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T‑Shirt
Carsten Fock
‚Be the Reason…‘
Erhältlich im DG Kunstraum

Die T‑Shirts von Carsten Fock in violett sind endlich wieder da – passend zur Passionszeit, die die gleiche Farbe trägt!

Carsten Fock
,Be the reason someone feels welcomed, seen, heard, valued, loved and supported‘, 2022

T‑Shirt in violett und weiss
€ 75,-

Nur solange der Vorrat reicht

In Zeiten wie diesen, in denen wir dringend mehr Wärme und Verständnis füreinander brauchen, erinnert uns das T‑Shirt an diese wunderschöne Botschaft:
„Be the reason someone feels welcomed, seen, heard, valued, loved and supported.”

Seit Corona haben wir alle große Lebensveränderungen erfahren. So auch unser lieber Freund und Künstler Carsten Fock, der auf dem besten Weg ist, ein besserer Mensch zu werden. Wie konkret? hat er sich gefragt und es in seiner bekannten Typografie auf den Punkt gebracht.

Foto: Carsten Fock

Im Augenblick des Staunens
fällt das Ich mit der Welt in eins’
Führungen mit der Kuratorin

Kunst ermuntert dazu, sich von den alltäglichen Dingen zu lösen, den Blick für neue Horizonte zu eröffnen und schweifen zu lassen. 

Im Moment des Staunens scheint die Zeit eingefroren und der Augenblick wird mit immenser Intensität wahrgenommen. Wir staunen über alles, was wir als unerwartetes Geschehen erleben dürfen, besonders über das, was wir erst in existenziellen Grenzerfahrungen erkennen können. Wir staunen über das Geschenk des Lebens. 

In der heutigen Gesellschaft wird das Staunen von der Wissenschaftsgläubigkeit stark verdrängt und schnelle Antworten der Suchmaschinen überlagern persönliche Wahrnehmungen und Eindrücke. Kunstwerke lassen sich nicht einfach über Suchbegriffe entzaubern oder einem Interpreten über ein „shazamen“ zuordnen. Die Betrachter*innen sind in der Ausstellung auf ihre eigenen Eindrücke zurückgeworfen und nähern sich dabei aktuellen Diskussionen an, die von den Kunstschaffenden aufgegriffen wurden. 

Die Ausstellung ist an den zwei Ausstellungsorten Katholische Akademie in Bayern sowie im DG Kunstraum zu sehen.


Programm im DG Kunstraum

Lange Nacht der Münchner Museen
Sa, 15. Oktober 2022, 18 bis 1 Uhr

Führungen mit der Kuratorin
Di, 25. Oktober 2022, 18.30 Uhr
Do, 10. November 2022, 18.30 Uhr
Di, 22. November 2022, 18.30 Uhr

Foto: Gerald von Foris

Finissage
‚Im Augenblick des Staunens
fällt das Ich mit der Welt in eins‘
Fr, 16. Dezember 2022, 18.00 Uhr

Die Gruppenausstellung ‚Im Augenblick des Staunens fällt das Ich mit der Welt in eins‘ geht zu Ende und wir laden Sie und Euch herzlich ein zur

Finissage
am Freitag, 16. Dezember 2022
ab 18 Uhr

mit musikalischem Programm vom Jazz-Duo Enji Erkhem und Paul Brändle
und
Lesung von Franziska Ball aus ‚Jeanne Hersch, Das philosophische Staunen, Einblicke in die Geschichte des Denkens’

Katalogpräsentation
,Auf der Suche…‘
Di, 21. Juni 2022, 19 Uhr

Katalogpräsentation mit musikalischem Programm
Di, 21.6.2022, ab 19 Uhr

Lesung aus der Publikation
mit Franziska Ball, Schauspielerin
und Musik von Janine Schrader und Monika Olszak

Mit diesem Ausstellungsprojekt und dem vorliegenden Buch begegnen wir der Ambivalenz des Lebens und des menschlichen Strebens nach Sinn in einem offenen Raum, in dem Kunst, Religionswissenschaft und Theologie in einem Dialog zusammenkommen. Damit verweigern wir einfache Antworten und loten die Kraft aus, die dem Fragen und dem Suchen innewohnt. Kunstwerke verengen Fragestellungen nicht auf ein polarisiertes „Entweder – Oder“, sondern ermöglichen einen tiefergehenden Blick auf die menschliche Sehnsucht nach Orientierung, die manchmal widersprüchlich oder gar fragwürdig ist. Die Kunst in ihrer vielfältigen Bandbreite macht Suchbewegungen des Menschen sinnlich wahrnehmbar. Sie involviert Menschen in die grundlegende, existenzielle Tätigkeit des Sehens und Schauens und macht sie somit zum wesentlichen Bestandteil des Kunstwerks. Die Begegnung mit dem Kunstwerk kann Menschen überraschen, irritieren, verändern – wenn auch nur vorübergehend, transitorisch. Dennoch vermögen es Kunstwerke, Orientierung zu stiften, indem sie aufzeigen, wie existenziell, vielschichtig und widersprüchlich unser menschliches Suchen und Sehnen ist.

Foto: Jay Hyung

Finissage
‚U Can Take‘
Performative Lesung mit Ruth Geiersberger
Fr, 23. September 2022

Finissage
Fr, 23.9.2022, 19 Uhr, 90 min (mit Pause)
Ruth Geiersberger liest performativ
Marina Abramovićs ‚Durch Mauern gehen‘

Performancekunst ist für manche Menschen, die sich für zeitgenössische Kunst interessieren, schwer zugänglich. Marina Abramović beweist mit der Performance ‚The Artist Is Present‘, die im New Yorker MoMA Tausende von Besucher*innen anzog, dass das auch ganz anders sein kann. Und so liest sich auch ihre Autobiografie: Es ist als säße sie beim Erzählen ihrer Geschichte direkt vor der lesenden Person. Im Rahmen der Finissage leiht die Münchner Performancekünstlerin Ruth Geiersberger, auf den ersten Blick scheinbar das Gegenteil von Marina Abramović, der Performance-Ikone ihre Stimme.

Foto: Ruth Geiersberger

Open Art 2022
Performance-Wochenende
9. bis 11. September 2022

Wir freuen uns, bei der diesjährigen Open Art wieder mit dabei zu sein!

Ausstellung

U Can Take’

Öffnungszeiten während der Open Art
Freitag, 24.9.2021, 18 bis 21 Uhr
Samstag, 25.9.2021, 11 bis 18 Uhr
Sonntag, 26.9.2021, 11 bis 18 Uhr

Performanceprogramm

Fr. 9.9.2022
18 Uhr Eröffnung
18.15 Uhr ‚In Search of Humanity‘ von Felix Helmut Wagner, Wien
19 Uhr ‚Tin Omen‘ von Max Weisthoff, München
(Hinweis: Diese Performance enthält sensible Inhalte)

Sa. 10.9.2022
14 Uhr ‚Can You Take?‘ von Esther Abdelghani mit Diana Wöhrl, München
16 Uhr ‚Baby Blues’ von Haveit, Pristina (Kosovo)

So. 11.9.2022, 14 bis 16 Uhr
‚Interieur mit Frau in Rot‘ von Gabi Blum, München
,Whirling‘ von Lisa Stertz, Berlin

Foto: Gerald von Foris

Podiumsdiskussion
Öffnen statt schließen
Kirchen als öffentliche Räume
Mi, 1. März 2023, 18.30 Uhr

Symposium
der Stiftung Weiter-Denken

Kirchen sind Prototypen öffentlicher Bauten“ (cheweitz). Sie waren gebaut als große Versammlungsräume. Mit sich verändernder Bevölkerungsstruktur und mit der Säkularisierung der Gesellschaft wurden sie zunehmend zu reinen Gottesdienstorten. Heute besinnen sich Gemeinden und Kirchen erneut auf ihr Potenzial als öffentliche Räume, oft als hybride öffentliche Räume: Sie behalten ihre gottesdienstliche Funktion und geben zusätzlichen Nutzungen Raum. „Wir haben eine Kirche – Haben Sie eine Idee?“ Mit Fragen wie dieser werden Prozesse der geistigen und realen Öffnung, der Partizipation und Neugestaltung initiiert. Der Bezug aufs Stadtviertel und die Fragen der Zeit werden Thema und Aufgabe. Wir stellen drei solcher Prozesse kultureller Öffnung vor und diskutieren beispielhaft an ihnen bauliche und personelle Voraussetzungen, Dynamiken und Herausforderungen im Umgestaltungsprozess und die Visionen, die sich mit ihnen verbinden. Welche Qualitäten an öffentlichem Raum entstehen hier?

Mi, 1. März 2023, 18.30 Uhr 
Auferstehungskirche München
Gollierstraße 55, 80339 München

St. Maria als: „Wir haben eine Kirche – Haben Sie eine Idee?“ 
Der Prozess der Öffnung als Erfahrung
PR Andréas Hofstetter-Straka, St. Maria als – Kirche des Dialogs und der Vernetzung, Stuttgart

Eine Kirche erfindet sich neu. Aus einem anfangs als vorübergehend gedachten Prozess der Suche wird ein neues Selbstverständnis: St. Maria wird „St. Maria als“. Sie öffnet sich für den Stadtraum und für vielfältige Nutzungs-Ideen der Menschen um sie herum. Ein kuratorisches Team gestaltet den Prozess, der nun auf Dauer angelegt ist: Öffnung und Ermöglichung. Wissenschaftlich und städteplanerisch begleitet. Und mit einem Umbau des Innenraums unterstützt.

https://​www​.st​-maria​-als​.de/

Ein neuer Typus Kirche: Hybride öffentliche Räume
Dr. Sonja Beeck und Jürgen Willinghöfer, chezweitz GmbH – museale und urbane Szenografie, Berlin

Das Berliner Büro chezweitz hat einen Prozess in Zusammenarbeit der Mitteldeutschen Kirche und der Internationalen Bauausstellung Thüringen 2012 – 2023 begleitet und gestaltet. Aus 500 neuen Ideen für neue Nutzung sakraler Räume wurden sieben Modellprojekte ausgewählt und professionell umgesetzt. Die vorgestellten Projekte zeigen, wie lebensnahe weltliche Nutzungen das ursprüngliche Angebot der Kirche ergänzen können. Mitten im Ort entsteht so ein neuer Typus Kirche als hybrider Raum und vielleicht neuer Kern. chezweitz ist ein in Berlin ansässiges Büro für museale und urbane Szenografie. Es gestaltet Kunst- und Themenausstellungen für Museen und entwickelt planerische Strategien für die veränderte Wahrnehmung und Nutzung des Stadtraumes. 

https://​www​.chezweitz​.de/de 

Auferstehungskirche als „Kraftwerk Westend“: Eine Vision
Bernd Berger, Pfarrer Auferstehungskirche München

Die denkmalsgeschützte Auferstehungskirche im Münchner Westend liegt in einer lebendigen und vielfältigen Nachbarschaft. Sie ist eine der größten Münchner Kirchen, doch die Bewohnerschaft im Westend hat sich verändert. Konzeptuell und baulich will sich die Kirche öffnen und zugleich neue Funktionen der heutigen Gesellschaft integrieren: Ein Migrationszentrum, Tafel und Vesperkirche, Kulturelle Öffnung. Westend Vibes kommen zum Klingen. Ein Kraftwerk für die Nachbarschaft. Konzeptionelle Herausforderungen für die Gemeinde und für Staab Architekten, die die bauliche Umsetzung leisten sollen.

https://​www​.auferstehungskirche​.de/​g​e​m​e​i​n​d​e​/​v​i​s​i​o​n​-25

Podiums- und Plenumsdiskussion
Systematische Fragen zu den Projekten 

eine Kooperation von
Stiftung Weiter-Denken
Auferstehungskirche München Westend
und DG Kunstraum
im Rahmen der Wanderausstellung 
‚Kirche Raum Gegenwart‘ vom 20.1. bis 16.3.2023

Geschützt: Vorschau
‚Kirche Raum Gegenwart‘ 
Wanderausstellung 
 20. Januar bis 16. März 2023

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Ausstellung
‚Kirche Raum Gegenwart’
DG Kunstraum München
20. Januar bis 16. März 2023

Künstler*innen denken Kirche neu

Kirchenräume stellen für Stadt und Gesellschaft wertvolle öffentliche Räume dar. Kirchen sind identitätsstiftend und oft ortsbildprägend. Sie stellen einen unglaublichen bauhistorischen und kulturellen Schatz dar. Die Pflege und Wahrung von Grundstücken, Pfarrhäusern und eben Kirchengebäuden wird angesichts einer abnehmenden Zahl an Kirchenmitgliedern zunehmend schwieriger. Die Kirche ist mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen konfrontiert und steht nun durch innerkirchliche Themen selbst vor notwendigen Veränderungen.

Die Ausstellung widmet sich der Transformation von Kirchenräumen in Süddeutschland und nimmt Beispiele für konkrete Veränderungen und erweiterte Nutzungen in den Blick. In den Sommermonaten 2022 wurden ortsspezifische Projekte für vier Kirchengemeinden von jeweils einem Duo aus Kunstschaffenden oder Architekt*innen mit Bezugspersonen der Gemeinden vor Ort entwickelt. Es sind sehr unterschiedliche Ansätze, die jeder auf eigene Art und Weise dazu einladen über ‚aufgeschlossene Kirchenräume‘ nachzudenken – Kirchen, die liturgische Orte bleiben und sich gleichzeitig für Neues öffnen. Dabei steht eine nachhaltige Transformation der Räume im Zentrum, die sich nicht nur über architektonische Lösungen, sondern vor allem über inhaltliche Neubeschreibungen definiert.

Die Ergebnisse werden in Form von Renderings, Texten und Modellen in der Ausstellung vorgestellt. Darüber hinaus wird eine Auswahl von 14 bereits umgesetzten Transformationen von Kirchenräumen im süddeutschen Raum vorgestellt. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog im jovis Verlag, der unter anderem im Rahmen der Gesprächsreihe ‚Kirche Raum Zukunft‘ präsentiert wird.

Mit Arbeiten der folgenden Duos
zu den ausgewählten Projektkirchen

Empfangshalle
,Wengenkirche‘ St. Michael, Ulm

Jutta Görlich und Peter Haimerl
Lätare Kirche, München-Neuperlach

Ludwig Hanisch und Karina Kueffner
St. Wendelin, Langenprozelten am Main

Ursula und Tom Kristen
‚Leutekirch‘ St. Martin, Leutkirch


Programm

Vernissage
Donnerstag, 19. Januar 2023, 18 bis 21 Uhr
im DG Kunstraum

19:30 Uhr
Begrüßung
mit Dr. Walter Zahner, 1. Vorsitzender der DG
sowie Dr. Alexander Heisig, Vertreter des Vorstands Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst

Einführung
Benita Meißner, Geschäftsführerin und Kuratorin des DG Kunstraums

Gesprächsreihe
‚Kirche Raum Zukunft‘

Finissage mit Katalogpräsentation
Donnerstag, 16. März 2023, 18 bis 20 Uhr
im DG Kunstraum

Im Anschluss wird ‚Kirche Raum Gegenwart‘ als Wanderausstellung an weiteren Orten gezeigt.

Eine Zusammenarbeit mit der DFG-Forschungsgruppe Sakralraumtransformation (TRANSARA).
In Kooperation mit dem Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V.

Ausstellungsansichten ‚Kirche Raum Gegenwart’
Fotos: Gerald von Foris

Verlassenschaften
Ruth Geiersberger lädt zum performativen Gespräch:
Die Bedeutung sakraler Räume
So, 30. Oktober 2022, 11 Uhr

30. Oktober bis 27. November 2022

St. Paul an der Theresienwiese und weitere Orte

Ruth Geiersberger
VERLASSENSCHAFTEN

Installation, konzertante Andachten und Gespräche

Ruth Geiersberger untersucht, was bleibt, wenn man geht.
Ein beweglicher Beichtstuhl, die Kirche St. Paul, ein Laden für Begräbniskultur, der DG Kunstraum und das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst sind die Orte, an denen – durchaus auch heiter – über das Memento mori sinniert wird.

Installation in St. Paul an der Theresienwiese
St.-Pauls-Platz 11, 80336 München

begehbar vom 6. bis 27. November zu den Kirchenöffnungszeiten
konzertante Andachten ebenda zur Tatort-Zeit um 20.15 Uhr

Idee, Konzept, Spiel, Stimme, Verrichtungen: Ruth Geiersberger  
Musik: Maria Reiter (Akkordeon), Evi Keglmaier (Bratsche, Stimme), Michel Watzinger (Hackbrett), Peter Gerhartz (Orgel)  
Film & Foto: Severin Vogl 
Textauswahl und dramaturgische Beratung: Andrea Kaufmann 
Beichtstuhlherrichterin: Kathi Schmidt
Helfer: Simon Spehr  
Grafikdesign: Beate List 
PR: Pfau PR 

Sonntag, 6. November und Sonntag, 27. November
Diskurs über Stille und Jenseitiges
Gras von hinten gelesen heißt Sarg

Performatives Gespräch im DG Kunstraum

Moderation: Ruth Geiersberger
mit musikalischen Störungen
Sonntag, 30. Oktober 2022, 11 Uhr
DG Kunstraum, Finkenstr. 4, 80333 München

Die Bedeutung sakraler Räume
mit Dr. Sylvia Schoske (Ägyptologin) und Rainer Hepler (Pfarrer)

Weitere Veranstaltungen und Informationen entnehmen Sie
www​.verrichtungen​.de