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Vorschau
’Auf der Suche…‚
Eröffnung Do, 12.5.2022

Was sucht der Mensch, was braucht er, was macht uns aus?

Diese Fragestellungen sind in der Corona-Pandemie in neuer Weise virulent geworden: In Zeiten des Lockdowns wurde gefragt, was „systemrelevant“ sei und somit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung und der Versorgungssicherheit der Bevölkerung dient. Sehr schnell wurde aber deutlich und dann auch gesellschaftlich diskutiert, in welcher Weise nicht auch kulturelles Leben grundsätzlich relevant für ein erfülltes Leben ist.

Zugleich hat sich in der Pandemie gezeigt, dass Menschen, gerade in neuen, herausfordernden Lebenssituationen, das Bedürfnis nach einem größeren Zusammenhang und höheren Sinn haben, aber auch, dass manche dieses Bedürfnis in „Verschwörungstheorien“ befriedigt sehen.

Das Ausstellungsprojekt ‚Auf der Suche…‘, welches in München an mehreren, u.a. öffentlichen Orten stattfinden soll, will die Suchbewegungen des Menschen anhand von künstlerischen Werken sichtbar machen. Künstlerische Arbeiten spiegeln existenzielle Fragen des Menschen wider und schaffen Bilder, die die Facetten und Widersprüche unserer Welt aufdecken und uns erkennen lassen. Ganz bewusst sind auch junge Menschen dazu eingeladen, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. So sind Studierende der Akademie der Bildende Künste sowie Studierende der Theologie und der Religionswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität (Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati) in dieses Ausstellungsprojekt eingebunden.

Dabei kommt es zu einer Annäherung an ganz unterschiedliche Bedürfnisse des Menschen: an die Grundbedürfnisse, als auch an soziale Bedürfnisse, wie Integration, und Individualbedürfnisse, wie Selbstverwirklichung. Die Suche nach Harmonie ist dabei ebenso im Blick, wie die Suche nach Gemeinschaft (Solidarität). Die Kunst soll den Blick darauf lenken, wo die unterschiedlichen Suchbewegungen des Menschen heute Ausdruck finden. 

Partner / Veranstaltungsorte  
Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V.
Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising
Ev. Kirchengemeinden St. Markus und Erlöserkirche in München 
Lehrstuhl für Religionswissenschaft (LMU)
Akademie der Bildenden Künste

τραῦμα – Der Körper vergisst nicht‘
Lange Nacht der Münchner Museen
Sa, 16. Oktober 2021

Auch der DG Kunstraum ist bei der diesjährigen Langen Nacht der Münchner Museen wieder mit dabei!

Ausstellung
‚τραῦμα – Der Körper vergisst nicht‘

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter https://​www​.muenchner​.de/​m​u​s​e​u​m​s​n​a​c​ht/

Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Lange Nacht mit vielen schönen Eindrücken und Erfahrungen!

Ticketinformation

Das Ticket kostet 15,– € (zuzüglich System- und VVK-Gebühren) und berechtigt zum Eintritt in alle beteiligten Häuser für eine Person für das Abendprogramm. Es gilt zudem als Fahrkarte für eine Person am Veranstaltungstag für alle Verkehrsmittel im MVV-Gesamttarifgebiet (16.10.2021 ab 12 Uhr bis 17.10.2021 bis 8 Uhr). Das Ticket ist personalisiert und nicht übertragbar. 

Das Lange Nacht-Ticket ist bei allen an München Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und im Webshop erhältlich (ab Donnerstag, den 16.9.2021). Eventuell können noch Resttickets am Veranstaltungstag online oder an ausgewählten Stellen erworben werden. 

Foto: Gerald von Foris

Ihr Besuch bei uns

Willkommen im DG Kunstraum!

Bitte beachten Sie, dass beim Besuch unserer Ausstellung die 2G plus-Regel gilt (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene mit negativem Testergebnis).

Dasselbe gilt für all unsere Veranstaltungen.

Das Tragen einer FFP2-Maske ist grundsätzlich notwendig.

Vielen Dank für Ihre Kooperation!

Tisch-Skulptur von Rudolf Wachter
bis 3.10.2021 in St. Paul

St. Paul München
„Tisch für ein Kunstgespräch – oder die Kunst aneinander vorbeizureden“ von Rudolf Wachter
Zum 10. Todesjahr des Bildhauers Rudolf Wachter (1923–2010), dessen Holzreliefs seit 2010 den Chorraum von St. Paul prägen.

Der Bildhauer Rudolf Wachter (1923–2011) schuf die Holzreliefs „Stationen“ in der Apsis der Paulskirche, diese konnten mit Hil- fe des VAH und der Hauptabteilung Kunst der Erzdiözese nach der großen Ausstellung „RAUM SCHNITTE“ 2010 in St. Paul angekauft werden.

Zu Rudolf Wachters 10. Todestag wird die mächtige Tisch-Skulp- tur mit sechs Stühlen von 7.7. bis 3.10.2021 unter der Westem- pore in St. Paul aufgestellt. Der Tisch, an dem sechs Menschen nur versetzt sitzen können, wurde 1995 in der Galerie der DG, der Allerheiligenhofkirche und in St. Lukas in München mit einer Gesprächsreihe zu Fragen der Kunst präsentiert unter dem Titel „Tisch für ein Kunstgespräch. Oder die Kunst, aneinander vor- beizureden“.

RUDOLF WACHTER, TISCH-SKULPTUR „TISCH FÜR EIN KUNSTGESPRÄCH. ODER DIE KUNST, ANEINANDER VORBEIZUREDEN“ 600 x 80 x 80 CM, HOLZ, 1995

Paradise Lost #gender shift‘ 
Performances zum 5. Kunstareal-Fest
16. bis 18. Juli 2021

Programm im DG Kunstraum
Freitag, 16. Juli 2021, 18 bis 20 Uhr
Sa. 17. Juli und So. 18. Juli 2021, jeweils 15 bis 17 Uhr

Doro Seror ‚Mädchenfänger‘
Partizipativ-performative Installation, Filmdokumentation von Lion Bischof

Seit einigen Jahren beschäftigt sich Doro Seror mit verschiedenen Flecht- und Webtechniken, bei deren Herstellung keine technischen Hilfsmittel notwendig sind.

Als sie sich im März 2020 ihr Handgelenk brach, wurden ihre Finger mit sogenannten „Mädchenfängern“ fixiert, damit das Handgelenk eingerichtet werden konnte. „Mädchenfänger“ oder auch „chinesische Handschellen“ sind schlauchartige Geflechte, die sich bei Zug um einen Körper zusammenziehen und ihn somit fixieren.

Nur durch das Lockerlassen kann sich das gefangene Objekt befreien. Das „Objekt“ ist bei der Performance „Mädchenfänger“ die Künstlerin selbst oder auch mutige BesucherInnen.

Immer wieder bringen uns Entscheidungen, selbst wenn sie freiwillig erscheinen, in unserem Leben in „Zugzwang“, und wir müssen gesellschaftlichen Erwartungen entsprechen. Indem wir uns auf mit gesellschaftlichen Erwartungen belegte Rollen in Beruf, Geschlecht und Familie festlegen, werden wir unbeweglich; das Lösen davon befreit!

Kunstwerke wie diese und die anderen Exponate von Ausstellungen wie „Paradise Lost“ ermöglichen einen anderen Blick auf eben diese Rollenfestlegungen und machen deutlich, dass Rollen- und Geschlechterzuweisungen keine endgültige, allgemein festgelegte Notation hat, sondern diese jederzeit neu definiert werden kann und muss.

Sa. 17. Juli und So. 18. Juli 2021, jeweils 14 Uhr
Jacoba Barber-Rozema 
Musikalische Intervention
, Filmdokumentation von Lion Bischof
Wie interagieren wir mit unserem Körper? Woher kommen all die Konzepte, die wir über Körper haben? Die Sängerin, Schauspielerin und Regisseurin Jacoba Barber-Rozema (geb. 1996 in Toronto, Kanada) geht diesen Fragen nach und präsentiert eine Mischung aus originalem Spoken Word und musikalischen Covers, inspiriert von den wunderbaren Künstlerinnen Sara Bareilles und Mary Oliver.

Sommeröffnungszeiten

Wegen Renovierungsarbeiten und dem Aufbau unserer nächsten Ausstellung ist unser Büro bis einschließlich Montag, den 6. September 2021, unregelmäßig besetzt.

Am Donnerstag, den 9. September 2021, eröffnen wir von 18 bis 21 Uhr die Ausstellung ‚τραῦμα – Der Körper vergisst nicht‘. Dazu laden wir Sie herzlich ein! 

Ab dem 10. September 2021 sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten – Dienstag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr – für Sie da!

Sommerprogramm
in St. Paul
11.7. bis 25.7.2021


So. 11.7.2021, 20:15 Uhr
TatOrtZeit.Andacht
St. Paul München
Die Kunst, aneinander vorbeizureden 

Der Bildhauer Rudolf Wachter (+2011) schuf die „Stationen“ in der Apsis der Paulskirche. Zu seinem 10. Todestag wird seine mächtige Tisch-Skulptur mit sechs Stühlen von 10.7. bis 3.10.2021 unter der Westempore aufgestellt. Sie wurde 1995 mit einer Gesprächsreihe zu Fragen der Kunst präsentiert unter dem Titel „Tisch für ein Kunstgespräch. Oder die Kunst, aneinander vorbeizureden“.
In der Andacht macht sich Rainer Hepler Gedanken zum Kunstwerk und über das „Aneinander vorbeireden“.
Musik: „Bach heute VI“ die Gamben Sonate in G‑Dur und einige Gedanken dazu. Jost Hecker, Cello, Peter Gerhartz, Cembalo und Klavier

St. Paul, Tischskulptur von Rudolf Wachter, Foto: Gerald von Foris, 2021

Mittwoch, 14.7.2021, 19 Uhr
St. Paul München
Reden über Kunst am „Tisch für ein Kunstgespräch“ von Rudolf Wachter
„Kann Kunst demokratisch sein?“

Impulsvortrag von Dr. Barbara Fischer „Kann Kunst demokratisch sein?“ Gesellschaftliches Mitbestimmen und demo- kratisches Verlangen nach Einspruch im Widerspruch zu Schillers Diktum: Kunst ist die Tochter der Freiheit. Was darf Kunst und wo sind ihre Grenzen?
Gespräch der Kuratorin Dr. Barbara Fischer am Tisch zusammen mit der Künstlerin Susanne Wagner und Vertreter*innen der Pfarrgemeinde und der Kunstpastoral; ein Stuhl bleibt frei für das Publikum.

So. 18.7.2021, 20:15 Uhr
TatOrtZeit.Andacht

St. Paul München
Zu Tisch!
Texte, Gedichte und Musik rund um den Tisch … assoziiert zur Tisch-Skulptur von Rudolf Wachter.
Von und mit der Dramaturgin und Schau- spielerin Verena Rendtorff.
Einführung: Ulrich Schäfert
Musik: Thomas Etschmann, Gitarre, Jost Hecker, Cello

So. 25.7.2021, 20:15 Uhr
TatOrtZeit.Andacht

St. Paul München
„Urlaubnis“
Mit einer Andachtsperformance von Ruth Geiersberger verabschieden sich die An- dachten in die Sommerferien
Musik: Michel Watzinger, Hackbrett, und Peter Gerhartz

(Achtung: Nächste Andacht erst wieder am So. 19. September um 20:15 Uhr)

τραῦμα. Der Körper vergisst nicht‘
Gruppenausstellung
10. September bis 22. Oktober 2021

Ausstellungsorte
DG Kunstraum & Kunstraum München
Kuratiert von Benita Meißner (DG), Denise Parizek (12–14 contemporary), Nina Holm (Kr.)

Künstler*innen
Guadalupe Aldrete (*in Mexiko, lebt und arbeitet in Wien)
Jutta Burkhardt (*1969, lebt und arbeitet in München)
Ben Goossens (*1982 München, lebt und arbeitet in München)
Hubert Hasler (*1975 in Bruck/Mur, Österreich, lebt und arbeitet in Wien)
Monika Huber (*1959 in Dingolfing, lebt und arbeitet in München)
Oh Seok Kwon (*1969 in Südkorea, lebt und arbeitet in München)
Minjae Lee (*1984 in Anyang, Südkorea, lebt und studiert seit 2015 in München)
Boris Maximowitz (*1985 in Weißenburg, lebt und arbeitet in München)
Jelena Micic (*1986 in Knjaževac, Serbien, lebt und arbeitet in Wien)
Fumie Ogura (* 1986 in Kobe, Japan, lebt und arbeitet in München)

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 12 bis 18 Uhr

Ich habe manchmal Träume, in denen ich mich in Räumen befinde, wo ich nicht mehr rauskomme oder nicht dahin komme, wo ich hin soll.
Ben Goossens

Schrecklich schön erscheinen einige der Arbeiten in der Gruppenausstellung ‚Trauma‘, die sich mit den Ursachen und Auswirkungen von Traumata beschäftigen. Die Anzahl traumatischer Erfahrungen, die nicht kontrollierbar scheinen und Ängste hervorrufen, nimmt zu, und parallel dazu auch die künstlerische Auseinandersetzung. Die Angst als Ur-Affekt, als instinktiver Schutzmechanismus, der unabhängig von sozialen, geografischen und kulturellen Gegebenheiten alle Menschen gleichermaßen betrifft, spielt immer wieder eine Rolle.

Die Bandbreite der Ursache für Traumata ist sehr weit und reicht von eklatant bis nahezu nicht wahrnehmbar für die Umwelt, mit gleichermaßen katastrophalen Auswirkungen für den einzelnen. Seit dem letzten Jahr kommt das Pandemische Trauma dazu, welches viel Vergrabenes und vergessen Geglaubtes intensiviert und an die Oberfläche kommen lässt. Die Erinnerungen lassen sich nicht auf Dauer verdrängen – sie wirken unbewusst weiter und führen in einigen Fällen sogar zu psychosomatischen Beschwerden. „The body keeps the score“ – der Körper vergisst nicht, beschreibt Bessel van der Kolk dieses Phänomen.

Wovor ich Angst habe oder warum, kann ich nicht genau erklären”, sagt Minjae Lee, doch die Besucher*innen gewinnen einen sehr persönlichen Einblick dieser Ängste, wenn sie den ‚Schweigeraum‘ des Künstlers mit der notwendigen Ruhe betreten und seine handschriftlichen Notizen entziffern.

Die Geschwindigkeit, mit der wir heute mit globalen Angstszenarien konfrontierte sind, verlangt nach neuen Strategien. Dazu liefert die Ausstellung passende Motive. Monika Huber setzt sich in ihrer Fensterarbeit mit den jüngst brutal niedergeschlagenen Protesten in Belarus auseinander. Die Arbeiten von Jutta Burkhardt, Ben Goossens, Jelena Micic und Fumie Ogura locken den Betrachter über eine faszinierende Ästhetik an, um diesen dann zum Kern der Arbeit, der tieferliegenden Motivation, vordringen zu lassen: Psychische Reaktionen auf existentielle Bedrohungen und traumatische Erfahrungen werden nahezu greifbar.

Seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte bedeutet Migration ein zentrales Element gesellschaftlichen Wandels und ist geprägt von Verlusterfahrungen, die reale Orte, Menschen, Berufe und Lebensentwürfe miteinschließt. Die notwendige Trauerarbeit um Verlorenes bleibt fluchtbedingt oftmals im Hintergrund. Oh Seok Kwon kreiert dafür ein Bild: Die Skulptur ‚Move‘ bildet seinen ersten festen Aufenthaltsort in Deutschland in Miniaturform nach. Von einer globalen Migration ist auch die Pflanzenwelt betroffen: Hubert Hasler thematisiert in der Serie ‚overrun‘ die Veränderung gewachsener Lebensräume, durch den Import von Neophyten.

Die sogenannten „man-made“-Trauma werden in der Traumatologie als besonders schwerwiegend eingestuft. Dazu tauschen sich in einer Videoarbeit Guadalupe Aldrete und ihre Cousine Carolina aus, die Soziologin und Spezialistin für extreme Gewalt ist. Daneben kommentiert das Selbstportrait des Künstlers Boris Maximowitz die dunkle Seite eines jeden in uns.

Traumata jeglicher Art in Worte zu fassen ist sehr schwierig, die Künstler*innen der Ausstellung offerieren in sensiblen Bildern eine Annäherung.

Sonderöffnungszeit
Samstag, 11. September 2021, 11 bis 18 Uhr

Musikalische Interventionen in der Ausstellung:
Samstag, 11. September 2021, 15 Uhr und 15:30 Uhr, jeweils 15 Minuten

Öffnungszeiten zur Open Art
Freitag, 24. September 2021, 18 bis 21 Uhr
Samstag, 25. September 2021, 11 bis 18 Uhr
Sonntag, 26. September 2021, 11 bis 18 Uhr

Lange Nacht der Münchner Museen
Samstag, 16. Oktober 2021, 18 bis 1 Uhr

Fotos
Gerald von Foris (1 – 6)

Paradise Lost
#gender shift
Galerie der Künstler
bis So. 20.6.2021

Ausstellungsdauer: 25.05. – 20.06.2021

Künstler*innen in der Galerie der Künstler*innen:
Yalda Afsah & Ginan Seidl
HAVEIT
Katharina Gaenssler
Cyrill Lachauer
Domino Pyttel
Lilian Robl
Tejal Shah
Sophia Süßmilch
Susanne Wagner

Performance am 12.6.2021, ab 18 Uhr
Sara Mayoral Jiménez
Stephanie Müller mit Klaus Erika Dietl
Domino Pyttel mit Murat Kiziltas
Sophia Süßmilch mit Valentin Wagner

Informationen zu den Performances entnehmen Sie bitte aktuell der Website des BBK www​.bbk​-muc​-obb​.de/​g​a​l​e​r​i​e​-​d​e​r​-​k​u​e​n​s​t​l​e​r​/​a​k​t​u​ell

Ausgewählte künstlerische Positionen ergänzen als eigenständiges Filmprogramm in der GALERIE DER KÜNSTLER*INNEN (BBK) die Ausstellung. Die künstlerischen Beiträge verhandeln von der individuellen Entscheidung (Sex-Design) über die Befreiung der Sprache oder Berufswelt von Geschlechtervorgaben bis hin zum Global Shift – unterschiedliche aktuelle Facetten der Chancen und Herausforderungen des Menschseins.

Bitte beachten Sie: Für einige Arbeiten gibt es eine Altersbeschränkung.

Ein Ausstellungsprojekt, initiiert von der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst, in Kooperation mit der PLATFORM und dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler München und Oberbayern e.V., zu den Themen Gender, Sexualität und Identität.

Veranstaltungsprogramm

 

 

 

 

 

 

 

 

Paradise Lost
#gender shift„
PLATFORM
bis 26.6.2021

Die Ausstellung ist vom 5. Mai bis 26. Juni 2021 zu sehen.

Beim Ausstellungsprojekt „Paradise Lost #gender shift“ bietet die PLATFORM als Satellit einen Einblick in einzelne Teilbereiche des Gender-Diskurses. In der als Safe Space kreierten Ausstellung finden Sie zahlreiche thematisch relevante Bücher, multimediale Beiträge sowie einige künstlerische Arbeiten, wie die Schmuckwerke von Paul Adie oder eine Textilarbeit von Katharina Gaenssler. Zudem freuen wir uns, einen Teil der Munich Zine Library in der Halle ausstellen zu dürfen. Neben thematisch passenden Zines finden Sie außerdem den Zine-Automaten des Projekts „Fe-Mini-Ism“, dem Projekt unserer Volontärin Lotte van den Hoogen. Mit dem Automaten werden feministische Geschichten von Worskhop-Teilnehmer*innen, dargestellt in Mini-Zines, angeboten.

Kommen Sie vorbei und entdecken Sie die Vielfalt an Informationen, Meinungen und Objekten!

Ort: Kistlerhofstraße 70 (Haus 60, 3. Stock), 81379 München
Anmeldung bitte via contact@platform-muenchen.de


Veranstaltungen
Digitale Eröffnung mit anschließendem Vortrag via Zoom
Mittwoch, 5. Mai, 17:30–18:00 Uhr
Begrüßung und kurze Einführung von Dr. Anita Edenhofer (Projektleitung, PLATFORM) und Tabea Hopmans (Volontärin PLATFORM)

18:00–19:00
Vortrag „(Lost) Gender Paradise – Geschlecht und Gesellschaft im Wandel“
von Jana Fritsche (LMU München) und Daniel Lehnert (Universität Tübingen/LMU München)Bitte melden Sie sich an unter: contact@platform-muenchen.de


Rahmenprogramm

Mittwoch, 12.5.2021
18 – 18:45 Uhr, Präsentation mit Q&A
KÜNSTLER-PRÄSENTATION: PAUL ADIE

Montag, 17.5.2021
11 – 15:30 Uhr (inkl. Pause), Workshop via Zoom
STERNCHEN, UNTERSTRICH, DOPPELPUNKT. GESCHLECHTLICHE VIELFALT SPRACHLICH DARSTELLEN
Referent*in: Lou Herbst
Max. 15 Teilnehmer*innen

Mittwoch, 19.5.2021
19:30 – 20:30 Uhr
Autorengespräch via Zoom
WARUM FEMINISMUS GUT FÜR MÄNNER IST
Referent*in: Jens van Tricht

Freitag, 28.5.2021
17:30 – 20:30 Uhr, Workshop via Zoom
ERKUNDUNG DES EIGENEN KÖRPERS
Referent*in: Alexander Hahne

Dienstag, 1.6.2021
17:30 – 19 Uhr, Vortrag via Zoom
DIFFERENT EXPERIENCE, STILL PAINFUL. TRANSFEINDLICHKEIT & RASSISMUS = MEHRFACHDISKRIMINIERUNG
Referent*innen: Manuel Garcia & Sheila Stellah

GEMEINSAME VERANSTALTUNG MIT DEM DG KUNSTRAUM
Mittwoch, 9.6.2021
18 – 20 Uhr, Podiumsdiskussion via Zoom
KUNST & GENDER – WAS KÖNNEN DIE KÜNSTE ZUM GENDER-DISKURS BEITRAGEN?
Teilnehmer*innen: Dr. Sigrid Adorf, Dr. Paula Irene Villa Braslavsky, Harry Hachmeister, Dr. Anna Höpflinger
Moderation: Tabea Hopmans (PLATFORM) und Benita Meißner (DG Kunstraum)
Anmeldungen über: anmeldung@dg-kunstraum.de

Montag, 14.6.2021
18 – 20 Uhr, Feministischer Zine Workshop via Zoom
FE-MINI-ISM
Referent*innen: Lotte van den Hoogen & Julia Koschler
Anmeldung über: zine@platform-muenchen.de

Mittwoch, 16.6.2021
17:30 – 19 Uhr, Gespräch via Zoom
INTERSECTIONAL FEMINIST DIALOG
Referent*innen: Sophia Boussaoud & Ria Heyab

Freitag, 25.6.2021
19:45 – 20 Uhr, Livestream
FINISSAGE

20 – 20:30 Uhr, Vortrag im Livestream
WHAT THE FUCK – WUT THE FUCK?
Referent*in: Theresa „BI Män“ Bitterman

ab 20:30 Uhr
DJ-SET VON DJ BI MÄN

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Anmeldungen bitte unter: contact@platform-muenchen.de

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://​www​.platform​-muenchen​.de

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