Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung des Doppelpass VII
am Donnerstag, 30. Januar 2025, 18 bis 21 Uhr 19 Uhr Begrüßung und Einführung Lioba Leibl, Geschäftsführender Vorstand Benita Meißner, Kuratorin
Die Ausstellung ‚Himmelsstürmer‘ zeigt Werke der beiden Konzeptkünstler*innen Frenzy Höhne und Peter Kees. Beide reflektieren in ihren Arbeiten das ‚Schneller, Höher, Weiter‘ unserer Konsumgesellschaft auf sehr ungewöhnliche wie auch feinsinnige Art.
Parallel dazu ist auf der Empore im Ausstellungsraum die Archivschau ‚DG 33 bis 55′ zu sehen. Diese Ausstellung beleuchtet spannende Einblicke in die Geschichte des Vereins.
Die Ausstellungen laufen vom 31. Januar bis 27. März 2025. Hier finden Sie weitere Informationen.
Eröffnung mit Neujahrsempfang Donnerstag, 9. Januar 2025, 18 bis 21 Uhr 19 Uhr Begrüßung Dr. Ulrich Schäfert Einführung in die Ausstellung Benita Meißner
Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung unserer ersten Ausstellung im neuen Jahr!
Manfred Mayerle, langjähriges Mitglied unseres Vereins, hat über das Jahr 2024 hinweg täglich eine Zeichnung im DG-Jahresprogrammkalender Dazwischensein angefertigt. Diese einzigartigen Werke, die den kreativen Prozess und das Jahr begleiten, präsentieren wir in einer Auftaktausstellung für 2025.
Die Ausstellung ist bis Donnerstag, 16. Januar 2025 zu sehen.
Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen diese besondere Serie von Arbeiten zu würdigen und das Jahr 2025 im DG Kunstraum einzuläuten.
Im Jahr 2024 setzte ‚Dazwischensein’ den gedanklichen Überbau für neun kurze, künstlerische Einzelpräsentationen, die dieses große Thema in seinen verschiedenen Aspekten untersuchten. Das Jahresprogramm wurde von einem aufwendig gestalteten Kalender angekündigt und begleitet. Der Münchner Künstler Manfred Mayerle, langjähriges Mitglied des Kunstvereins, ließ sich von diesem Druckprodukt dazu inspirieren ein neues Zeichenbuch zu initiieren und füllte dieses täglich mit einer Zeichnung. Die Vielfalt der Arbeiten wird durch ein Video ablesbar, welches durch den Kalender und die Zeichnungen des vergangenen Jahres führt.
Das tägliche, kontinuierliche Zeichnen im kleinen Format ist Ausgangspunkt und Grundlage für viele seiner Arbeiten. So verfasst der Künstler schon immer auch zeichnerische Tagebücher. Akribisch hält er sich dabei an die von ihm gewählten Vorgaben zu Uhrzeit, Format oder Medium. Im DG Kunstraum wird eine Auswahl dieser Bücher einsehbar sein. Diese Präsentation wird gerahmt von der Werkserie ‚Kaiser Suite‘ an der Manfred Mayerle ebenfalls seit vielen Jahren arbeitet.
Anfangs war der Ausgangspunkt der Zeichnungen das Gegenständliche, die Figur, der Torso. Über die Jahre hat sich die Linie zunehmend verselbständigt und ist seit Beginn der 1990er-Jahre neben der Farbe sein zentrales Thema. Oft sind die Serien mit den Orten an denen sie entstehen verbunden und über die Titel noch ablesbar, wie zum Beispiel ‚Im Ziebland‘, sein Münchner Wohnort, oder ‚Djerassy‘ die während eines Studienaufenthalts in der Djerassy Foundation in Kalifornien entstanden sind.
Manfred Mayerle (*1939 in München) lebt und arbeitet in München, in der Jachenau sowie auf Mallorca. Nach seiner Jugend in München studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München, wo er als Meisterschüler, Assistent und von 1965 bis 1969 als Lehrbeauftragter tätig war. Studienaufenthalte führten ihn unter anderem nach Florenz, New York und Mexiko. Seit 1970 arbeitet Mayerle als freischaffender Bildender Künstler. Seine Werke befinden sich unter anderem in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München. Sein vielseitiges Œuvre umfasst Zeichnungen, Malerei und Arbeiten im Kontext von Architektur und bewegt sich im Spannungsfeld zwischen freier künstlerischer Tätigkeit und raumbezogenen Projekten. Mayerles zeichnerisches und malerisches Werk entwickelte sich von den figurativen und erzählerischen Inhalten der 1960er-Jahre hin zu Körpern und Torsi, die in den 1980er- und 1990er-Jahren zunehmend abstrakter wurden. Darauf folgten farbige, grafische Zeichnungen, Bildkörper und Architekturinterpretationen, bei denen die Auseinandersetzung mit Linie, Farbe und Strukturen im Mittelpunkt steht.
Programm Eröffnung mit Neujahrsempfang Donnerstag, 9. Januar 2025, 18 bis 21 Uhr 19 Uhr Begrüßung Dr. Ulrich Schäfert Einführung in die Ausstellung Benita Meißner
Abendöffnung Donnerstag, 16. Januar 2025, bis 20 Uhr
Am Mittwoch, den 20. November 2024, laden wir herzlich zu einem Tanz- und Performance-Workshop mit dem Choreographen, Tänzer und Politikwissenschaftler Serdar Yolcu ein. Der Workshop findet von 16 bis 17.30 Uhr statt. Nach einer kurzen Pause schließen wir mit einem Gespräch von der Künstlerin Cana Bilir-Meier mit Serdar Yolcu um 18 Uhr an.
Im Rahmen der aktuellen Ausstellung von Cana Bilir-Meier bietet Serdar Yolcu die Möglichkeit, in die facettenreiche Tanzgeschichte Anatoliens einzutauchen. Diese ist geprägt von lebendigen Tänzen, reichhaltigen musikalischen Traditionen und fesselnden Erzählungen.
Inhaltlich führt der Workshop in die traditionelle Tanz- und Musikkultur Anatoliens ein, wobei besondere Bewegungen, Rhythmen und Geschichten im Mittelpunkt stehen. Gemeinsam werden verschiedene Bewegungsabläufe und Klangwelten erprobt, begleitet von den spannenden Entstehungsgeschichten der Tänze, die oft von alltäglichen Erlebnissen, der Natur, Erntezyklen und der Bedeutung von Gemeinschaft inspiriert sind. Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, kulturell und sozial bedeutsame Tänze nicht nur zu erlernen, sondern auch zu erleben – ganz unabhängig von tänzerischen Vorkenntnissen.
Im Gespräch wird Serdar Yolcu Einblicke in seine langjährige Arbeit als Tänzer, Choreograph und politischer Bildungsarbeiter geben und über die Bedeutung von Tanz und Performance als Ausdrucksmittel sprechen. Der Austausch bietet zudem Raum für Reflexionen über die Rolle der Kunst im aktivistischen Kontext und darüber, wie kreative Ausdrucksformen gesellschaftliche Veränderungen anstoßen können. Wir freuen uns auf einen inspirierenden Nachmittag voller Bewegung, Austausch und gemeinsamer Erfahrungen.
Dieser Workshop ist kostenlos und richtet sich an alle Tanzinteressierten ab 6 Jahren. Anmeldung bis 18. November 2024 unter info@dg-kunstraum.de
Serdar Yolcu (*1971 in Kangal/Sivas) lebt seit 1979 in München. Er ist Tänzer, Choreograph, Politikwissenschaftler, Soziologe und Kulturarbeiter. Seit 1982 engagiert er sich in der Münchner Volkstanzgruppe ‚Elvan‘, die er seit 1998 leitet. Elvan wurde gegründet von Migrant*innen der ersten Generation aus der Türkei. Als Tänzer und Tanzlehrer, unterrichtet und tanzt er die traditionellen Tänze Anatoliens, welche die Geschichten über das Leben der Menschen, die Liebe zur Natur oder den Kampf um die Ernte erzählen. Als Sozialarbeiter spezialisiert er sich auf die interkulturelle Arbeit und Jungenarbeit. Seit 2012 leitet er AÇILIM Präventive Arbeit mit und für Familien eine Initiative von AKA Aktiv für Interkulturellen Austausch in München. AÇILIM setzt sich für die Verbesserung und Teilhabe der Lebensbedingungen einer Gesellschaft der Vielen und der Mitbürger*innen mit Migrationshintergrund ein und fordert deren Anerkennung. Die Förderung umfasst die sprachliche Entwicklung von Kindern, Unterstützung für Migrant*innenfamilien, Stärkung der Selbsthilfe und Partizipation von Migrant*innen.
Cana Bilir-Meier (*1986 in München) lebt und arbeitet in München und Wien. Sie studierte Kunst und Digitale Medien sowie Film und Kunstpädagogik an der Akademie der bildenden Künste in Wien und an der Sabancı-Universität in Istanbul. Sie arbeitet als Filmemacherin und Künstlerin sowie in Kunst- und Kulturvermittlungsprojekten. Ihre filmischen, performativen und textbasierten Arbeiten bewegen sich an den Schnittstellen zwischen Archivarbeit, Textproduktion, historischer Forschung, zeitgenössischer Medienreflexivität und Archäologie. Sie ist Mitbegründerin der Initiative zum Gedenken an Semra Ertan und Co-Herausgeberin des Gedichtbandes ‚Mein Name ist Ausländer – Benim Adım Yabancı‘. 2021 war sie Vertretungsprofessorin für Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste München.
Die Ausstellung ‚DG. 33 bis 55‘ bietet einen umfassenden Einblick in eine prägende Phase des Vereins Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst und untersucht den Umgang mit der Kunstpolitik des nationalsozialistischen Staates sowie die Aktivitäten des Vereins während und unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Anhand von Originalartikeln und Schriftverkehr aus dieser Zeit werden die Herausforderungen und Reaktionen des Kunstvereins in einem politisch restriktiven Umfeld dokumentiert.
Der Kunstverein Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V. wurde 1893 gegründet. Während des dritten Reiches garantierte die katholische Kirche und der Erzbischof von Freising die Unabhängigkeit des Vereins: er stand durch die katholische Kirche unter Konkordatsschutz. Das NS-Regime hatte keinen Zugriff auf den Verein und konnte diesen nicht der nationalsozialistischen Kunstpolitik unterstellen. Am 26. März 1946 unterzeichnete der Präsident der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst eine Erklärung, in der er versicherte, dass der Verein keine Anhänger*innen des Nationalsozialismus oder eine*n aktive*n Parteigenoss*innen in einflussreicher Stellung im Verein duldete.
Da das Bürogebäude am Wittelsbacherplatz 2, in dem sich auch die Räumlichkeiten der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst befanden, massiv im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, hatte der Kunstverein nach 1945 keine eigenen Ausstellungsräume mehr und organsierte daher Ausstellungen an verschiedenen anderen Orten in München sowie außerhalb. Die erste Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst unter dem Titel ‚zeitgenössische christliche Kunst‘ fand in der Neuen Sammlung München (Gartentrakt des Bayerischen Nationalmuseums) statt.
Die Archivschau ‚DG. 33 bis 55‘ ist besonders relevant, da die Vereinsgeschichte von 1933 bis 1955 bislang nur lückenhaft bekannt ist und die entsprechenden Unterlagen bisher nicht digitalisiert oder aufgearbeitet wurden. Die Präsentation regt zur Auseinandersetzung mit zentralen Fragen an: Wie ging die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst mit den Bedingungen des Nationalsozialismus um? Welche Ausstellungen und Vereinsaktivitäten gab es zu dieser Zeit? Welche Entwicklungen prägten die Nachkriegszeit?
Der Kunstverein hat in schwierigen Zeiten, insbesondere während des Nationalsozialismus, die Ausstellungstätigkeit fortgeführt, um die kulturelle Identität und die Freiheit der Kunst zu bewahren. Diese Kontinuität zeigt, wie wichtig es ist, kulturelle Werte auch in Krisenzeiten zu schützen und zu fördern. Die DG hat stets den Dialog zwischen Kunst, Kirche und Gesellschaft gefördert. Dies zeigt sich in ihrer Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstler*innen und Institutionen. In der heutigen Zeit ist dieser interdisziplinäre Austausch ebenso wichtig, um gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam anzugehen.
Die Ausstellung läuft im Rahmen von ‚Stunde Null? Wie wir wurden, was wir sind‘ des Kulturreferats der Landeshauptstadt München / Public History München. www.public-history-muenchen.de
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München / Public History München und des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. München.
Ressource, Research, Reset Architektonische Transformation sakraler Räume Ausstellung mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM
Eröffnung Donnerstag, 10. April 2025, 18 bis 21 Uhr Ausstellung bis Donnerstag, 5. Juni 2025
Die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e. V. (DG) hat sich im Lauf ihrer Geschichte immer wieder mit Fragen des Kirchenbaus und der Ausgestaltung kirchlicher Räume beschäftigt. Im Jahr 2018 anlässlich der 125-Jahr-Feier unseres Vereins entwickelten wir die Wanderausstellung ‚Zusammenspiel – Kunst im sakralen Raum‘, sowie 2023 die Wanderausstellung ‚Kirche Raum Gegenwart‘ die dazu anregt, über Kirchenräume neu nachzudenken, da diese identitätsstiftend und oft ortsbildprägend sind.
Auch in modernen Gesellschaften sind Kirchen oft Orte der sozialen Zusammenkunft. Viele Kirchengemeinden engagieren sich sozial, etwa in der Obdachlosenhilfe oder der Flüchtlingshilfe. Kirchengebäude sind damit auch ein Symbol für soziale Verantwortung und ein Ort für gemeinschaftliches Engagement. In einer Zeit sinkender Mitgliederzahlen in den Gemeinden und dem damit verbundenen Rückgang des Bedarfs an kirchlichen Räumen ist es von zentraler Bedeutung, neue Konzepte für den jeweiligen Erhalt oder die Transformation dieser bedeutenden Bauwerke zu entwickeln.
,Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ schärft den Blick auf die Qualität von Kirchenräumen und präsentiert neue, innovative Nutzungen, um diese als Räume für die Gesellschaft und ihre Bedürfnisse zu erhalten. Das Projekt ist das Ergebnis einer Kooperation mit dem Lehrstuhl von Prof. Uta Graff für Entwerfen und Gestalten der Technischen Universität München (TUM). Das gleichnamige Masterprojekt startete im Sommersemester 2024 mit einer ersten Aufgabenstellung. Die Studierenden befassten sich mit der architektonischen Umformung der Kirche St. Johannes in Ingolstadt, des Architekten Theo Steinhauser aus dem Jahr 1964. Dabei galt es gleichermaßen den baulichen Bestand, wie den städteträumlichen Kontext zu studieren. Der Entwurf sollte neue Nutzungen, als auch bauliche und strukturelle Veränderungen berücksichtigen und diese in Form von Modellen, innenräumlichen Fotografien und Zeichnungen vermitteln.
Die Studierenden des Wintersemesters 2024/25 befassten sich mit der architektonischen Transformation und baulichen Ergänzung des Kirchenzentrums St. Mauritius in München Moosach, des Architekten Herbert Groethuysen aus dem Jahr 1967. Die Nutzung des seit August 2024 unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes war dieses Mal vorgegeben: es sollte eine Wohnnutzung entwickelt werden. Dabei galt es gleichermaßen den baulichen Bestand wie den städteträumlichen Kontext zu betrachten, über mögliche Formen des Wohnens in einer Gemeinschaft und deren räumlichen Bedarf nachzudenken.
Die drei Begriffe ‚Ressource‘, ‚Research‘ und ‚Reset‘ bilden das Fundament des Projektes: ‚Ressource‘ ist das architektonische Potenzial und die kulturelle Substanz der Kirchenräume; ‚Research‘ die Notwendigkeit, historische und strukturelle Aspekte der Bauwerke zu erforschen und ‚Reset‘ verweist auf die Chance auf einen Neuanfang und eine konstruktive Sichtweise auf diese bedeutenden Räume.
Die Ergebnisse der Projekte werden im DG Kunstraum präsentiert und ermöglichen einen Einblick in innovative Vorschläge für eine relevante und komplexe Fragestellung. Die Ausstellung knüpft an die Re* Vortragsreihe zum Thema Nachhaltigkeit im Bausektor an und wird von der Erzdiözese München und Freising sowie von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern unterstützt.
Programm Eröffnung Donnerstag, 10. April 2025, 18 bis 21 Uhr 19 Uhr Begrüßung und Einführung Prof. Uta Graff, TUM Benita Meißner, Kuratorin
Gespräche (1) Reset Donnerstag, 15. Mai 2025, 19 Uhr Prof. Per Pedersen, Architekt, Professur für Entwerfen und Bauen im Bestand an der BTU Cottbus 18.15 bis 18.45 Uhr Führung durch die Ausstellung mit Benita Meißner und Prof. Uta Graff
(2) Ressource Dienstag, 20. Mai 2025, 19 Uhr Dr. Karin Berkemann, Kunsthistorikerin, Theologin und Initiatorin des Kirchenmanifests 18.15 bis 18.45 Uhr Führung durch die Ausstellung mit Benita Meißner und Prof. Uta Graff
(3) Research Dienstag, 27. Mai 2025, 19 Uhr Prof. Dr. Albert Kirchengast, Architekt, Professur für Architekturtheorie mit Schwerpunkt Bauen im Bestand an der BTU Cottbus 18.15 bis 18.45 Uhr Führung durch die Ausstellung mit Benita Meißner und Prof. Uta Graff
Finissage mit Performance Donnerstag, 5. Juni 2025, 19 Uhr Die Performance von Jin Lee (Tanz) und Alexander Gerner (Saxophon) spielt mit Bewegung und Klang im Raum und interpretiert den Ausstellungstitel ‚Ressource, Research, Reset‘.
Begleitprogramm ♲ Re* 6 Vortragsreihe zum Thema Nachhaltigkeit im Bausektor Mittwoch, 30. April 2025, 19 Uhr mit Gerhard Matzig, Journalist und Autor und Prof. Amandus Samsøe Sattler, Architekt
wir verabschieden uns im August in die Sommerpause und freuen uns, Sie und Euch im September in der DG Mitgliederausstellung ‚Zunder und Zartheit‘ wieder zu begrüßen.
SAVE THE DATE
Di, 16.9.2025, 19 Uhr Künstlergespräch und Katalogpräsentation ‚Dazwischensein‘
Do, 18.9.2025, 19 Uhr Finissage mit Musik Udo Schindler (Blasinstrumente) mit Ardhi Engl (selbstgebaute Instrumente)
Wir wünschen Ihnen und Euch eine erholsame Sommerzeit und freuen uns auf ein Wiedersehen im Herbst!
Eröffnung Donnerstag, 9. Oktober 2025, 18 bis 21 Uhr Ausstellung 10. Oktober bis 18. Dezember 2025
Künstler*innen Olaf Otto Becker Herman de Vries Markus Heinsdorff Caro Jost Jonas Maria Ried Panty Paradise (Veronica Burnuthian und Aelita Le Quément) Carola Vogt und Peter Boerboom Maxine Weiss Stefanie Zoche
Nichts von dieser Welt ist für uns gleichgültig. Die Beziehung des Menschen zur Natur ist eine zentrale Ursache für den tiefgreifenden Wandel der Erde. Der Kunstverein präsentiert in der Ausstellung ‚Together Forever – macht euch die Erde untertan?‘ Werke aus den Bereichen der Fotografie, Malerei und Installation, die diese komplexen Entwicklungen reflektieren und neue Denkanstöße ermöglichen.
Die Bibelstelle „macht euch die Erde untertan“ Genesis 1,28 wurde vom amerikanischen Wissenschaftshistoriker Lynn White 1967 als Wurzel, der ökologischen Krise, benannt. Was bedeutet verantwortliches Handeln und ist der Mensch nicht ohnehin Teil der Natur? Wir sind von der Natur abhängig, um unser Wohlbefinden, unsere Lebensgrundlagen und unsere kulturelle Identität zu erhalten. Tierwerden, Pflanzewerden, Indigenwerden bilden Formen einer ästhetischen Praxis, die Selbsterfahrung im Zusammenwirken mit den vielen anderen ergründen. Die Kunst macht schon lange grenzüberschreitende Tier-Pflanze-Mensch-Wesen möglich und agiert in symbiotischen Zusammenhängen von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie. Kunst bietet Raum für neue Perspektiven, doch als Spiegel der Gegenwart ist sie zugleich der Ort, an dem Kritik an gesellschaftlichen Irrwegen aufscheint. Die Ausstellung gibt verschiedenen künstlerischen Positionen Raum.
Dienstag, 21. Oktober, 19 Uhr ‚Macht euch die Erde untertan. Die Kunst des Miteinanders von Mensch und Natur‘ Prof. Dr. Dr. Klaas Huizing spricht in der Evangelischen Stadtakademie München Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München
Dienstag, 11. November 2025, 19 Uhr Kunst und Wissenschaft im Dialog Dr. Sofie Valk, Leiterin der Lise Meitner Forschungsgruppe, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften
Montag, 17. November 2025, 19 Uhr Kunst und Wissenschaft im Dialog Prof. Dr. Andreas Burkert, Astrophysiker. Inhaber des Lehrstuhls für theoretische und numerische Astrophysik an der LMU
Mittwoch, 19. November 2025, 14 bis 17 Uhr ‚together forever. Zusammen-Spiel‘ Alter: ab 8 Jahren in Kooperation mit Filomele Anmeldung erforderlich
Donnerstag, 20. November 2025, 19 Uhr Together Forever? im Gespräch mit den Künstler*innen
Donnerstag, 18. Dezember 2025, 19 Uhr Finissage mit Performance Panty Paradise
Zum Ende unseres Jahresprogramms und der Ausstellung Dazwischensein 9 – Cana Bilir-Meier laden wir Sie herzlich zu einem Abend in gemütlicher, weihnachtlicher Atmosphäre ein.
Finissage mit Künstleringespräch Donnerstag, 12. Dezember 2024, 19 Uhr
Im Gespräch mit Cana Bilir-Meier geht es um das Hinterfragen von Normalität und festgefahrenen Strukturen. Cana Bilir-Meiers Arbeit verbindet persönliche und kollektive Erinnerungen, indem sie familiäres Archivmaterial nutzt und neue Perspektiven auf Gemeinschaften und Beziehungen eröffnet. Sie zeigt, wie Geschichten und kulturelles Erbe durch Rituale, Tanz, Musik und Körperbewegungen weitergetragen werden können. Dabei spielt auch die Migrationsgeschichte ihrer Familie und das türkische Theaterstück Düşler Ülkesi eine zentrale Rolle. Im Dialog wird zudem der Umgang mit Verletzungen der Vergangenheit, Versöhnung und staatliche Gewalt thematisiert.
Im Anschluss lassen wir den Abend bei Gebäck und Getränken ausklingen. Kommen Sie vorbei und feiern Sie mit uns den Abschluss eines bewegenden Jahres!
Cana Bilir-Meier Talya Feldman Yulia Lokshina Initiative in Remembrance of Yaya Jabbi (Filmprogramm)
am Donnerstag, 14. November 2024, 18 bis 21 Uhr 19 bis 20 Uhr Begrüßung und Einführung in die Ausstellung, Benita Meißner Performatives Programm: Cana Bilir-Meier (Einführung) İlayda Akbaba (Spoken Word) Serdar Yolcu (Tanz) Sezgin İnceel (Gitarre, Gesang) & Sasha Agranov (Cello) Nihan Devecioğlu (Gesang) & Sasha Agranov (Cello)
Ausstellung bis 12. Dezember 2024
Wie können wir unsere eigenen Geschichten erzählen, erinnern und weiterschreiben durch Gedichte, Körperbewegungen, Rituale, Tanz und Musik? Lässt sich Erinnerung im Körper speichern und wie können wir diese an die nächsten Generationen weitergeben? Anhand des Theaterstücks Düşler Ülkesi aus dem Jahr 1982 von Erman Okay das Alltagserfahrungen, Hoffnungen und Wünsche von migrantisierten Menschen in Deutschland betrachtet, möchten wir in dieser Performance Themen aus dem Stück aufgreifen, in Dialog dazu treten und weiter darüber nachdenken.
Auf Einladung der Künstlerin werden zur Eröffnung Münchner Akteuer*innen Sasha Agranov, İlayda Akbaba, Nihan Devecioğlu, Sezgin İnceel und Serdar Yolcu in unterschiedlichen Performances mittels Tanz, Musik, Sound und Bewegung ihre Perspektiven auf das Erinnern, Resilienz und das Nicht-Vergessen-Lassens mit dem Publikum teilen.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.