DG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum DiskursGegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs GegenwartDG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Ressource, Research, Reset
(3) Research
Gespräch mit Prof. Dr. Albert Kirchengast
Dienstag, 27. Mai 2025, 19 Uhr 

Im Rahmen der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM laden wir Sie herzlich zum dritten Gespräch der dreiteiligen Reihe, dieses Mal mit Prof. Dr. Albert Kirchengast und dem Fokus auf ‚Research‘ ein.

Prof. Dr. Albert Kirchengast (*1980 in Feldbach, Österreich) studierte Architektur an der TU Graz und promovierte an der ETH Zürich zum ästhetischen Naturbezug in den Wohnbauten Ludwig Mies van der Rohes. Er war Assistent und Oberassistent an der ETH Zürich sowie Senior Scientist am Kunsthistorischen Institut Florenz, Max-Planck-Institut. Mit Christophe Girot gründete er die Buchreihe Landscript. Lehrtätigkeiten führten ihn an verschiedene europäische Hochschulen, darunter die TU Wien und die ETH Zürich. Seit Frühjahr 2023 ist er Juniorprofessor für Architekturtheorie mit Schwerpunkt Bauen im Bestand an der BTU Cottbus-Senftenberg.

Es war also andersrum: zuerst das Haus, dann die Kirche. Bei Vitruv stand man ums Feuerwunder rum, redete, feierte – und errichtete ein Haus. Nicht nur fürs Dach überm Kopf, sondern aus Glück, ein Mensch zu sein. Nein, wir haben Gott nicht erfunden, er hat uns gefunden, in alltäglichen Dingen. Das ist ganz heilsam, weil ja die Praxis solchen Lebens die Suche nach Sinn schon begründet. Das Haus wäre so ein großes Fest im Kleinen: wo wir dem Epiphantischen einen Ort bereiten. Und unser Leben, unser Bauen?“ Prof. Dr. Albert Kirchengast

Die Ausstellung widmet sich der Zukunft sakraler Räume und präsentiert innovative Nutzungskonzepte, um diese als Orte für die Gesellschaft zu erhalten. Das Gespräch beleuchtet die Bedeutung der architektonischen und kulturellen Substanz von Kirchenräumen sowie die Notwendigkeit, ihre historischen und strukturellen Aspekte zu erforschen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ein Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM.

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München. 

Abb.: TUM

Ressource, Research, Reset
(2) Ressource
Gespräch mit Dr. Karin Berkemann
Dienstag, 20. Mai 2025, 19 Uhr 

Im Rahmen der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM laden wir Sie herzlich zum zweiten Gespräch der dreiteiligen Reihe, dieses Mal mit Dr. Karin Berkemann (Kunsthistorikerin, Theologin und Initiatorin des Kirchenmanifests) und dem Fokus auf ‚Ressource‘ ein. 

Dr. Karin Berkemann (*1972) ist Diplom-Theologin und Kunsthistorikerin (M.A.). Sie absolvierte die Fortbildung ‚Architekt in der Denkmalpflege‘, ist seit 2002 tätig für freie Kirchbau-Projekte und war von 2008 bis 2010 wissenschaftliche Volontärin/Angestellte beim Landesamt für Denkmalpflege Hessen. Seit 2013 ist sie Kustodin am Gustaf-Dalman-Institut an der Universität Greifswald, mit dem Lehrauftrag Kulturlandschaft Palästina, 2016/17 vertrat sie dort den Lehrstuhl Jüdische Literatur und Kultur. Zudem ist sie freie Bauforscherin sowie Mit-Begründerin und ‑Herausgeberin des Online-Magazins moderneREGIONAL (2018 Deutscher Preis für Denkmalschutz, Internetpreis).

Die Ausstellung widmet sich der Zukunft sakraler Räume und präsentiert innovative Nutzungskonzepte, um diese als Orte für die Gesellschaft zu erhalten. Das Gespräch beleuchtet die Bedeutung der architektonischen und kulturellen Substanz von Kirchenräumen sowie die Notwendigkeit, ihre historischen und strukturellen Aspekte zu erforschen.

Gott braucht keine Kirchenbauten, aber die Menschen sind auf solche Räume angewiesen.“ Dr. Karin Berkemann

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ein Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM.

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München. 

Abb.: TUM

Ressource, Research, Reset
(1) Reset
Gespräch mit Prof. Per Pedersen
Donnerstag, 15. Mai 2025, 19 Uhr 

Im Rahmen der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM laden wir Sie herzlich zum ersten Gespräch der dreiteiligen Reihe, dieses Mal mit Prof. Per Pedersen und dem Fokus auf ‚Reset‘ ein.

Per Pedersen (*1963 in Thisted, Dänemark) ist Diplom-Architekt, studierte in Buffalo (USA) und Aarhus (Dänemark) und war von 2001 bis 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der UDK Berlin. Seit 1996 arbeitet er bei Staab Architekten, wo er als Partner und Geschäftsführer zahlreiche Projekte verantwortete, darunter die Neue Galerie Kassel und das Richard-Wagner-Museum Bayreuth. 2016/17 war er Vertretungsprofessor an der Universität Kassel und ist derzeit Professor für Entwerfen und Bauen im Bestand an der BTU Cottbus.

Im Zuge der Umnutzungsprozesse gilt es das architektonisch Besondere der Kirchengebäude zu entdecken und zu bewahren und im Sinne dieser einzigartigen Räume im sozial-kulturellen Kontext der Stadt weiterzuentwickeln. Hierbei liegt der Fokus auf der städtebaulichen Inte-
gra tion in das Stadtgefüge sowie der architektonischen Gestaltung der sakralen Räume. Sie sind zentrale Orte unserer Städte und Gemeinden und als heilige und zugleich soziale Begegnungsstätten stadtbildprägend und identitätsstiftend.“ Prof. Per Pedersen 

Die Ausstellung widmet sich der Zukunft sakraler Räume und präsentiert innovative Nutzungskonzepte, um diese als Orte für die Gesellschaft zu erhalten. Das Gespräch beleuchtet die Bedeutung der architektonischen und kulturellen Substanz von Kirchenräumen sowie die Notwendigkeit, ihre historischen und strukturellen Aspekte zu erforschen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ein Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM.

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München. 

Abb.: TUM

Eröffnung
Ausstellung 
Ressource, Research, Reset 
Donnerstag, 10. April 2025, 18 bis 21 Uhr

Wir laden Sie und Euch herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset – Architektonische Transformation sakraler Räume‘ im DG Kunstraum am

Donnerstag, 10. April 2025, 18 bis 21 Uhr
19 Uhr
Begrüßung und Einführung
Benita Meißner, Kuratorin
Univ. Prof. Uta Graff, TUM

Die Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset‘ mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der Technischen Universität München (TUM) präsentiert innovative architektonische Konzepte zur Neunutzung von Kirchengebäuden und hinterfragt deren zukünftige Rolle in der Gesellschaft. Im Rahmen einer Kooperation mit der TUM entwickelten Studierende des Lehrstuhls für Entwerfen und Gestalten unter der Leitung von Prof. Uta Graff Entwürfe zur Umgestaltung zweier Sakralbauten in Ingolstadt und München. Die Ausstellung gibt Einblick in die architektonischen Potenziale, den kulturellen Wert sowie neue Nutzungsmöglichkeiten dieser Räume und knüpft an die Re* Vortragsreihe zur Nachhaltigkeit im Bausektor an. Sie wird von der Erzdiözese München und Freising sowie der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern unterstützt.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag, 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Ein Projekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten der TUM.

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München. 

Abb. 1–7: Ausstellungseröffnung,Ressource, Research, Reset‘, 10. April 2025, DG Kunstraum, Fotos: Fiona Pinnow
Abb. 2: TUM

♲ Re* 6
mit Gerhard Matzig
und Prof. Amandus Samsøe Sattler
Mittwoch, 30. April 2025, 19 Uhr

♲ Re* 6
Mittwoch, 30. April 2025, 19 Uhr
mit Gerhard Matzig, Journalist und Autor
und Prof. Amandus Samsøe Sattler, Architekt
Moderation: Benita Meißner, Kuratorin
Ort: DG Kunstraum

Gerhard Matzig (*1963 in Deggendorf) ist Journalist und Sachbuchautor. Seit 1997 schreibt er für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, insbesondere über Architektur, Städtebau und Gesellschaft. Nach einem Studium der Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft und Architektur absolvierte er ein Volontariat und arbeitete als freier Journalist, bevor er zur SZ wechselte. Matzigs Texte zeichnen sich durch eine interdisziplinäre Perspektive aus, die Architektur mit Zeitgeist und Stadtsoziologie verknüpft. 2013 wurde er mit dem Literaturpreis des Verbands Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine ausgezeichnet.

Amandus Samsøe Sattler (*1957 in Marktredwitz) ist ein deutscher Architekt und Professor mit über 35 Jahren Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Architektur, darunter Stadtentwicklung, Denkmalschutz, Kultur‑, Wohn- und Gewerbebauten sowie Innenarchitektur und Bauen im Bestand. Er ist Mitinhaber des Berliner Architekturbüros Ensømble Studio Architektur und gründete zuvor Allmann Sattler Wappner Architekten in München, wo er bis 2022 tätig war. Seit 2020 ist er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) e.V. Zudem lehrt er seit 2021 als Professor im Fachbereich Architektur an der Internationalen Hochschule in Berlin und engagiert sich in verschiedenen Gremien und Beiräten für Architektur und Stadtgestaltung.

Re*
Unter dem Titel ‚Re*‘ laden der DG Kunstraum, der Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising sowie das Kunstreferat der Evangelischen Kirche in Bayern zu einer Veranstaltungsreihe rund um das drängende Thema der Nachhaltigkeit im Bausektor ein.

Jeweils zwei Referent*innen sprechen über ihr Engagement in diesem Bereich: Im Fokus steht eine nachhaltig-lebenswerte Zukunft in unseren Städten, es geht um Reduktion, Wiederverwendung, Recycling, Reparatur, Transformation und Neudenken. Die unterschiedlichen Potenziale von Institution und Innovation treffen aufeinander und daraus können neue Synergien in den Bereichen der Ökonomie, Ökologie und der Nutzung erwachsen.

Wir bieten eine Plattform, um offen ins Gespräch zu kommen – was ist möglich, welche Bedürfnisse und Hürden gibt es auf der einen Seite und welche Möglichkeiten und Ideen gibt es auf der anderen Seite? Im Besonderen blicken wir auf die Kirchen als öffentliche Räume im Kontext des Stadtgefüges. Welche neue Nutzung könnten für die Stadtgesellschaft interessant sein?

Weitere Informationen zur Re* Vortragsreihe finden Sie hier

Eine Kooperation von
DG Kunstraum Diskurs Gegenwart
Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising
Kunstreferat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Vortrag und Gespräch
Das kirchliche Bauerbe des 20. Jahrhunderts:
Denkmalstatus oder Schrottwert?
Manuela Klauser
Donnerstag, 22. Mai 2025, 19 Uhr
BDA Bayern, München


Vortrag im Rahmen der Reihe BDA Gespräch
Architektur als Werkzeug der Erinnerung

Das kirchliche Bauerbe des 20. Jahrhunderts: Denkmalstatus oder Schrottwert?
von Manuela Klauser, Kunsthistorikerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin DFG-FOR Sakralraumtransformation
Moderation: Robert Rechenauer

Donnerstag, 22. Mai 2025, 19 Uhr
BDA Bayern Geschäftsstelle, Türkenstraße 34, 80333 München
Eintritt frei

Ausgangsposition der Betrachtungen ist das moderne sakrale Bauwerk in den sich verändernden Konstellationen unserer gegenwärtigen Gesellschaft. Die Kirchen der Moderne repräsentieren wie kaum eine andere Baugattung den Wandel des Architekturbegriffs im 20. Jahrhunderts hinsichtlich Bauwesen, Konstruktion und Raumbegriff. Sie demonstrieren darüber hinaus den Wandel der Institution Kirche zu einer demokratischen und gemeindeorientierten Religionsgemeinschaft. Ihr Bestand ist heute jedoch aus beiden Gründen hochgradig gefährdet, denn trotz Denkmalstatus erscheint es ungemein aufwändig und kostspielig, sie unter Berücksichtigung neuester Gebäudestandards zeitgemäß zu ertüchtigen. Zugleich werden sie für ihre ursprüngliche Bestimmung als Gottesdienstorte kaum noch in Anspruch genommen. Dennoch bergen die oftmals in städtisch peripherer Lage zu findenden Kirchen ein großes Potenzial als sozial wertvolle Orte. Unter welchen Bedingungen können diese Räume sich heute öffnen, bewähren und bewahrt werden?

Hier finden Sie weitere Informationen zur BDA-Vortrags- und Gesprächsreihe.

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms der Ausstellung ‚Ressource, Research, Reset‘ im DG Kunstraum.

Abb.: St. Mauritius, München-Moosach, Foto: Gerald von Foris

Doppelpass VII
Finissage mit Musik
Donnerstag, 27. März 2025, 19 Uhr

Wir laden Sie herzlich ein zur Finissage des Doppelpass VII

am Donnerstag, 27. März 2025, 19 Uhr

Der Posaunist Christofer Varner wird uns mit einer beeindruckenden Darbietung verzaubern. Er präsentiert:
,Im Verzerrspiegelraum. Ricercar für Tenorposaune in acht Szenen‘ (2008) von Wolfgang Florey

Der ‚Verzerrspiegelraum‘ ist ein ca. 22-minütiges Werk, das die klanglichen und technischen Möglichkeiten der Tenorposaune erforscht. Das Stück ist in acht Szenen gegliedert, die von lyrischen Passagen bis hin zu virtuosen, rhythmisch komplexen Abschnitten reichen. Dabei verbindet es traditionelle Elemente des Ricercar-Stils mit moderner Klangsprache und stellt hohe Anforderungen an Technik und Ausdruck des Interpreten.

Preludio | Laokoon
Larghetto, quasi da lontano | Traum vom Andersleben
Scherzo, Allegro assai | Possen
Presto con violenza | Training
Tempo giusto | Aktion
Adagio, ma non troppo tratto | Abgrund
Andante sostenuto ma energico | Im toten Trakt
Grave, tempo di marcia | Exotische Lösungen


Wolfgang Florey, 1945 in Salzburg geboren, ist ein renommierter österreichischer Komponist. Mit etwa 80 Bühnenmusiken und über 40 Hörspielproduktionen hat er die deutschsprachige Musiklandschaft maßgeblich geprägt. Seine Werke zeichnen sich durch tiefgründige musikästhetische Überlegungen aus, die von seinen Erfahrungen als Instrumentalist inspiriert sind.

Lassen Sie sich von den faszinierenden Klängen der Tenorposaune in acht einzigartigen Szenen in den Bann ziehen. Christofer Varner wird Floreys komplexes Werk zum Leben erwecken und uns auf eine klangliche Reise durch den ‚Verzerrspiegelraum‘ führen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Abb. 1: Christofer Vaner, 27. März 2025 im DG Kunstraum, Foto: Benita Meißner
Abb. 2–3: © Wolfgang Florey, Im Verzerrspiegelraum, 2018
Abb. 4: Peter Kees © VG Bild-Kunst Bonn 2025

Doppelpass VII
Künstler*innengespräch
mit Frenzy Höhne und Peter Kees
Donnerstag, 20. Februar 2025, 19 Uhr

Wir laden Sie und Euch herzlich ein zum Künstler*innengespräch mit Frenzy Höhne und Peter Kees

am Donnerstag, 20. Februar 2025, 19 Uhr

Im Künstlergespräch reflektieren Frenzy Höhne und Peter Kees die Dynamiken von Fortschritt, Konsum und Freiheit in unserer Gesellschaft. Sie diskutieren, wie Kunst die verborgenen Mechanismen der Selbstoptimierung sichtbar machen kann. Ausgehend von ihren Werken – Höhnes Porzellanfiguren mit Werbeslogans und Kees‘ flügelloses Flugzeug – entschlüsseln sie gemeinsam die feinen Strukturen unserer Gegenwartskultur und laden das Publikum ein, neue Perspektiven auf scheinbar selbstverständliche Prozesse zu entwickeln.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung.

Abb. 1: Künstler*innengespräch, v.r.n.l Peter Kees, Frenzy Höhne, Benita Meißner, 20. Februar 2025
Abb. 2: Ausstellungsansicht Doppelpass VII – Himmelsstürmer, DG Kunstraum 2025, Fotos: Gerald von Foris

Doppelpass VII
‚42 oder die Weltformel‘
Orgelperformance von Peter Kees
Sonntag, 23. Februar 2025, 19.30 Uhr
St. Paul, München

42
Revolutions-Requiem-Zyklus in 42 Konzert-Performances an der Orgel
von Peter Kees

am Sonntag, 23. Februar 2025, 19.30 Uhr
in St. Paul, München

1958 stellte Werner Heisenberg die Weltformel vor – der Physiker war der Meinung, eine „Einheitliche Theorie der Elementarteilchen“ entwickelt zu haben. In den Jahren 1979 bis 1992 schrieb Douglas Adams die Romanreihe ‚Per Anhalter durch die Galaxis‘ (,The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy‘), in der die Zahl ‚42′ von einem Supercomputer nach einige Millionen Jahren Rechenzeit als Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ gegeben wird.

Fragile Gesellschaftssysteme prägen die Gegenwart. Die Frage nach dem Sinn oder Unsinn des Lebens bleibt unbeantwortet.

Einen Kommentar dazu gibt der Konzeptkünstler Peter Kees in 42 improvisierten Orgelperformances an 42 Kirchenorgeln in 42 Kirchen. Die 42 Performances ergeben ein 42-sätziges Werk, den Revolutions-Requiem-Zyklus: Atmosphären, Rhythmik, Klangfarben spiegeln das aktuelle Zeitgeschehen. Die Performances sind keine Konzerte im klassischem Sinn, vielmehr die Gegenwart kommentierende Reflexionen – Kunst ist Metasprache jenseits aller Sprachbarrieren.

Abb.: Peter Kees

Eröffnung
‚DG 33 bis 55′
Eine Ausstellung zur Vereinsgeschichte
Donnerstag, 30. Januar 2025, 18 bis 21 Uhr

Im Rahmen des Programms ‚Stunde Null? Wie wir wurden, was wir sind‘ des Kulturreferats der Landeshauptstadt München, das von Januar bis Mai 2025 stattfindet, präsentieren wir die Archivschau ‚DG 33 bis 55 – Eine Ausstellung zur Vereinsgeschichte‘.

Wir freuen uns, Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 30. Januar 2025, von 18 bis 21 Uhr auf der Empore im DG Kunstraum einzuladen.

Vom 31. Januar bis 27. März 2025 beleuchtet die Schau ‚DG 33 bis 55′ die wechselvolle Geschichte unseres Vereins in den Jahren 1933 bis 1955. Im Zentrum stehen der Widerstand gegen die Kunstpolitik des NS-Staates sowie die Herausforderungen und Erfolge beim Wiederaufbau nach 1945. Gezeigt werden Originaldokumente und Schriftverkehr aus dem Archiv, die bisher unveröffentlichte Einblicke in diese entscheidende Phase unserer Vereinsgeschichte ermöglichen.

Die Ausstellung bietet neben spannenden historischen Einblicken auch Raum für Reflexion über Kunst, Unabhängigkeit und gesellschaftliche Verantwortung in schwierigen Zeiten.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung.

Parallel zur Eröffnung der Archivschau wird im Erdgeschoss des DG Kunstraums der Doppelpass VII ‚Himmelsstürmer‘ mit Werken von Frenzy Höhne und Peter Kees eröffnet.

Abb. 1: Gestaltung: Anna Zeyn
Abb. 2: Schreiben zum Konkordatsschutz aus dem Archiv der DG