DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum DiskursGegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

♲ Re* 6
mit Gerhard Matzig
und Prof. Amandus Samsøe Sattler
Mittwoch, 30. April 2025, 19 Uhr

♲ Re* 6
Mittwoch, 30. April 2025, 19 Uhr
mit Gerhard Matzig, Journalist und Autor
und Prof. Amandus Samsøe Sattler, Architekt
Moderation: Benita Meißner, Kuratorin
Ort: DG Kunstraum

Gerhard Matzig (*1963 in Deggendorf) ist Journalist und Sachbuchautor. Seit 1997 schreibt er für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, insbesondere über Architektur, Städtebau und Gesellschaft. Nach einem Studium der Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft und Architektur absolvierte er ein Volontariat und arbeitete als freier Journalist, bevor er zur SZ wechselte. Matzigs Texte zeichnen sich durch eine interdisziplinäre Perspektive aus, die Architektur mit Zeitgeist und Stadtsoziologie verknüpft. 2013 wurde er mit dem Literaturpreis des Verbands Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine ausgezeichnet.

Amandus Samsøe Sattler (*1957 in Marktredwitz) ist ein deutscher Architekt und Professor mit über 35 Jahren Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Architektur, darunter Stadtentwicklung, Denkmalschutz, Kultur‑, Wohn- und Gewerbebauten sowie Innenarchitektur und Bauen im Bestand. Er ist Mitinhaber des Berliner Architekturbüros Ensømble Studio Architektur und gründete zuvor Allmann Sattler Wappner Architekten in München, wo er bis 2022 tätig war. Seit 2020 ist er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) e.V. Zudem lehrt er seit 2021 als Professor im Fachbereich Architektur an der Internationalen Hochschule in Berlin und engagiert sich in verschiedenen Gremien und Beiräten für Architektur und Stadtgestaltung.

Re*
Unter dem Titel ‚Re*‘ laden der DG Kunstraum, der Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising sowie das Kunstreferat der Evangelischen Kirche in Bayern zu einer Veranstaltungsreihe rund um das drängende Thema der Nachhaltigkeit im Bausektor ein.

Jeweils zwei Referent*innen sprechen über ihr Engagement in diesem Bereich: Im Fokus steht eine nachhaltig-lebenswerte Zukunft in unseren Städten, es geht um Reduktion, Wiederverwendung, Recycling, Reparatur, Transformation und Neudenken. Die unterschiedlichen Potenziale von Institution und Innovation treffen aufeinander und daraus können neue Synergien in den Bereichen der Ökonomie, Ökologie und der Nutzung erwachsen.

Wir bieten eine Plattform, um offen ins Gespräch zu kommen – was ist möglich, welche Bedürfnisse und Hürden gibt es auf der einen Seite und welche Möglichkeiten und Ideen gibt es auf der anderen Seite? Im Besonderen blicken wir auf die Kirchen als öffentliche Räume im Kontext des Stadtgefüges. Welche neue Nutzung könnten für die Stadtgesellschaft interessant sein?

Weitere Informationen zur Re* Vortragsreihe finden Sie hier

Eine Kooperation von
DG Kunstraum Diskurs Gegenwart
Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising
Kunstreferat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Vortrag und Gespräch
Das kirchliche Bauerbe des 20. Jahrhunderts:
Denkmalstatus oder Schrottwert?
Manuela Klauser
Donnerstag, 22. Mai 2025, 19 Uhr
BDA Bayern, München


Vortrag im Rahmen der Reihe BDA Gespräch
Architektur als Werkzeug der Erinnerung

Das kirchliche Bauerbe des 20. Jahrhunderts: Denkmalstatus oder Schrottwert?
von Manuela Klauser, Kunsthistorikerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin DFG-FOR Sakralraumtransformation
Moderation: Robert Rechenauer

Donnerstag, 22. Mai 2025, 19 Uhr
BDA Bayern Geschäftsstelle, Türkenstraße 34, 80333 München
Eintritt frei

Ausgangsposition der Betrachtungen ist das moderne sakrale Bauwerk in den sich verändernden Konstellationen unserer gegenwärtigen Gesellschaft. Die Kirchen der Moderne repräsentieren wie kaum eine andere Baugattung den Wandel des Architekturbegriffs im 20. Jahrhunderts hinsichtlich Bauwesen, Konstruktion und Raumbegriff. Sie demonstrieren darüber hinaus den Wandel der Institution Kirche zu einer demokratischen und gemeindeorientierten Religionsgemeinschaft. Ihr Bestand ist heute jedoch aus beiden Gründen hochgradig gefährdet, denn trotz Denkmalstatus erscheint es ungemein aufwändig und kostspielig, sie unter Berücksichtigung neuester Gebäudestandards zeitgemäß zu ertüchtigen. Zugleich werden sie für ihre ursprüngliche Bestimmung als Gottesdienstorte kaum noch in Anspruch genommen. Dennoch bergen die oftmals in städtisch peripherer Lage zu findenden Kirchen ein großes Potenzial als sozial wertvolle Orte. Unter welchen Bedingungen können diese Räume sich heute öffnen, bewähren und bewahrt werden?

Hier finden Sie weitere Informationen zur BDA-Vortrags- und Gesprächsreihe.

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset‘ im DG Kunstraum.

Abb.: St. Mauritius, München-Moosach, Foto: Gerald von Foris

Doppelpass VII
Finissage mit Musik
Donnerstag, 27. März 2025, 19 Uhr

Wir laden Sie herzlich ein zur Finissage des Doppelpass VII

am Donnerstag, 27. März 2025, 19 Uhr

Der Posaunist Christofer Varner wird uns mit einer beeindruckenden Darbietung verzaubern. Er präsentiert:
,Im Verzerrspiegelraum. Ricercar für Tenorposaune in acht Szenen‘ (2008) von Wolfgang Florey

Der ‚Verzerrspiegelraum‘ ist ein ca. 22-minütiges Werk, das die klanglichen und technischen Möglichkeiten der Tenorposaune erforscht. Das Stück ist in acht Szenen gegliedert, die von lyrischen Passagen bis hin zu virtuosen, rhythmisch komplexen Abschnitten reichen. Dabei verbindet es traditionelle Elemente des Ricercar-Stils mit moderner Klangsprache und stellt hohe Anforderungen an Technik und Ausdruck des Interpreten.

Preludio | Laokoon
Larghetto, quasi da lontano | Traum vom Andersleben
Scherzo, Allegro assai | Possen
Presto con violenza | Training
Tempo giusto | Aktion
Adagio, ma non troppo tratto | Abgrund
Andante sostenuto ma energico | Im toten Trakt
Grave, tempo di marcia | Exotische Lösungen


Wolfgang Florey, 1945 in Salzburg geboren, ist ein renommierter österreichischer Komponist. Mit etwa 80 Bühnenmusiken und über 40 Hörspielproduktionen hat er die deutschsprachige Musiklandschaft maßgeblich geprägt. Seine Werke zeichnen sich durch tiefgründige musikästhetische Überlegungen aus, die von seinen Erfahrungen als Instrumentalist inspiriert sind.

Lassen Sie sich von den faszinierenden Klängen der Tenorposaune in acht einzigartigen Szenen in den Bann ziehen. Christofer Varner wird Floreys komplexes Werk zum Leben erwecken und uns auf eine klangliche Reise durch den ‚Verzerrspiegelraum‘ führen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Abb. 1: Christofer Vaner, 27. März 2025 im DG Kunstraum, Foto: Benita Meißner
Abb. 2–3: © Wolfgang Florey, Im Verzerrspiegelraum, 2018
Abb. 4: Peter Kees © VG Bild-Kunst Bonn 2025

Doppelpass VII
Künstler*innengespräch
mit Frenzy Höhne und Peter Kees
Donnerstag, 20. Februar 2025, 19 Uhr

Wir laden Sie und Euch herzlich ein zum Künstler*innengespräch mit Frenzy Höhne und Peter Kees

am Donnerstag, 20. Februar 2025, 19 Uhr

Im Künstlergespräch reflektieren Frenzy Höhne und Peter Kees die Dynamiken von Fortschritt, Konsum und Freiheit in unserer Gesellschaft. Sie diskutieren, wie Kunst die verborgenen Mechanismen der Selbstoptimierung sichtbar machen kann. Ausgehend von ihren Werken – Höhnes Porzellanfiguren mit Werbeslogans und Kees‘ flügelloses Flugzeug – entschlüsseln sie gemeinsam die feinen Strukturen unserer Gegenwartskultur und laden das Publikum ein, neue Perspektiven auf scheinbar selbstverständliche Prozesse zu entwickeln.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung.

Abb. 1: Künstler*innengespräch, v.r.n.l Peter Kees, Frenzy Höhne, Benita Meißner, 20. Februar 2025
Abb. 2: Ausstellungsansicht Doppelpass VII – Himmelsstürmer, DG Kunstraum 2025, Fotos: Gerald von Foris

Doppelpass VII
‚42 oder die Weltformel‘
Orgelperformance von Peter Kees
Sonntag, 23. Februar 2025, 19.30 Uhr
St. Paul, München

42
Revolutions-Requiem-Zyklus in 42 Konzert-Performances an der Orgel
von Peter Kees

am Sonntag, 23. Februar 2025, 19.30 Uhr
in St. Paul, München

1958 stellte Werner Heisenberg die Weltformel vor – der Physiker war der Meinung, eine „Einheitliche Theorie der Elementarteilchen“ entwickelt zu haben. In den Jahren 1979 bis 1992 schrieb Douglas Adams die Romanreihe ‚Per Anhalter durch die Galaxis‘ (,The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy‘), in der die Zahl ‚42′ von einem Supercomputer nach einige Millionen Jahren Rechenzeit als Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ gegeben wird.

Fragile Gesellschaftssysteme prägen die Gegenwart. Die Frage nach dem Sinn oder Unsinn des Lebens bleibt unbeantwortet.

Einen Kommentar dazu gibt der Konzeptkünstler Peter Kees in 42 improvisierten Orgelperformances an 42 Kirchenorgeln in 42 Kirchen. Die 42 Performances ergeben ein 42-sätziges Werk, den Revolutions-Requiem-Zyklus: Atmosphären, Rhythmik, Klangfarben spiegeln das aktuelle Zeitgeschehen. Die Performances sind keine Konzerte im klassischem Sinn, vielmehr die Gegenwart kommentierende Reflexionen – Kunst ist Metasprache jenseits aller Sprachbarrieren.

Abb.: Peter Kees

Eröffnung
‚DG 33 bis 55′
Eine Ausstellung zur Vereinsgeschichte
Donnerstag, 30. Januar 2025, 18 bis 21 Uhr

Im Rahmen des Programms ‚Stunde Null? Wie wir wurden, was wir sind‘ des Kulturreferats der Landeshauptstadt München, das von Januar bis Mai 2025 stattfindet, präsentieren wir die Archivschau ‚DG 33 bis 55 – Eine Ausstellung zur Vereinsgeschichte‘.

Wir freuen uns, Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 30. Januar 2025, von 18 bis 21 Uhr auf der Empore im DG Kunstraum einzuladen.

Vom 31. Januar bis 27. März 2025 beleuchtet die Schau ‚DG 33 bis 55′ die wechselvolle Geschichte unseres Vereins in den Jahren 1933 bis 1955. Im Zentrum stehen der Widerstand gegen die Kunstpolitik des NS-Staates sowie die Herausforderungen und Erfolge beim Wiederaufbau nach 1945. Gezeigt werden Originaldokumente und Schriftverkehr aus dem Archiv, die bisher unveröffentlichte Einblicke in diese entscheidende Phase unserer Vereinsgeschichte ermöglichen.

Die Ausstellung bietet neben spannenden historischen Einblicken auch Raum für Reflexion über Kunst, Unabhängigkeit und gesellschaftliche Verantwortung in schwierigen Zeiten.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung.

Parallel zur Eröffnung der Archivschau wird im Erdgeschoss des DG Kunstraums der Doppelpass VII ‚Himmelsstürmer‘ mit Werken von Frenzy Höhne und Peter Kees eröffnet.

Abb. 1: Gestaltung: Anna Zeyn
Abb. 2: Schreiben zum Konkordatsschutz aus dem Archiv der DG

Eröffnung
Doppelpass VII
Himmelsstürmer
Frenzy Höhne & Peter Kees
Donnerstag, 30. Januar 2025, 18 bis 21 Uhr

Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung des Doppelpass VII 

am Donnerstag, 30. Januar 2025, 18 bis 21 Uhr
19 Uhr
Begrüßung und Einführung
Lioba Leibl, Geschäftsführender Vorstand
Benita Meißner, Kuratorin

Die Ausstellung ‚Himmelsstürmer‘ zeigt Werke der beiden Konzeptkünstler*innen Frenzy Höhne und Peter Kees. Beide reflektieren in ihren Arbeiten das ‚Schneller, Höher, Weiter‘ unserer Konsumgesellschaft auf sehr ungewöhnliche wie auch feinsinnige Art.

Parallel dazu ist auf der Empore im Ausstellungsraum die Archivschau ‚DG 33 bis 55′ zu sehen. Diese Ausstellung beleuchtet spannende Einblicke in die Geschichte des Vereins.

Die Ausstellungen laufen vom 31. Januar bis 27. März 2025.
Hier finden Sie weitere Informationen.

Abb.: Frenzy Höhne, BESSERMENSCHEN, 2024 © VG-Bild Kunst Bonn 2025 / Frenzy Höhne, Gestaltung: Bernd Kuchenbeiser

Eröffnung mit Neujahrsempfang
Dazwischensein +
Manfred Mayerle
Donnerstag, 9. Januar 2025, 18 bis 21 uhr

Dazwischensein +

Manfred Mayerle
Zeichnerische Tagebücher

Eröffnung mit Neujahrsempfang
Donnerstag, 9. Januar 2025, 18 bis 21 Uhr
19 Uhr
Begrüßung
Dr. Ulrich Schäfert
Einführung in die Ausstellung
Benita Meißner

Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung unserer ersten Ausstellung im neuen Jahr!

Manfred Mayerle, langjähriges Mitglied unseres Vereins, hat über das Jahr 2024 hinweg täglich eine Zeichnung im DG-Jahresprogrammkalender Dazwischensein angefertigt. Diese einzigartigen Werke, die den kreativen Prozess und das Jahr begleiten, präsentieren wir in einer Auftaktausstellung für 2025.

Die Ausstellung ist bis Donnerstag, 16. Januar 2025 zu sehen.

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen diese besondere Serie von Arbeiten zu würdigen und das Jahr 2025 im DG Kunstraum einzuläuten.

Hier geht es zur Jahresprogramm Kalenderpublikation Dazwischensein.

Abb. 1–6: Ausstellungseröffnung und Neujahrsempfang Dazwischensein +, DG Kunstraum 2025, Fotos: Daniela Lange
Abb. 7: Plakat Dazwischensein + Manfred Mayerle, Gestaltung: Bernd Kuchenbeiser

Ausstellung
Dazwischensein +
Manfred Mayerle
10. bis 16. Januar 2025

Dazwischensein +

Manfred Mayerle
Zeichnerische Tagebücher

Eröffnung Donnerstag, 9. Januar 2025
Ausstellung bis Donnerstag, 16. Januar 2025

Im Jahr 2024 setzte ‚Dazwischensein’ den gedanklichen Überbau für neun kurze, künstlerische Einzelpräsentationen, die dieses große Thema in seinen verschiedenen Aspekten untersuchten. Das Jahresprogramm wurde von einem aufwendig gestalteten Kalender angekündigt und begleitet. Der Münchner Künstler Manfred Mayerle, langjähriges Mitglied des Kunstvereins, ließ sich von diesem Druckprodukt dazu inspirieren ein neues Zeichenbuch zu initiieren und füllte dieses täglich mit einer Zeichnung. Die Vielfalt der Arbeiten wird durch ein Video ablesbar, welches durch den Kalender und die Zeichnungen des vergangenen Jahres führt.

Das tägliche, kontinuierliche Zeichnen im kleinen Format ist Ausgangspunkt und Grundlage für viele seiner Arbeiten. So verfasst der Künstler schon immer auch zeichnerische Tagebücher. Akribisch hält er sich dabei an die von ihm gewählten Vorgaben zu Uhrzeit, Format oder Medium. Im DG Kunstraum wird eine Auswahl dieser Bücher einsehbar sein. Diese Präsentation wird gerahmt von der Werkserie ‚Kaiser Suite‘ an der Manfred Mayerle ebenfalls seit vielen Jahren arbeitet.

Anfangs war der Ausgangspunkt der Zeichnungen das Gegenständliche, die Figur, der Torso. Über die Jahre hat sich die Linie zunehmend verselbständigt und ist seit Beginn der 1990er-Jahre neben der Farbe sein zentrales Thema. Oft sind die Serien mit den Orten an denen sie entstehen verbunden und über die Titel noch ablesbar, wie zum Beispiel ‚Im Ziebland‘, sein Münchner Wohnort, oder ‚Djerassy‘ die während eines Studienaufenthalts in der Djerassy Foundation in Kalifornien entstanden sind.

Manfred Mayerle (*1939 in München) lebt und arbeitet in München, in der Jachenau sowie auf Mallorca. Nach seiner Jugend in München studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München, wo er als Meisterschüler, Assistent und von 1965 bis 1969 als Lehrbeauftragter tätig war. Studienaufenthalte führten ihn unter anderem nach Florenz, New York und Mexiko. Seit 1970 arbeitet Mayerle als freischaffender Bildender Künstler. Seine Werke befinden sich unter anderem in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München. Sein vielseitiges Œuvre umfasst Zeichnungen, Malerei und Arbeiten im Kontext von Architektur und bewegt sich im Spannungsfeld zwischen freier künstlerischer Tätigkeit und raumbezogenen Projekten. Mayerles zeichnerisches und malerisches Werk entwickelte sich von den figurativen und erzählerischen Inhalten der 1960er-Jahre hin zu Körpern und Torsi, die in den 1980er- und 1990er-Jahren zunehmend abstrakter wurden. Darauf folgten farbige, grafische Zeichnungen, Bildkörper und Architekturinterpretationen, bei denen die Auseinandersetzung mit Linie, Farbe und Strukturen im Mittelpunkt steht.

Programm
Eröffnung mit Neujahrsempfang
Donnerstag, 9. Januar 2025, 18 bis 21 Uhr
19 Uhr
Begrüßung
Dr. Ulrich Schäfert
Einführung in die Ausstellung
Benita Meißner

Abendöffnung
Donnerstag, 16. Januar 2025, bis 20 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München.

Hier geht es zur Jahresprogramm Kalenderpublikation Dazwischensein.

Abb.: Ausstellungsansichten Dazwischensein + Manfred Mayerle, DG Kunstraum 2025, Fotos: Gerald von Foris

Dazwischensein 9
Tanzworkshop mit Serdar Yolcu
Mittwoch, 20. November 2024, 16 bis 17.30 Uhr


Am Mittwoch, den 20. November 2024, laden wir herzlich zu einem Tanz- und Performance-Workshop mit dem Choreographen, Tänzer und Politikwissenschaftler Serdar Yolcu ein. Der Workshop findet von 16 bis 17.30 Uhr statt. Nach einer kurzen Pause schließen wir mit einem Gespräch von der Künstlerin Cana Bilir-Meier mit Serdar Yolcu um 18 Uhr an.

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung von Cana Bilir-Meier bietet Serdar Yolcu die Möglichkeit, in die facettenreiche Tanzgeschichte Anatoliens einzutauchen. Diese ist geprägt von lebendigen Tänzen, reichhaltigen musikalischen Traditionen und fesselnden Erzählungen.

Inhaltlich führt der Workshop in die traditionelle Tanz- und Musikkultur Anatoliens ein, wobei besondere Bewegungen, Rhythmen und Geschichten im Mittelpunkt stehen. Gemeinsam werden verschiedene Bewegungsabläufe und Klangwelten erprobt, begleitet von den spannenden Entstehungsgeschichten der Tänze, die oft von alltäglichen Erlebnissen, der Natur, Erntezyklen und der Bedeutung von Gemeinschaft inspiriert sind. Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, kulturell und sozial bedeutsame Tänze nicht nur zu erlernen, sondern auch zu erleben – ganz unabhängig von tänzerischen Vorkenntnissen.

Im Gespräch wird Serdar Yolcu Einblicke in seine langjährige Arbeit als Tänzer, Choreograph und politischer Bildungsarbeiter geben und über die Bedeutung von Tanz und Performance als Ausdrucksmittel sprechen. Der Austausch bietet zudem Raum für Reflexionen über die Rolle der Kunst im aktivistischen Kontext und darüber, wie kreative Ausdrucksformen gesellschaftliche Veränderungen anstoßen können. Wir freuen uns auf einen inspirierenden Nachmittag voller Bewegung, Austausch und gemeinsamer Erfahrungen.

Dieser Workshop ist kostenlos und richtet sich an alle Tanzinteressierten ab 6 Jahren.
Anmeldung bis 18. November 2024 unter info@dg-kunstraum.de

Serdar Yolcu (*1971 in Kangal/Sivas) lebt seit 1979 in München. Er ist Tänzer, Choreograph, Politikwissenschaftler, Soziologe und Kulturarbeiter. Seit 1982 engagiert er sich in der Münchner Volkstanzgruppe ‚Elvan‘, die er seit 1998 leitet. Elvan wurde gegründet von Migrant*innen der ersten Generation aus der Türkei. Als Tänzer und Tanzlehrer, unterrichtet und tanzt er die traditionellen Tänze Anatoliens, welche die Geschichten über das Leben der Menschen, die Liebe zur Natur oder den Kampf um die Ernte erzählen. Als Sozialarbeiter spezialisiert er sich auf die interkulturelle Arbeit und Jungenarbeit. Seit 2012 leitet er AÇILIM Präventive Arbeit mit und für Familien eine Initiative von AKA Aktiv für Interkulturellen Austausch in München. AÇILIM setzt sich für die Verbesserung und Teilhabe der Lebensbedingungen einer Gesellschaft der Vielen und der Mitbürger*innen mit Migrationshintergrund ein und fordert deren Anerkennung. Die Förderung umfasst die sprachliche Entwicklung von Kindern, Unterstützung für Migrant*innenfamilien, Stärkung der Selbsthilfe und Partizipation von Migrant*innen. 

www​.elvanmuenchen​.de  
acilim​.de

Cana Bilir-Meier (*1986 in München) lebt und arbeitet in München und Wien. Sie studierte Kunst und Digitale Medien sowie Film und Kunstpädagogik an der Akademie der bildenden Künste in Wien und an der Sabancı-Universität in Istanbul. Sie arbeitet als Filmemacherin und Künstlerin sowie in Kunst- und Kulturvermittlungsprojekten. Ihre filmischen, performativen und textbasierten Arbeiten bewegen sich an den Schnittstellen zwischen Archivarbeit, Textproduktion, historischer Forschung, zeitgenössischer Medienreflexivität und Archäologie. Sie ist Mitbegründerin der Initiative zum Gedenken an Semra Ertan und Co-Herausgeberin des Gedichtbandes ‚Mein Name ist Ausländer – Benim Adım Yabancı‘. 2021 war sie Vertretungsprofessorin für Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste München. 

Zur Ausstellung

Abb.: Elvan