DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum DiskursGegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Ressource, Research, Reset
(2) Ressource
Gespräch mit Dr. Karin Berkemann
Dienstag, 20. Mai 2025, 19 Uhr 

Im Rahmen der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM laden wir Sie herzlich zum zweiten Gespräch der dreiteiligen Reihe, dieses Mal mit Dr. Karin Berkemann (Kunsthistorikerin, Theologin und Initiatorin des Kirchenmanifests) und dem Fokus auf ‚Ressource‘ ein. 

Dr. Karin Berkemann (*1972) ist Diplom-Theologin und Kunsthistorikerin (M.A.). Sie absolvierte die Fortbildung ‚Architekt in der Denkmalpflege‘, ist seit 2002 tätig für freie Kirchbau-Projekte und war von 2008 bis 2010 wissenschaftliche Volontärin/Angestellte beim Landesamt für Denkmalpflege Hessen. Seit 2013 ist sie Kustodin am Gustaf-Dalman-Institut an der Universität Greifswald, mit dem Lehrauftrag Kulturlandschaft Palästina, 2016/17 vertrat sie dort den Lehrstuhl Jüdische Literatur und Kultur. Zudem ist sie freie Bauforscherin sowie Mit-Begründerin und ‑Herausgeberin des Online-Magazins moderneREGIONAL (2018 Deutscher Preis für Denkmalschutz, Internetpreis).

Die Ausstellung widmet sich der Zukunft sakraler Räume und präsentiert innovative Nutzungskonzepte, um diese als Orte für die Gesellschaft zu erhalten. Das Gespräch beleuchtet die Bedeutung der architektonischen und kulturellen Substanz von Kirchenräumen sowie die Notwendigkeit, ihre historischen und strukturellen Aspekte zu erforschen.

Gott braucht keine Kirchenbauten, aber die Menschen sind auf solche Räume angewiesen.“ Dr. Karin Berkemann

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ein Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM.

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München. 

Abb.: TUM

Vortrag und Gespräch
Das kirchliche Bauerbe des 20. Jahrhunderts:
Denkmalstatus oder Schrottwert?
Manuela Klauser
Donnerstag, 22. Mai 2025, 19 Uhr
BDA Bayern, München


Vortrag im Rahmen der Reihe BDA Gespräch
Architektur als Werkzeug der Erinnerung

Das kirchliche Bauerbe des 20. Jahrhunderts: Denkmalstatus oder Schrottwert?
von Manuela Klauser, Kunsthistorikerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin DFG-FOR Sakralraumtransformation
Moderation: Robert Rechenauer

Donnerstag, 22. Mai 2025, 19 Uhr
BDA Bayern Geschäftsstelle, Türkenstraße 34, 80333 München
Eintritt frei

Ausgangsposition der Betrachtungen ist das moderne sakrale Bauwerk in den sich verändernden Konstellationen unserer gegenwärtigen Gesellschaft. Die Kirchen der Moderne repräsentieren wie kaum eine andere Baugattung den Wandel des Architekturbegriffs im 20. Jahrhunderts hinsichtlich Bauwesen, Konstruktion und Raumbegriff. Sie demonstrieren darüber hinaus den Wandel der Institution Kirche zu einer demokratischen und gemeindeorientierten Religionsgemeinschaft. Ihr Bestand ist heute jedoch aus beiden Gründen hochgradig gefährdet, denn trotz Denkmalstatus erscheint es ungemein aufwändig und kostspielig, sie unter Berücksichtigung neuester Gebäudestandards zeitgemäß zu ertüchtigen. Zugleich werden sie für ihre ursprüngliche Bestimmung als Gottesdienstorte kaum noch in Anspruch genommen. Dennoch bergen die oftmals in städtisch peripherer Lage zu findenden Kirchen ein großes Potenzial als sozial wertvolle Orte. Unter welchen Bedingungen können diese Räume sich heute öffnen, bewähren und bewahrt werden?

Hier finden Sie weitere Informationen zur BDA-Vortrags- und Gesprächsreihe.

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset‘ im DG Kunstraum.

Abb.: St. Mauritius, München-Moosach, Foto: Gerald von Foris

Ressource, Research, Reset
(3) Research
Gespräch mit Prof. Dr. Albert Kirchengast
Dienstag, 27. Mai 2025, 19 Uhr 

Im Rahmen der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM laden wir Sie herzlich zum dritten Gespräch der dreiteiligen Reihe, dieses Mal mit Prof. Dr. Albert Kirchengast und dem Fokus auf ‚Research‘ ein.

Prof. Dr. Albert Kirchengast (*1980 in Feldbach, Österreich) studierte Architektur an der TU Graz und promovierte an der ETH Zürich zum ästhetischen Naturbezug in den Wohnbauten Ludwig Mies van der Rohes. Er war Assistent und Oberassistent an der ETH Zürich sowie Senior Scientist am Kunsthistorischen Institut Florenz, Max-Planck-Institut. Mit Christophe Girot gründete er die Buchreihe Landscript. Lehrtätigkeiten führten ihn an verschiedene europäische Hochschulen, darunter die TU Wien und die ETH Zürich. Seit Frühjahr 2023 ist er Juniorprofessor für Architekturtheorie mit Schwerpunkt Bauen im Bestand an der BTU Cottbus-Senftenberg.

Es war also andersrum: zuerst das Haus, dann die Kirche. Bei Vitruv stand man ums Feuerwunder rum, redete, feierte – und errichtete ein Haus. Nicht nur fürs Dach überm Kopf, sondern aus Glück, ein Mensch zu sein. Nein, wir haben Gott nicht erfunden, er hat uns gefunden, in alltäglichen Dingen. Das ist ganz heilsam, weil ja die Praxis solchen Lebens die Suche nach Sinn schon begründet. Das Haus wäre so ein großes Fest im Kleinen: wo wir dem Epiphantischen einen Ort bereiten. Und unser Leben, unser Bauen?“ Prof. Dr. Albert Kirchengast

Die Ausstellung widmet sich der Zukunft sakraler Räume und präsentiert innovative Nutzungskonzepte, um diese als Orte für die Gesellschaft zu erhalten. Das Gespräch beleuchtet die Bedeutung der architektonischen und kulturellen Substanz von Kirchenräumen sowie die Notwendigkeit, ihre historischen und strukturellen Aspekte zu erforschen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ein Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM.

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München. 

Abb.: TUM

♲ Re* 6
mit Gerhard Matzig
und Prof. Amandus Samsøe Sattler
Mittwoch, 30. April 2025, 19 Uhr

♲ Re* 6
Mittwoch, 30. April 2025, 19 Uhr
mit Gerhard Matzig, Journalist und Autor
und Prof. Amandus Samsøe Sattler, Architekt
Moderation: Benita Meißner, Kuratorin
Ort: DG Kunstraum

Gerhard Matzig (*1963 in Deggendorf) ist Journalist und Sachbuchautor. Seit 1997 schreibt er für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, insbesondere über Architektur, Städtebau und Gesellschaft. Nach einem Studium der Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft und Architektur absolvierte er ein Volontariat und arbeitete als freier Journalist, bevor er zur SZ wechselte. Matzigs Texte zeichnen sich durch eine interdisziplinäre Perspektive aus, die Architektur mit Zeitgeist und Stadtsoziologie verknüpft. 2013 wurde er mit dem Literaturpreis des Verbands Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine ausgezeichnet.

Amandus Samsøe Sattler (*1957 in Marktredwitz) ist ein deutscher Architekt und Professor mit über 35 Jahren Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Architektur, darunter Stadtentwicklung, Denkmalschutz, Kultur‑, Wohn- und Gewerbebauten sowie Innenarchitektur und Bauen im Bestand. Er ist Mitinhaber des Berliner Architekturbüros Ensømble Studio Architektur und gründete zuvor Allmann Sattler Wappner Architekten in München, wo er bis 2022 tätig war. Seit 2020 ist er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) e.V. Zudem lehrt er seit 2021 als Professor im Fachbereich Architektur an der Internationalen Hochschule in Berlin und engagiert sich in verschiedenen Gremien und Beiräten für Architektur und Stadtgestaltung.

Re*
Unter dem Titel ‚Re*‘ laden der DG Kunstraum, der Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising sowie das Kunstreferat der Evangelischen Kirche in Bayern zu einer Veranstaltungsreihe rund um das drängende Thema der Nachhaltigkeit im Bausektor ein.

Jeweils zwei Referent*innen sprechen über ihr Engagement in diesem Bereich: Im Fokus steht eine nachhaltig-lebenswerte Zukunft in unseren Städten, es geht um Reduktion, Wiederverwendung, Recycling, Reparatur, Transformation und Neudenken. Die unterschiedlichen Potenziale von Institution und Innovation treffen aufeinander und daraus können neue Synergien in den Bereichen der Ökonomie, Ökologie und der Nutzung erwachsen.

Wir bieten eine Plattform, um offen ins Gespräch zu kommen – was ist möglich, welche Bedürfnisse und Hürden gibt es auf der einen Seite und welche Möglichkeiten und Ideen gibt es auf der anderen Seite? Im Besonderen blicken wir auf die Kirchen als öffentliche Räume im Kontext des Stadtgefüges. Welche neue Nutzung könnten für die Stadtgesellschaft interessant sein?

Weitere Informationen zur Re* Vortragsreihe finden Sie hier

Eine Kooperation von
DG Kunstraum Diskurs Gegenwart
Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising
Kunstreferat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Eröffnung
Ausstellung 
Ressource, Research, Reset 
Donnerstag, 10. April 2025, 18 bis 21 Uhr

Wir laden Sie und Euch herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ im DG Kunstraum am

Donnerstag, 10. April 2025, 18 bis 21 Uhr
19 Uhr
Begrüßung und Einführung
Benita Meißner, Kuratorin
Univ. Prof. Uta Graff, TUM

Die Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset‘ mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der Technischen Universität München (TUM) präsentiert innovative architektonische Konzepte zur Neunutzung von Kirchengebäuden und hinterfragt deren zukünftige Rolle in der Gesellschaft. Im Rahmen einer Kooperation mit der TUM entwickelten Studierende des Lehrstuhls für Entwerfen und Gestalten unter der Leitung von Prof. Uta Graff Entwürfe zur Umgestaltung zweier Sakralbauten in Ingolstadt und München. Die Ausstellung gibt Einblick in die architektonischen Potenziale, den kulturellen Wert sowie neue Nutzungsmöglichkeiten dieser Räume und knüpft an die Re* Vortragsreihe zur Nachhaltigkeit im Bausektor an. Sie wird von der Erzdiözese München und Freising sowie der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern unterstützt.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag, 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Ein Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM.

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München. 

Abb. 1–7: Ausstellungseröffnung,Ressource, Research, Reset‘, 10. April 2025, DG Kunstraum, Fotos: Fiona Pinnow
Abb. 2: TUM

Doppelpass VII
Finissage mit Musik
Donnerstag, 27. März 2025, 19 Uhr

Wir laden Sie herzlich ein zur Finissage des Doppelpass VII

am Donnerstag, 27. März 2025, 19 Uhr

Der Posaunist Christofer Varner wird uns mit einer beeindruckenden Darbietung verzaubern. Er präsentiert:
,Im Verzerrspiegelraum. Ricercar für Tenorposaune in acht Szenen‘ (2008) von Wolfgang Florey

Der ‚Verzerrspiegelraum‘ ist ein ca. 22-minütiges Werk, das die klanglichen und technischen Möglichkeiten der Tenorposaune erforscht. Das Stück ist in acht Szenen gegliedert, die von lyrischen Passagen bis hin zu virtuosen, rhythmisch komplexen Abschnitten reichen. Dabei verbindet es traditionelle Elemente des Ricercar-Stils mit moderner Klangsprache und stellt hohe Anforderungen an Technik und Ausdruck des Interpreten.

Preludio | Laokoon
Larghetto, quasi da lontano | Traum vom Andersleben
Scherzo, Allegro assai | Possen
Presto con violenza | Training
Tempo giusto | Aktion
Adagio, ma non troppo tratto | Abgrund
Andante sostenuto ma energico | Im toten Trakt
Grave, tempo di marcia | Exotische Lösungen


Wolfgang Florey, 1945 in Salzburg geboren, ist ein renommierter österreichischer Komponist. Mit etwa 80 Bühnenmusiken und über 40 Hörspielproduktionen hat er die deutschsprachige Musiklandschaft maßgeblich geprägt. Seine Werke zeichnen sich durch tiefgründige musikästhetische Überlegungen aus, die von seinen Erfahrungen als Instrumentalist inspiriert sind.

Lassen Sie sich von den faszinierenden Klängen der Tenorposaune in acht einzigartigen Szenen in den Bann ziehen. Christofer Varner wird Floreys komplexes Werk zum Leben erwecken und uns auf eine klangliche Reise durch den ‚Verzerrspiegelraum‘ führen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Abb. 1: Christofer Vaner, 27. März 2025 im DG Kunstraum, Foto: Benita Meißner
Abb. 2–3: © Wolfgang Florey, Im Verzerrspiegelraum, 2018
Abb. 4: Peter Kees © VG Bild-Kunst Bonn 2025

Doppelpass VII
Himmelsstürmer
Spring & Walk
Samstag, 22. März 2025, 11 bis 16 Uhr

Wir freuen uns, wie jedes Jahr beim Frühjahrs-Spaziergang durch die Münchner Kunsträume dabei zu sein!

Spring & Walk 2025 lädt dazu ein, Münchens vielseitige Kunsträume- und Galerienlandschaft zu entdecken und in spannende Ausstellungen einzutauchen. Am Samstag, 22. März 2025 öffnen wir im DG Kunstraum unsere Türen von 11 bis 16 Uhr für Kunstbegeisterte und bieten inspirierende Einblicke in unsere aktuelle Ausstellung ‚Himmelsstürmer‘.

Im Rahmen von Rundgang 2 – ‚Von der Maximilianstraße in die Altstadt‘ führt die Route unter anderem durch den DG Kunstraum, wo anregende Gespräche über zeitgenössische Kunst auf die Besucherinnen und Besucher warten.

Der Rundgang startet am am Samstag, 22. März 2025 um 11 Uhr bei Ping Rodach contemporary und umfasst weitere Stationen wie die Galerie Filser & Gräf, die Behncke Gallery, den Galerie Radierverein und den Bayerischen Kunstgewerbeverein. Die Führung dauert etwa zwei Stunden und kostet 15 Euro pro Person.

Eine Anmeldung für den Rundgang ist erforderlich und direkt über Open Art Munich unter info@openart-munich.de oder Tel. +49 (0) 89 288 08 509 möglich. Weitere Informationen zu den Rundgängen und zur Buchung finden Sie hier.

Doppelpass VII
Familienführung mit der Kuratorin
Samstag, 8. März 2025, 14 Uhr

Familienführung durch die Doppelpass VII-Ausstellung ‚Himmelsstürmer

Am Samstag, den 8. März 2025, um 14 Uhr laden wir herzlich zur Familienführung mit der Kuratorin Benita Meißner durch die Ausstellung ‚Himmelsstürmer‘ ein.

Bei Kaffee und Kuchen können Groß und Klein die raumgreifenden Installationen von Frenzy Höhne und Peter Kees entdecken. Die beiden Künstler*innen beschäftigen sich mit den Themen Wachstum, Freiheit und Selbstoptimierung, und ihre Arbeiten regen zum Nachdenken über die Dynamiken unserer Gesellschaft an.

Frenzy Höhne’s Installation Bessermenschen-Babbel kombiniert kitschig anmutende Porzellanfiguren aus einer vergangenen Zeit mit zeitgenössischen Werbeslogans, die die Werte unserer Gegenwart reflektieren. Peter Kees’ monumentale Skulptur der Cessna 340 A stellt Fragen zu Freiheit und den Grenzen des Wachstums.

Die Führung bietet eine spannende und interaktive Gelegenheit, diese tiefgründigen Arbeiten aus einer neuen Perspektive zu erleben und gemeinsam mit der Kuratorin zu hinterfragen, welche gesellschaftlichen Prozesse sie thematisieren.

Um Anmeldung wird gebeten unter info@dg-kunstraum.de

Unkostenbeitrag: 5 Euro

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung.

Abb.: Detail Ausstellungsansichten Doppelpass VII – Himmelsstürmer, DG Kunstraum 2025, Fotos: Daniela Lange

Doppelpass VII
Führung mit der Kuratorin
Dienstag, 25. Februar 2025, 18:30 Uhr

Am Dienstag, den 25. Februar 2025, um 18:30 Uhr laden wir herzlich zur Führung durch die Ausstellung Himmelsstürmer mit der Kuratorin Benita Meißner ein.

Die Ausstellung präsentiert raumgreifende Installationen von Frenzy Höhne und Peter Kees, die sich mit den Themen Wachstum, Freiheit und Selbstoptimierung auseinandersetzen.

Frenzy Höhne versammelt in ihrer Installation Bessermenschen-Babbel zahlreiche Porzellanfiguren, die an eine vergangene Zeit erinnern, zugleich aber mit Werbeslogans der Gegenwart überlagert sind. Die Kombination aus historischen Anspielungen und zeitgenössischer Konsumkultur wirft Fragen nach gesellschaftlichen Werten und dem Streben nach Selbstoptimierung auf.

Peter Kees zeigt die Hülle einer Cessna 340 A, ein Sinnbild für Aufbruch, Freiheit und Grenzen. Das einst flugtaugliche Objekt steht still im Raum, seiner Funktion beraubt, und stellt damit den Glauben an unbegrenztes Wachstum in Frage.

Die Führung bietet spannende Einblicke in die Konzepte der Künstler*innen und die gesellschaftliche Relevanz ihrer Arbeiten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung.

Abb.: Ausstellungsansicht Doppelpass VII – Himmelsstürmer, DG Kunstraum 2025, Foto: Gerald von Foris

Doppelpass VII
‚42 oder die Weltformel‘
Orgelperformance von Peter Kees
Sonntag, 23. Februar 2025, 19.30 Uhr
St. Paul, München

42
Revolutions-Requiem-Zyklus in 42 Konzert-Performances an der Orgel
von Peter Kees

am Sonntag, 23. Februar 2025, 19.30 Uhr
in St. Paul, München

1958 stellte Werner Heisenberg die Weltformel vor – der Physiker war der Meinung, eine „Einheitliche Theorie der Elementarteilchen“ entwickelt zu haben. In den Jahren 1979 bis 1992 schrieb Douglas Adams die Romanreihe ‚Per Anhalter durch die Galaxis‘ (,The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy‘), in der die Zahl ‚42′ von einem Supercomputer nach einige Millionen Jahren Rechenzeit als Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ gegeben wird.

Fragile Gesellschaftssysteme prägen die Gegenwart. Die Frage nach dem Sinn oder Unsinn des Lebens bleibt unbeantwortet.

Einen Kommentar dazu gibt der Konzeptkünstler Peter Kees in 42 improvisierten Orgelperformances an 42 Kirchenorgeln in 42 Kirchen. Die 42 Performances ergeben ein 42-sätziges Werk, den Revolutions-Requiem-Zyklus: Atmosphären, Rhythmik, Klangfarben spiegeln das aktuelle Zeitgeschehen. Die Performances sind keine Konzerte im klassischem Sinn, vielmehr die Gegenwart kommentierende Reflexionen – Kunst ist Metasprache jenseits aller Sprachbarrieren.

Abb.: Peter Kees