Zum Abschluss unserer Mitgliederausstellung ‚Zunder und Zartheit‘ laden wir herzlich zur Finissage mit musikalischer Live-Performance ein. In entspannter Atmosphäre möchten wir gemeinsam den Ausklang der Ausstellung feiern und die gezeigten Werke noch einmal auf uns wirken lassen, begleitet von einem besonderen klangkünstlerischen Duo:
Udo Schindler (Blasinstrumente) trifft auf Ardhi Engl (selbstgebaute Instrumente), zwei Meister der freien Improvisation, die durch ihr Zusammenspiel Klangräume jenseits konventioneller Musik eröffnen.
Die genreübergreifende Performance verspricht ein sinnliches Erlebnis zwischen experimenteller Kammermusik, Klangforschung und imaginärer Folklore – überraschend, poetisch und voller Intensität.
Wir freuen uns auf einen besonderen Abend mit Kunst, Musik und anregenden Gesprächen!
Donnerstag, 3. Juli 2025, 18 bis 21 Uhr 19 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. Ulrich Schäfert, 1. Vorsitzender Benita Meißner, Kuratorin
Mit Zunder und Zartheit zeigen wir Werke ausgewählter männlicher Mitglieder des Kunstvereins – ein bewusster Kontrast zur letzten Ausstellung ‚Notre Dame‘, die den Künstlerinnen gewidmet war.
Was bewegt diese Künstler heute? Wie reflektieren sie sich in einer Welt im Wandel?
Die Arbeiten sind kraftvoll, leise, suchend, manchmal rau, manchmal sanft – und vielleicht eröffnen sie einen neuen Blick auf das, was Männlichkeit in der Kunst (noch) sein kann.
Familienführung durch die Doppelpass VII-Ausstellung ‚Himmelsstürmer‘
Am Samstag, den 8. März 2025, um 14 Uhr laden wir herzlich zur Familienführung mit der Kuratorin Benita Meißner durch die Ausstellung ‚Himmelsstürmer‘ ein.
Bei Kaffee und Kuchen können Groß und Klein die raumgreifenden Installationen von Frenzy Höhne und Peter Kees entdecken. Die beiden Künstler*innen beschäftigen sich mit den Themen Wachstum, Freiheit und Selbstoptimierung, und ihre Arbeiten regen zum Nachdenken über die Dynamiken unserer Gesellschaft an.
Frenzy Höhne’s Installation Bessermenschen-Babbel kombiniert kitschig anmutende Porzellanfiguren aus einer vergangenen Zeit mit zeitgenössischen Werbeslogans, die die Werte unserer Gegenwart reflektieren. Peter Kees’ monumentale Skulptur der Cessna 340 A stellt Fragen zu Freiheit und den Grenzen des Wachstums.
Die Führung bietet eine spannende und interaktive Gelegenheit, diese tiefgründigen Arbeiten aus einer neuen Perspektive zu erleben und gemeinsam mit der Kuratorin zu hinterfragen, welche gesellschaftlichen Prozesse sie thematisieren.
Um Anmeldung wird gebeten unter info@dg-kunstraum.de
Unkostenbeitrag: 5 Euro
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung.
Abb.: Detail Ausstellungsansichten Doppelpass VII – Himmelsstürmer, DG Kunstraum 2025, Fotos: Daniela Lange
Am Dienstag, den 25. Februar 2025, um 18:30 Uhr laden wir herzlich zur Führung durch die Ausstellung Himmelsstürmer mit der Kuratorin Benita Meißner ein.
Die Ausstellung präsentiert raumgreifende Installationen von Frenzy Höhne und Peter Kees, die sich mit den Themen Wachstum, Freiheit und Selbstoptimierung auseinandersetzen.
Frenzy Höhne versammelt in ihrer Installation Bessermenschen-Babbel zahlreiche Porzellanfiguren, die an eine vergangene Zeit erinnern, zugleich aber mit Werbeslogans der Gegenwart überlagert sind. Die Kombination aus historischen Anspielungen und zeitgenössischer Konsumkultur wirft Fragen nach gesellschaftlichen Werten und dem Streben nach Selbstoptimierung auf.
Peter Kees zeigt die Hülle einer Cessna 340 A, ein Sinnbild für Aufbruch, Freiheit und Grenzen. Das einst flugtaugliche Objekt steht still im Raum, seiner Funktion beraubt, und stellt damit den Glauben an unbegrenztes Wachstum in Frage.
Die Führung bietet spannende Einblicke in die Konzepte der Künstler*innen und die gesellschaftliche Relevanz ihrer Arbeiten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung.
Abb.: Ausstellungsansicht Doppelpass VII – Himmelsstürmer, DG Kunstraum 2025, Foto: Gerald von Foris
Ausstellung von 4. Juli bis 18. September 2025 Sommerpause, 18. bis 29. August 2025
Mit der Ausstellung ‚Zunder und Zartheit‘ stellt der Kunstverein Werke ausgewählter Mitglieder verschiedener Generationen vor. Während die letzte Mitgliederausstellung ‚Notre Dame‘ ausschließlich Künstlerinnen gewidmet war, richten wir den Blick nun auf die männlichen Kollegen. Was bewegt sie? Wie reflektieren sie sich selbst in einer Kunstwelt, in der vieles im Umbruch ist? In einer Zeit, in der feministische Debatten und Forderung nach Gleichberechtigung zum Alltag gehören, klingt es fast ein bisschen provokant, sich in einer Ausstellung nur auf Männer zu konzentrieren. Mit Beginn der Epoche von Sturm und Drang (1765 bis 1785) wurde der Mann als Genie und Urbild des höheren Menschen verherrlicht. Davon hat sich vor allem die Kunstwelt lange nicht erholt. Die Frau gebar die Kinder, der Mann gebar die Kunst. Aber lässt sich ‚männliche‘ Kunst von ‚weiblicher‘ unterscheiden? Jede*r Künstler*in drückt etwas anderes aus, je nach sozialem, politischem, kulturellem und wirtschaftlichem Kontext, in dem er oder sie aufgewachsen ist, je nach seinen oder ihren Erfahrungen. Die Werke in der Ausstellung lassen sich nicht in einfache Kategorien pressen – sie sind poetisch, fragend, manchmal rau, manchmal sanft. Und vielleicht öffnen sie einen Raum für ein Gespräch, das wir so noch nicht geführt haben.
Friedrich Koller (*1939 in Salzburg) lebt und arbeitet in Laufen, Oberbayern. Bereits 1956 wurde er an der Akademie der Bildenden Künste in München aufgenommen. Er studierte bei Prof. Josef Henselmann. Kollers Werke entwickeln sich oft aus Ur- bzw. Grundformen wie Würfel und Zylinder. Koller hat in seinem künstlerischen Schaffen rasch die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils Anfang der sechziger Jahre umgesetzt, die eine neue Liturgie einführten und dies insbesondere mit der Schaffung von ‚Volksaltären‘ zum Ausdruck brachten. In der Ausstellung wird die Skulptur ‚Up and Down‘ präsentiert. Es handelt sich um einen runden, metallenen Tisch mit vier Stühlen. Auf der Tischplatte erhebt sich eine Skulptur, die aus fünf übereinander gestapelten Würfeln besteht, deren Boden durch Treppenstufen erreichbar sind. Der Künstler versteht diese Skulptur als ein Angebot für Kommunikation. Die beiden Werke ‚Schiffstein‘ sowie ‚Treibholz aus dem Mittelmeer‘, erworben von der Heilig-Kreuz-Kirche in München als Vortragskreuz, widmen sich der anhaltenden Flüchtlingskatastrophe. Das ins Paddel eingefräste Symbol des Kreuzes weist den Weg der Menschlichkeit und erinnert uns an die Not derer, die im Mittelmeer ihr Leben gelassen haben.
Manfred Mayerle (*1939 in München) lebt und arbeitet in München, in der Jachenau und Establiments, Mallorca. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste von 1959 bis 1964 bei Josef Oberberger, Hermann Kaspar und Anton Marxmüller. 1963 wurde er Meisterschüler und legte in der Folge das 1. und 2. Staatsexamen ab, er war Assistent und Lehrbeauftragter. Mayerle ist seit 1970 freischaffender Bildender Künstler. Er ist Mitglied im Deutschen Werkbund, Mitglied im Baukunstausschuss sowie im Kuratorium der Bayerischen Einigung. Der Ausgangspunkt seiner Arbeiten war anfangs das Gegenständliche, die Figur, der Torso. Über die Jahre hat sich die Linie zunehmend verselbständigt und ist seit Beginn der 1990er-Jahre neben der Farbe sein zentrales Thema. Manfred Mayerle arbeitet kontinuierlich an unterschiedlichen Serien, die mit den Orten an denen sie entstehen verbunden sind. Die für die Ausstellung ausgewählten ‚Aschequadrate‘, aus dem Zeitraum von 1988 bis 2025, sind alle auf Mallorca entstanden. Der Künstler siebt die Asche und vermischt diese mit Pigmenten und Acryl. Die ersten Arbeiten entstanden aus Asche verbrannter, noch gegenständlicher Werke.
Günter Nosch (*1956 in Ulm) lebt und arbeitet in Weilheim, Oberbayern. 1987 absolvierte er sein Diplom an der Akademie der Bildenden Künste in München. Sein „spielerisches Verhältnis zur Sprache“ (Nosch) reicht bis in seine künstlerischen Anfänge zurück, als er sich mit der Konkreten Poesie beschäftigte, ehe er sich einer gestischen Malerei zuwandte. Mit Farbe und Rakel schuf er in einem kontemplativen, nahezu kalligraphischen Prozess ungegenständliche Kompositionen, die zugleich die Farbe und deren Struktur als Spuren dieses Prozesses untersuchten. Seit einigen Jahren nun widmet er sich schwerpunktmäßig der dinglichen Welt und deren Verbindung mit Sprache. In der Ausstellung sind zwei Vitrinen zu sehen: die eine zeigt eine Auswahl künstlerischer Tagebücher, die die Sprache verhandeln, in der zweiten wird eine neue Werkserie mit Schriftsetzungen auf weißen Porzellantellern erstmalig vorgestellt.
Peter Paul Rast (*1952 in Aigeltshofen/Isny i.A.) lebt und arbeitet in München, Oberbayern. Von 1973 bis 1975 studierte er Kunstgeschichte und Philosophie an der LMU München. Ab 1975 bis 1981 war er an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Dr. Thomas Zacharias. 1981 schloss er sein Kunststudium mit dem 1. Staatsexamen und 1984 folgte das 2. Staatsexamen und danach langjährige Unterrichtstätigkeit unter anderem an der Akademie für Gestaltung und Design. Peter Rast präsentiert erstmalig ein Werkkomplex aus Fotografien mit dem Titel ‚Feldbett und Rosen‘. Die Videoarbeit zeigt den Text des Gedichtes ‚Heidenröslein‘ (1789) von Johann Wolfgang von Goethe sowie eine musikalische Interpretation von Franz Schuhbeck des von Franz Schubert komponierten Volkslieds (1815). Der Text begleitet verschiedene Situationen, die der Künstler im Atelier inszeniert. Zu sehen ist vor allem ein Feldbett in militärischem Tarnstoff. Die beklemmende Atmosphäre der Videoarbeit und der musikalischen Interpretation entlarven die zugrundliegende Gewalt des vordergründig romantischen ‚Heidenrösleins‘ von Goethe und Schubert. Der neue Charakter der Musik in der hinzugefügten vierten Strophe lädt ein, den Text neu zu schreiben.
Camill von Egloffstein (*1988 in München) lebt und arbeitet in München. Er studierte von 2010 bis 2013 Kunstgeschichte und Kunstpädagogik an der LMU München. Von 2013 bis 2020 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Franz Wanner, bei Prof. Jorinde Voigt und ab 2017 bei Prof. Olaf Metzel. Dort wurde er 2020 Meisterschüler. Seine ortsbezogenen Arbeiten untersuchen die Spannung von Raumstruktur und Materialität. Neben Ausstellungsbeteiligungen in München stellte er bislang auch international in Budapest, Wien und Tel Aviv aus. Für die Ausstellung entstehen drei neue großformatige Messermalereien, die sich mit dem Thema der männlichen Seilschaften beschäftigen. Dabei sind nicht die Seilschaften gemeint, die durch ein Kletterseil verbunden sind, sondern Männer, die sich gegenseitig stützen um ihr berufliches Vorankommen zu sichern. Vom Egloffstein nutzt die Technik der Papierintarsie, um zwei malerische Motive miteinander zu verweben.
Bruno Wank (*1961 in Marktoberdorf) lebt und arbeitet in Görisried und München. Er studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München, wo er 1992 als Meisterschüler bei Olaf Metzel abschloss. Wank war langjähriger Leiter der Studienwerkstätte für Bronzeguss und Vizepräsident der Akademie. Zudem lehrte er an der Helwan-Universität in Kairo und war Kommissionsmitglied des Kunst-am-Bau-Programms QUIVID der Stadt München. Es werden zwei Werkgruppen präsentiert, die unterschiedliche Facetten seines künstlerischen Schaffens aufzeigen. Die drei Pastellzeichnungen wurden vom Künstler in einem experimentellen Ansatz gezeichnet: beidhändig und mit geschlossenen Augen. Die Zeichnungen spiegeln seine intuitive Geste wider, in der sich Unsicherheit und innere Bewegung visuell verdichten. Den Raum dominieren drei überlebensgroße schwarze Figuren aus der neunteiligen Serie ‚Allies‘. Die Skulpturen wirken wie Wächter, die in stummer Einigkeit miteinander verbunden sind – eine Art fragile Seilschaft. Ihre Form basiert auf kleinen, handtellergroßen Wachsfiguren, die Wank in der Hand modellierte. Diese wurden mithilfe von 3D-Technik um ein Vielfaches vergrößert, im Sanddruckverfahren hergestellt und mit Epoxidharz gehärtet. Trotz ihrer massiven Präsenz bleibt die Geste der Hand, ihr Ursprung im Haptischen, spürbar.
Eröffnung Donnerstag, 3. Juli 2025, 18 bis 21 Uhr (sic!) 19 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. Ulrich Schäfert, 1. Vorsitzender Benita Meißner, Kuratorin
Öffnungszeiten zum Open Art Gallery Weekend Freitag, 4. Juli 2025, 12 bis 18 Uhr Samstag, 5. Juli 2025, 11 bis 18 Uhr, Rundgang 5 mit Sibylle Oberschelp 14 bis 16 Uhr Sonntag, 6. Juli 2025, 11 bis 18 Uhr
Programm zum Open Art Gallery Weekend: Meet The Artist Programm Meet the Artist: Freitag, 4. Juli 2025 15 bis 17 Uhr Manfred Mayerle
Samstag, 5. Juli 2025 12 bis 13 Uhr Friedrich Koller 15 bis 16 Uhr Bruno Wank & Peter Paul Rast
Sonntag, 6. Juli 2025 13 bis 14 Uhr Günter Nosch 15 bis 16 Uhr Peter Paul Rast 16 bis 17 Uhr Camill von Egloffstein
Sonntag, 6. Juli 2025, 12 Uhr ‚Outline‘ Musikalische Performance Studentinnen des Fachs Konzertdesign (Klasse: Hanni Liang, Hochschule für Musik und Theater München) mit Mira Foron, Sophia Nussbichler, Hanyu Xiao, Jana Förster, Emma Longo Valente
Am Donnerstag, den 5. Juni 2025, laden wir Sie herzlich zum Ausklang der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset‘ ein, die sich mit der Neugestaltung sakraler Räume auseinandersetzt. Zum Abschluss bringt eine Performance Raum, Klang und Bewegung auf besondere Weise miteinander in Verbindung.
Mit Bewegung und Klang im Raum spielend interpretiert die Performance von Jin Lee (Tanz) und Alexander Gerner (Saxophon) den Ausstellungstitel ‚Ressource, Research, Reset‘. Die beiden Performenden sammeln und erforschen ihre Eindrücke von Raum, Exponaten und Besucher*innen und tauschen diese aus. Diese Interaktion schafft neue Identitäten, indem und wobei sie die ursprünglich gesammelten Ressourcen reflektieren. Wie prägen diese Identitäten den Raum? Welche Arbeitsmittel tragen zur interaktiven Um- und Neugestaltung bei?
Jin Lee ist eine südkoreanische Choreografin und Tänzerin und lebt derzeit in München. Seit 2020 arbeitet sie als Tänzerin mit internationalen Choreograph*innen zusammen. Gemeinsam mit Jihun Choi gründete sie 2022 ZINADA, ein Kunstkollektiv mit Sitz in Seoul und München. Die Arbeiten von ZINADA wurden in München produziert und werden in verschiedenen deutschen Städten Deutschlands und im Ausland aufgeführt.
Alexander Gerner hat sich in Dresden im Umfeld des Blaue Fabrik e.V. mit improvisierter Musik und genreübergreifender Improvisation auseinandergesetzt. Von 2003 bis 2007 war er außerdem Mitglied des sächsischen Improvisationsensembles S.I.E. In dieser Zeit interagierte er auch mit Tänzerinnen in Duo- oder Quartett-Formationen. An diese Erfahrungen knüpft er seit Herbst 2024 mit Jin Lee und anderen Akteur*innen der Münchner und Salzburger Tanzszene an.
Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam zu erleben, wie die Performance den Dialog zwischen Raum, Körper und Klang eröffnet und neue Perspektiven entstehen lässt.
Ein Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM.
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München.
Abb. 1–5: Performance am 6. Juni 2025 im DG Kunstraum, Fotos: Benita Meißner Abb. 6&7: Jin Lee und Alexander Gerner, Fotos: Bendegúz Zana
Im Rahmen der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM laden wir Sie herzlich zum dritten Gespräch der dreiteiligen Reihe, dieses Mal mit Prof. Dr. Albert Kirchengast und dem Fokus auf ‚Research‘ ein.
Prof. Dr. Albert Kirchengast (*1980 in Feldbach, Österreich) studierte Architektur an der TU Graz und promovierte an der ETH Zürich zum ästhetischen Naturbezug in den Wohnbauten Ludwig Mies van der Rohes. Er war Assistent und Oberassistent an der ETH Zürich sowie Senior Scientist am Kunsthistorischen Institut Florenz, Max-Planck-Institut. Mit Christophe Girot gründete er die Buchreihe Landscript. Lehrtätigkeiten führten ihn an verschiedene europäische Hochschulen, darunter die TU Wien und die ETH Zürich. Seit Frühjahr 2023 ist er Juniorprofessor für Architekturtheorie mit Schwerpunkt Bauen im Bestand an der BTU Cottbus-Senftenberg.
„Es war also andersrum: zuerst das Haus, dann die Kirche. Bei Vitruv stand man ums Feuerwunder rum, redete, feierte – und errichtete ein Haus. Nicht nur fürs Dach überm Kopf, sondern aus Glück, ein Mensch zu sein. Nein, wir haben Gott nicht erfunden, er hat uns gefunden, in alltäglichen Dingen. Das ist ganz heilsam, weil ja die Praxis solchen Lebens die Suche nach Sinn schon begründet. Das Haus wäre so ein großes Fest im Kleinen: wo wir dem Epiphantischen einen Ort bereiten. Und unser Leben, unser Bauen?“ Prof. Dr. Albert Kirchengast
Die Ausstellung widmet sich der Zukunft sakraler Räume und präsentiert innovative Nutzungskonzepte, um diese als Orte für die Gesellschaft zu erhalten. Das Gespräch beleuchtet die Bedeutung der architektonischen und kulturellen Substanz von Kirchenräumen sowie die Notwendigkeit, ihre historischen und strukturellen Aspekte zu erforschen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ein Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM.
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München.
Im Rahmen der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM laden wir Sie herzlich zum zweiten Gespräch der dreiteiligen Reihe, dieses Mal mit Dr. Karin Berkemann (Kunsthistorikerin, Theologin und Initiatorin des Kirchenmanifests) und dem Fokus auf ‚Ressource‘ ein.
Dr. Karin Berkemann (*1972) ist Diplom-Theologin und Kunsthistorikerin (M.A.). Sie absolvierte die Fortbildung ‚Architekt in der Denkmalpflege‘, ist seit 2002 tätig für freie Kirchbau-Projekte und war von 2008 bis 2010 wissenschaftliche Volontärin/Angestellte beim Landesamt für Denkmalpflege Hessen. Seit 2013 ist sie Kustodin am Gustaf-Dalman-Institut an der Universität Greifswald, mit dem Lehrauftrag Kulturlandschaft Palästina, 2016/17 vertrat sie dort den Lehrstuhl Jüdische Literatur und Kultur. Zudem ist sie freie Bauforscherin sowie Mit-Begründerin und ‑Herausgeberin des Online-Magazins moderneREGIONAL (2018 Deutscher Preis für Denkmalschutz, Internetpreis).
Die Ausstellung widmet sich der Zukunft sakraler Räume und präsentiert innovative Nutzungskonzepte, um diese als Orte für die Gesellschaft zu erhalten. Das Gespräch beleuchtet die Bedeutung der architektonischen und kulturellen Substanz von Kirchenräumen sowie die Notwendigkeit, ihre historischen und strukturellen Aspekte zu erforschen.
„Gott braucht keine Kirchenbauten, aber die Menschen sind auf solche Räume angewiesen.“ Dr. Karin Berkemann
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ein Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM.
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München.
Im Rahmen der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM laden wir Sie herzlich zum ersten Gespräch der dreiteiligen Reihe, dieses Mal mit Prof. Per Pedersen und dem Fokus auf ‚Reset‘ ein.
Per Pedersen (*1963 in Thisted, Dänemark) ist Diplom-Architekt, studierte in Buffalo (USA) und Aarhus (Dänemark) und war von 2001 bis 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der UDK Berlin. Seit 1996 arbeitet er bei Staab Architekten, wo er als Partner und Geschäftsführer zahlreiche Projekte verantwortete, darunter die Neue Galerie Kassel und das Richard-Wagner-Museum Bayreuth. 2016/17 war er Vertretungsprofessor an der Universität Kassel und ist derzeit Professor für Entwerfen und Bauen im Bestand an der BTU Cottbus.
„Im Zuge der Umnutzungsprozesse gilt es das architektonisch Besondere der Kirchengebäude zu entdecken und zu bewahren und im Sinne dieser einzigartigen Räume im sozial-kulturellen Kontext der Stadt weiterzuentwickeln. Hierbei liegt der Fokus auf der städtebaulichen Inte- gra tion in das Stadtgefüge sowie der architektonischen Gestaltung der sakralen Räume. Sie sind zentrale Orte unserer Städte und Gemeinden und als heilige und zugleich soziale Begegnungsstätten stadtbildprägend und identitätsstiftend.“ Prof. Per Pedersen
Die Ausstellung widmet sich der Zukunft sakraler Räume und präsentiert innovative Nutzungskonzepte, um diese als Orte für die Gesellschaft zu erhalten. Das Gespräch beleuchtet die Bedeutung der architektonischen und kulturellen Substanz von Kirchenräumen sowie die Notwendigkeit, ihre historischen und strukturellen Aspekte zu erforschen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ein Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM.
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München.
Wir laden Sie und Euch herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ im DG Kunstraum am
Donnerstag, 10. April 2025, 18 bis 21 Uhr 19 Uhr Begrüßung und Einführung Benita Meißner, Kuratorin Univ. Prof. Uta Graff, TUM
Die Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset‘ mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der Technischen Universität München (TUM) präsentiert innovative architektonische Konzepte zur Neunutzung von Kirchengebäuden und hinterfragt deren zukünftige Rolle in der Gesellschaft. Im Rahmen einer Kooperation mit der TUM entwickelten Studierende des Lehrstuhls für Entwerfen und Gestalten unter der Leitung von Prof. Uta Graff Entwürfe zur Umgestaltung zweier Sakralbauten in Ingolstadt und München. Die Ausstellung gibt Einblick in die architektonischen Potenziale, den kulturellen Wert sowie neue Nutzungsmöglichkeiten dieser Räume und knüpft an die Re* Vortragsreihe zur Nachhaltigkeit im Bausektor an. Sie wird von der Erzdiözese München und Freising sowie der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern unterstützt.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.
Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag, 12 bis 18 Uhr Eintritt frei
Ein Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM.
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München.
Abb. 1–7: Ausstellungseröffnung,Ressource, Research, Reset‘, 10. April 2025, DG Kunstraum, Fotos: Fiona Pinnow Abb. 2: TUM