DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum DiskursGegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Auf der Suche …‘
Programm im
DG Kunstraum

Thematische Führung durch die Ausstellung
Di, 24.5.2022, 19 Uhr
Di, 31.5.2022, 19 Uhr
Di, 12.7.2022, 19 Uhr

Katalogpräsentation mit musikalischem Programm
Lesung: Franziska Ball, Schauspielerin
Musik: Janine Schrader, Monika Olszak
Di, 21.6.2022, ab 19 Uhr

****Fällt ersatzlos aus: ****

Diskussionsabend mit Künstler*innen
Screening „The Library of Jane Goodall“ von und mit Federico Delfrati
Do, 30.6.2022, 19 Uhr

****

Auf der Suche …‘, findet an folgenden Orten statt:
DG Kunstraum (12. Mai bis 22. Juli 2022)
St. Markus München (11. Mai bis 22. Juli 2022)
Nazarethkirche München (12. Mai bis 22. Juli 2022)
St. Paul (15. Mai bis 3. Oktober 2022)
Erlöserkirche München (15. Mai bis 24. Juli 2022)
Heilig Geist München (18. Mai bis 2. Juni 2022)
Akademiegalerie (7. Juni bis 17. Juni 2022)

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag, 12 bis 18 Uhr

Künstler*innen im DG Kunstraum
Cheng-Hsin Chiang
Annabel Daou
Federico Delfrati
Zenita Komad
Schirin Kretschmann
Bea Meyer
Paula Niño
Julian Röder
Khashayar Zandyavari
Hang Zhou

Auf der Suche …‘ – Was sucht der Mensch? Diese Frage erscheint uns heute aktueller denn je: Trotz großer technischer und medizinischer Errungenschaften bestimmt Verunsicherung das Leben der Menschen weltweit. Die anhaltende Klimakrise, der Krieg mitten in Europa und die Corona-Pandemie haben das Gefühl von „Normalität“ zerrissen. Es sind Ereignisse, die die Öffentlichkeit polarisieren, grundlegende, demokratische Werte erschüttern und den sozialen Zusammenhalt auf gravierende Weise in Frage stellen. Die Sehnsucht nach Liebe, Geborgenheit, Frieden, Gesundheit und einer konstruktiven Zukunft erscheint kaum erfüllbar.

Ein Ausstellungsprojekt der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst, der Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising mit Sitz in St. Paul, der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Erlöserkirche, St. Markus und Immanuel-Nazareth und der katholischen Pfarrgemeinde Heilig Geist in München, dem Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Religionsgeschichte der Evangelisch-theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität sowie der Klasse von Schirin Kretschmann an der Akademie der Bildenden Künste München.

Auf der Suche.…
Federico Delfrati
The Library of Jane Goodall
Sa, 30.4.22 um 19 Uhr

Aufführung mit Jane Goodall’s Library Choir unter Leitung von Christian Seidler.

Evang.-Luth. Nazarethkirche
Barbarossastraße 3
81677 München

The Library of Jane Goodall“ ist ein Konzert experimenteller Musik mit Synthpop-Anklängen und eine Performance, die durch einen narrativen Faden miteinander verbunden sind, der mal von einer Stimme erzählt und gesungen, mal von einem Chor und vier Synthesizern gespielt wird.

Das zentrale Thema der Geschichte ist inspiriert von den Schriften Hans Blumenbergs über den Moment, in dem der letzte Affe zum Menschen wurde, weil er sich mit einem Steinwurf verteidigte. Indem er die erste räumliche Distanz zwischen sich selbst als Beute und seinem Raubtier mit Hilfe eines Objekts herstellte, begann der letzte Primat, sein eigenes Ich wahrzunehmen. Von diesem Moment an waren es gerade die Entfernungen, die als leere Räume zwischen den Körpern verstanden wurden, die die Phasen abgrenzten, in denen der Geist begann, die Zeit in einer erweiterten Weise wahrzunehmen, sich selbst zu hinterfragen, zu antizipieren.

Die Performance dekonstruiert diese Etappen rückwärts in mögliche Kapitel, jedes mit einer anderen Erzählstimme (einer Generation von Köpfen), die zwanghaft versucht, sich selbst zu verstehen und ihrer Existenz einen Sinn zu geben, indem sie sich auf einen Mythos, eine Autorität, eine Mutter beruft – eine Figur, die hier von der britischen Primatologin Jane Goodall repräsentiert wird.

In den letzten Jahren hat sie sich zu einer Verfechterin der Rechte aller Tierarten mit starkem ökologischem und naturschützerischem Charakter entwickelt. 50 Jahre lang hat sie das Leben, das Verhalten, die „Kultur“ und den Tod unzähliger Generationen von Schimpansen untersucht. Sie besitzt die Bibliothek mit allen Notizen, Studien und Antworten, die für die studierten Subjekten unverständlich sind. Es ist die Figur des Gott-Wissenschaftlers und des Wissenschaftler-Gottes, der hier eine nicht wertende Rolle einnimmt, analytisch und stumm gegenüber den Obsessionen ihrer Untertanen.

Und die “Distanz” zwischen den Fragen und einer möglichen Antwort wird immer größer, denn die Kapitel des Konzerts erzählen von einer Zeit, die rückwärts läuft, bis der Stein geworfen wird.

So singen Generationen von Menschen, Hominiden und Affen:

Jane, Jane, did you read them all, Jane?

Tell me how to behave, 

Like the boy in your cage.

Jane, Jane, where’s the start of the maze?

Am I part of your game?

Are there rules to be played by?

Jane Jane, did you read them all, Jane?

Tell me how to behave,

Tell me how to behave.

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an
info@dg-kunstraum.de

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Ausstellungsprojektes Auf der Suche… durchgeführt. Die Performance ist als Video während der Laufzeit der Ausstellung im DG Kunstraum und in der Evang.-Luth. Nazarethkirche zu sehen.

Kampf um Sichtbarkeit
Wo stehen Künstlerinnen heute?
Do, 31.3.2022, 19 Uhr

Gabi Blum und Kirsten Kleie
im Gespräch mit Benita Meißner

In unserer Gesellschaft wird Weiblichkeit gleichgesetzt mit Fürsorglichkeit. Frauen sind zuständig für emotionale Zuwendung, für Harmonie, Trost und Beziehungsarbeit – für Tätigkeiten also, die unsichtbar sind und kaum Anerkennung oder Bezahlung erfahren.“
(aus: Die Erschöpfung der Frauen: Wider die weibliche Verfügbarkeit, von Franziska Schutzbach)

Mit ihrer Kunst mischt sich Gabi Blum in politische Debatten ein und weist unter anderem immer wieder auf die prekäre Situation von Künstler:innen hin. Kirsten Kleie hatte von 2019 bis 2021 einen Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste München mit dem Titel: ‚KlasseMusterFrau – 100 Jahre Öffnung der Akademie der Bildenden Künste für Frauen‘. Beide engagieren sich in unterschiedlichen Initiativen wie z.B. K&K – Bündnis Kunst und Kind, das sich für die Interessen von Künstler:innen mit Kindern einsetzt.

Gabi Blum
www​.gabiblum​.de
ist Künstlerin, Kuratorin und Aktivistin. Sie kombiniert raumgreifende begehbare Installationen mit Performance, Malerei und Video. Ihre meist ortsspezifisch konzipierten Arbeiten arrangieren Menschen in kulissenartigen stereotypen Räumen und verstehen sich als prozesshafte experimentelle Anordnung von Material, Akteur:in und zeitbasierten Medien. 

Mit ihrer Kunst mischt sie sich in politische Debatten ein und weist unter anderem immer wieder auf die prekäre Situation von Künstler:innen hin, ist Mitbegründerin der Initiativen #EXIST – Raum für Kunst in München und K&K – Bündnis Kunst und Kind . Zusammen mit Mitgründerin Anna Schölß und mehr als 100 Anhänger:innen setzt sich K&K für die Interessen von Künstler:innen mit Kindern ein, schafft sich eine eigene Plattform, Sprachrohr und Stimme. 

Mit dem 2020 in Berlin gegründeten Aktionsbündnis fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen finden gemeinsame überregionale Aktionen statt. 

Kirsten Kleie
www​.kleie​.net 
Studium an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie, Studium der Philosophie an der LMU München und an der Akademie der Bildenden Künste, München, Diplom als Meisterschülerin, 2014

Lehrtätigkeit
2019 – 2021
Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste, München
Projekt ‚KlasseMusterFrau – 100 Jahre Öffnung der Akademie der Bildenden Künste für Frauen‘
1997 – 2001
Dozentin für Fotografie an der Münchner Volkshochschule

Mitglied in folgenden Verbänden und Netzwerken
seit 2020
2. Vorstand des Sozialfonds e.V. des Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler München und Oberbayern e.V.
seit 2019
GEDOK München – Gemeinschaft der Künstlerinnen und KunstförderInnen
seit 2019
K&K Bündnis von und für Künstlerinnen mit Kindern
seit 2017
Beisitzerin im Sozialfonds e.V. des Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler München und Oberbayern e.V.
seit 2015
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler München und Oberbayern e.V.

Notre Dame‘ Abendführungen
Di, 15.3.2022
Di, 5.4.2022

Ausstellungsansichten DG Kunstraum, Notre Dame, 2022

Führung mit den Künstlerinnen

Brigitte Schwacke und Angelika Hoegerl

Dienstag, 15. März 2022, 19 Uhr

Susanne Hanus und Susanne Wagner

Dienstag, 5. April 2022, 19 Uhr

Im kleinen Kreis kommen wir über die Kunst ins Gespräch.
Wir freuen uns auf Sie!

Foto
Gerald von Foris

Finissage
Feier der Farbe
Fr, 29.4.2022, 18 Uhr

Ruth Kohler Ohne Titel, 2011 Acryl auf Leinwand 160 x 180 cm 

Ruth Kohler im Gespräch mit Wolfgang Jean Stock
Künstlergespräch und Buchvorstellung
und
musikalisches Rahmenprogramm in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater 

mit

Maria Ose und Charlotte Kuffer 

Programm
Miklós Kocsár ‚Klangfarben-Spiele‘
Daniel Schnyder aus der Sammlung ‚Suite Provencale: La Bouillabaisse‘


textiles
Ökonomien der Landschaft
Ein Gespräch
Fr, 25.3.2022, 19 Uhr

Einführung: Inka Gressel, Co-Direktorin ifa-Galerie Berlin

Olaf Holzapfel im Gespräch mit
Andrea Fernández, Künstlerin
Prof. Julienne Lorz, Universität für angewandte Kunst Wien
Börries von Notz, Geschäftsführer Stiftung Kunst und Natur

Moderation: Benita Meißner

In der Ausstellung ‚Notre Dame‘ in Zusammenarbeit mit der Galerie Kunst Kunz, gefördert von Projektfonds Kunst Goethe Institut.

Seit 2009 reist Olaf Holzapfel immer wieder in den Chaco Salteño und andere Landschaften wie Patagonien, um diese zu verstehen; die Menschen und kulturellen Produktionen, die mit diesen Regionen und ihren Klima verbunden sind. Holzapfel arbeitet mit grundlegenden handwerklichen Techniken und setzt sich gezielt für das Neuetablieren lokaler kultureller Sprachen ein.

Im Rahmen des Projects ‚The colors of the woodland‘ begann Olaf Holzapfel 2021 die Zusammenarbeit mit Claudia Alarcón und Melania Pereira des Kollektivs Thañí (dt. aus dem Waldland kommend). Sie werden begleitet von der Künstlerin / Kuratorin Andrea Fernández aus Salta. Thañí formierte sich mit dem Ziel, eine neue Organisationsform für die Arbeit der Frauen und für den Handel ihrer Textilien zu etablieren. Andrea Fernández begleitet diesen Transformationsprozess seit 2015. 

Der Dialog mit der zeitgenössischen Kunst (Ausstellungen in der ifa-Galerie Berlin 2020 und im Rahmen der Bienalsur 2021 in Argentinien und Paraguay) eröffnet der Gruppe Möglichkeiten, mit neuen Elementen und Materialien zu experimentieren. In dem gemeinsamen Prozess mit Holzapfel vertiefen sie ihre Erfahrungen als Teilnehmerinnen künstlerischer Produktion, mit einem Schwerpunkt eigener Untersuchung von Naturfarben.

Die beteiligten Künstler:innen setzen sich so mit dem Verhältnis von kultureller Produktion und Landschaft als grüne Themen auseinander. In Zukunft wird die ökologische Produktion in relativer Subsistenzwirtschaft ein wesentlicher Faktor für eine nachhaltige regionale Wirtschaft in Südamerika wie in Europa sein. Die Rücksicht und Diversifikation von unterschiedlichen Lebensräumen bei gleichzeitigem kulturellem Austausch, ist das zentrale politisch wirtschaftliche Motiv der Zusammenarbeit.

(Link) Ausstellung in der Galerie Knust Kunz

spring&walk
Sa, 26.3.2022, 11 bis 18 Uhr

Passend zum Frühlingsanfang laden 22 Galerien mit 5 Partner-Institutionen auch in diesem Jahr zu einem Kunstspaziergang durch die Stadt ein. Gehen Sie selbst auf Entdeckertour oder machen Sie sich mit unseren erfahrenen Guides auf dem Weg durch die Ausstellungen und lassen Sie sich von den Einblicken begeistern. 

Teilnehmende Galerien und Institutionen

Galerie an der Pinakothek der Moderne – Barbara Ruetz
Artoxin Galerie
Galerie Biedermann
Galerie Andreas Binder
Boutwell Schabrowsky Gallery
Braun Falco Galerie
Digital Art Space
DG Kunstraum I Diskurs Gegenwart
Galerie Filser & Gräf
Galerie Max Weber Six Friedrich
Max Goelitz
Francoise Heitsch
Das Klohäuschen
Kunstverein München e.V.
Galerie Klaus Lea
Galerie Maulberger
mim Raum für Kultur
Quittenbaum Gallery
Galerie Rieder
Galerie Karin Sachs
Walter Storms Galerie
Galerie Florian Sundheimer
Galerie Thomas
Rupert Walser Sammlung / Galerie
Galerie Fenna Wehlau
Galerie Wittenbrink

Führungen

Geführte Rundgänge durch die Galerien
Karten beim Guide
Kosten: 10 Euro pro Person
Dauer: ca. 2 Stunden
Anmeldung erforderlich unter  info@muenchner-galerien.de & Tel. 089 – 288 08 509

RUNDGANG 1
Maximilianstraße I Beginn: 11 Uhr I mit Tatjana Vall
Start: Galerie Rieder, Maximilianstraße 22

Galerie Rieder
Max Goelitz
Galerie Andreas Binder
Artoxin Galerie

RUNDGANG 2
Kunstareal I Beginn: 12:45 Uhr I mit Catrin Morschek
Start: Galerie an der Pinakothek der Moderne – Barbara Ruetz, Gabelsbergerstraße 7

Galerie an der Pinakothek der Moderne – Barbara Ruetz
Galerie Wittenbrink
Galerie Thomas
Quittenbaum Gallery
Boutwell Schabrowsky Gallery

RUNDGANG 3
Kunstareal I Beginn: 15 Uhr I mit Rüdiger Heise
Start: Galerie Biedermann, Barer Straße 44 / Rgb.

Galerie Biedermann
Walter Storms Galerie
Galerie Fenna Wehlau
Galerie Klaus Lea

RUNDGANG 4
Um den Odeonsplatz I Beginn: 16 Uhr
Start: Knust Kunz Gallery Edition, Ludwigstraße 7

Knust Kunz Gallery Edition
Galerie Filser & Gräf
Galerie Florian Sundheimer
Galerie Maulberger
DG – Kunstraum

Depot oder Deponie‘ – über Künstler*innen-Nachlässe
15. Februar 2022, 19 Uhr
Zoom-Webinar

Depot oder Deponie‘ 
Warum soll man sich für Künstler*innen-Nachlässe engagieren?
Zoom-Webinar

Referent*innen:
Karolina Sarbia, Berufsverband Bildender Künstler*innen München und Oberbayern e.V.
Dr. Caroline Sternberg, Vorstand Bayerische Künstlernachlässe e.V.
Dr. Annette Philp und Dr. Cornelia Oßwald-Hoffmann, Kristine Oßwald Nachlass
Dr. Andreas Strobl, Vorstand der Stiftung Kurt Benning
Christiane von Nordenskjöld, Kustodin der Magda Bittner-Simmet Stiftung

Moderation: Benita Meißner, Kuratorin DG Kunstraum

Videogrußbotschaft von Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst
Videogrußbotschaft von Anton Biebl, Kulturreferent der Landeshauptstadt München

Anlässlich der Ausstellung ‚Depot oder Deponie – Doppelpass V‘ der Brüder Christoph und Sebastian Mügge (12.11.2021 bis 18.2.2022) veranstaltet der DG Kunstraum am 15.2.2022 ab 19 Uhr eine Online-Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen zweier Nachlasseinrichtungenund Vertretern von Stiftungen zum Thema ‚Depot oder Deponie – über Künstler*innen-Nachlässe‘.

Künstlerisches Erbe ist kulturelle Vielfalt, die bewahrt werden muss. Es gibt zwar inzwischen verschiedene Nachlasseinrichtungen und ‑initiativen in München und Bayern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, mit Enthusiasmus und Tatkraft das kulturelle Erbe der bildenden Künste zu sichern. Dennoch sind die Herausforderungen immer noch enorm, und es bedürfte eines viel größeren Engagements, da die staatlichen Institutionen, wie Museen und Archive, bei der Übernahme und Aufarbeitung von Nachlässen von Künstler*innen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Es gibt aber eine Vielzahl arrivierter Künstler*innen im Raum München und in Bayern, die das städtische und überregionale Kulturleben ihrer Zeit entscheidend mitgeprägt haben, deren Werke aber aus vielfältigen Gründen den Weg ins Museum nicht finden, obwohl sie erhaltenswert sind.

Spezielle Nachlassmaßnahmen und zivilbürgerliches Engagement sind also vermehrt notwendig, um die Kulturgüter vor ihrer Vernichtung zu retten. Was sich in diesem Bereich in Bayern, einem Bundesland ohne öffentliches Nachlassarchiv für Kunst, in den letzten Jahren getan hat, welche Schritte bereits unternommen wurden und welche Maßnahmen notwendig sind, wird in der Veranstaltung diskutiert. Drei der Referent*innen stellen konkret vor, wie sich ihr Nachlass gebildet hat, und wie dieser von den Kunstschaffenden vorbereitet wurde.

Ziel der Veranstaltung ist es, die bundesweiten Initiativen vorzustellen und diese mit der Situation der Künstler*innenvor- und ‑nachlässe in München und Bayern zu vergleichen. Darüber hinaus sollen Kunstschaffende informiert werden, welche Schritte schon zu Lebzeiten sinnvoll sind. Was ist bei der Gründung einer Stiftung zu beachten? Was sind die Voraussetzungen, um eine Stiftung zu gründen? Teilnehmende sollen für die Frage sensibilisiert werden, warum es sich lohnt, sich für Künstler*innen-Nachlässe zu engagieren, und welche langfristigen Perspektiven und Visionen formuliert werden sollten.

Leseverrichtung mit Musik
Mi, 26.1.2022, 19 Uhr

in der Ausstellung
‚Depot oder Deponie’
Doppelpass V: Christoph und Sebastian Mügge

Ausstellung ‚Depot oder Deponie‘, Christoph und Sebastian Muegge, Leserverrichtung mit Ruth Geiersberger, am 26.1.2022
Ausstellung ‚Depot oder Deponie‘, Christoph und Sebastian Muegge,
Leserverrichtung mit Ruth Geiersberger, am 26.1.2022

Leseverrichtung mit Fundstücken: Ruth Geiersberger
Musik: Arabella Purucker und Carmen Rodriguez Hitschfeld, Klarinette
Klasse Prof. Georg Arzberger
in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater München

Musikalisches Programm
Olivier Messiaen (1908–1992)
Quatuor pour la fin du temps (Quartett für das Ende der Zeit) (1940–1941)
3. Satz: Abîme des oiseaux (Abgrund der Vögel)
Solo für eine Klarinette (8’)

Francis Poulenc (1899–1963)
Sonate für zwei Klarinetten (1918, rev. 1945)
1. Satz: Presto (2’)
2. Satz: Andante (3’)
3. Satz: Vif (2’)

Ausstellung ‚Depot oder Deponie‘, Christoph und Sebastian Muegge, Leserverrichtung mit Ruth Geiersberger, am 26.1.2022

Präsentation des ausstellungsbegleitenden Katalogs (7,50 Euro).
Vorbestellungen unter: info@dg-kunstraum.de


Open Art
24.9. bis 26.9.2021

Wir freuen uns, bei der diesjährigen Open Art wieder mit dabei zu sein!

Ausstellung
‚τραῦμα – Der Körper vergisst nicht‘

Öffnungszeiten während der Open Art
Freitag, 24.9.2021, 18 bis 21 Uhr
Samstag, 25.9.2021, 11 bis 18 Uhr
Sonntag, 26.9.2021, 11 bis 18 Uhr

Mehr Informationen zur Open Art finden Sie unter https://​openart​.biz

Wir wünschen Ihnen interessante und vielseitige Eindrücke bei Ihren Rundgängen!

Installationsansicht, ‚τραῦμα – Der Körper vergisst nicht‘, DG Kunstraum, 2021, Foto: Gerald von Foris