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TatOrtZeit.Andacht
St. Paul München
So, 29. Januar 2023, 20.15 Uhr

Mystische Betrachtung des Kirchenraums
als Raum der Begegnung mit dem Göttlichen

Raumerleben mit Fundstücken aus der Bibel
von Abt Suger von Saint Denis und dem Architekten Rudolf Schwarz

Musik
von und mit Bettina Ullrich, Stimme
und Peter Gerhartz, Orgel und Synthesizer

Gedanken von Ulrich Schäfert

Ein Beitrag zum aktuellen Ausstellungsprojekt „Kirche Raum Gegenwart“ im DG Kunstraum

Foto: Thomas Geist

T‑Shirt
Carsten Fock
‚Be the Reason…‘
Erhältlich im DG Kunstraum

Die T‑Shirts von Carsten Fock in violett sind endlich wieder da – passend zur Passionszeit, die die gleiche Farbe trägt!

Carsten Fock
,Be the reason someone feels welcomed, seen, heard, valued, loved and supported‘, 2022

T‑Shirt in violett und weiss
€ 75,-

Nur solange der Vorrat reicht

In Zeiten wie diesen, in denen wir dringend mehr Wärme und Verständnis füreinander brauchen, erinnert uns das T‑Shirt an diese wunderschöne Botschaft:
„Be the reason someone feels welcomed, seen, heard, valued, loved and supported.”

Seit Corona haben wir alle große Lebensveränderungen erfahren. So auch unser lieber Freund und Künstler Carsten Fock, der auf dem besten Weg ist, ein besserer Mensch zu werden. Wie konkret? hat er sich gefragt und es in seiner bekannten Typografie auf den Punkt gebracht.

Foto: Carsten Fock

Verlassenschaften
Ruth Geiersberger lädt zum performativen Gespräch:
Die Bedeutung sakraler Räume
So, 30. Oktober 2022, 11 Uhr

30. Oktober bis 27. November 2022

St. Paul an der Theresienwiese und weitere Orte

Ruth Geiersberger
VERLASSENSCHAFTEN

Installation, konzertante Andachten und Gespräche

Ruth Geiersberger untersucht, was bleibt, wenn man geht.
Ein beweglicher Beichtstuhl, die Kirche St. Paul, ein Laden für Begräbniskultur, der DG Kunstraum und das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst sind die Orte, an denen – durchaus auch heiter – über das Memento mori sinniert wird.

Installation in St. Paul an der Theresienwiese
St.-Pauls-Platz 11, 80336 München

begehbar vom 6. bis 27. November zu den Kirchenöffnungszeiten
konzertante Andachten ebenda zur Tatort-Zeit um 20.15 Uhr

Idee, Konzept, Spiel, Stimme, Verrichtungen: Ruth Geiersberger  
Musik: Maria Reiter (Akkordeon), Evi Keglmaier (Bratsche, Stimme), Michel Watzinger (Hackbrett), Peter Gerhartz (Orgel)  
Film & Foto: Severin Vogl 
Textauswahl und dramaturgische Beratung: Andrea Kaufmann 
Beichtstuhlherrichterin: Kathi Schmidt
Helfer: Simon Spehr  
Grafikdesign: Beate List 
PR: Pfau PR 

Sonntag, 6. November und Sonntag, 27. November
Diskurs über Stille und Jenseitiges
Gras von hinten gelesen heißt Sarg

Performatives Gespräch im DG Kunstraum

Moderation: Ruth Geiersberger
mit musikalischen Störungen
Sonntag, 30. Oktober 2022, 11 Uhr
DG Kunstraum, Finkenstr. 4, 80333 München

Die Bedeutung sakraler Räume
mit Dr. Sylvia Schoske (Ägyptologin) und Rainer Hepler (Pfarrer)

Weitere Veranstaltungen und Informationen entnehmen Sie
www​.verrichtungen​.de

Auf der Suche …‘
Führungen mit der Kuratorin
im DG Kunstraum

Thematische Führung durch die Ausstellung
Di, 24.5.2022, 19 Uhr
Di, 31.5.2022, 19 Uhr
Di, 12.7.2022, 19 Uhr

Auf der Suche …‘ – Was sucht der Mensch? Diese Frage erscheint uns heute aktueller denn je: Trotz großer technischer und medizinischer Errungenschaften bestimmt Verunsicherung das Leben der Menschen weltweit. Die anhaltende Klimakrise, der Krieg mitten in Europa und die Corona-Pandemie haben das Gefühl von „Normalität“ zerrissen. 

Ein Ausstellungsprojekt der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst, der Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising mit Sitz in St. Paul, der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Erlöserkirche, St. Markus und Immanuel-Nazareth und der katholischen Pfarrgemeinde Heilig Geist in München, dem Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Religionsgeschichte der Evangelisch-theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität sowie der Klasse von Schirin Kretschmann an der Akademie der Bildenden Künste München.

Foto: Gerald von Foris

Frank Bölter
Weiße Rose (XXL)
Heilig-Geist-Kirche
18.5. bis 2.6.2022

Frank Bölter’s Faltaktion ‚Weiße Rose (XXL)‘ am Viktualienmarkt München am 18. Mai 2022. Video: Lion Bischof

Im Rahmen von ‚Auf der Suche …‘, dem Ausstellungsprojekt im Dialog von Kunst, Kirche und Wissenschaft, initiiert Frank Bölter ein eintägiges öffentliches Papierfalten auf dem Viktualienmarkt in München. Die Aktion „Weiße Rose (XXL)“ beinhaltet das öffentliche, gemeinschaftliche Falten einer überdimensionierten weißen Rose aus Karton in der kunsthandwerklichen Technik des Origami mit dem Laufpublikum auf dem Münchener Viktualienmarkt. Anlass für diese öffentlichkeitsinvolvierende, bildkünstlerische Form der Erinnerungskultur ist das 80-jährige Jubiläum der Gründung der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ gegen die NS-Terrorherrschaft im Juni 1942.

Als Ort der Realisierung der Faltaktion wird der viel frequentierte Viktualienmarkt gewählt, an dem Münchner Bürgerinnen und Touristinnen eingeladen sind, am Herstellungsprozess einer 2 x 2 Meter großen weißen Rosenblüte – inklusive Stängel in einer Gesamtlänge von 5 Metern – mitzuwirken.
Das mehrteilige Faltobjekt wird so innerhalb einer „öffentlichen Bildhauerwerkstatt“ mit der Marktkundschaft als vielschichtigem bildhauerischen Akteur entstehen. Die zeitliche Inanspruchnahme jedes/jeder Faltenden variiert – angefangen beim bloßen Falten, über das Ineinanderlegen der einzelnen Faltobjekte bis hin zum Anbringen des Stängels am Blütenkopf bleibt jedem Marktbesuchenden selbst überlassen, ob er nur ein paar Minuten seiner Zeit schenkt oder sogar etliche Stunden. So entsteht über die Dauer eines Tages ein komplexes, gemeinschaftlich erarbeitetes Papierobjekt. Anschließend soll die Rose in der Heilig-Geist-Kirche ausgestellt werden; auch dorthin wird die riesige Origami-Skulptur von Freiwilligen gemeinschaftlich transportiert und erzählt so vom öffentlichen Herstellungsprozess samt Gebrauchsspuren, Fußabdrücke, unvorhergesehener Knicke und korrigierter Falten.

Lokale Bezüge zu tatsächlichen Ereignissen in München wie zur überregionalen und internationalen Bedeutung und Strahlkraft der „Weißen Rose“ korrespondieren hier mit der Spannung zwischen den Attributen der kunsthandwerklichen Origami-Technik in üblicherweise kleinem Format, gepaart mit solitärer, kontemplativer und friedfertiger Beschäftigung auf der einen Seite und formaler Überdimensionierung und inhaltlich-politischer Aufladung auf der anderen. Neben der rein formalen Äquivalenz zur Weißen Rose greift die Kunstaktion das Material Papier auch als Informationsträger auf, wie auch die Ebene der öffentlichkeitswirksamen Beteiligung der Bevölkerung. So wird direkt eine Parallele zur folgeträchtigen Aktion der Gruppe Weiße Rose gezogen, deren Mitglieder am 18. Februar 1943 Exemplare ihres 6. Flugblatts gegen das NS-Regime von der Galerie in den Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität München warfen und daraufhin verhaftet wurden.
Der Beitrag „Weiße Rose (XXL)“ ist der Versuch, das Bewusstsein für die grundsätzliche Gefahr von Diskurs- und Demokratieverlust, Ausgrenzung, Separation und Faschismus in der Form des kunstpraktischen Zitats des historisch konkreten und museal-institutionalisierten Beispiels des Bodendenkmals von Robert Schmidt-Matt vor dem Haupteingang der LMU mit dieser „neuen“ Übung zu schärfen. So lässt sich die Palette der geschichtsvermittelnden Möglichkeiten erweitern, in der Gesellschaft verankern und bestenfalls verstetigen.
Alle Flanierenden am Viktualienmarkt sind eingeladen, zur Weiterentwicklung dieses Vorhabens in Form eines offenen Dialogs beizutragen.

Faltaktion: 18. Mai 2022, 10 bis 18 Uhr, Viktualienmarkt München
Ausstellungszeitraum: 18. Mai bis 2. Juni 2022, Heilig Geist, Prälat-Miller-Weg 1, 80331 München

Heilig-Geist-Kirche
Prälat-Miller-Weg 3
80331 München
https://​heilig​-geist​-muenchen​.de/

Kuratiert von Benita Meißner und Ulrich Schäfert

Über den Künstler …

Frank Bölter, 1969 in Lippstadt geboren, begann bereits während seines Studiums an der Kunstakademie Münster von 1998 bis 2003 mit seinen Arbeiten, Erwartungen innerhalb und außerhalb des akademischen Kunstbetriebs zu hinterfragen. Bölters Projekte zeichnen sich gleichermaßen durch ihre kraftvolle poetische Bildsprache wie durch die Präzision ihrer Ausführung aus, die oft unter den schwierigen Bedingungen des öffentlichen Raums erfolgt. Darüber hinaus basieren seine Projekte auf einem beeindruckenden Kommunikationswillen, der die traditionellen Definitionen von Objekt und Praxis hinter sich lässt und seine Installationen in den Bereich des Performativen ausweitet.
www​.frankboelter​.com
www​.wegdesgeringstenwiderstandes​.de

Ein Ausstellungsprojekt …

der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst, der Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising mit Sitz in St. Paul, der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Erlöserkirche, St. Markus und Immanuel- Nazareth und der katholischen Pfarrgemeinde Heilig Geist in München, dem Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Religionsgeschichte der Evangelisch-theologischen Fakultät der Ludwig- Maximilians-Universität sowie der Klasse von Schirin Kretschmann an der Akademie der Bildenden Künste München.

Auf der Suche…‘
Federico Delfrati
The Library of Jane Goodall
Sa, 30. April 22, 19 Uhr

Aufführung mit Jane Goodall’s Library Choir unter Leitung von Christian Seidler

Evang.-Luth. Nazarethkirche
Barbarossastraße 3
81677 München

The Library of Jane Goodall“ ist ein Konzert experimenteller Musik mit Synthpop-Anklängen und eine Performance, die durch einen narrativen Faden miteinander verbunden sind, der mal von einer Stimme erzählt und gesungen, mal von einem Chor und vier Synthesizern gespielt wird.

Das zentrale Thema der Geschichte ist inspiriert von den Schriften Hans Blumenbergs über den Moment, in dem der letzte Affe zum Menschen wurde, weil er sich mit einem Steinwurf verteidigte. Indem er die erste räumliche Distanz zwischen sich selbst als Beute und seinem Raubtier mit Hilfe eines Objekts herstellte, begann der letzte Primat, sein eigenes Ich wahrzunehmen. Von diesem Moment an waren es gerade die Entfernungen, die als leere Räume zwischen den Körpern verstanden wurden, die die Phasen abgrenzten, in denen der Geist begann, die Zeit in einer erweiterten Weise wahrzunehmen, sich selbst zu hinterfragen, zu antizipieren.

Die Performance dekonstruiert diese Etappen rückwärts in mögliche Kapitel, jedes mit einer anderen Erzählstimme (einer Generation von Köpfen), die zwanghaft versucht, sich selbst zu verstehen und ihrer Existenz einen Sinn zu geben, indem sie sich auf einen Mythos, eine Autorität, eine Mutter beruft – eine Figur, die hier von der britischen Primatologin Jane Goodall repräsentiert wird.

In den letzten Jahren hat sie sich zu einer Verfechterin der Rechte aller Tierarten mit starkem ökologischem und naturschützerischem Charakter entwickelt. 50 Jahre lang hat sie das Leben, das Verhalten, die „Kultur“ und den Tod unzähliger Generationen von Schimpansen untersucht. Sie besitzt die Bibliothek mit allen Notizen, Studien und Antworten, die für die studierten Subjekten unverständlich sind. Es ist die Figur des Gott-Wissenschaftlers und des Wissenschaftler-Gottes, der hier eine nicht wertende Rolle einnimmt, analytisch und stumm gegenüber den Obsessionen ihrer Untertanen. Und die “Distanz” zwischen den Fragen und einer möglichen Antwort wird immer größer, denn die Kapitel des Konzerts erzählen von einer Zeit, die rückwärts läuft, bis der Stein geworfen wird.

So singen Generationen von Menschen, Hominiden und Affen:

Jane, Jane, did you read them all, Jane?
Tell me how to behave, 
Like the boy in your cage.

Jane, Jane, where’s the start of the maze?
Am I part of your game?
Are there rules to be played by?

Jane Jane, did you read them all, Jane?
Tell me how to behave,
Tell me how to behave.

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an
info@dg-kunstraum.de

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Ausstellungsprojektes Auf der Suche… durchgeführt. Die Performance ist als Video während der Laufzeit der Ausstellung im DG Kunstraum und in der Evang.-Luth. Nazarethkirche zu sehen.

Die ganze Produktion ist auch zu hören auf Spotify.

Kampf um Sichtbarkeit
Wo stehen Künstlerinnen heute?
Do, 31. März 2022, 19 Uhr

Gabi Blum und Kirsten Kleie
im Gespräch mit Benita Meißner

In unserer Gesellschaft wird Weiblichkeit gleichgesetzt mit Fürsorglichkeit. Frauen sind zuständig für emotionale Zuwendung, für Harmonie, Trost und Beziehungsarbeit – für Tätigkeiten also, die unsichtbar sind und kaum Anerkennung oder Bezahlung erfahren.“
(aus: Die Erschöpfung der Frauen: Wider die weibliche Verfügbarkeit, von Franziska Schutzbach)

Mit ihrer Kunst mischt sich Gabi Blum in politische Debatten ein und weist unter anderem immer wieder auf die prekäre Situation von Künstler:innen hin. Kirsten Kleie hatte von 2019 bis 2021 einen Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste München mit dem Titel: ‚KlasseMusterFrau – 100 Jahre Öffnung der Akademie der Bildenden Künste für Frauen‘. Beide engagieren sich in unterschiedlichen Initiativen wie z.B. K&K – Bündnis Kunst und Kind, das sich für die Interessen von Künstler:innen mit Kindern einsetzt.

Gabi Blum
www​.gabiblum​.de
ist Künstlerin, Kuratorin und Aktivistin. Sie kombiniert raumgreifende begehbare Installationen mit Performance, Malerei und Video. Ihre meist ortsspezifisch konzipierten Arbeiten arrangieren Menschen in kulissenartigen stereotypen Räumen und verstehen sich als prozesshafte experimentelle Anordnung von Material, Akteur:in und zeitbasierten Medien. 

Mit ihrer Kunst mischt sie sich in politische Debatten ein und weist unter anderem immer wieder auf die prekäre Situation von Künstler:innen hin, ist Mitbegründerin der Initiativen #EXIST – Raum für Kunst in München und K&K – Bündnis Kunst und Kind . Zusammen mit Mitgründerin Anna Schölß und mehr als 100 Anhänger:innen setzt sich K&K für die Interessen von Künstler:innen mit Kindern ein, schafft sich eine eigene Plattform, Sprachrohr und Stimme. 

Mit dem 2020 in Berlin gegründeten Aktionsbündnis fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen finden gemeinsame überregionale Aktionen statt. 

Kirsten Kleie
www​.kleie​.net 
Studium an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie, Studium der Philosophie an der LMU München und an der Akademie der Bildenden Künste, München, Diplom als Meisterschülerin, 2014

Lehrtätigkeit
2019 – 2021
Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste, München
Projekt ‚KlasseMusterFrau – 100 Jahre Öffnung der Akademie der Bildenden Künste für Frauen‘
1997 – 2001
Dozentin für Fotografie an der Münchner Volkshochschule

Mitglied in folgenden Verbänden und Netzwerken
seit 2020
2. Vorstand des Sozialfonds e.V. des Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler München und Oberbayern e.V.
seit 2019
GEDOK München – Gemeinschaft der Künstlerinnen und KunstförderInnen
seit 2019
K&K Bündnis von und für Künstlerinnen mit Kindern
seit 2017
Beisitzerin im Sozialfonds e.V. des Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler München und Oberbayern e.V.
seit 2015
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler München und Oberbayern e.V.

Textiles
Ökonomien der Landschaft
Gespräch mit Olaf Holzapfel
Fr, 25. März 2022, 19 Uhr

Einführung: Inka Gressel, Co-Direktorin ifa-Galerie Berlin

Olaf Holzapfel im Gespräch mit
Andrea Fernández, Künstlerin
Prof. Julienne Lorz, Universität für angewandte Kunst Wien
Börries von Notz, Geschäftsführer Stiftung Kunst und Natur

Moderation: Benita Meißner

In der Ausstellung ‚Notre Dame‘ in Zusammenarbeit mit der Galerie Kunst Kunz, gefördert von Projektfonds Kunst Goethe Institut.

Seit 2009 reist Olaf Holzapfel immer wieder in den Chaco Salteño und andere Landschaften wie Patagonien, um diese zu verstehen; die Menschen und kulturellen Produktionen, die mit diesen Regionen und ihren Klima verbunden sind. Holzapfel arbeitet mit grundlegenden handwerklichen Techniken und setzt sich gezielt für das Neuetablieren lokaler kultureller Sprachen ein.

Im Rahmen des Projects ‚The colors of the woodland‘ begann Olaf Holzapfel 2021 die Zusammenarbeit mit Claudia Alarcón und Melania Pereira des Kollektivs Thañí (dt. aus dem Waldland kommend). Sie werden begleitet von der Künstlerin / Kuratorin Andrea Fernández aus Salta. Thañí formierte sich mit dem Ziel, eine neue Organisationsform für die Arbeit der Frauen und für den Handel ihrer Textilien zu etablieren. Andrea Fernández begleitet diesen Transformationsprozess seit 2015. 

Der Dialog mit der zeitgenössischen Kunst (Ausstellungen in der ifa-Galerie Berlin 2020 und im Rahmen der Bienalsur 2021 in Argentinien und Paraguay) eröffnet der Gruppe Möglichkeiten, mit neuen Elementen und Materialien zu experimentieren. In dem gemeinsamen Prozess mit Holzapfel vertiefen sie ihre Erfahrungen als Teilnehmerinnen künstlerischer Produktion, mit einem Schwerpunkt eigener Untersuchung von Naturfarben.

Die beteiligten Künstler:innen setzen sich so mit dem Verhältnis von kultureller Produktion und Landschaft als grüne Themen auseinander. In Zukunft wird die ökologische Produktion in relativer Subsistenzwirtschaft ein wesentlicher Faktor für eine nachhaltige regionale Wirtschaft in Südamerika wie in Europa sein. Die Rücksicht und Diversifikation von unterschiedlichen Lebensräumen bei gleichzeitigem kulturellem Austausch, ist das zentrale politisch wirtschaftliche Motiv der Zusammenarbeit.

(Link) Ausstellung in der Galerie Knust Kunz

Foto: Olaf Holzapfel

Praktikumsplatz zu vergeben

Regelmäßig bieten wir Studierenden (Bachelor/Master) Praktika in unserem Haus an. Geboten wird ein umfassender Einblick in die Tätigkeit der Ausstellungsorganisation sowie praktische Erfahrungen in einer Institution, die ein ambitioniertes Programm zeitgenössischer Kunst verfolgt.
Wir freuen uns über Bewerbungen von Studierenden, die Freude an einer intensiven Zusammenarbeit in einem kleinen Team haben und bereit sind, breit gefächerte Aufgaben zu übernehmen. Möglich ist ein Praktikum in Vollzeit (Mindestdauer 6 Wochen) und Teilzeit (mindestens 15 Std. pro Woche für mindestens 2 Monate) und kann in Absprache an den Lehrplan angepasst werden. Maximale Laufzeit sind drei Monate. Pflichtpraktika werden bevorzugt.


Für eine Bewerbung senden Sie bitte Ihren Lebenslauf und ein Motivationsschreiben (PDF) unter Angabe Ihrer zeitlichen Verfügbarkeit per E‑Mail an info@dg-kunstraum.de.

spring&walk
Kunstspaziergang
Sa, 26. März 2022, 11 bis 18 Uhr

Passend zum Frühlingsanfang laden 22 Galerien mit 5 Partner-Institutionen auch in diesem Jahr zu einem Kunstspaziergang durch die Stadt ein. Gehen Sie selbst auf Entdeckertour oder machen Sie sich mit unseren erfahrenen Guides auf dem Weg durch die Ausstellungen und lassen Sie sich von den Einblicken begeistern. Der DG Kunstraum ist im Rundgang 4 zu sehen.

Führungen

Geführte Rundgänge durch die Galerien
Karten beim Guide
Kosten: 10 Euro pro Person
Dauer: ca. 2 Stunden
Anmeldung erforderlich unter  info@muenchner-galerien.de & Tel. 089 – 288 08 509

RUNDGANG 1
Maximilianstraße I Beginn: 11 Uhr I mit Tatjana Vall
Start: Galerie Rieder, Maximilianstraße 22

Galerie Rieder
Max Goelitz
Galerie Andreas Binder
Artoxin Galerie

RUNDGANG 2
Kunstareal I Beginn: 12:45 Uhr I mit Catrin Morschek
Start: Galerie an der Pinakothek der Moderne – Barbara Ruetz, Gabelsbergerstraße 7

Galerie an der Pinakothek der Moderne – Barbara Ruetz
Galerie Wittenbrink
Galerie Thomas
Quittenbaum Gallery
Boutwell Schabrowsky Gallery

RUNDGANG 3
Kunstareal I Beginn: 15 Uhr I mit Rüdiger Heise
Start: Galerie Biedermann, Barer Straße 44 / Rgb.

Galerie Biedermann
Walter Storms Galerie
Galerie Fenna Wehlau
Galerie Klaus Lea

RUNDGANG 4
Um den Odeonsplatz I Beginn: 16 Uhr
Start: Knust Kunz Gallery Edition, Ludwigstraße 7

Knust Kunz Gallery Edition
Galerie Filser & Gräf
Galerie Florian Sundheimer
Galerie Maulberger
DG Kunstraum