DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum DiskursGegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Ausstellung
,Rosa Immergruen‘
Zeitgenössische Kunst und lyrische Zeitreise
26. Mai bis 3. August 2023

Eröffnung Do, 25.5.2023
Ausstellung bis Do, 3.8.2023

Künstler*innen
Michaela Bruckmüller
Miriam Ferstl
Masami Hirohata
Iwajla Klinke
Barbara Köhler
Miron Schmückle
Sophie Schmidt
Claudia Starkloff
Michael von Brentano
Franziska Wolff

Autor*innen
Ingeborg Bachmann
Gottfried Benn
Inger Christensen
Hilde Domin
Nora Gomringer
Andreas Gryphius
Klára Hůrková
Barbara Köhler
Gertrud Kolmar
Christian Morgenstern
N.N.
Rainer Maria Rilke
Salomon
Sappho
Muhammad Schams ad-Din Hafis
Kurt Schwitters
Ludwig Steinherr
Walther von der Vogelweide
Johann Wolfgang von Goethe

Nichts ist mit allem verbunden, alles ist mit etwas verbunden“ 
Donna Haraway

In der Ausstellung ‚Rosa Immergruen‘ werden Blumenmotive zum Spiegel unserer Gedanken und Gefühle. Die großen Themen des Lebens wie Liebe, Freude oder auch Trauer werden mittels Blumen seit Menschengedenken zum Ausdruck gebracht. Über verschiedene Regionen und Kontinente, Epochen und Systeme hinweg zeugen sie von der Verbindung des Menschen zur Natur.

Seit es Hochkulturen gibt, werden Blüten als Schmuckelemente eingesetzt und tauchen auch als Motiv in der Bildenden Kunst auf. Bis heute greifen internationale Künstler*innen einerseits die Tradition des Blumenstilllebens sowie der naturkundlichen Feldforschung auf; andererseits lösen sie das Thema aus diesen gattungsspezifischen Zusammenhängen und entwickeln es weiter.

Die zeitgenössischen Werke in der Ausstellung werden von Gedichten aus unterschiedlichen Epochen begleitet, die zu einer lyrischen Zeitreise einladen. Die eingesprochenen Gedichte umgarnen das Gesehene akustisch und machen die Bandbreite menschlicher Beziehungen zur Blume über alle Zeiten hinweg offenkundig. Im Kontrast dazu steht die Zerstörung von Lebensräumen sowie der unablässig voranschreitende Biodiversitätsverlust der heutigen Zeit. Solastalgie macht sich breit, die Sehnsucht nach einer lebendigen Natur ist spürbar, denn nicht nur wir, sondern zukünftige Generationen sind von ihr abhängig. Die von den Künsten verehrte Blüte scheint in ihrer unwiderstehlichen Pracht die Rolle einer Vermittlerin einzunehmen, die uns an dieses elementare Wechselspiel erinnert.

Die Arbeiten im Raum zeigen die Bedeutungserweiterung und die künstlerische Aktualität dieses Motivs: von der formalen Auseinandersetzung, dem Nachdenken über sich selbst, über gesellschaftspolitische bis zu genderspezifischen Fragestellungen. Was ist die Blume für uns heute? Welche Relevanz werden wir ihr in Zukunft einräumen? Die Blume erscheint in diesem Zusammenhang wie ein leeres Gefäß, in das alle, ob Kunstschaffende oder –betrachtende, eigene Interpretationen hineinfüllen können.

Der Ausstellungstitel ist entlehnt von der gleichnamigen Publikation ‚Rosa Immergruen – ein Florilegium‘ von Barbara Bongartz, Barbara Köhler, Suse Wiegand, Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 2002.

Rosa Immergruen ist eingebettet in das Flower Power Festival der Stadt München, das vom 3. Februar bis 7. Oktober 2023 unter dem Motto „Natur feiern in der Stadt“ stattfindet. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein vielfältiges interdisziplinäres Rahmenprogramm aus Performances, Führungen, Workshops für Kinder und Lesungen.

Programm

Eröffnung der Ausstellung
Donnerstag, 25. Mai 2023, 18 bis 21 Uhr
19.30 Uhr
Begrüßung
Dr. Ulrich Schäfert, Geschäftsführender Vorstand
Einführung
Benita Meißner, Kuratorin

Der Geheime Garten
Kinderworkshop mit Johanna Eder,
Freitag, 26. Mai, 30. Juni, 14. Juli, 21. Juli 2023
jeweils 15 bis 16.30 Uhr

Offene Wörter•werkstatt
Blumen und Gedichte mit Kilian Ihler
Freitag, 9. Juni, 23. Juni, 7. Juli 2023
jeweils 15.30 bis 17.30 Uhr

Führungen mit der Kuratorin
Dienstag, 20. Juni 2023, 19 Uhr
Dienstag, 4. Juli 2023, 19 Uhr

Performance
Sophie Schmidt
Donnerstag, 13. Juli 2023, 19 Uhr

Potential Blumenwiese
Blumen-Pflasterstein Produktion mit Claudia Starkloff
Samstag, 15. Juli 2023, 11 bis 14 Uhr

Musikalische Performance
Toffaha – Rasha Ragab und Christoph Nicolaus
Donnerstag, 20. Juli 2023, 19 Uhr

Finissage
Peng Peng Peng
Nora Gomringer und Philipp Scholz
Donnerstag, 3. August 2023, ab 18 Uhr

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag, 12 bis 18 Uhr
geschlossen
Freitag, 9. Juni 2023

Sonderöffnungszeit zum Kunstarealfest
Samstag, 15. und Sonntag, 16. Juli 2023, 11 bis 18 Uhr


In Kooperation mit

Ausstellung im Rahmen des Flower Power Festival München

Mit freundlicher Unterstützung


Abb. Ausstellungsansichten Rosa Immergruen, DG Kunstraum 2023, Fotos: Gerald von Foris
Ausstellungstitel entlehnt von der gleichnamigen Publikation ‚Rosa Immergruen – ein Florilegium‘ von Barbara Bongartz, Barbara Köhler, Suse Wiegand, Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 2002

El agua no se vende – das Wasser verkauft man nicht‘
Finissage mit Buchvorstellung
Do, 11. Mai 2023, 19 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung ‚Martin Schepers. Im Lithium Dreieck – Wir verdunsten’

Valeria Fahrenkrog, Eva-Christina Meier und Martin Schepers im Gespräch mit der Kuratorin Benita Meißner

Martin Schepers, Künstler der Ausstellung ‚Im Lithium Dreieck – Wir verdunsten‘ und Professor für Malerei und Zeichnung an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie Teil des Künstlerkollektivs IKONOSTASE.

Valeria Fahrenkrog, Bildende Künstlerin und Publizistin, geboren in Asunción (Paraguay), lebt in Köln, u.a. Mitbegründerin der “Mitkunstzentrale – Werkstatt für Kunst und Klima”, Berlin und Co-Kuratorin von “museo de la democracia”, nGbK Berlin 2021

Eva-Christina Meier, Fotografin, Autorin und Kuratorin, lebt in Berlin. Herausgeberin der Anthologie “Chile International. Kunst, Existenz, Multitude”, Berlin 2005.

Die Publikation
Chile International II. Skizzen des Südens – Landkarten von morgen
Valeria Fahrenkrog, Eva-Christina Meier, Galería Metropolitana (Hg.)

Durch massive Proteste gelang es der Zivilgesellschaft in Chile 2019, einen umfassenden Transformationsprozess im Land anzustoßen. Im gesellschaftlichen Diskurs um soziale Teilhabe, Feminismus und Klimagerechtigkeit haben Protagonist_innen aus Kunst und Kultur seitdem eine aktive Rolle eingenommen. Die zweisprachige Anthologie stellt eine Auswahl künstlerischer Positionen und kollektiver Praktiken sowie aktuelle Debatten aus verschiedenen Regionen des Landes vor und ergänzt diese um Erfahrungen aus Argentinien, Bolivien und Brasilien.

Die rücksichtslose Plünderung und Privatisierung natürlicher Ressourcen haben die Landschaften und Gesellschaften Südamerikas spürbar geprägt. Heute verbindet sich die Hoffnung auf eine gerechtere und vielstimmige Gesellschaft mit der nachdrücklichen Forderung nach einer Abkehr vom extraktivistischen Modell. 

Mit Beiträgen von: Colectivo Caput, Gonzalo Castro Colimil, Daniela Catrileo, Chawak, Elicura Chihuailaf, Mariairis Flores / Diego Parra, Valeria Fahrenkrog, Constanza Hermosilla, Barbara Marcel, Eva-Christina Meier, Galería Metropolitana, Dani Negri, Claudia Pacheco Araoz, Leonardo Portus, Radio Humedales, Danny Reveco, Alejandra Rojas del Canto, Maristella Svampa

Chile International II” wurde durch den Projektfonds Bildende Kunst des Goethe Instituts gefördert und ist als externes Projekt im nGbK Verlag erschienen. 

172 Seiten, 40 Bildseiten
Softcover, 17,6 x 25 cm, DE/SP
Verlag der nGbK, Berlin 2022, 14,80 EUR
ISBN: 978–3‑938515–98‑3

Abbildung: Asamblea textil del Elqui, ‚El agua no se vende se defiende‘ (dt. Das Wasser verkauft man nicht, man verteidigt es), Foto: Eva-Christina Meier 2021

Christian Uhle
Wozu das alles?
Buchvorstellung
Do, 27. April 2023, 19 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung ‚Im Lithium Dreieck – Wir verdunsten‘ stellt Christian Uhle sein Buch ‚Wozu das alles?‘ vor.

Zum Buch
Worum geht es wirklich im Leben? Christian Uhle zeigt, wie uns Philosophie als Kompass dienen kann. Auf der Suche nach Sinn und Orientierung begibt sich der Philosoph auf eine Reise zu den Dingen, die wirklich zählen und liefert philosophische Antworten auf die ganz großen Fragen. Die meisten Menschen stehen im Laufe ihres Lebens vor Sinnfragen – bei Begegnungen mit dem Tod, dem Schicksal, in Krisenzeiten wie der Pandemie oder ganz handfest am Arbeitsplatz: Wozu das alles? Was ist wirklich wertvoll und macht ein gutes Leben aus?

Während Sinnangebote an jeder Ecke aus dem Boden sprießen, wird es immer schwieriger, darin Orientierung zu finden und fundierte Antworten von Sinnmärchen zu unterscheiden.
Auf ebenso kluge wie zugängliche Weise und mit vielen Beispielen entwickelt Christian Uhle neue Perspektiven auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Dabei bringt er erstmals aktuelle Erkenntnisse aus Philosophie, Psychologie und Soziologie zusammen und zeigt: Sinn ist möglich – für jeden von uns!

Buchvorstellung bei rbb Kultur

Zur Person
Christian Uhle ist Philosoph, hat Philosophie, Physik und Volkswirtschaftslehre studiert und lebt in Berlin. In verschiedenen Formaten denkt er über Grundsatzfragen unserer bewegten Gegenwart nach. Er hält zahlreiche Vorträge, schreibt u.a. für die ZEIT und Deutschlandfunk Kultur und ist regelmäßig an Dialogformaten mit Unternehmen, Städten oder Ministerien beteiligt. Als Wissenschaftler hat er zu gesellschaftlichen Transformationen geforscht, er war philosophischer Berater der arte-Serie Streetphilosophy, ist Host mehrerer Veranstaltungsreihen und verkörpert eine engagierte, junge Philosophie. Sechs Jahre lang hat er an seinem philosophischen Sachbuch über die Frage nach dem Sinn des Lebens gearbeitet.

Weitere Infos
Aktuelles Interview im SWR1

Blick ins Buch
Zum Fischer Verlag

Abbildungen:
Wozu das alles?, Fischer Verlag
Christian Uhle, Foto: Alexander Hoffmann
Foto: Christian Uhle

Wanderausstellung
Kirche Raum Gegenwart
Stationen

Kirche Raum Gegenwart‘ erfreut sich großem Interesse und wandert nach der Ausstellung im DG Kunstraum weiter durch viele Städte deutschlandweit.

Stationen

St. Joseph, Alzey
30. September bis 9. Oktober 2025

Bischof-Colmar-Haus, Seeheim-Jugenheim (Südhessen)
16. bis 28. September 2025

Heilig Geist Kirche, Friedberg (Oberhessen)
2. bis 14. September 2025

Röm.-Kath. Pfarrkirche Erscheinung des Herrn, Altenburg
1. Juni bis 12. Juli 2025

St. Fidelis, Villingen-Schwenningen
20. Januar bis 16. März 2025

Maxhaus, Düsseldorf
20. September bis 20. Oktober 2024

Evangelische Christuskirchengemeinde Mainz
21. Juni bis 25. August 2024

Haus am Dom, Frankfurt a.M.
26. März bis 8. Mai 2024

Kirchengemeinde Freiburg-Südwest
19. Februar bis 25. März 2024

Hugenottenkirche, Erlangen
5. Januar bis 10. Februar 2024

Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen
25. November 2023 bis 31. Januar 2024

St. Agatha, Aschaffenburg
1. November bis 18. Dezember 2023

St. Martin, Leutkirch (Leutekirche)
25. Mai bis 30. Juni 2023

St. Michael, Ulm (Wengenkirche)
24. März bis 22. April 2023

Im Anschluss wird ‚Kirche Raum Gegenwart‘ an vielen weiteren Orten gezeigt werden. Über aktuelle Laufzeiten und kommende Stationen informieren wir sobald als möglich. Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner*innen vor Ort.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung.

Stimmen über die Wanderausstellung:

Eine inspirierende Ausstellung, die manches beantwortet, aber auch vieles offen lässt. Ich nehme den Mut zur Veränderung mit und die Hoffnung, dass Schönes, Gutes, Nutzbares und vor allem Gemeinschaft überdauert.“

Sehr interessante Ausstellung! Toll, wenn Kirchengebäude Bestandteil unseres kulturellen Erbes heilen können und weiter nachhaltig und gemeinnützig genutzt werden können. Gefragt sind hier wohl besonders kreative Architekt*innen, die Alt und Neu verbinden können zum Wohle der Menschen, die die Gebäude weiter nutzen und den Raum erfahren dürfen.“

Super spannende Ideen, vielen Dank für die Aufarbeitung und das Aufmerksam-Machen. Die Ausstellung macht Hoffnung. Mich würden noch weitere Beispiele aus dem Ausland interessieren.“

Eine toll recherchierte Ausstellung über ein wichtiges Thema! Toll, dass Menschen neue und gemeinwohlorientierte Ideen zum Wohnen entwickeln und kirchlicher Bestand umgenutzt werden kann. Die Texte sind sehr verständlich und präzise!“

Kirchliche/Sakrale Gebäude für soziale Zwecke zu nutzen bedarf doch eigentlich keiner Entweihung. Ist es nicht der hauptsächliche Zweck der Kirche sozial zu sein und sozialen Zusammenhalt zu fördern???“

Abb.: Ausstellungsansicht ‚Kirche Raum Gegenwart‘ DG Kunstraum Diskurs Gegenwart 2023, Foto: Gerald von Foris

Ausstellung
Martin Schepers
‚Im Lithium Dreieck – Wir verdunsten‘
31. März bis 11. Mai 2023

DE
Martin Schepers spannt in der Ausstellung ‚Im Lithiumdreieck – Wir verdunsten‘ einen Bogen zwischen dem Lithiumabbau in Chile und der Erforschung und Weiterverarbeitung dieses besonderen Rohstoffes in Deutschland. Seine künstlerischen Arbeiten reflektieren die technischen und ökologischen Prozesse und verknüpfen diese mit den Kulturtechniken des Erinnerns und Verdrängens in Deutschland und Chile.

Während in Chile am Fuße der Anden auf fußballfeldgroßen Flächen Grundwasser aus dem Erdreich an die Oberfläche gepumpt und zum Verdunsten gebracht wird, um Lithium abzubauen, tauchen im Kontrast dazu an unterschiedlichsten Stellen die landeseigenen Animitas auf. Diese Erinnerungsorte werden von Angehörigen errichtet, um der Verstorbenen auf sehr individuelle Art zu gedenken. Können Landschaften erinnern und vergessen, wie auch wir Menschen dies tun?

So wie in Chile Animitas für die Geister der Verstorbenen gebaut werden, geht es bei dieser Ausstellung darum, einem verdrängten Bewusstsein der Zusammenhänge von menschlichem Körper und Natur einen Raum zu geben. Die Ausstellung wird so selbst zu einer Animita des sogenannten Chtulucene Zeitalters. So nennt Donna Haraway in ihrem wegweisenden Essay ‚Staying with the Trouble‘ die Ära, in der wir lernen müssen, mit der beschädigten Erde zu leben und eine lebenswertere Zukunft zu gestalten.

Im Lithiumdreieck – Wir verdunsten‘ spiegelt die weltweit hoffnungsvollen Erwartungen einer auf wirtschaftliches Wachstum fokussierten Gesellschaft an die Lithiumgewinnung wider. Die Struktur der Abbauregionen im Norden von Chile in der Atacamawüste zeigt die Polarität dieser aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung ganz offensichtlich in den Formen der Landschaft. Während Deutschland und andere Industrienationen die Elektromobilität als ‚die‘ grüne Alternative zu herkömmlichen Autos erheben, verändert sich das ökologische Gleichgewicht in den Abbauregionen und hinterlässt gravierende Einschnitte im gesamten ökologischen Kreislauf.

Schepers beschäftigt sich in seiner Arbeit mit den Veränderungen und Verwerfungen von Landschaft und Gesellschaft, wobei Orte der Energieerzeugung einen besonderen Fokus bilden.

Gezeigt werden malerische, zeichnerische und installative Arbeiten, sowie Einwegkamera-Aufnahmen einer partizipativen Aktion, die in Kooperation mit dem chilenischen Anthropologen Mauricio Lara Martínez entstanden sind. Über das Verteilen dieser Kameras unter den Einwohnern und Forschenden können verschiedene Perspektiven in Chile und Deutschland in einem einzigartigen Archiv präsentiert werden.

Nach dem DG Kunstraum wandert die Ausstellung weiter zur Situation Kunst in Bochum. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Kettler Verlag.

Programm
Eröffnung der Ausstellung, Do, 30. März 2023, 18 bis 21 Uhr

19.30 Uhr
Begrüßung
Sabine Straub, Mitglied des Vorstandes der DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst
Einführung
Benita Meißner, Geschäftsführerin und Kuratorin des DG Kunstraums


Im Gespräch
Martin Schepers und Mauricio Lara Martínez
Statement via Zoom von Ramón Balcázar Morales
PhD © in Rural Development & Co-Coordinator at OPSAL
Donnerstag, 20. April 2023, 19 Uhr

Spring & Walk
Samstag, 22. April 2023, 11 bis 18 Uhr

Buchvorstellung
Christian Uhle ‚Wozu das alles?‚
Donnerstag, 27. April 2023, 19 Uhr

Kuratorinnenführung
Dienstag, 2. Mai 2023, 19 Uhr

Finissage
‚El agua no se vende – das Wasser verkauft man nicht’
Buchvorstellung und Gespräch
Valeria Fahrenkrog, Eva-Christina Meier und
Martin Schepers
Moderation: Benita Meißner
Donnerstag, 11. Mai 2023, 19 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung


Abbildungen: Ausstellungsansicht DG Kunstraum, Fotos: Jens Ziehe, Berlin


ES
Martin Schepers
En el triángulo del litio – Nos evaporamos

En la exposición “En el triángulo del litio – Nos evaporamos”, Martin Schepers abarca un arco entre la minería de litio en Chile y la exploración tal como el procesamiento posterior de esta materia prima tan especial en Alemania. Sus obras artísticas reflejan los procesos técnicos y ecológicos y los enlaza con las técnicas culturales de recuerdo y represión en Alemania y en Chile.

Mientras que, por un lado, en Chile, al pie de los Andes, se bombea agua subterránea de la tierra a la superficie en zonas del tamaño de un campo de fútbol y se hace evaporar para extraer litio, aparecen en contraste por el otro lado las animitas propias del país en lugares muy diversos. Estos lugares de recuerdo son erigidos por los familiares para conmemorar al difunto de forma muy individual. ¿Pueden los paisajes recordar y olvidar, como hacemos los humanos?

Al igual que en Chile se construyen animitas para los espíritus de los difuntos, esta exposición trata de dar espacio a una conciencia reprimida de las conexiones entre el cuerpo humano y la naturaleza. De este modo, la propia exposición se convierte en una animita de la llamada Era Chtulucena. Esto es lo que Donna Haraway llama en su innovador ensayo titulado ‚Staying with the Trouble‘ la era, en la que debemos aprender a vivir con la tierra deteriorada y crear un futuro más habitable.

En el triángulo del litio – Nos evaporamos” refleja las esperanzadoras expectativas globales de una sociedad centrada en el crecimiento económico de la minería de litio. La estructura de las regiones mineras del norte de Chile, en el desierto de Atacama, muestra la polaridad de este desarrollo económico actual de forma bastante evidente en las formas del paisaje. Mientras Alemania y otras naciones industrializadas elevan la movilidad eléctrica como la alternativa “verde” a los coches convencionales, el equilibrio ambiental en las regiones mineras está cambiando, dejando serios recortes en todo el ciclo ecológico.

En su trabajo, Schepers aborda los cambios y distorsiones del paisaje y la sociedad, con los lugares de producción de energía como punto focal.

Se exhiben pinturas, dibujos e instalaciones, así como grabaciones con cámaras desechables de una acción participativa, creadas en colaboración con el antropólogo chileno Mauricio Lara Martínez. Al distribuir estas cámaras entre residentes e investigadores, se pueden presentar diferentes perspectivas de Chile y Alemania en un archivo único.

Programa
Apertura de la exposición, jueves 30 de marzo de 2023, de 18 a 21 h

19:30 h
Bienvenida de la junta directiva de la DG (La Asosiación Alemana para arte Christiana)
Sabine Straub
Introducción
Benita Meissner, directora general y comisaria del espacio artístico DG Kunstraum

En conversación
Martin Schepers y Mauricio Lara Martínez
Comunicado vía Zoom de Ramón Balcázar Morales
PhD © en Desarrollo Rural & Co-Coordinador en OPSAL
jueves, 20 de abril de 2023 a las 19 h

Spring & Walk
Sábado 22 de abril de 2023 de 11 a 18 h

Presentación del libro
’Wozu das alles?‚
Christian Uhle
jueves, 27 de abril de 2023, 19 h

Recorrido guiado por la exposición
con la comisaria del espacio artístico DG Kunstraum
martes 2 de mayo de 2023 a las 19 h

Finalización con presentación del libro
’El agua no se vende se defiende’
Valeria Fahrenkrog, Eva-Christina Meier y
Martin Schepers
jueves, 11 de mayo de 2023 a las 19 h

Con apoyo amistoso


Imágenes: Vista de la exposición DG Kunstraum, fotos: Jens Ziehe, Berlín

Finissage und Katalogpräsentation
,Kirche Raum Gegenwart’
Do, 16. März 2023

Bald ist es soweit! Wir freuen uns die begleitende Publikation zur aktuellen Ausstellung vorzustellen.

Katalog 157 der DG erscheint begleitend zur Wanderausstellung ‚Kirche Raum Gegenwart‘, einem Kooperationsprojekt der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V. (DG) und dem Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. (VAH).

Finissage mit Katalogpräsentation
Donnerstag, 16. März 2023, 18 bis 20 Uhr
im DG Kunstraum

in Anwesenheit der Autor*innen
u.a. mit
Prof. em. Dr. Albert Gerhards, Sprecher des gesamten DFG-Forschungsprojektes Sakralraumtransformation (TRANSARA)
Manuela Klauser, Wiss. Mitarbeiterin DFG-Forschungsgruppe Sakralraumtransformation (TRANSARA)
und Benita Meißner, Geschäftsführerin und Kuratorin DG Kunstraum

Im Anschluss wird ‚Kirche Raum Gegenwart‘ als Wanderausstellung an weiteren Orten gezeigt werden.

Ausstellungsansicht ‚Kirche Raum Gegenwart’
Foto: Gerald von Foris

Publikation zur Ausstellung
‚Kirche Raum Gegenwart‘
jovis Verlag

Wir freuen uns, die begleitende Publikation zur aktuellen Ausstellung vorzustellen. 

Katalog 157 der DG erscheint begleitend zur Wanderausstellung ‚Kirche Raum Gegenwart‘, einem Kooperationsprojekt der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V. (DG) und dem Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. (VAH).

Aufgeschlossene Kirchen sind wertvolle öffentliche Räume, die liturgische Orte bleiben und sich gleichzeitig für Neues öffnen können. Im Zentrum von Kirche Raum Gegenwart steht die nachhaltige Transformation dieser Räume, die über eine rein architektonische Lösung hinausgeht. Anhand von vier Projekten in süddeutschen Kirchengemeinden, zeigen die Publikation und die gleichnamige Wanderausstellung, wie solche konkreten Veränderungen aussehen könnten. Gemeinsam mit Bezugspersonen aus den Gemeinden vor Ort, haben Kunstschaffende oder Architekt*innen sehr unterschiedliche Ansätze für erweiterte Nutzungen entwickelt. Vierzehn besonders gelungene, bereits realisierte Transformationen von Kirchenräumen im süddeutschen Raum ergänzen die Entwürfe, vertiefende Textbeiträge geben Einblicke in die Veränderungsprozesse der beiden großen christlichen Kirchen und die besonderen Rahmenbedingungen dieser immer häufiger anstehenden Transformationen.

Ausstellung im DG Kunstraum vom 20. Januar bis 16. März 2023.

Broschur mit Schutzumschlag
16 x 27 cm
276 Seiten, zahlr. farb. und s/w. Abb.
Deutsch
ISBN 978–3‑98612–019‑1
02.2023
Preis 32,00 Euro


Herausgeber: Dr. Walter Zahner (1. Vorsitzender DG)
Redaktion: Benita Meißner
Konzeption und Mitglieder der Jury: Dr. Manuela Klauser, Benita Meißner, Dr. Walter Zahner
Weiteres Jurymitglied: Dr. Andreas Kühne (Mitglied des Vorstands VAH)
Assistenz: Daniela Lange, Léa Manoussakis
Autor*innen: Prof. Dr. Albert Gerhards, Dr. Manuela Klauser, Thorsten Nolting, Benita Meißner, Dr. Werner Wolf-Holzäpfel, Dr. Walter Zahner
Kunstprojekte: Jutta Görlich und Peter Haimerl, Ludwig Hanisch und Karina Kueffner, Tom und Ursula Kristen, Benita Meißner für Empfangshalle
Projekttexte: Dr. Manuela Klauser (MK), Benita Meißner (BM)
Korrektorat: Gabriele Oldenburg
Gestaltung: Bernd Kuchenbeiser Projekte
Druck: Memminger Mediencentrum

Geschäftsführerin und Kuratorin: Benita Meißner
Assistenz: Manuela Baur
Öffentlichkeitsarbeit: Daniela Lange

Für ein Presseexemplar des Katalogs wenden Sie sich bitte direkt an die Pressestelle des jovis Verlags.

jovis Verlag GmbH
Lützowstraße 33
10785 Berlin
www​.jovis​.de

Ansicht Cover Ausstellungskatalog ‚Kirche Raum Gegenwart’
Gestaltung: Bernd Kuchenbeiser
©2023 by jovis Verlag GmbH

Gesprächsreihe
‚Kirche Raum Zukunft‘
im Rahmen von ‚Kirche Raum Gegenwart‘

Gespräch I
Dr. Susanne Fischer, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
Marinus Kohlhauf, Erzdiözese München und Freising, Hauptabteilungsleiter Bauwesen
Stefan Neukamm, Evang. ‑Luth. Kirchengemeindeamt München, Abteilung Bau und Liegenschaften
Dr. Walter Zahner, 1. Vorsitzender der DG
Moderation: Benita Meißner
Dienstag, 24. Januar 2023, 19 Uhr

Gespräch II
Empfangshalle mit Vertreterinnen der Gemeinde St. Michael, Ulm Ludwig Hanisch und Karina Kueffner mit Vertreterinnen der Gemeinde St. Wendelin, Langenprozelten
Ursula und Tom Kristen mit Vertreter*innen der Gemeinde St. Martin, Leutkirch
Moderation: Benita Meißner
Donnerstag, 2. Februar 2023, 19 Uhr

Gespräch III
Helmut Braun, Kunstreferent der Ev. Kirche in Bayern
Dr. Jürgen Emmert, Würzburg
Dr. Manuela Klauser, Wiss. Mitarbeiterin im DFG-Forschungsgruppe Sakralraumtransformation (TRANSARA)
Moderation: Benita Meißner
Donnerstag, 9. Februar 2023, 19 Uhr

Gespräch IV
Wärmende Klänge in der kalten Kirche
Musik: Esther Schöpf und Norbert Groh
Jutta Görlich, Peter Haimerl, Benita Meißner und Pfarrer Gruzlewski im Gespräch
Ort: Ev. Lätarekirche, München
Sonntag, 12. März 2023, 16.30 Uhr

Gestaltung: Bernd Kuchenbeiser

TatOrtZeit.Andacht
St. Paul München
So, 29. Januar 2023, 20.15 Uhr

Mystische Betrachtung des Kirchenraums
als Raum der Begegnung mit dem Göttlichen

Raumerleben mit Fundstücken aus der Bibel
von Abt Suger von Saint Denis und dem Architekten Rudolf Schwarz

Musik
von und mit Bettina Ullrich, Stimme
und Peter Gerhartz, Orgel und Synthesizer

Gedanken von Ulrich Schäfert

Ein Beitrag zum aktuellen Ausstellungsprojekt „Kirche Raum Gegenwart“ im DG Kunstraum

Foto: Thomas Geist

Bewundern statt wissen
Eine Schau im Münchner DG Kunstraum widmet sich dem Staunen
kulturWelt Bayern 2

Interview mit Benita Meißner über die Gruppenausstellung ‚Im Augenblick des Staunens fällt das Ich mit der Welt in eins‘.

Ein Beitrag von Roland Biswurm am 11. Oktober 2022.

Foto: Gerald von Foris