DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum DiskursGegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

together forever
Michaela Bruckmüller
Haus der Fotografie, Burghausen

Eröffnung, Freitag, 5. September 2025, 19 Uhr
Ausstellung bis 9. November 2025

Tiefer als der Tag – so der Titel der Ausstellung der österreichischen Fotografin Michaela Bruckmüller, die die Dunkelheit und die Tiefe des schwarzen Bildraums, die erst mittels Lichts greifbar wird, beforscht. Aus der Unendlichkeit des Schwarzes taucht erhellt eine farbig leuchtende Pflanzen- und Tierwelt auf. Wie herausgeschnitten haben Flechten, Blüten und Wurzeln ihre wertende, kategorisierende und zeitlich begrenzte Umgebung verlassen und repräsentieren als scharfgezeichnete Protagonistinnen Lebendigkeit und Vergänglichkeit. Bruckmüllers fotografische Serien verbildlichen symbiotische Verwobenheit und Verwandlung im Moment des Übergangs und hinterfragen Themen wie Abhängigkeit, Kommunikation, Abwesenheit und Zeitlosigkeit.

TERMINE
Sonntag, 26. Oktober 2025, 11 Uhr 
Gespräch zwischen Michaela Bruckmüller und Benita Meißner, DG Kunstraum München

Sonntag, 9. November 2025, 17 Uhr 
Führung mit Ines Auerbach, Leitung Haus der Fotografie und Studienkirche St. Josef

Haus der Fotografie Dr. Robert-Gerlich-Museum
Burg 1
84489 Burghausen
tel. 08677887 411 

hausderfotografie@burghausen.de

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr

Dokumentarischer Reader
‚Dazwischensein‘

Ausgangspunkt dieser Publikation ist der zuvor erschienene Kalender ‚Möglichkeitsräume 2024‘, der als Reenactment in doppelter Seitenfläche neu inszeniert wird. Abbildungen und Gespräche überlagern und erweitern ihn zu einem dokumentarischen Reader des Jahresprogramms 2024 im DG Kunstraum.
Gestaltung: Bernd Kuchenbeiser

Alle Ausstellungen, alle Veranstaltungen, alle Gespräche, alle Aktivitäten in einem Reader!

Bestellungen unter info@dg-kunstraum.de

Mit ‚Dazwischensein‘ haben wir begonnen den DG Kunstraum als Dritten Ort erfahrbar zu machen. Ein offener Raum jenseits von Arbeit und Zuhause frei von Konsum offen für Kunst, Ruhe, Gespräche und Gemeinschaft. Kunst war dabei nicht Kulisse, sondern Impulsgeberin für neue Formen der Begegnung. In einer Zeit, in der kulturelle Orte auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, verstehen wir diese Öffnung als notwendige Weiterentwicklung unseres Auftrags. Dritte Orte bieten eine überzeugende Antwort auf Herausforderungen wie Isolation, Entfremdung oder kulturelle Ausschlüsse. Der DG Kunstraum wird so zu einem Ort der Nähe ermöglicht und in dem sich kulturelle Praxis und gesellschaftlicher Zusammenhalt auf neue Weise verbinden. 

Zunder und Zartheit
Führung durch die Ausstellung
Donnerstag, 17. Juli 2025, 18:30 Uhr

Die Führung bietet eine spannende und interaktive Gelegenheit, diese tiefgründigen Arbeiten aus einer neuen Perspektive zu erleben und gemeinsam mit der Kuratorin zu hinterfragen, welche gesellschaftlichen Prozesse sie thematisieren.

Zunder und Zartheit
Künstlergespräch
Dienstag, 16. September 2025, 19 Uhr


Im Rahmen der Ausstellung ‚Zunder und Zartheit laden wir herzlich zum Künstlergespräch mit den beteiligten Künstlern Friedrich Koller, Manfred Mayerle, Günter Nosch, Peter Paul Rast, Camill von Egloffstein und Bruno Wank ein. Im Austausch mit dem Publikum sprechen sie über ihre künstlerischen Positionen, persönliche Arbeitsprozesse und darüber, was sie in ihrer jeweiligen Generation geprägt hat.

Moderiert wird das Gespräch von der Kuratorin Benita Meißner, die mit den Künstlern auch der Frage nachgeht, wie sich männliche Identität in der Kunst (heute noch) zeigt – oder ob diese Kategorie längst hinter sich gelassen werden muss.

Im Fokus stehen dabei nicht nur Inhalte und Formen, sondern auch das Spannungsverhältnis zwischen Kraft und Sensibilität, Widerstand und Verletzlichkeit, eben Zunder und Zartheit.

Wir laden herzlich ein, zuzuhören, mitzudenken und mitzufragen. 

Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung notwendig.

Abb.: Ausstellungsansicht ‚Zunder und Zartheit‘, DG Kunstraum 2025, Foto: Gerald von Foris

Zunder und Zartheit
Lyrik-Abend
mit Pauline Fusban
Donnerstag, 17. Juli 2025, 19 Uhr

Ein Sommerabend im Zeichen der Poesie: Am Donnerstag, 17. Juli 2025, 19 Uhr laden wir herzlich ein zu Zunder und Zartheit – einem besonderen Lyrik-Abend mit der Schauspielerin Pauline Fusban. Im Vorfeld der Veranstaltung findet um 18:30 Uhr ein Führung durch die Ausstellung statt.

Die Künstler*innen der aktuellen Mitgliederausstellung sind eingeladen, Texte auszuwählen, die für Zunder und Zartheit sprechen. Pauline Fusban wird diese Texte, Gedichte und poetische Fragmente, mit ihrer eindringlichen Stimme verlesen. Entstanden ist eine Auswahl, die persönliche wie gesellschaftliche Spannungen berührt: Es geht um das Aufeinandertreffen von Nähe und Distanz, Verletzlichkeit und Wut, um das Ringen mit Gefühlen, Rollen und Beziehungen.

Pauline Fusban (*1990), ausgebildet am Max Reinhardt Seminar in Wien, war langjähriges Ensemblemitglied des Residenztheaters und ist seit 2024 am Münchner Volkstheater zu sehen. 

Zunder und Zartheit ist ein Abend, der die Poesie nicht als Flucht, sondern als Form der Auseinandersetzung versteht, mit sich selbst, mit der Welt, mit dem, was uns verbindet und trennt.

Eintritt frei. Keine Anmeldung notwendig.

Ausgewählte Gedichte

Nico Bleutge (1972)
verdecktes gelände

Robert Lax (1915–2000)
kalymnos – 28.februar 1973

Fernando Pessoa (1888–1935)
Der Hüter der Herden, IX
(Originaltitel Portugiesisch: „O Guardador de Rebanhos, IX“)

ausgewählt von Camill von Egloffstein
Hermann Hesse (1877–1962)
Stufen

ausgewählt von Manfred Mayerle
Eugenio Montale (1896–1981)
Eines Morgens vielleicht
(Originaltitel Italienisch: „Forse un mattino“)

ausgewählt von Günter Nosch
Yahya Hassan (1995–2020)
FEBRUARUNVORHERSEHBARKEIT
(Originaltitel Dänisch: „Februaruforudsigelighed“)

ausgewählt von Peter Paul Rast
Juan Ramón Jiménez (1881–1958)
Mit Jenem Kuss
(Originaltitel Spanisch: „Con aquel beso“)

ausgewählt von Bruno Wank
Albert Ostermaier (1967)
Sommernachtstraum

Christian Uetz (1963)
Das Sternbild versingt

Jannis Ritsos (1909–1990)
Frieden
(Originaltitel Griechisch: Εἰρήνη)

Emil Breisach (1923–2015)
Am Abend vor dem Spiegel…

Abb.: Ausstellungsansicht (Detail Werke Günter Nosch) ‚Zunder und Zartheit‘, DG Kunstraum 2025, Foto: Gerald von Foris

Outline
Musikalische Performance
Klasse Hanni Liang, Hochschule für Musik und Theater
Open Art Gallery Weekend
Sonntag, 6. Juli 2025, 12 Uhr

Im Rahmen des Open Art Gallery Weekend präsentierten Studentinnen des Fachs Konzertdesign der Klasse Hanni Liang von der Hochschule für Musik und Theater München eine musikalische Performance im DG Kunstraum. Die Veranstaltung ist Teil der Mitgliederausstellung Zunder und Zartheit.

Sonntag, 6. Juli 2025, 12 Uhr
,Outline’
Musikalische Performance von und mit
Mira Foron, Sophia Nussbichler, Hanyu Xiao, Jana Förster, Emma Longo Valente

Outline ist eine performative Suche nach Identität, Verbindung und Berührung mit Musik, Körper und Sprache. Fünf Musikerinnen spiegeln sie sich selbst und einander – suchend, tastend, fragend. Wer bin ich? Wie viel von mir ist Projektion, wie viel Wahrheit?

Es beginnt mit flüchtigen Geräuschen und geflüsterten Fragmenten. Jede Stimme ringt um ein eigenes Wort, einen Satz, eine Richtung. Persönliche Geständnisse treffen auf pantomimisches Befreien, intimes auf kollektives Fragen, bis schließlich die Musik und Sprache den Raum für Begegnungen öffnet.

Outline ist ein poetisches Spiel mit Sichtbarkeit, Unsicherheit und dem Wunsch nach Verbindung. Ein unvollendetes Werk, ein Morgen voller Möglichkeiten.

Wir laden Sie herzlich ein, vorbeizukommen, zuzuhören, sich umzusehen und den Sonntagnachmittag gemeinsam mit uns im Kunstraum zu verbringen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Abb.: Ausstellungsansicht ‚Zunder und Zartheit‘, DG Kunstraum 2025, Foto: Gerald von Foris

Meet The Artist
Open Art Gallery Weekend
Samstag, 5. Juli & Sonntag, 6. Juli 2025


Im Rahmen der Ausstellung ‚Zunder und Zartheit‘ laden wir Sie herzlich zu einem besonderen Wochenende in den DG Kunstraum ein. An zwei Tagen haben Sie die Gelegenheit, die beteiligten Künstler persönlich kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Die Künstler stellen Einblicke in ihre Arbeiten, ihre Gedankenwelten und Arbeitsprozesse vor – zart, mit Zunder, manchmal leise, manchmal klar in der Haltung. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich durch persönliche Begegnungen inspirieren zu lassen und Ihre eigenen Fragen zu stellen.

Öffnungszeiten zum Open Art Gallery Weekend
Freitag, 4. Juli 2025, 12 bis 18 Uhr
Samstag, 5. Juli 2025, 11 bis 18 Uhr
Sonntag, 6. Juli 2025, 11 bis 18 Uhr

Programm Meet the Artist:
Freitag, 4. Juli 2025
15 bis 17 Uhr Manfred Mayerle

Samstag, 5. Juli 2025
12 bis 13 Uhr Friedrich Koller
15 bis 16 Uhr Bruno Wank & Peter Paul Rast

Sonntag, 6. Juli 2025
13 bis 14 Uhr Günter Nosch
15 bis 16 Uhr Peter Paul Rast
16 bis 17 Uhr Camill von Egloffstein

Ob Sie bereits mit den Künstlern vertraut sind oder die Ausstellung ganz neu entdecken – dieses Wochenende bietet Raum für Austausch, Neugier und überraschende Perspektiven.

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Abb.: Friedrich Koller

Ressource, Research, Reset
Abendführungen durch die Ausstellung

Führungen durch die Ausstellung „Ressource, Research, Reset“ im Mai

Erleben Sie die Ausstellung „Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume“ bei einer kurzen Führung mit der Kuratorin Benita Meißner und Prof. Uta Graff von der TUM. Erfahren Sie mehr über die architektonischen Konzepte der Studierenden und erhalten Sie wertvolle Einblicke in die Transformation von Kirchenräumen.

Termine

Donnerstag, 15. Mai, 18.15 bis 18.45 Uhr
Dienstag, 20. Mai, 18.15 bis 18.45 Uhr
Dienstag, 27. Mai, 18.15 bis 18.45 Uhr

Im Anschluss an jede Führung finden jeweils um 19 Uhr auch spannende Gespräche statt, die Sie ebenfalls besuchen können. 

Gespräche
(1) Reset
Donnerstag, 15. Mai 2025, 19 Uhr
Prof. Per Pedersen, Architekt, Professur für Entwerfen und Bauen im Bestand an der BTU Cottbus

(2) Ressource
Dienstag, 20. Mai 2025, 19 Uhr
Dr. Karin Berkemann, Kunsthistorikerin, Theologin und Initiatorin des Kirchenmanifests

(3) Research
Dienstag, 27. Mai 2025, 19 Uhr
Prof. Dr. Albert Kirchengast, Architekt, Professur für Architekturtheorie mit Schwerpunkt Bauen im Bestand an der BTU Cottbus

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Abb.: Ausstellungsansicht ‚Ressource, Research, Reset‘, DG Kunstraum 2025, Foto: Lukas Walcher

DG. 33 bis 55
Eine Ausstellung zur Vereinsgeschichte
Filme

Ausstellungsfilme zu ‚DG. 33 bis 55

Die Ausstellung DG. 33 bis 55 gibt einen vielschichtigen Einblick in eine bislang wenig beleuchtete Phase der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst. Im Fokus stehen der Umgang des Vereins mit der Kunstpolitik des Nationalsozialismus sowie seine Aktivitäten während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Anhand von Originalartikeln, Briefwechseln und Dokumenten wird sichtbar, wie sich der Kunstverein in einem politisch repressiven Umfeld positionierte und welche Entwicklungen die unmittelbare Nachkriegszeit prägten.

Gerade weil die Vereinsgeschichte zwischen 1933 und 1955 bisher kaum aufgearbeitet wurde, bietet die Ausstellung einen wichtigen Beitrag zur kritischen Selbstbefragung. Mit dem Erscheinen der Ausstellungsfilme online wird dieser Zugang nun erweitert: Sie laden dazu ein, sich vertieft mit den historischen Herausforderungen, künstlerischen Entscheidungen und institutionellen Kontinuitäten auseinanderzusetzen – bequem von zuhause aus.

Was bedeutete künstlerisches Handeln unter den Bedingungen des Nationalsozialismus? Welche Ausstellungen wurden gezeigt, welche Netzwerke gepflegt oder aufgegeben? Und wie veränderte sich der Verein in der Zeit nach 1945? Die Filme geben Impulse für eine vertiefte Auseinandersetzung mit diesen Fragen.

DG. 33 bis 55. Eine Ausstellung zur Vereinsgeschichte

Im Rahmen von ‚Stunde Null? Wie wir wurden, was wir sind’ der Abteilung Public History München des Kulturreferats 

Die Ausstellung ist von 31. Januar bis 27. März 2025 im DG Kunstraum, München zu sehen.

Archivarbeit: Anna Gaudlitz, Historische Recherche: Leonie Zeyn, Grafik: Anna Zeyn, Kuratiert von: Benita Meißner, Kuratorische Assistenz, Lektorat: Daniela Lange.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München / Public History München und des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. München.

Munich Creative Business Week
13. bis 16. Mai 2025
im DG Kunstraum

Kirchenräume neu denken – im Rahmen der MCBW 2025

Mit der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ zeigt der DG Kunstraum, wie Kirchenräume als Orte des Miteinanders neu gelesen werden können – als Ressource für eine vibrant community.

Im Mittelpunkt stehen Entwürfe von Architekturstudierenden der TU München, die sich mit den Zukunftsperspektiven zweier Kirchenbauten aus den 1960er Jahren auseinandersetzen. Die Arbeiten verbinden architektonisches Gespür mit gesellschaftlicher Vision: Wie kann gemeinschaftliches Wohnen in ehemaligen Kirchen aussehen? Wie lassen sich kulturelle, soziale und spirituelle Dimensionen neu verorten?

Die Ausstellung findet im Rahmenprogramm der Munich Creative Business Week (MCBW) 2025 statt und ist Teil der laufenden Auseinandersetzung des DG Kunstraums mit Fragen der Transformation, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Relevanz sakraler Architektur.

Programm
Gespräch (1) Reset
Donnerstag, 15. Mai 2025, 19 Uhr
Mit Prof. Per Pedersen, BTU Cottbus

Per Pedersen (*1963 in Thisted, Dänemark) ist Diplom-Architekt, studierte in Buffalo (USA) und Aarhus (Dänemark) und war von 2001 bis 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der UDK Berlin. Seit 1996 arbeitet er bei Staab Architekten, wo er als Partner und Geschäftsführer zahlreiche Projekte verantwortete, darunter die Neue Galerie Kassel und das Richard-Wagner-Museum Bayreuth. 2016/17 war er Vertretungsprofessor an der Universität Kassel und ist derzeit Professor für Entwerfen und Bauen im Bestand an der BTU Cottbus.