Enric Freund
Lydia Marx 
Toni Mauersberg
Jonas Müller-Ahlheim
Kim Rühl
Julia Schäfer
Valeria Schneider 
Johanna Schwarz
Johannes Seluga 

In der Ausstellung ‚Die Schönheit des Unvollkommenen‘ präsentiert der DG Kunstraum Werke von elf Stipendiat*innen des Cusanuswerks. Die Ausstellung widmet sich der Frage, wie sich Schönheit in Formen des Bruchs, der Schlichtheit und der Vergänglichkeit manifestiert. Gezeigt werden künstlerische Positionen, die Heilung und Versehrtheit als Ausgangspunkt nehmen. Heilung bedeutet in diesem Kontext nicht zwangsläufig Wiederherstellung im klassischen Sinn. Sie kann auch darin bestehen, das Unvollkommene anzunehmen.

Gerade in einer Zeit, die von Optimierungsdruck, Beschleunigung und glatten Oberflächen geprägt ist, lädt ‚Die Schönheit des Unvollkommenen‘ dazu ein, den Blick für das Fragile neu zu öffnen: Brüche, Narben und Spuren der Zeit erschließen ihre Tiefe erst jenseits des ersten Anscheins – sie verlangen nach mehr Aufmerksamkeit und Hinwendung.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit beim Cusanuswerk, der Bischöflichen Studienförderung.

Abb.:
Ausstellungsansichten: Gerald von Foris, Plakatgestaltung: Bernd Kuchenbeiser
Jonas Müller-Ahlheim, Gumhole, 2021–ongoing, Digitale Fotoserie, 51st Street, Washington Park, Chicago
Lydia Marx Little Pictures, 2025 Videoarbeit, 27 min. Englisch/Untertitel Deutsch (Filmstill)
Johann Schwarz, Instabile Figurinen (Filmstill)

together forever
Kunst und Wissenschaft im Dialog
mit Astrophysiker
Prof. Dr. Andreas Burkert
Montag, 17. November 2025, 19 Uhr

Ausstellungsansicht ‚together forever-macht euch die Erde untertan?‘ Foto: Gerald von Foris

Zweites Gespräch der Reihe ‚Kunst und Wissenschaft im Dialog‘ mit dem Astrophysiker Prof. Dr. Andreas Burkert

Im Rahmen der Ausstellung ‚together forever – macht euch die Erde untertan?‘ lädt der DG Kunstraum herzlich zu einem Vortrag des Astrophysikers Prof. Dr. Andreas Burkert vom Lehrstuhl für theoretische und numerische Astrophysik an der LMU München ein. Umgeben von verschiedenen künstlerischen Positionen zum Thema Mensch und Natur wird er Einblicke in seine Forschung zur Entstehung und Entwicklung von Galaxien geben.

Ein Blick ins Universum, der zeigt, dass wir und die Erde aus Sternenstaub bestehen, mitten zwischen den künstlerischen Positionen der Ausstellung

Eintritt frei – keine Anmeldung erforderlich

Abb.: Ausstellungsansicht ‚together forever‘, DG Kunstraum 2025, Foto: Gerald von Foris

together forever
Kunst und Wissenschaft im Dialog
mit Neurowissenschaftlerin
Dr. Sofie Valk
Dienstag, 11. November 2025, 19 Uhr

Herman de Vries Holy Days, 2007-2008 Performance & Fotografie 8 x 21 x 29,7 cm (gerahmt 23,3, x 32,3 cm) Edition 6 Fotos: Susanne Jacob de Vries

Im Rahmen der Ausstellung ‚together forever – macht euch die Erde untertan?‘  lädt der DG Kunstraum herzlich zu einem Vortrag der Kognitiven Neurowissenschaftlerin Dr. Sofie Valk vom Max-Planck-Institut ein. Umgeben von verschiedenen künstlerischen Positionen zum Thema Mensch und Natur wird sie einen Einblick in ihre Forschung geben.

Sie gibt Einblicke, wie unsere Verbindung zur Natur unser Wohlbefinden beeinflusst – ein spannender Perspektivwechsel, der mitten zwischen den künstlerischen Arbeiten der Ausstellung erlebbar wird.

Eintritt frei – keine Anmeldung erforderlich

Abb.: Ausstellungsansicht ‚together forever‘, DG Kunstraum 2025, Foto: Gerald von Foris 

Macht euch die Erde untertan.
Die Kunst des Miteinanders von Mensch und Natur‘
Dienstag, 21. Oktober 2025, 19 Uhr

Zur Verhältnisbestimmung von Mensch und Natur wird oft das bekannte „Macht euch die Erde untertan!“ aus dem biblischen Schöpfungsbericht zitiert. Klaas Huizing legt einen anderen Schwerpunkt, indem er die häufig übersehene, weisheitliche Schöpfungserzählung aus dem Buch der Sprüche ins Zentrum rückt. Diese Erzählung ruht auf Eros und kreativem Spiel, motiviert zu einem anderen Umgang mit der Natur und einem anderen Verständnis vom Menschen als Teil derselben. Das neue, enge Verhältnis wird leiblich erfahrbar durch Wahrnehmungsschulen wie Nature-Writing oder neue Naturmalerei.

PROF. DR. KLAAS HUIZING
Prof. Dr. Dr. Klaas Huizing hat den Lehrstuhl für systematische Theologie und Ethik in Würzburg inne und ist Mitglied im PEN. Zuletzt von ihm erschienen: „Lebenslehre. Eine Theologie für das 21. Jahrhundert“ (Gütersloh 2024) und „Verzaubert leben. Eine Roadmap zum Heiligen“ (Gütersloh 2024).

Evangelische Stadtakademie
Herzog-Wilhelm-Str. 24
80331 München

KOSTEN
9,00 €

ANMELDEN

https://​www​.stadtakademie​-muenchen​.de/​v​e​r​a​n​s​t​a​l​t​u​n​g​/​m​a​c​h​t​-​e​u​c​h​-​d​i​e​-​e​r​d​e​-​u​n​t​e​r​t​an/

together forever
Führung durch die Ausstellung
Donnerstag, 16. Oktober 2025, 19 Uhr

Ausstellungsansicht ‚together forever-macht euch die Erde untertan?‘ Foto: Gerald von Foris

Die Kuratorin Benita Meißner lädt Sie ein, die Ausstellung ‚together forever – Macht euch die Erde untertan?‘ zu entdecken. Im Zentrum der Schau steht das Verhältnis von Mensch und Natur: Sie zeigt, wie tiefgreifend menschliches Handeln die Erde verändert. Künstler*innen aus Fotografie, Malerei, Installation und Performance reflektieren ökologische Krisen, die Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen und neue Formen des Zusammenlebens von Mensch, Tier und Pflanze.

Bei diesem Rundgang haben Sie die Gelegenheit, Ihre eigene Verbindung zur Welt zu hinterfragen und die Auswirkungen Ihres Handelns zu reflektieren. Ein inspirierender Spaziergang durch Kunst und Natur!

Abb.: Ausstellungsansicht ‚together forever‘, DG Kunstraum 2025, Foto: Gerald von Foris

Zunder und Zartheit
Lyrik-Abend
mit Pauline Fusban
Donnerstag, 17. Juli 2025, 19 Uhr

Ein Sommerabend im Zeichen der Poesie: Am Donnerstag, 17. Juli 2025, 19 Uhr laden wir herzlich ein zu Zunder und Zartheit – einem besonderen Lyrik-Abend mit der Schauspielerin Pauline Fusban. Im Vorfeld der Veranstaltung findet um 18:30 Uhr ein Führung durch die Ausstellung statt.

Die Künstler*innen der aktuellen Mitgliederausstellung sind eingeladen, Texte auszuwählen, die für Zunder und Zartheit sprechen. Pauline Fusban wird diese Texte, Gedichte und poetische Fragmente, mit ihrer eindringlichen Stimme verlesen. Entstanden ist eine Auswahl, die persönliche wie gesellschaftliche Spannungen berührt: Es geht um das Aufeinandertreffen von Nähe und Distanz, Verletzlichkeit und Wut, um das Ringen mit Gefühlen, Rollen und Beziehungen.

Pauline Fusban (*1990), ausgebildet am Max Reinhardt Seminar in Wien, war langjähriges Ensemblemitglied des Residenztheaters und ist seit 2024 am Münchner Volkstheater zu sehen. 

Zunder und Zartheit ist ein Abend, der die Poesie nicht als Flucht, sondern als Form der Auseinandersetzung versteht, mit sich selbst, mit der Welt, mit dem, was uns verbindet und trennt.

Eintritt frei. Keine Anmeldung notwendig.

Ausgewählte Gedichte

Nico Bleutge (1972)
verdecktes gelände

Robert Lax (1915–2000)
kalymnos – 28.februar 1973

Fernando Pessoa (1888–1935)
Der Hüter der Herden, IX
(Originaltitel Portugiesisch: „O Guardador de Rebanhos, IX“)

ausgewählt von Camill von Egloffstein
Hermann Hesse (1877–1962)
Stufen

ausgewählt von Manfred Mayerle
Eugenio Montale (1896–1981)
Eines Morgens vielleicht
(Originaltitel Italienisch: „Forse un mattino“)

ausgewählt von Günter Nosch
Yahya Hassan (1995–2020)
FEBRUARUNVORHERSEHBARKEIT
(Originaltitel Dänisch: „Februaruforudsigelighed“)

ausgewählt von Peter Paul Rast
Juan Ramón Jiménez (1881–1958)
Mit Jenem Kuss
(Originaltitel Spanisch: „Con aquel beso“)

ausgewählt von Bruno Wank
Albert Ostermaier (1967)
Sommernachtstraum

Christian Uetz (1963)
Das Sternbild versingt

Jannis Ritsos (1909–1990)
Frieden
(Originaltitel Griechisch: Εἰρήνη)

Emil Breisach (1923–2015)
Am Abend vor dem Spiegel…

Abb.: Ausstellungsansicht (Detail Werke Günter Nosch) ‚Zunder und Zartheit‘, DG Kunstraum 2025, Foto: Gerald von Foris