DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum DiskursGegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Dazwischensein
Möglichkeitsräume
Jahresprogramm 2024

DE
Im Jahr 2024 setzt ‚Dazwischensein’ den gedanklichen Überbau für neun kurze, künstlerische Einzelpräsentationen, die das Thema in seinen verschiedenen Aspekten untersuchen. Dazwischensein kann ein Gedanke, Zustand oder auch ein Gefühl sein. Wir wollen Dazwischensein als Möglichkeit begreifen, mehr zu sehen und verschiedene Sichtweisen gleichzeitig in sich zu erfassen.

Mit dem Jahresprogramm steht nicht nur die Förderung der Künste im Fokus, sondern auch die Intensivierung des Diskurses von Mensch und Gegenwart. Für den DG Kunstraum heißt das, sich in ein diskursives Spannungsfeld zu bewegen.

Auf welche Weise kann ein Ausstellungsraum auf die Entwicklungen einer Gesellschaft reagieren? Wie entsteht ein einladendes Umfeld, sodass Menschen ins Gespräch kommen, neue Ideen und Perspektiven entwickelt werden können oder man einfach nur ein wenig die Seele baumeln lassen kann? Die Kunst hat das Potential uns ins Ungewisse zu leiten und Fragen aufzuwerfen. Mit ‚Dazwischensein‘ möchten wir diesen Fragen nachgehen und einen Vermittlungsraum schaffen, der Ausstellungsraum bleibt, aber auch zum Verweilen einlädt.

Die vorhangähnliche, im Verlauf variierende Intervention ‚Hemdchen´ von Bettina Khano teilt die Räumlichkeiten in einen Diskursraum und den Möglichkeitsraum mit Werken von neun Künstler*innen.

Dazwischensein 1–9
Möglichkeitsräume
2024
(1) Bettina Khano – 19. Januar bis 15. Februar
(2) Simona Andrioletti – 23. Februar bis 21. März
(3) Viron Erol Vert – 29. März bis 25. April
(4) Andrea Wolfensberger – 3. Mai bis 29. Mai
(5) Manuela Illera – 7. Juni bis 4. Juli
(6) Katrin Bittl – 12. Juli bis 8. August
(7) Sandra Boeschenstein – 6. September bis 2. Oktober
(8) Judith Egger – 11. Oktober bis 7. November 
(9) Cana Bilir-Meier – 15. November bis 12. Dezember 

Eröffnungen jeweils am Vorabend ab 18 bis 21 Uhr

Gesprächspartner*innen
Simon Biallowons, Dr. Claudia Büttner, Dr. Michael Hirsch, Thorsten Nolting, Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati, Prof. Dr. Boris Previšić, Carlos Maria Romero aka Atabey, Dr. Ulrich Schäfert, Christian Uhle.

Filmprogramm
Thomas Bratzke, Lion Bischof, Franziska Cusminus, Empfangshalle, Philipp Gufler, Manaf Halbouni, Manuela Illera, Karen Irmer, Sven Johne, Yulia Lokshina, Judith Neunhäuserer, Nnenna Onuoha, Sonya Schönberger u.a..

In Kooperation mit
Institut Kulturen der Alpen
Stiftung Lucerna
Marco Volken (Alpine Fotografie)
pre-art
Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Religionsgeschichte, LMU München 

Öffnungszeiten während laufender Ausstellungen
Dienstag bis Freitag, 12 bis 18 Uhr
und nach Vereinbarung

Geschlossen: Feiertags, Faschingsdienstag


Abb 1 Ausstellungsansicht Dazwischensein 1 Bettina Khano, DG Kunstraum 2024, Fotos: Gerald von Foris
Abb 2 Jahresvorschau Dazwischensein 1 – 9. Möglichkeitsräume 2024, Gestaltung: Bernd Kuchenbeiser
Abb 3 Bettina Khano, Hemdchen, 2023 (Ausschnitt), Vorhang aus Kunststoff, 642×345cm

EN
In 2024, ‚Dazwischensein‘ (Being in between) will provide the intellectual superstructure for nine short, individual artistic presentations that examine the topic in its various aspects. Being in between can be a thought, state or even a feeling. We want to understand being in between as an opportunity to see more and to grasp different perspectives at the same time.

The annual program not only focuses on promoting the arts, but also on intensifying the discourse on people and the present. For the DG Kunstraum this means moving into a discursive field of tension.

In what way can an exhibition space react to the developments of a society? How does an inviting environment arise so that people can talk, new ideas and perspectives can be developed or you can just unwind for a while? Art has the potential to lead us into the unknown and raise questions. With ‚Dazwischensein‘ we want to explore these questions and create a mediation space that remains an exhibition space, but also invites you to linger.

The curtain-like intervention ‚Hemdchen‘ by Bettina Khano, which varies over time, divides the space into a space of discourse and the ‚Möglichkeitsraum‘ (a space of possibility) with works by nine artists.

Dazwischensein 1–9
Spaces of possibility
2024
(1) Bettina Khano – January 19th to February 15th
(2) Simona Andrioletti – February 23rd to March 21st
(3) Viron Erol Vert – March 29th to April 25th
(4) Andrea Wolfensberger – May 3rd to May 29th
(5) Manuela Illera – June 7th to July 4th
(6) Katrin Bittl – July 12th to August 8th
(7) Sandra Boeschenstein – September 6th to October 2nd
(8) Judith Egger – October 11th to November 7th
(9) Cana Bilir-Meier – November 15th to December 12th

Openings the evening before from 6 p.m. to 9 p.m

Interlocutors
Simon Biallowons, Dr. Claudia Büttner, Dr. Michael Hirsch, Thorsten Nolting, Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati, Prof. Dr. Boris Previšić, Carlos Maria Romero aka Atabey, Dr. Ulrich Schäfert, Christian Uhle.

Film program
Thomas Bratzke, Lion Bischof, Franziska Cusminus, Empfangshalle, Philipp Gufler, Manaf Halbouni, Manuela Illera, Karen Irmer, Sven Johne, Yulia Lokshina, Judith Neunhäuserer, Nnenna Onuoha, Sonya Schönberger and others.

In cooperation with
Institut Kulturen der Alpen
Stiftung Lucerna
Marco Volken (Alpine Fotografie)
pre-art
Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Religionsgeschichte, LMU München 


Fig 1 Exhibition view of Dazwischensein 1 Bettina Khano, DG Kunstraum 2024, photos: Gerald von Foris
Fig 2 Annual preview of Dazwischensein 1 – 9. Möglichkeitsräume 2024, design: Bernd Kuchenbeiser
Fig 3 Bettina Khano, Hemdchen, 2023 (detail), plastic curtain, 642×345cm

♲ Re* 2024/25
Vortragsreihe zum Thema
Nachhaltigkeit im Bausektor

#rethink #refuse #reduce #repair #reuse #refurbish #remanufacture #repurpose #recycle #recover

Unter dem Titel ‚Re*‘ laden der DG Kunstraum, der Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising sowie das Kunstreferat der Evangelischen Kirche in Bayern zu einer Veranstaltungsreihe rund um das drängende Thema der Nachhaltigkeit im Bausektor ein. 

Die Ausstellung ‚One Planet, One Family‘ von Anna Heringer 2023 bildete den Ausgangspunkt der neuen Veranstaltungsreihe rund um das drängende Thema der Nachhaltigkeit im Bausektor. Die Re*-Reihe mündet ebenso wie die Kooperation mit Prof. Uta Graff am Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten an der TU München und dem Projekt ‚Ressource Research Reset – Architektonische Transformationen sakraler Räume’ im Jahr 2025 in eine gleichnamige Ausstellung im DG Kunstraum.

Jeweils zwei Referent*innen sprechen über ihr Engagement in diesem Bereich: Im Fokus steht eine nachhaltig-lebenswerte Zukunft in unseren Städten, es geht um Reduktion, Wiederverwendung, Recycling, Reparatur, Transformation und Neudenken. Die unterschiedlichen Potenziale von Institution und Innovation treffen aufeinander und daraus können neue Synergien in den Bereichen der Ökonomie, Ökologie und der Nutzung erwachsen.

Die Ökonomie bezieht sich auf die wirtschaftlich sinnvolle Nutzung der Gebäude, über dessen gesamten Lebenszyklus betrachtet. Die Ökologie beinhaltet den ressourcen- und umweltschonenden Bau von Gebäuden, die Vermeidung von Schad- und Risikostoffen, um eine klimafreundliche Bauweise mit einem möglichst geringen CO2-Fußabdruck sowie die Förderung von Biodiversität. Im Fokus des Sozialen stehen die Nutzenden der gebauten Umwelt mit ihrem Wunsch nach Gesundheit, Komfort und Wohlbefinden. 

Wir bieten eine Plattform, um offen ins Gespräch zu kommen – was ist möglich, welche Bedürfnisse und Hürden gibt es auf der einen Seite und welche Möglichkeiten und Ideen gibt es auf der anderen Seite? Im Besonderen blicken wir auf die Kirchen als öffentliche Räume im Kontext des Stadtgefüges. Welche neue Nutzung könnten für die Stadtgesellschaft interessant sein?
 
Termine
♲ Re* 6
Mittwoch, 30. April 2025, 19 Uhr
mit Gerhard Matzig, Journalist und Autor
und Prof. Amandus Samsøe Sattler, Architekt BDA und Professor
Moderation: Benita Meißner, Kuratorin DG Kunstraum
Ort: DG Kunstraum

♲ Re* 5
Dienstag, 18. Februar 2025, 19 Uhr
mit Ulrike Maria Rose, Kulturmanagerin und Vorsitzende Zukunft Kulturraum Kloster e.V.
und Prof. Dipl.-Ing. Architekt Mathias Pfeil, Generalkonservator, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
Moderation: Benita Meißner, Kuratorin DG Kunstraum
Ort: DG Kunstraum

♲ Re* 4
Montag, 11. November 2024, 19 Uhr
mit Stadtbaurätin Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk
und Alexander Römer, Constructlab Berlin
Moderation: Benita Meißner, Kuratorin DG Kunstraum
Ort: DG Kunstraum

♲ Re* 3
Dienstag, 15. Oktober 2024, 19 Uhr
mit Prof. Mikala Samsøe, ensømble Studio Architektur, Berlin
und Yvonne Außmann, Diplom-Geographin, Vorständin Wogeno, Geschäftsführung Cohaus München GmbH
Moderation: Benita Meißner, Kuratorin DG Kunstraum
Ort: DG Kunstraum

♲ Re* 2
Donnerstag, 26. September 2024, 19 Uhr
mit Dipl. Ing. Univ. Stefan Lautner, Leiter des Baureferats der Ev.-Luth. Landeskirche in Bayern
und Point of No Return (München)
Moderation: Helmut Braun, Kunstreferent der Ev.-Luth. Kirche in Bayern
Ort: DG Kunstraum

♲ Re* 1
Dienstag, 18. Juni 2024, 19 Uhr
mit Dipl. Ing. Univ. Architekt Marinus Kohlhauf, Diözesanbaumeister Erzdiözese München und Freising
und Bernhard König, Breath Earth Collective, Graz, Klima Biennale Pavilion, Wien
Moderation: Dr. Ulrich Schäfert, Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising
Ort: Karmeliterkirche, Karmeliterstraße 1, 80333 München

Form follows availability – die Gestaltung folgt der Verfügbarkeit. Diese Vorgehensweise reduziert den Verbrauch von Ressourcen konsequent und ermöglicht eine wirkliche CO2-Senke. Die sichtbar andere Ästhetik, die unsere Sinneseindrücke anregt, kann eine Quelle für Erkenntnisse sein.“
Prof. Amandus Samsøe Sattler, ensømble studio architektur

Eine Kooperation von
DG Kunstraum Diskurs Gegenwart
Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising
Kunstreferat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern


Sondertermine in Kooperation mit
Stiftung Weiter-Denken. Protestantische Kultur und Stadtgesellschaft
Lehrstuhl für nachhaltige Entwicklung von Stadt und Land, TUM


Dienstag, 4. Juni 2024, 18.30 Uhr
Die Improvisation von Raum
Lecture Performance mit Vibraphon
Prof. Dr. Christopher Dell, Musiker, Komponist und Urban Design Theoretiker, Direktor des Instituts für Improvisationstechnologie (ifit), Berlin
mit Sebastian Klawiter, Architekt ByAK, Wissenschaftlicher Mitarbeiter TUM-Sustainable Urbanism
Ort: Auferstehungskirche, Gollierstraße 55, 80339 München

Dienstag, 25. Juni 2024, 18.30 Uhr
Obsolete Stadt – Räume für Transformation
Ina Laux, Dipl.-Ing. Univ., Architektin BDA, Stadtplanerin DASL, Geschäftsführende Gesellschafterin Laux Architekten GmbH, Juryvorsitzende des Wettbewerbs ‚Fritz District‘ Neuperlach
mit Dipl.-Ing. Sabine Tastel, Institut für urbane Entwicklungen, Universität Kassel
Ort: Auferstehungskirche, Gollierstraße 55, 80339 München

Abb. 1: Re* Vortragsreihe, Gestaltung: Bernd Kuchenbeiser
Abb. 2–4: Breathe Earth Collective, Foto: Bernhard König

Jutebeutel
DG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Ab sofort gibt es das neue DG Kunstraum Logo auch zum Mitnehmen!

Vor Ort erhältlich.

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inkl. DG-Publikationsklassiker 
klein € 10,-
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Logo Gestaltung: Bernd Kuchenbeiser, Fotos: Daniela Lange

Schöne Ferien!
Sommerpause August
und Alpentöne Festival

Liebe Freund*innen und Kunstinteressierte,

wir verabschieden uns im August in die Sommerpause und freuen uns, Sie und Euch zur Open Art und unserem Doppelpass VI wieder zu begrüßen.

Unser Sommertipp
In Vorgriff auf unser kommendes Programm für 2024 empfehlen wir wärmstens einen Besuch beim Alpentöne Festival vom 17. bis 20. August 2023:

Als Auftakt von einem Ausstellungs- und Publikationsprojekt in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU im nächsten Jahr wird im Rahmen des diesjährigen Musikfestivals auch eine Interventionstagung mit Vorträgen über religiöse Praktiken in den Alpen mit Historikerinnen, Kultur‑, Literatur- und Religionswissenschaftlerinnen stattfinden.

Wir wünschen Ihnen und Euch eine erholsame Sommerzeit und freuen uns auf ein Wiedersehen im Herbst!

Das DG Kunstraum Team

Dauerausstellung
Brigitte Kowanz
‚Sichtlinien des Möglichen‘

Mit der Einzelausstellung ‚Sichtlinien des Möglichen‘ 2019 präsentierte die DG neuere Werke der österreichischen Künstlerin Brigitte Kowanz (*13. April 1957 bis † 28. Januar 2022). Nicht erst seit ihrem überzeugenden Auftritt im Österreichischen Pavillon auf der Biennale von Venedig 2017 wurde ihr Werk international bekannt. Bereits seit den 1980er Jahren konzentrierte sich ihr Schaffen auf Zeichen und Sprache, die mittels Neonlicht zu leuchtenden Codes werden. Diese fungieren als visuelle Poesien als auch analytisch präzise Definitionen gleichermaßen.

Auftakt der Ausstellung ist die Einweihung einer eigens für die Räumlichkeiten konzipierten Arbeit der Künstlerin, die die DG mit dem Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. in Auftrag gegeben hat und die nun in einer Dauerausstellung zu sehen ist.

Die Lichtinstallation besteht aus drei interagierenden Kuben aus Zweiwegspiegeln, Spiegeln und Neonschriften. Die Leuchtschriften sind auf einem Innenkubus aus Glas montiert. Der Text ‚Sichtlinien des Möglichen‘ erstreckt sich über die drei Kuben und innerhalb der Außenkuben über verschiedene Seiten der Innenkuben in weißem und gelbem Neonlicht. 

Die Skulptur befindet sich im Innenraum des DG Kunstraum und öffnet sich über die Glasfassade zum Außenraum. Damit wird sie zu einem wahrnehmbaren Lichtzeichen im Straßenbild. Die Arbeit kann aus unterschiedlichen Entfernungen und Blickwinkeln wahrgenommen werden und erschließt dabei immer neue Lichträume. Es ist das erste Kunstwerk, das den neuen Räumen in der Finkenstraße eine langfristige Prägung geben wird.

Als Sichtlinie bezeichnet man die Linie, von der aus eine Straße oder Kreuzung eingesehen werden kann. Der Text zielt nicht auf eine eindeutige Aussage ab, vielmehr eröffnet er immer neue Perspektiven, eine Vielzahl an visueller und ideeller Ebenen. Doch das Werk markiert auch eine Grenze zwischen dem großen Ganzen, der Siemens Konzernzentrale, und dem darin integrierten nicht kommerziellen Bereich des christlichen Kunstvereins. Hier ist alles möglich, da die Künstler ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

Ein Stückchen weiter entlang des Altstadtrings findet man eine weitere Installation von Brigitte Kowanz, in der die Bewegungen und die Dynamik des städtischen Raums aufgegriffen und gespiegelt werden. Wie eine dreidimensionale Filmsequenz wirken die Lichtobjekte an der Fassade der Zentrale des Goethe-Instituts am Oskar-von-Miller-Ring. Durch Brigitte Kowanz nach Außen sichtbare Lichtarbeit im DG Kunstraum in der Finkenstraße und durch das Werk ‚Lichtpartitur‘ (2000) am Goethe-Institut entsteht eine gedachte Linie, ein Weghinweis der Richtung Kunstareal zielt.

Brigitte Kowanz über ihre Arbeit: „Licht ist der Grundstock für alles, die Grundlage für Leben. Es macht alles sichtbar und ist dabei selbst unsichtbar. Dabei ist es immer wieder eine neue Herausforderung, mit Licht als Material zu arbeiten. Vor allem, weil es so vielfältig ist. Mit Licht lassen sich Räume erzeugen, man kann damit aber auch informieren und Daten transportieren. In Lichtgeschwindigkeit.“

Kirche Raum Gegenwart
Künstler*innen denken Kirche neu
Filme

Im Rahmen der Ausstellung ‚Kirche Raum Gegenwart‘ Anfang 2023 wurden in den Sommermonaten 2022 ortsspezifische Projekte für vier Kirchengemeinden von einem Gremium aus dem Vorstand der DG sowie der DFG-Forschungsgruppe Sakralraumtransformation Transara in Auftrag gegeben und von jeweils einem Duo aus Kunstschaffenden oder Architekt*innen mit Bezugspersonen der Gemeinden vor Ort entwickelt. 

Es sind sehr unterschiedliche Ansätze, die jeder auf eigene Art und Weise dazu einladen über ‚aufgeschlossene Kirchenräume‘ nachzudenken – Kirchen, die liturgische Orte bleiben und sich gleichzeitig für Neues öffnen. Dabei steht eine nachhaltige Transformation der Räume im Zentrum, die sich nicht nur über architektonische Lösungen, sondern vor allem über inhaltliche Neubeschreibungen definiert.

Die vier Projektkirchen

Empfangshalle
,Wengenkirche‘ St. Michael, Ulm

St. Michael zu den Wengen, auch Wengenkirche genannt, ist die einzige römisch-katholische Gemeindekirche in der Ulmer Altstadt. Ein erheb licher Teil der Kloster- und Kirchenanlage wurde während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Der nüchtern ausgefallene Neubau wurde im 90°Grad- Winkel an den noch erhaltenen gotischen Westgiebel angebaut. Der Ausgangspunkt für das Künstlerduo ‚Empfangshalle‘ war das vorhandene Potenzial zu nutzen um den Kirchenkomplex mit Leben zu füllen und die Wahrnehmbarkeit des Kirchenbaus im Stadtraum zu erhöhen. Die Wengenkirche schließt an ein neu gebautes, hochpreisiges Areal an und liegt zentral zwischen Hauptbahnhof und Fußgängerzone. Soziale Einrichtungen oder Kindertageseinrichtungen wurden nicht eingeplant, diese werden aber unter anderem von der Kirche angeboten. Der Schwesternkonvent bietet einen Imbiss für Bedürftige an. Der Platz vor der Kirche ist ein Treffpunkt für Menschen, die an anderen Stellen der Stadt unerwünscht sind. Immer wieder sind dort auch Gruppen von Jugendlichen anzutreffen. Die ‚Empfangshalle‘ entwickelte ein Konzept, bei der die Kirche zu einer besonderen Art von zunächst körperlicher, aber auf einer weiteren Ebene geistiger und sozialer Fitness lädt: beim Lauftraining am Laufband können Pilgerrouten bereist werden. Per Videobildschirm ‚bewegt‘ man sich auf Pilgerwegen weltweit. Die Fitnessgeräte erzeugen dadurch Strom, der auf unterschiedlichen
‚Laufkonten‘ angespart und für soziale Zwecke eingesetzt wird. Das Pilgern im Fitnessstudio der Wengenkirche wird über eine LED-Anzeige auf dem Kirchturm ablesbar. Der Kirchturm wird so zur Leuchtskulptur. Um den Gemeindesaal unterhalb des Kirchenraums zu beleben wäre ein direkter Zugang von der Wengengasse von Vorteil. Das Künstlerduo schlägt vor, den Anbau der 1990er Jahre mit den Oberlichtern zu entfernen und die Räume über Sitzstufen und Treppen zur Straße hin zu öffnen. Der Gemeindesaal soll niederschwellige Angebote unterbreiten in Form von sportlichen Aktivitäten (z. B. in einem Boxring), die auch für die Sozialarbeit mit Jugendlichen attraktiv sind.

Jutta Görlich und Peter Haimerl
Lätare Kirche, München-Neuperlach

Die evangelische Lätare-Gemeinde wurde im Zuge des Baus der Satellitenstadt Neuperlach in den 1970er Jahren gegründet. In seinen Anfängen war Neuperlach durch den Zuzug vieler junger Familien geprägt. Heute sind 60% der Menschen ohne Religionszugehörigkeit, nur knapp 7 % sind evangelisch, die Hälfte der Gemeinde ist über 60 Jahre alt. Der demografische Wandel sowie die Krise der Kirchen setzen der Gemeinde zu. Jutta Görlich führte im Sommer 2022 mit Mitar- beiterinnen der Kirche Interviews, die zeigten, wie widerständig, leidenschaftlich und hoffnungs- voll diese sind. Neben der seelsorgerischen Arbeit stemmen sie ein kleines, aber attraktives Angebot: Gottesdienste, Kirchenkaffee und Outdoorkino, Konzerte, Lesungen, Tanz, Altenkreis, Grillabende, Posaunenchor und Gesang. Leider wissen noch zu wenige Neuperlacherinnen davon. Die Architektur des Ensembles wirkt zurückhaltend: Dunkel duckt sich das Pfarrzentrum in die höhere umgebende Wohnbebauung. Da ein Kirchturm von jeher fehlt, ist die Gemeinde im öffentlichen Raum kaum sichtbar. Jutta Görlich und Peter Haimerl treten dem Verlust der ästhetischen Ausdruckskraft des im Stil der 1970er-Jahre Funktionalismus gestalteten Neuperlacher Areal entgegen und stellen den drei Backsteinkuben des Kirchengeländes einen zeitgenössischen Kirchturm bei. An der etwa
25 Meter hohen, mit farbigen LEDs in Orange und Hellblau beleuchteten fragilen Stahlkonstruktion werben christliche Symbole für die kirchlichen Angebote. Diese Motive werden ergänzt durch Zeichen für rein weltliche Inhalte wie Kino, Musik und Kaffee. Im mittleren Bereich wirbt eine großformatige Leuchtschrift mit dem Schriftzug ‚Welcome to Fabulous Laetare Neuperlach‘. Seinen Abschluss findet der Turm in einem großen leuchtenden Stern, der – von Weitem sichtbar – auf das Kirchenareal verweist und von weiteren Symbolen flankiert wird: dem Zeichen für Unendlichkeit, ineinander verschlungenen Ehe-Ringen, einem Notenschlüssel, einem Fragezeichen und das @-Zeichen. Der neue Kirchturm macht auf humorvolle und populäre Weise die bisher im Verborgenen wirkende Gemeinde im Stadtraum Neuperlachs sichtbar. Er ist identitätsstiftend und spiegelt das reiche Angebot, aber auch das Selbstverständnis der Gemeinde als weltoffene, aktive und an Diversität begeisterte Gemeinschaft.

Ludwig Hanisch und Karina Kueffner
St. Wendelin, Langenprozelten am Main

Die katholische Pfarrkirche St. Wendelin wurde 1928 gebaut und ist seitdem Wahrzeichen und Mittelpunkt von Langenprozelten. Über die Jahre wurde das ursprüngliche Gestaltungskonzept des Raumes verändert und überlagert: der Bereich unter der großen Empore erscheint zu dunkel, der Raum mit den leeren Kirchenbänken zu groß. Es existiert ein diffuses Gefühl der Heimatlosigkeit in der Gemeinde, begründet durch einen fehlenden festen Pfarrer vor Ort, sowie eines nicht (mehr) aktiven Kirchenlebens mit einer generationenübergreifenden Gemeinschaft. Das Künstlerduo erarbeitete zwei Ansätze für eine Neuausrichtung von St. Wendelin: Der Blick richtet sich einmal auf mögliche (innen-)architektonische Veränderungen sowie auf einen Vorschlag für eine veränderte Außenwahrnehmung. Zwei Modelle der Kirche (Maßstab 1:100) vermitteln hierzu eine Vorstellung: Im Modell 1 sind die Bänke unter der Empore herausnehmbar. Mit dem künstlerischen Eingriff ‚Colour Stripes‘ wird eine Abtrennung installiert, die den hinteren Raum in zwei neue Bereiche aufteilt. Modell 2 geht einen Schritt weiter und zeigt einen einheitlichen weißen Anstrich des Innenraums; zudem sind einige kirchliche Gegenstände zu gunsten eines klaren Erscheinungsbildes herausgenommen worden. Der Raum erhält eine mobile Bestuhlung. St. Wendelin beherbergt eine nicht verifizierte Zahl an Engelsfiguren und ‑köpfen an den großen Haupt- und Seitenaltären, welche laut der Gemeinde immer wieder während des Kirchenbesuchs gezählt werden. Unter dem Titel #43Engel kann um St. Wendelin eine Art Stadt-Image aufgebaut werden, das der Kirche und Langenprozelten aus seiner un- gewollten Isoliertheit heraushilft. In Form eines Kulturangebotes können passende Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und Themenpredigten angedacht werden. Unter #43Engel ist ebenso ein virtueller Fingerabdruck im Internet und in den sozialen Medien denkbar, der das Konzept der Offenheit, Transformation und Kommunikation verbreitet. Gestalterisch würde ein farbiger Neonlichtschriftzug im Eingangsbereich der Kirche auf die 43 Engel hinweisen.

Ursula und Tom Kristen
‚Leutekirch‘ St. Martin, Leutkirch

Seit 2015 beschäftigt sich die katholische Kirchengemeinde von Leutkirch im Rahmen des von der Diözese Rottenburg-Stuttgart angeregten Prozesses ‚Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten‘ mit der Frage, wie ihre Kirche zukünftig gestaltet werden soll. Geistliche Erneuerung, pastorale Ausrichtung und Profilierung sowie deren Umsetzung vor Ort waren und sind dabei die Schwer- punkte einer intensiven, ganzheitlichen Auseinandersetzung. Im Juni 2022 fand unter dem Titel ‚Gedanken-Sprung‘ eine Ideenwerkstatt mit Ursula und Tom Kristen sowie Vertreter*innen der Gemeinde statt. Anhand vorbereiteter Fragen galt es, den Blick zu schärfen, eigene Empfindungen zu ordnen und das ‚Bauchgefühl‘ in Worte zu fassen. Auf Basis der gemeinsam erarbeiteten Grundlage erstellten Ursula und Tom Kristen mögliche zukünftige Veränderungen in Form von virtuellen Bildern. Dabei wurden folgende Fragen berücksichtigt: Wie kann es gelingen, dem vorhandenen Ort seine Wertigkeit zurückzugeben? Wie viel Veränderung verträgt der Raum, wie viel Veränderung benötigt der Raum, damit das zentrale Erlebnis des Gottesdienstes wieder seinen Rahmen findet? Der Prozess zeigte auf, dass das von einigen Mitgliedern der Gemeinde gefühlte ‚Verlorensein‘ nicht am Kirchenraum selbst liegt, sondern am Sichtbarwerden der Leere durch die vielen freien Plätze in den Kirchenbänken und der gefühlten Distanz zu den liturgischen Orten. Deshalb erscheint das Ersetzen des historischen Gestühls durch eine flexibel einsetzbare Möblierung als zentrales Element einer Neuordnung. Der erstellte 3D-Raumplan zeigt, wie es möglich ist, die Gemeinde auf Augenhöhe vor oder um den Altar zu versammeln. Dem Wunsch nach einem kleinräumlicheren Zusatzangebot (Andachtsraum) kann nachgekommen werden, indem der Chorbereich bei Bedarf abgetrennt wird. Voraussetzung hierfür wäre ein weiterer Zugang. Eine Bereicherung der Kirchenraumnutzung durch Ausstellungen oder Konzerte wäre darüber hinaus ebenfalls denkbar. Die erarbeiteten analytischen Skizzen und animierten ‚Möglichkeitsräume‘ sollen eine Orientierungshilfe für die Kirchengemeinde sein, um ihre Wünsche und das Potenzial des Kirchenraums mit Laiengremien und Fachstellen fundiert zu diskutieren und Perspektiven zu formulieren.

Videos: Edward Beierle

Wanderausstellung
Kirche Raum Gegenwart
Stationen

Kirche Raum Gegenwart‘ erfreut sich großem Interesse und wandert nach der Ausstellung im DG Kunstraum weiter durch viele Städte deutschlandweit.

Stationen

St. Joseph, Alzey
30. September bis 9. Oktober 2025

Bischof-Colmar-Haus, Seeheim-Jugenheim (Südhessen)
16. bis 28. September 2025

Heilig Geist Kirche, Friedberg (Oberhessen)
2. bis 14. September 2025

Röm.-Kath. Pfarrkirche Erscheinung des Herrn, Altenburg
1. Juni bis 12. Juli 2025

St. Fidelis, Villingen-Schwenningen
20. Januar bis 16. März 2025

Maxhaus, Düsseldorf
20. September bis 20. Oktober 2024

Evangelische Christuskirchengemeinde Mainz
21. Juni bis 25. August 2024

Haus am Dom, Frankfurt a.M.
26. März bis 8. Mai 2024

Kirchengemeinde Freiburg-Südwest
19. Februar bis 25. März 2024

Hugenottenkirche, Erlangen
5. Januar bis 10. Februar 2024

Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen
25. November 2023 bis 31. Januar 2024

St. Agatha, Aschaffenburg
1. November bis 18. Dezember 2023

St. Martin, Leutkirch (Leutekirche)
25. Mai bis 30. Juni 2023

St. Michael, Ulm (Wengenkirche)
24. März bis 22. April 2023

Im Anschluss wird ‚Kirche Raum Gegenwart‘ an vielen weiteren Orten gezeigt werden. Über aktuelle Laufzeiten und kommende Stationen informieren wir sobald als möglich. Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner*innen vor Ort.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung.

Stimmen über die Wanderausstellung:

Eine inspirierende Ausstellung, die manches beantwortet, aber auch vieles offen lässt. Ich nehme den Mut zur Veränderung mit und die Hoffnung, dass Schönes, Gutes, Nutzbares und vor allem Gemeinschaft überdauert.“

Sehr interessante Ausstellung! Toll, wenn Kirchengebäude Bestandteil unseres kulturellen Erbes heilen können und weiter nachhaltig und gemeinnützig genutzt werden können. Gefragt sind hier wohl besonders kreative Architekt*innen, die Alt und Neu verbinden können zum Wohle der Menschen, die die Gebäude weiter nutzen und den Raum erfahren dürfen.“

Super spannende Ideen, vielen Dank für die Aufarbeitung und das Aufmerksam-Machen. Die Ausstellung macht Hoffnung. Mich würden noch weitere Beispiele aus dem Ausland interessieren.“

Eine toll recherchierte Ausstellung über ein wichtiges Thema! Toll, dass Menschen neue und gemeinwohlorientierte Ideen zum Wohnen entwickeln und kirchlicher Bestand umgenutzt werden kann. Die Texte sind sehr verständlich und präzise!“

Kirchliche/Sakrale Gebäude für soziale Zwecke zu nutzen bedarf doch eigentlich keiner Entweihung. Ist es nicht der hauptsächliche Zweck der Kirche sozial zu sein und sozialen Zusammenhalt zu fördern???“

Abb.: Ausstellungsansicht ‚Kirche Raum Gegenwart‘ DG Kunstraum Diskurs Gegenwart 2023, Foto: Gerald von Foris

TatOrtZeit.Andacht
St. Paul München
So, 29. Januar 2023, 20.15 Uhr

Mystische Betrachtung des Kirchenraums
als Raum der Begegnung mit dem Göttlichen

Raumerleben mit Fundstücken aus der Bibel
von Abt Suger von Saint Denis und dem Architekten Rudolf Schwarz

Musik
von und mit Bettina Ullrich, Stimme
und Peter Gerhartz, Orgel und Synthesizer

Gedanken von Ulrich Schäfert

Ein Beitrag zum aktuellen Ausstellungsprojekt „Kirche Raum Gegenwart“ im DG Kunstraum

Foto: Thomas Geist

T‑Shirt
Carsten Fock
‚Be the Reason…‘
Erhältlich im DG Kunstraum

Die T‑Shirts von Carsten Fock in violett sind endlich wieder da – passend zur Passionszeit, die die gleiche Farbe trägt!

Carsten Fock
,Be the reason someone feels welcomed, seen, heard, valued, loved and supported‘, 2022

T‑Shirt in violett und weiss
€ 75,-

Nur solange der Vorrat reicht

In Zeiten wie diesen, in denen wir dringend mehr Wärme und Verständnis füreinander brauchen, erinnert uns das T‑Shirt an diese wunderschöne Botschaft:
„Be the reason someone feels welcomed, seen, heard, valued, loved and supported.”

Seit Corona haben wir alle große Lebensveränderungen erfahren. So auch unser lieber Freund und Künstler Carsten Fock, der auf dem besten Weg ist, ein besserer Mensch zu werden. Wie konkret? hat er sich gefragt und es in seiner bekannten Typografie auf den Punkt gebracht.

Foto: Carsten Fock

Verlassenschaften
Ruth Geiersberger lädt zum performativen Gespräch:
Die Bedeutung sakraler Räume
So, 30. Oktober 2022, 11 Uhr

30. Oktober bis 27. November 2022

St. Paul an der Theresienwiese und weitere Orte

Ruth Geiersberger
VERLASSENSCHAFTEN

Installation, konzertante Andachten und Gespräche

Ruth Geiersberger untersucht, was bleibt, wenn man geht.
Ein beweglicher Beichtstuhl, die Kirche St. Paul, ein Laden für Begräbniskultur, der DG Kunstraum und das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst sind die Orte, an denen – durchaus auch heiter – über das Memento mori sinniert wird.

Installation in St. Paul an der Theresienwiese
St.-Pauls-Platz 11, 80336 München

begehbar vom 6. bis 27. November zu den Kirchenöffnungszeiten
konzertante Andachten ebenda zur Tatort-Zeit um 20.15 Uhr

Idee, Konzept, Spiel, Stimme, Verrichtungen: Ruth Geiersberger  
Musik: Maria Reiter (Akkordeon), Evi Keglmaier (Bratsche, Stimme), Michel Watzinger (Hackbrett), Peter Gerhartz (Orgel)  
Film & Foto: Severin Vogl 
Textauswahl und dramaturgische Beratung: Andrea Kaufmann 
Beichtstuhlherrichterin: Kathi Schmidt
Helfer: Simon Spehr  
Grafikdesign: Beate List 
PR: Pfau PR 

Sonntag, 6. November und Sonntag, 27. November
Diskurs über Stille und Jenseitiges
Gras von hinten gelesen heißt Sarg

Performatives Gespräch im DG Kunstraum

Moderation: Ruth Geiersberger
mit musikalischen Störungen
Sonntag, 30. Oktober 2022, 11 Uhr
DG Kunstraum, Finkenstr. 4, 80333 München

Die Bedeutung sakraler Räume
mit Dr. Sylvia Schoske (Ägyptologin) und Rainer Hepler (Pfarrer)

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