Im Rahmen der Ausstellung ‚Zunder und Zartheit‘ laden wir herzlich zum Künstlergespräch mit den beteiligten Künstlern Friedrich Koller, Manfred Mayerle, Günter Nosch, Peter Paul Rast, Camill von Egloffstein und Bruno Wank ein. Im Austausch mit dem Publikum sprechen sie über ihre künstlerischen Positionen, persönliche Arbeitsprozesse und darüber, was sie in ihrer jeweiligen Generation geprägt hat.
Moderiert wird das Gespräch von der Kuratorin Benita Meißner, die mit den Künstlern auch der Frage nachgeht, wie sich männliche Identität in der Kunst (heute noch) zeigt – oder ob diese Kategorie längst hinter sich gelassen werden muss.
Im Fokus stehen dabei nicht nur Inhalte und Formen, sondern auch das Spannungsverhältnis zwischen Kraft und Sensibilität, Widerstand und Verletzlichkeit, eben Zunder und Zartheit.
Wir laden herzlich ein, zuzuhören, mitzudenken und mitzufragen.
Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung notwendig.
Abb.: Ausstellungsansicht ‚Zunder und Zartheit‘, DG Kunstraum 2025, Foto: Gerald von Foris
Die Führung bietet eine spannende und interaktive Gelegenheit, diese tiefgründigen Arbeiten aus einer neuen Perspektive zu erleben und gemeinsam mit der Kuratorin zu hinterfragen, welche gesellschaftlichen Prozesse sie thematisieren.
Im Rahmen der Ausstellung ‚Zunder und Zartheit‘ laden wir Sie herzlich zu einem besonderen Wochenende in den DG Kunstraum ein. An zwei Tagen haben Sie die Gelegenheit, die beteiligten Künstler persönlich kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Die Künstler stellen Einblicke in ihre Arbeiten, ihre Gedankenwelten und Arbeitsprozesse vor – zart, mit Zunder, manchmal leise, manchmal klar in der Haltung. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich durch persönliche Begegnungen inspirieren zu lassen und Ihre eigenen Fragen zu stellen.
Öffnungszeiten zum Open Art Gallery Weekend Freitag, 4. Juli 2025, 12 bis 18 Uhr Samstag, 5. Juli 2025, 11 bis 18 Uhr Sonntag, 6. Juli 2025, 11 bis 18 Uhr
Programm Meet the Artist: Freitag, 4. Juli 2025 15 bis 17 Uhr Manfred Mayerle
Samstag, 5. Juli 2025 12 bis 13 Uhr Friedrich Koller 15 bis 16 Uhr Bruno Wank & Peter Paul Rast
Sonntag, 6. Juli 2025 13 bis 14 Uhr Günter Nosch 15 bis 16 Uhr Peter Paul Rast 16 bis 17 Uhr Camill von Egloffstein
Ob Sie bereits mit den Künstlern vertraut sind oder die Ausstellung ganz neu entdecken – dieses Wochenende bietet Raum für Austausch, Neugier und überraschende Perspektiven.
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Im Rahmen des Open Art Gallery Weekend präsentierten Studentinnen des Fachs Konzertdesign der Klasse Hanni Liang von der Hochschule für Musik und Theater München eine musikalische Performance im DG Kunstraum. Die Veranstaltung ist Teil der Mitgliederausstellung Zunder und Zartheit.
Sonntag, 6. Juli 2025, 12 Uhr ,Outline’ Musikalische Performance von und mit Mira Foron, Sophia Nussbichler, Hanyu Xiao, Jana Förster, Emma Longo Valente
Outline ist eine performative Suche nach Identität, Verbindung und Berührung mit Musik, Körper und Sprache. Fünf Musikerinnen spiegeln sie sich selbst und einander – suchend, tastend, fragend. Wer bin ich? Wie viel von mir ist Projektion, wie viel Wahrheit?
Es beginnt mit flüchtigen Geräuschen und geflüsterten Fragmenten. Jede Stimme ringt um ein eigenes Wort, einen Satz, eine Richtung. Persönliche Geständnisse treffen auf pantomimisches Befreien, intimes auf kollektives Fragen, bis schließlich die Musik und Sprache den Raum für Begegnungen öffnet.
Outline ist ein poetisches Spiel mit Sichtbarkeit, Unsicherheit und dem Wunsch nach Verbindung. Ein unvollendetes Werk, ein Morgen voller Möglichkeiten.
Wir laden Sie herzlich ein, vorbeizukommen, zuzuhören, sich umzusehen und den Sonntagnachmittag gemeinsam mit uns im Kunstraum zu verbringen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Abb.: Ausstellungsansicht ‚Zunder und Zartheit‘, DG Kunstraum 2025, Foto: Gerald von Foris
Ein Sommerabend im Zeichen der Poesie: Am Donnerstag, 17. Juli 2025, 19 Uhr laden wir herzlich ein zu Zunder und Zartheit – einem besonderen Lyrik-Abend mit der Schauspielerin Pauline Fusban. Im Vorfeld der Veranstaltung findet um 18:30 Uhr ein Führung durch die Ausstellung statt.
Die Künstler*innen der aktuellen Mitgliederausstellung sind eingeladen, Texte auszuwählen, die für Zunder und Zartheit sprechen. Pauline Fusban wird diese Texte, Gedichte und poetische Fragmente, mit ihrer eindringlichen Stimme verlesen. Entstanden ist eine Auswahl, die persönliche wie gesellschaftliche Spannungen berührt: Es geht um das Aufeinandertreffen von Nähe und Distanz, Verletzlichkeit und Wut, um das Ringen mit Gefühlen, Rollen und Beziehungen.
Pauline Fusban (*1990), ausgebildet am Max Reinhardt Seminar in Wien, war langjähriges Ensemblemitglied des Residenztheaters und ist seit 2024 am Münchner Volkstheater zu sehen.
Zunder und Zartheit ist ein Abend, der die Poesie nicht als Flucht, sondern als Form der Auseinandersetzung versteht, mit sich selbst, mit der Welt, mit dem, was uns verbindet und trennt.
Eintritt frei. Keine Anmeldung notwendig.
Ausgewählte Gedichte
Nico Bleutge (1972) verdecktes gelände
Robert Lax (1915–2000) kalymnos – 28.februar 1973
Fernando Pessoa (1888–1935) Der Hüter der Herden, IX (Originaltitel Portugiesisch: „O Guardador de Rebanhos, IX“)
ausgewählt von Camill von Egloffstein Hermann Hesse (1877–1962) Stufen
ausgewählt von Manfred Mayerle Eugenio Montale (1896–1981) Eines Morgens vielleicht (Originaltitel Italienisch: „Forse un mattino“)
Donnerstag, 3. Juli 2025, 18 bis 21 Uhr 19 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. Ulrich Schäfert, 1. Vorsitzender Benita Meißner, Kuratorin
Mit Zunder und Zartheit zeigen wir Werke ausgewählter männlicher Mitglieder des Kunstvereins – ein bewusster Kontrast zur letzten Ausstellung ‚Notre Dame‘, die den Künstlerinnen gewidmet war.
Was bewegt diese Künstler heute? Wie reflektieren sie sich in einer Welt im Wandel?
Die Arbeiten sind kraftvoll, leise, suchend, manchmal rau, manchmal sanft – und vielleicht eröffnen sie einen neuen Blick auf das, was Männlichkeit in der Kunst (noch) sein kann.
Am Donnerstag, den 5. Juni 2025, laden wir Sie herzlich zum Ausklang der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset‘ ein, die sich mit der Neugestaltung sakraler Räume auseinandersetzt. Zum Abschluss bringt eine Performance Raum, Klang und Bewegung auf besondere Weise miteinander in Verbindung.
Mit Bewegung und Klang im Raum spielend interpretiert die Performance von Jin Lee (Tanz) und Alexander Gerner (Saxophon) den Ausstellungstitel ‚Ressource, Research, Reset‘. Die beiden Performenden sammeln und erforschen ihre Eindrücke von Raum, Exponaten und Besucher*innen und tauschen diese aus. Diese Interaktion schafft neue Identitäten, indem und wobei sie die ursprünglich gesammelten Ressourcen reflektieren. Wie prägen diese Identitäten den Raum? Welche Arbeitsmittel tragen zur interaktiven Um- und Neugestaltung bei?
Jin Lee ist eine südkoreanische Choreografin und Tänzerin und lebt derzeit in München. Seit 2020 arbeitet sie als Tänzerin mit internationalen Choreograph*innen zusammen. Gemeinsam mit Jihun Choi gründete sie 2022 ZINADA, ein Kunstkollektiv mit Sitz in Seoul und München. Die Arbeiten von ZINADA wurden in München produziert und werden in verschiedenen deutschen Städten Deutschlands und im Ausland aufgeführt.
Alexander Gerner hat sich in Dresden im Umfeld des Blaue Fabrik e.V. mit improvisierter Musik und genreübergreifender Improvisation auseinandergesetzt. Von 2003 bis 2007 war er außerdem Mitglied des sächsischen Improvisationsensembles S.I.E. In dieser Zeit interagierte er auch mit Tänzerinnen in Duo- oder Quartett-Formationen. An diese Erfahrungen knüpft er seit Herbst 2024 mit Jin Lee und anderen Akteur*innen der Münchner und Salzburger Tanzszene an.
Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam zu erleben, wie die Performance den Dialog zwischen Raum, Körper und Klang eröffnet und neue Perspektiven entstehen lässt.
Ein Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM.
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München.
Abb. 1–5: Performance am 6. Juni 2025 im DG Kunstraum, Fotos: Benita Meißner Abb. 6&7: Jin Lee und Alexander Gerner, Fotos: Bendegúz Zana
Führungen durch die Ausstellung „Ressource, Research, Reset“ im Mai
Erleben Sie die Ausstellung „Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume“ bei einer kurzen Führung mit der Kuratorin Benita Meißner und Prof. Uta Graff von der TUM. Erfahren Sie mehr über die architektonischen Konzepte der Studierenden und erhalten Sie wertvolle Einblicke in die Transformation von Kirchenräumen.
Termine
Donnerstag, 15. Mai, 18.15 bis 18.45 Uhr Dienstag, 20. Mai, 18.15 bis 18.45 Uhr Dienstag, 27. Mai, 18.15 bis 18.45 Uhr
Im Anschluss an jede Führung finden jeweils um 19 Uhr auch spannende Gespräche statt, die Sie ebenfalls besuchen können.
Gespräche (1) Reset Donnerstag, 15. Mai 2025, 19 Uhr Prof. Per Pedersen, Architekt, Professur für Entwerfen und Bauen im Bestand an der BTU Cottbus
(2) Ressource Dienstag, 20. Mai 2025, 19 Uhr Dr. Karin Berkemann, Kunsthistorikerin, Theologin und Initiatorin des Kirchenmanifests
(3) Research Dienstag, 27. Mai 2025, 19 Uhr Prof. Dr. Albert Kirchengast, Architekt, Professur für Architekturtheorie mit Schwerpunkt Bauen im Bestand an der BTU Cottbus
Mit der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ zeigt der DG Kunstraum, wie Kirchenräume als Orte des Miteinanders neu gelesen werden können – als Ressource für eine vibrant community.
Im Mittelpunkt stehen Entwürfe von Architekturstudierenden der TU München, die sich mit den Zukunftsperspektiven zweier Kirchenbauten aus den 1960er Jahren auseinandersetzen. Die Arbeiten verbinden architektonisches Gespür mit gesellschaftlicher Vision: Wie kann gemeinschaftliches Wohnen in ehemaligen Kirchen aussehen? Wie lassen sich kulturelle, soziale und spirituelle Dimensionen neu verorten?
Die Ausstellung findet im Rahmenprogramm der Munich Creative Business Week (MCBW) 2025 statt und ist Teil der laufenden Auseinandersetzung des DG Kunstraums mit Fragen der Transformation, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Relevanz sakraler Architektur.
Programm Gespräch (1) Reset Donnerstag, 15. Mai 2025, 19 Uhr Mit Prof. Per Pedersen, BTU Cottbus
Per Pedersen (*1963 in Thisted, Dänemark) ist Diplom-Architekt, studierte in Buffalo (USA) und Aarhus (Dänemark) und war von 2001 bis 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der UDK Berlin. Seit 1996 arbeitet er bei Staab Architekten, wo er als Partner und Geschäftsführer zahlreiche Projekte verantwortete, darunter die Neue Galerie Kassel und das Richard-Wagner-Museum Bayreuth. 2016/17 war er Vertretungsprofessor an der Universität Kassel und ist derzeit Professor für Entwerfen und Bauen im Bestand an der BTU Cottbus.
Im Rahmen der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM laden wir Sie herzlich zum ersten Gespräch der dreiteiligen Reihe, dieses Mal mit Prof. Per Pedersen und dem Fokus auf ‚Reset‘ ein.
Per Pedersen (*1963 in Thisted, Dänemark) ist Diplom-Architekt, studierte in Buffalo (USA) und Aarhus (Dänemark) und war von 2001 bis 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der UDK Berlin. Seit 1996 arbeitet er bei Staab Architekten, wo er als Partner und Geschäftsführer zahlreiche Projekte verantwortete, darunter die Neue Galerie Kassel und das Richard-Wagner-Museum Bayreuth. 2016/17 war er Vertretungsprofessor an der Universität Kassel und ist derzeit Professor für Entwerfen und Bauen im Bestand an der BTU Cottbus.
„Im Zuge der Umnutzungsprozesse gilt es das architektonisch Besondere der Kirchengebäude zu entdecken und zu bewahren und im Sinne dieser einzigartigen Räume im sozial-kulturellen Kontext der Stadt weiterzuentwickeln. Hierbei liegt der Fokus auf der städtebaulichen Inte- gra tion in das Stadtgefüge sowie der architektonischen Gestaltung der sakralen Räume. Sie sind zentrale Orte unserer Städte und Gemeinden und als heilige und zugleich soziale Begegnungsstätten stadtbildprägend und identitätsstiftend.“ Prof. Per Pedersen
Die Ausstellung widmet sich der Zukunft sakraler Räume und präsentiert innovative Nutzungskonzepte, um diese als Orte für die Gesellschaft zu erhalten. Das Gespräch beleuchtet die Bedeutung der architektonischen und kulturellen Substanz von Kirchenräumen sowie die Notwendigkeit, ihre historischen und strukturellen Aspekte zu erforschen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ein Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM.
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München.